Big Ben

Was tun im Vereinigtes Königreich: Top 20 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten 2026

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder im Vereinigtes Königreich, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die Lieblingsziele unserer Mitglieder im Vereinigtes Königreich

Sortiert nach Empfehlungen von Reisenden, die dort waren

#1 London +287 Empf.

London ist eine eigenwillige Mischung aus königlichen Palästen und Street Art, jahrhundertealten Pubs und modernen Food-Märkten in Containern, die sich in jedem Viertel neu erfindet. Die meisten großen Museen sind kostenlos, die Gastronomieszene spiegelt fünfzig verschiedene Nationalitäten wider und das Verkehrsnetz bringt dich in wenigen Stationen von einer Welt in die nächste. Das Budget vor Ort ist hoch, doch die Erlebnisse sind den Preis wert.

#2 Inverness +157 Empf.

Als Hauptstadt der schottischen Highlands bietet Inverness eine Mischung aus historischem Erbe und direktem Zugang zur unberührten Wildnis. Die überschaubare Stadt am Ufer des Ness überzeugt mit ihrem markanten Schloss, entspannten Spazierwegen entlang des Flusses und einem Museum zur regionalen Geschichte. Durch die strategische Lage ist Inverness der ideale Ausgangspunkt, um berühmte Orte wie den geheimnisvollen Loch Ness oder das geschichtsträchtige Schlachtfeld von Culloden zu besuchen.

#3 Edinburgh +125 Empf.

Edinburgh thront auf erloschenen Vulkanen und verbindet eine mittelalterliche Altstadt mit verwinkelten Gassen, schwarzen Steinfassaden und königlichen Palästen unter wechselhaftem Himmel. Die Stadt kombiniert eine düstere Geschichte in unterirdischen Gewölben mit der Eleganz der georgianischen Neustadt. In den jahrhundertealten Pubs erklingen Dudelsäcke und der Whisky fließt, während du mitten im Stadtzentrum einen Gipfel erklimmen kannst, bevor ein deftiger Haggis auf den Tisch kommt. Eine Stadt voller Kontraste, die Romantik und Theater auf Schritt und Tritt spürbar macht.

#4 Oxford +80 Empf.

Oxford verbindet jahrhundertealte akademische Tradition mit typisch britischem Flair. Die Stadt lässt dich tief in eine der weltweit renommiertesten Universitäten eintauchen, geprägt von historischen Colleges und beeindruckenden Bibliotheken. Neben der gotischen Architektur und den Museen locken ruhige Gärten sowie Ausflüge wie eine Besichtigung von Blenheim Palace oder eine Fahrt mit dem Ruderboot auf dem Cherwell. Ein ideales Ziel für Reisende, die Architektur und Geschichte abseits der Großstadthektik schätzen.

#5 Liverpool +42 Empf.

Als ein Musikmanager 1962 einen unscheinbaren Kellerclub betrat und auf vier Jungs in Lederkluft stieß, begann ein Stück Musikgeschichte. Doch Liverpool ist weit mehr als nur die Heimat der Beatles. Die viktorianischen Docks beherbergen heute erstklassige Museen, zwei architektonisch gegensätzliche Kathedralen prägen das Stadtbild und in den Pubs gibt es jeden Abend Livemusik. Die Stadt aus rotem Backstein beeindruckt mit einer Herzlichkeit, die den Besucher genauso überrascht wie das typisch englische Wetter.

#6 Salisbury +31 Empf.

Salisbury liegt in der Grafschaft Wiltshire und ist ein englisches Kleinod, das tief in der mittelalterlichen Geschichte verwurzelt ist. Bekannt für seine markante Kathedrale und die Nähe zu weltberühmten prähistorischen Stätten, bietet die Stadt einen direkten Einblick in das britische Kulturerbe.

Die Kathedrale von Salisbury: Ein gotisches Meisterwerk

Im Zentrum der Stadt erhebt sich die Kathedrale von Salisbury, ein Paradebeispiel englischer Gotik. Zwischen 1220 und 1258 erbaut, ragt ihr Turm als höchste Kirchturmspitze des Vereinigten Königreichs stolze 123 Meter in die Höhe. Besucher können das weitläufige Kirchenschiff besichtigen, die bunten Glasfenster bewundern und das Uhrwerk von 1386 bestaunen, das als eine der ältesten funktionstüchtigen mechanischen Uhren der Welt gilt.

Zudem beherbergt die Kathedrale eines der vier noch erhaltenen Originalexemplare der Magna Carta, jenes historischen Dokuments aus dem Jahr 1215.

Old Sarum: Die Wurzeln der Stadt

Nur wenige Kilometer nördlich des heutigen Stadtzentrums liegen die Überreste von Old Sarum, dem ursprünglichen Siedlungsort von Salisbury. Die archäologische Stätte umfasst die Ruinen einer Burg und einer Kathedrale und bietet einen weiten Blick über die englische Landschaft. Wer die Grundmauern erkundet, bekommt ein Gefühl für die Ursprünge der Region.

Stonehenge: Ein prähistorisches Monument

Rund 13 Kilometer von Salisbury entfernt befindet sich das weltberühmte Stonehenge. Der jahrtausendealte Megalithkreis ist bis heute ein rätselhaftes Zeugnis menschlicher Baukunst. Vor Ort gibt es verschiedene geführte Touren, die die unterschiedlichen Theorien zur Entstehung und Nutzung des Kreises erläutern.

Das Stadtzentrum und seine versteckten Winkel

Das Zentrum von Salisbury ist geprägt von Kopfsteinpflastergassen, Fachwerkhäusern und lebendigen Plätzen. Auf dem historischen Market Place finden regelmäßig Märkte statt, auf denen lokale Erzeugnisse und Kunsthandwerk angeboten werden. In den angrenzenden Gassen laden inhabergeführte Boutiquen, Cafés und kleine Galerien zum Stöbern ein.

Traditionelle Küche mit lokalen Zutaten

Die Gastronomie in Salisbury setzt auf britische Klassiker, oft zubereitet mit Lebensmitteln aus der Umgebung. Beliebt sind herzhafte pies (Fleisch- oder Gemüsepasteten), die meist mit Kartoffelpüree und Bratensauce serviert werden. Für den Nachmittag ist ein cream tea mit Scones, Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre fast schon Pflicht.

Wo essen?

  • The Old Mill (Stadtteil Harnham): Ein historisches Pub, das traditionelle britische Küche in einem malerischen Gebäude direkt am Fluss serviert.
  • The Refectory (Stadtzentrum): Direkt an der Kathedrale gelegen, ideal für leichte Mittagsgerichte und Gebäck während einer Besichtigungspause.
  • The Rai d'Or (Stadtzentrum): Ein Fusionsrestaurant, das thailändische und britische Gerichte in entspannter Atmosphäre kombiniert.
  • Henderson's Artisan Bakery & Cafe (Stadtzentrum): Eine handwerkliche Bäckerei, die für frisches Brot, Gebäck und kleine Lunch-Optionen bekannt ist.

Wann ist die beste Reisezeit?

Salisbury hat ein gemäßigtes Klima mit milden Sommern und kühlen Wintern. Die Monate von Mai bis September eignen sich besonders gut für einen Besuch, da das Wetter angenehm ist und viele kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Im September lockt das Salisbury Food & Drink Festival mit Verkostungsständen und kulinarischen Workshops.

Anreise

Salisbury ist von London aus bequem mit dem Zug zu erreichen, wobei die Züge regelmäßig vom Bahnhof Waterloo abfahren. Die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden , Einzeltickets kosten ab 20 GBP (ca. 24 €*). Mit dem Auto führt der Weg über die Autobahn M3 und die A303, die Fahrtzeit ab London beträgt etwa 2 Stunden.

Wie bewegt man sich fort?

Das Zentrum von Salisbury ist kompakt und lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Für Ziele außerhalb der Stadt, wie etwa Stonehenge, stehen ab dem Stadtzentrum Busverbindungen und organisierte Ausflüge zur Verfügung.

#7 Manchester +28 Empf.

Manchester ist Geburtsort des Independent-Rock und der Industriellen Revolution, eine Stadt voller Widersprüche. Hinter roten Ziegelfassaden verbergen sich jahrhundertealte Pubs und moderne Kunstgalerien, während aus ehemaligen Lagerhäusern angesagte Markthallen geworden sind. Vom alternativen Northern Quarter bis zu den neu gestalteten Docks in Salford spielt die Rivalin Londons ihre eigene Rolle mit ansteckender Energie. Hier werden samstags Fangesänge angestimmt und sonntagabends noch unbekannte Bands in kleinen Clubs entdeckt.

#8 Brighton +25 Empf.

Brighton ist eine Stadt im Südosten von England im Vereinigten Königreich, die in der Region East Sussex direkt am Ärmelkanal liegt. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem beliebten Bade- und Kurort. Wegen ihrer lebendigen und dynamischen Atmosphäre wird die Stadt bisweilen auch als London am Meer bezeichnet. Schon 1841 wurde Brighton durch eine Eisenbahnlinie mit London verbunden, was den Tourismus stark ankurbelte. Aus der viktorianischen Ära stammen prägende Bauten wie das Grand Hotel, das noch heute direkt der Küste zugewandt ist.

Ein Wahrzeichen der britischen Freizeitzultur

Bereits im späten 19. Jahrhundert entstanden in Brighton zwei Seebrücken. Der Palace Pier vereint Spielhallen und Restaurants und steht bis heute. Der West Pier hatte weniger Glück: Ursprünglich beherbergte er ein Konzertgebäude und ein Theater, doch wegen starker Mängel musste er 1975 für das Publikum geschlossen werden. Nach mehreren Bränden sind heute nur noch die Ruinen zu sehen, die sich von der Küste aus beobachten lassen.

Ein charmantes britisches Seebad

Das Stadtzentrum von Brighton rund um die engen Gassen von The Lanes zeigt sich mit seinen kleinen Häusern, Geschäften, Pubs und Restaurants von seiner typischen Seite. Ein Spaziergang durch diesen historischen Kern führt unter anderem zur Blaker Street, wo die bunten Häuserfassaden ins Auge fallen. Noch weiter nördlich liegt North Laine mit zahlreichen Streetart-Werken und Antiquitätengeschäften. Dieses Viertel ist bis heute eng mit der Mod-Kultur verbunden, einer britischen Jugendbewegung der 1960er Jahre, bei der Modern Jazz, maßgeschneiderte Anzüge und Motorroller im Mittelpunkt standen.

Auch die von dem Landschaftsmaler John Constable festgehaltene Küstenlinie bietet abwechslungsreiche Spazierwege: Im Stadtteil Hove säumen die traditionellen bunten Holzcabins der Hove Beach Huts den Weg, und der Aussichtsturm i360 lädt zu einer Fahrt nach oben ein. Mit 162 Metern Höhe bietet er einen weiten Blick über die Küste und die Stadt. Auf der Ostseite verläuft die Undercliff Walk, ein fünf Kilometer langer Küstenweg direkt unter den Kreidefelsen von Brighton.

Wann ist die beste Reisezeit?

Für eine Reise nach Brighton bieten sich vor allem das Frühjahr und der Sommer an, wenn das Wetter milder ist. Ein Besuch lohnt sich besonders während der Gay Pride, einer der größten Paraden des Vereinigten Königreichs, da Brighton als heimliche Hauptstadt der britischen LGBT-Community gilt.

Wie kommt man hin?

Der nächste internationale Flughafen ist London Gatwick, von dem aus regelmäßige Züge nach Brighton verkehren. Wer mit dem Eurostar nach London anreist, findet direkte Zugverbindungen ab den Bahnhöfen St Pancras oder Victoria. Autofahrer erreichen Brighton gut über die A23, die Küstenstraße A259 oder die A27.

#9 Windsor +25 Empf.

Nur etwa 40 Kilometer westlich von London in der Grafschaft Berkshire gelegen, ist Windsor die königliche Stadt schlechthin. Hier befindet sich das berühmte Schloss Windsor, der Zweitwohnsitz der königlichen Familie, sowie weitere Anwesen wie Frogmore House. Mit seinem charmanten Stadtkern und den weitläufigen Parks bietet Windsor den perfekten Kontrast zur Hektik der britischen Hauptstadt. Für Familien ist der Themenpark Legoland ein Anlaufpunkt, in dem berühmte Bauwerke wie Big Ben oder das London Eye im Miniaturformat zu sehen sind.

Die bekannteste Königsstadt des Vereinigten Königreichs

Ein Besuch in Windsor ist ohne die Besichtigung des Schlosses kaum vorstellbar. Es wurde 1070 von Wilhelm dem Eroberer gegründet und ist mit über 1000 Räumen und einer Fläche von 52.000 Quadratmetern die größte bewohnte Burganlage der Welt. Ein kleiner Tipp: Achte auf die Flagge über den Burgmauern. Ist sie gehisst, hält sich der König gerade in seiner Residenz auf. Verpasse bei deinem Rundgang nicht die St. George's Chapel, ein beeindruckendes gotisches Bauwerk, das als Grabstätte zahlreicher Monarchen wie Henry VIII. und zuletzt Elisabeth II. dient.

In der Altstadt von Windsor finden sich weitere Zeugnisse der englischen Geschichte, darunter malerische Fachwerkhäuser aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Ein Abstecher zum Windsor Guildhall lohnt sich, da es ein kleines Museum zur lokalen Geschichte beherbergt. Wer sich für Architektur und Bildung interessiert, sollte einen kurzen Spaziergang in das benachbarte Eton einplanen, wo das renommierte Eton College und diverse Museen ansässig sind.

Parks und Gärten

Neben einem entspannten Spaziergang entlang der Themse, sei es zu Fuß oder per Boot, laden die umliegenden Grünanlagen zum Verweilen ein. Der Windsor Great Park ist mit seinen 2020 Hektar ein riesiges Areal, in dem du 500 Jahre alte Bäume und frei lebende Hirschherden entdecken kannst. Die Long Walk führt als beeindruckende Allee direkt vom Schloss bis zum Copper Horse Denkmal und bietet hervorragende Ausblicke. Die Savill Gardens wurden 1932 von Georg V. in Auftrag gegeben und bieten als botanische Gärten eine besonders im Frühling sehenswerte Rosenanlage.

Wann ist die beste Reisezeit?

Das Schloss Windsor ist von Anfang November bis Ende Februar täglich von 10:00 bis 16:15 Uhr geöffnet (letzter Einlass: 15:00 Uhr). Von Anfang März bis Ende Oktober verlängern sich die Zeiten auf 10:00 bis 17:15 Uhr (letzter Einlass: 16:00 Uhr). Beachte, dass die Kapelle montags bis samstags bereits um 16:00 Uhr schließt. Die Wachablösung findet dienstags, donnerstags und samstags um 11:00 Uhr statt. Für die Parkanlagen empfiehlt sich ein Besuch zwischen Mai und September.

Anreise

Windsor liegt etwa 15 Kilometer vom Flughafen London Heathrow entfernt. Mit dem Auto nimmst du die M4 bis zur Ausfahrt 6. Von London Paddington fahren Züge mit Umstieg in Slough in etwa 40 Minuten zum Bahnhof Windsor & Eton Central. Von London Waterloo verkehren direkte Züge zum zweiten Bahnhof der Stadt, Windsor & Eton Riverside, in knapp einer Stunde. Alternativ verkehren Busse ab London Victoria.

#10 Glasgow +24 Empf.

Glasgow ist mit knapp 600.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt in Schottland und die drittgrößte im Vereinigten Königreich. Zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert erlebte der Ort einen massiven Aufschwung durch Handel und Industrie. Davon zeugt heute ein beeindruckendes architektonisches Erbe, wie etwa im Viertel Hyndland mit seinen charakteristischen hohen Gebäuden aus rotem Sandstein. Anfang des 20. Jahrhunderts prägte zudem der Jugendstil das Stadtbild, maßgeblich vorangetrieben durch den Architekten Charles Rennie Mackintosh. Er entwarf in Glasgow mehrere wegweisende Bauten, darunter das Mackintosh House und die Glasgow School of Art.

Ein Fixpunkt in Schottland

Bereits im Mittelalter war Glasgow ein bedeutender Bischofssitz im Königreich Schottland. Ein Besuch der Kathedrale Saint Mungo verdeutlicht die historische Bedeutung. Direkt daneben lohnt sich ein Spaziergang durch die Necropolis, einen faszinierenden Friedhof, der mit seinen zahlreichen Grabmälern aus der viktorianischen Ära beeindruckt.

Der George Square bildet das Herzstück der Stadt und markiert den Übergang zum geschäftigen Handels- und Kulturviertel. Neben dem Rathaus gibt es hier prachtvolle Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, wie das GOMA, das sich der modernen und zeitgenössischen Kunst widmet. Die Statue des Duke of Wellington, die traditionell mit einem Verkehrshütchen auf dem Kopf geschmückt ist, sorgt bei Besuchern regelmäßig für Schmunzeln. Auf der Buchanan Street finden sich weitere architektonische Highlights, darunter das LightHouse. Der Turm beherbergt eine Sammlung zum Design im Stil von Mackintosh, und der Aufstieg lohnt sich für den Panoramablick über die Stadt.

Das industrielle Erbe von Glasgow

Im 19. Jahrhundert wandelte sich Glasgow zu einem Zentrum der Stahl- und Metallindustrie. Nach einer wirtschaftlichen Krise in den 1980er Jahren hat sich die Metropole jedoch erfolgreich neu erfunden. Während viele Reisende den Fokus eher auf das bekanntere Edinburgh legen, punktet Glasgow mit einer kreativen Transformation. Die lebendige Musikszene brachte weltweit bekannte Bands wie Simple Minds, Belle & Sébastien oder Franz Ferdinand hervor.

Um den heutigen Zeitgeist zu spüren, ist das Viertel Finnieston ideal. Der ehemalige Industriehafen wurde zu einem kulturellen Hotspot mit zahlreichen Bars und Restaurants umgestaltet. Ein Stück weiter, direkt an den alten Docks, zeigt das von der Architektin Zaha Hadid entworfene RiverSide Museum die maritime Geschichte der Stadt.

Ganz in der Nähe lädt der Kelvingrove Park zum Entspannen ein. Dort befindet sich das Kelvingrove Art Gallery and Museum, ein prunkvoller Bau aus dem Jahr 1901 mit einer umfangreichen historischen und künstlerischen Sammlung. Zu den Höhepunkten zählt das berühmte Gemälde von Salvador Dali, der Christus des heiligen Johannes vom Kreuz. Von dort aus führt ein Weg entlang des Flusses Kelvin zu weiteren Zielen, wie dem 200 Jahre alten Botanischen Garten.

Wann ist die beste Reisezeit?

Um Glasgow bei angenehmem Wetter zu erkunden, sind die Monate zwischen Mai und September am besten geeignet.

Anreise

Es gibt einige Direktflüge von verschiedenen europäischen Flughäfen nach Glasgow. Alternativ bietet sich die Anreise über Edinburgh an, von wo aus eine Zugverbindung in die Stadt führt. Vor Ort ist die U-Bahn von Glasgow ein Erlebnis, da sie zu den ältesten der Welt zählt. Die kleinen, orangefarbenen Waggons wirken wie eine Zeitreise.

Die Lieblingsaktivitäten unserer Mitglieder im Vereinigtes Königreich

Sortiert nach Empfehlungen von Reisenden, die sie erlebt haben

#1 British Museum (London) +33 Empf. 4.9/5

Das British Museum in London zählt zu den bedeutendsten Museen weltweit. Auf dich wartet eine Sammlung von über 8 Millionen Objekten, die von der Urgeschichte bis in die Gegenwart reicht. Bestaune den berühmten Stein von Rosetta und die Skulpturen des Parthenon. Mit jährlich mehr als 6 Millionen Besuchern ist das Haus ein Fixpunkt für Geschichtsinteressierte.

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#2 National Gallery London (London) +32 Empf. 4.6/5

Die National Gallery am Trafalgar Square ist für London das, was der Louvre für Paris ist. Auf einen Blick siehst du hier über 2.300 Werke der westlichen Malerei vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Zu den Highlights zählen Van Goghs Sonnenblumen, Leonardos Felsgrottenmadonna sowie Meisterwerke von Raffael, Michelangelo und Velázquez. Ein absolutes Muss für Kunstfans.

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#3 St. Paul’s Cathedral (London) +25 Empf. 4.7/5

Die St. Paul’s Cathedral in London ist der Sitz der anglikanischen Diözese. Nach dem Großen Brand von 1666 durch Sir Christopher Wren neu errichtet, vereint sie barocke und neoklassische Elemente. Ihre monumentale Kuppel prägt die Skyline. Die Kathedrale ist bekannt für ihre 125 Glocken und die Goldene Galerie. In der Krypta liegen bedeutende Persönlichkeiten wie Wren selbst begraben.

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#4 London Eye (London) +22 Empf. 3.9/5

Das London Eye steht direkt am Südufer der Themse in London. Seit dem Jahr 2000 dreht sich das 135 Meter hohe Riesenrad mit seinen 32 Gondeln über der Stadt. Eine Fahrt dauert etwa 30 Minuten und bietet einen weiten Blick auf Sehenswürdigkeiten wie Big Ben, den Buckingham Palace und den Tower of London.

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#5 Palast von Westminster (London) +22 Empf. 4.6/5

Der Palast von Westminster im Herzen von London ist ein zentraler Ort für die britische Geschichte und Politik. Das Parlamentsgebäude blickt auf eine Entwicklung bis ins Mittelalter zurück. Bewundere Big Ben, den berühmten Uhrturm der Stadt. Führungen ermöglichen Einblicke in das House of Lords und das House of Commons. Eine architektonische und politische Zeitreise.

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#6 Edinburgh Castle (Edinburgh) +21 Empf. 4.3/5

Das Edinburgh Castle vereint alles, was Groß und Klein begeistert: Geschichte, Abenteuer, spektakuläre Aussichten, wertvolle Kronjuwelen und faszinierende Legenden. Erkunde diese abwechslungsreiche Festung und freue dich auf Höhepunkte wie den täglichen Kanonenschuss um 13:00 Uhr, die St. Margaret's Chapel, die Kronjuwelen, das schottische Kriegerdenkmal, Mons Meg und die historischen Militärgefängnisse.

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#7 Universität Oxford (Oxford) +21 Empf. 4.5/5

Die Universität Oxford ist ein Komplex aus historischen Colleges und bedeutenden Bibliotheken, der eine lange akademische Tradition widerspiegelt. Zu den wichtigsten Stationen zählen Christ Church, Magdalen College und die Bodleian Library. Gotische Fassaden, stille Kreuzgänge und riesige Buchbestände ziehen Geschichtsinteressierte an. Heute ist die Universität ein Zentrum für exzellente Lehre, das jährlich internationale Studierende empfängt.

#8 Bodleian Library (Oxford) +19 Empf. 5/5

Die Bodleian Library ist eine historische Bibliothek in Oxford. Seit ihrer Gründung im Jahr 1602 zählt sie zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Europa. Mit über 13 Millionen Werken und beeindruckenden Bauwerken wie der Radcliffe Camera und der Divinity School (theologischer Lehrsaal) ist sie ein architektonisches Highlight. Führungen bieten Einblicke in gotische Räume und wertvolle Sammlungen, darunter mittelalterliche Manuskripte und Texte von Shakespeare.

#9 Tate Modern (London) +18 Empf. 4.6/5

Die Tate Modern ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst im Londoner Stadtteil Bankside. Seit dem Jahr 2000 in einem ehemaligen Kraftwerk untergebracht, zeigt es Werke von Picasso, Warhol und Rothko. Berühmt ist die gigantische Turbine Hall für ihre monumentalen Installationen. Als eines der meistbesuchten Museen der Stadt zieht die Tate Modern jährlich Millionen Kunstinteressierte an.

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#10 Tower Bridge (London) +18 Empf. 4.7/5

Die Tower Bridge ist das Wahrzeichen von London. Die 246 Meter lange und 65 Meter hohe neugotische Klappbrücke entstand 1886. Sir John Wolfe-Barry und Horace Jones entwarfen den hydraulischen Mechanismus für den Schiffsverkehr. Heute ersetzt ein Elektromotor die einstige Dampfmaschine. Die Museumsbrücke bietet einen Blick auf die Themse, während moderne LED-Beleuchtung das Bauwerk seit 2008 nachts in Szene setzt.

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Das Vereinigtes Königreich auf der Karte

Das Vereinigte Königreich, ein Land der Kontraste, das immer wieder überrascht

Der Nebel, der am frühen Morgen aus den schottischen Highlands aufsteigt, der Duft von Fish and Chips, der um 16 Uhr durch die Straßen von Brighton zieht, das Schreien der Möwen über den weißen Kreidefelsen von Dover. Das Vereinigte Königreich ist ein Land, das man nicht nur bereist, sondern erlebt, mit seinen vier Nationen, die nebeneinander existieren, ohne jemals wirklich miteinander zu verschmelzen.

Zwischen London, das Kulturen aus der ganzen Welt in sich vereint, und den walisischen Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint, konzentriert dieses 244.000 km² große Gebiet eine erstaunliche Dichte an Erlebnissen.

Für Liebhaber von Kultur und wechselhafter Natur

Wer Sonnengarantie sucht, ist hier falsch. Das britische Wetter ist launisch, und Regen ist ein ständiger Begleiter, selbst im Juli.

Die touristische Infrastruktur ist exzellent, die Museen gehören zu den besten der Welt, und die öffentlichen Verkehrsmittel sind gut ausgebaut, aber kostspielig. Die Sprachbarriere ist für deutschsprachige Reisende kaum vorhanden, auch wenn die Akzente in Schottland oder im Norden Englands anfangs eine Herausforderung sein können. Das Land begeistert Geschichtsinteressierte, leidenschaftliche Wanderer sowie Fans einer lebendigen Musik- und Kulturszene. Weniger geeignet für Reisende, die mediterrane Wärme oder günstige Reiseziele suchen, punktet das Vereinigte Königreich stattdessen mit einer enormen landschaftlichen Vielfalt auf kleiner Fläche.

Großstädte wie London, Edinburgh oder Manchester bieten ein intensives Nachtleben, kostenlose Museen und eine Gastronomieszene, die sich in den letzten zwanzig Jahren stark gewandelt hat. Ländliche Gegenden wie der Lake District, die Highlands oder die Cotswolds bestechen durch ihre Ruhe und ihre Wanderwege. Das Lebenstempo ist in den Metropolen meist hoch, während es auf dem Land entspannter zugeht. In puncto Sicherheit hat das Land hohe Standards, auch wenn die Großstädte mit ähnlichen Problemen kämpfen wie überall sonst in Europa. Eine Kreditkarte ohne Auslandseinsatzgebühr ist unverzichtbar, da kontaktloses Bezahlen überall der Standard ist.

Ein ordentliches Budget einplanen

Um es direkt zu sagen: Das Vereinigte Königreich ist teuer. Plane für ein Backpacker-Budget mit Übernachtungen in Jugendherbergen, Mahlzeiten in Pubs und öffentlichen Verkehrsmitteln etwa 70 bis 100 €* pro Tag und Person ein. Ein mittleres Budget liegt bei 100 bis 150 €* pro Tag für Drei-Sterne-Hotels und durchschnittliche Restaurants. London verteuert diese Beträge um 20 bis 30 %. Die Unterkunft ist der größte Kostenfaktor, gefolgt vom Transport. Bed & Breakfast-Unterkünfte bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis inklusive eines reichhaltigen Frühstücks; außerhalb von London liegen die Kosten bei 50 bis 80 €* pro Nacht im Doppelzimmer.

London und seine vielfältigen Viertel

Die britische Hauptstadt beeindruckt durch ihre schiere Größe. Mehr als 9 Millionen Einwohner, 32 Stadtbezirke und eine Ausdehnung von 50 Kilometern von Ost nach West. Das historische Zentrum konzentriert sich um Westminster mit dem Buckingham Palace, Big Ben und der Abtei. Doch London auf diese Wahrzeichen zu reduzieren, würde den Kern der Stadt verfehlen. Viertel wie Shoreditch pulsieren im Rhythmus von Street Art und trendigen Cafés, Camden pflegt sein Punk- und Alternativ-Erbe, und Notting Hill zeigt seine pastellfarbenen Häuser, die bei Instagram-Fans so beliebt sind.

Entlang der Themse ist der Wandel spektakulär. Southbank reiht kulturelle Institutionen aneinander, darunter die Tate Modern, die in einem ehemaligen Kraftwerk untergebracht ist. Weiter östlich ragen die Glastürme von Canary Wharf in die Höhe, während Greenwich sein maritimes Erbe bewahrt. Die nationalen Museen sind weiterhin kostenlos, ein Glücksfall, wenn man bedenkt, dass die National Gallery oder das British Museum jeweils mehrere Tage in Anspruch nehmen könnten. Der dichte Verkehr und die Menschenmassen auf den Gehwegen überraschen Neulinge immer wieder.

Die Märkte sind wegen ihrer Atmosphäre und ihrer erschwinglicheren Preise einen Besuch wert. Der Borough Market unter seinen viktorianischen Bögen bietet eine Geschmacksexplosion aus aller Welt, und in der Brick Lane treffen bangladeschische Curry-Häuser auf Vintage-Second-Hand-Läden. Die Londoner U-Bahn funktioniert gut, kostet aber ohne eine Visitor Oyster Card ein Vermögen, da diese die Fahrpreise halbiert. Kalkuliere mit 6 bis 10 €* Transportkosten pro Tag. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, was Geld spart und verborgene Winkel offenbart.

Ein Tipp unter Freunden: Lade dir Citymapper herunter, bevor du ankommst. Diese App berechnet in Echtzeit die beste Route unter Kombination aller Verkehrsmittel. Sie zeigt sogar den exakten Preis und die Reisedauer an.

Schottland: Von lebendigen Städten zu atemberaubenden Landschaften

Edinburgh gilt als eine der schönsten europäischen Hauptstädte. Ihr Schloss thront über der mittelalterlichen Altstadt, und die gepflasterten Gassen schlängeln sich durch das vulkanische Relief. Die Royal Mile, die das Schloss mit dem Holyrood Palace verbindet, ist gesäumt von Souvenirläden, historischen Pubs und denkmalgeschützten Gebäuden. Im August verwandelt das Edinburgh-Festival die Stadt in eine riesige Bühne mit hunderten Aufführungen pro Tag. Da die Preise in dieser Zeit in die Höhe schnellen, ist eine Buchung mehrere Monate im Voraus ratsam.

Glasgow, nur eine Zugstunde entfernt, pflegt eine ganz andere Identität. Die zweitgrößte schottische Stadt ist industrieller und rauer, besitzt aber eine renommierte Musikszene und eine bemerkenswerte viktorianische Architektur. Das Kelvingrove Museum ist kostenlos und kann es mit den großen Museen in London aufnehmen. Zwischen beiden Städten bietet der Loch Lomond einen ersten Eindruck der schottischen Landschaft mit seinem dunklen Wasser, das von Hügeln umgeben ist.

Die nördlichen Highlands verkörpern das wilde Schottland. Karge, windgepeitschte Berge, mysteriöse Seen und Burgruinen, die mitten im Nirgendwo liegen. Die Straße, die sich bis zur Isle of Skye windet, bietet Panoramen, die die Reise allein schon rechtfertigen. Der Old Man of Storr, ein Wahrzeichen von Skye, ist nach einem einstündigen Aufstieg erreicht. Der Loch Ness zieht nach wie vor Neugierige an, die auf Nessie hoffen, doch der Ort besticht vor allem durch seine bewaldeten Ufer und Burgen wie das Urquhart Castle.

Die schottischen Distanzen täuschen. Was auf der Karte nah aussieht, dauert auf engen und kurvenreichen Straßen seine Zeit. Rechne mit 4 Stunden von Edinburgh nach Skye mit dem Auto, mit dem Bus länger. Die Busunternehmen Citylink und Megabus bieten bei Vorausbuchung günstige Tarife, teils ab 10 GBP pro Strecke. Ein Mietwagen bietet mehr Freiheit für abgelegene Gebiete, erfordert jedoch die Umstellung auf Linksverkehr und das Fahren auf einspurigen Straßen.

Wales und seine Berge am Meer

Cardiff, die walisische Hauptstadt, überrascht mit ihrer Dynamik. Lange Zeit eine industrielle Hafenstadt, hat sie sich rund um die neu gestaltete Cardiff Bay und ihre imposante Burg neu erfunden, die römische Überreste, eine normannische Festung und viktorianische Anbauten vereint. Das Millennium Stadium dominiert das Stadtzentrum und sorgt an Spieltagen des Rugby, dem Nationalsport in Wales, für eine elektrisierende Atmosphäre.

Der Snowdonia National Park im Norden bündelt die walisischen Gipfel, darunter den Berg Snowdon, der auf 1.085 Meter ansteigt. Eine kleine Zahnradbahn fährt bis zum Gipfel, falls man die 4-stündige Wanderung vermeiden möchte. Steindörfer wie Betws-y-Coed dienen als Basislager für die Erkundung der umliegenden Täler. Die von Eduard I. erbauten Festungen säumen das Gebiet: Caernarfon, Conwy, Harlech, allesamt Weltkulturerbestätten. Ihre wuchtigen Mauern zeugen von einer intensiven militärischen Vergangenheit.

Die Südküste bietet familienfreundliche Strände wie Tenby mit seinen bunten Häusern oder die Halbinsel Pembrokeshire mit ihren spektakulären Küstenwegen. Die Brecon Beacons im Süden bieten Moorlandschaften und Wasserfälle und sind weniger überlaufen als Snowdonia. Walisisch wird in einigen Regionen noch täglich gesprochen, und die zweisprachigen Schilder können mit ihren langen Konsonantenketten anfangs verwirren.

Nordirland: Zwischen jüngster Geschichte und unberührter Natur

Belfast hat sich seit dem Friedensabkommen von 1998 stark gewandelt. Die Wandmalereien in der Falls Road und Shankill Road erinnern an die vergangenen Spannungen, die heute zur touristischen Attraktion geworden sind. Das Titanic-Museum auf den ehemaligen Werften zeichnet die Geschichte des hier 1912 erbauten Schiffes nach. Die viktorianische Architektur im Stadtzentrum bildet einen Kontrast zu den modernen Stadtvierteln, die entlang des Flusses Lagan entstehen.

Der Giant's Causeway an der Nordküste ist die Reise wert. Die 40.000 hexagonalen Basaltsäulen, die durch einen Vulkanausbruch entstanden sind, wirken wie eine Mondlandschaft. Im Sommer ist der Ort sehr gut besucht, daher ist ein Besuch am späten Nachmittag für mehr Ruhe empfehlenswert. Die Causeway Coastal Route entlang der Küste von Antrim offenbart Burgruinen, Seilbrücken über dem Ozean und Fischerdörfer.

Derry/Londonderry, eine befestigte Stadt, deren Name selbst noch spaltet, ist einen Tag für ihre vollständigen Stadtmauern und ihre historischen Erzählungen wert. Die Mourne Mountains im Süden bieten Wanderungen, die weniger frequentiert sind als ihre schottischen Pendants. Nordirland ist insgesamt etwas günstiger als der Rest des Vereinigten Königreichs, mit Unterkünften und Restaurants, die 10 bis 15 % weniger kosten.

Zwischen Fish and Chips und kulinarischer Revolution

Fish and Chips bleiben der absolute Klassiker. Kabeljau oder Schellfisch im Teigmantel mit dicken Pommes, in traditionellen Läden oft in Zeitungspapier serviert. Kosten: 8 bis 12 GBP (ca. 9,60 bis 15 €*). Pubs servieren sonntags mittags den Sunday Roast: Bratenfleisch, Yorkshire Pudding, Gemüse und Bratensauce. Die gesellige Atmosphäre dieser Lokale lädt oft dazu ein, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen.

Die britische Küche hat sich stark weiterentwickelt. London beherbergt mehr als 70 mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurants, und Lebensmittelmärkte bieten indisches, koreanisches oder mexikanisches Street Food von exzellenter Qualität für 8 bis 15 GBP (ca. 9,60 bis 18 €*). Supermärkte wie Tesco, Sainsbury's oder Marks & Spencer verkaufen Meal Deals für etwa 3 bis 5 GBP (ca. 3,60 bis 6 €*), bestehend aus Sandwich, Getränk und Snack. Ein klassisches englisches Frühstück liefert genügend Kalorien und Proteine bis zum Abend.

Was Getränke angeht, bleibt die Tea Time tief verwurzelt, auch wenn Kaffee an Bedeutung gewonnen hat. Pubs bieten Dutzende lokaler Biere vom Fass, und schottischer Whisky wird am besten in seiner Ursprungsregion verkostet. Ketten wie Pret A Manger oder Greggs ermöglichen einen schnellen Imbiss, ohne das Budget zu sprengen. In Restaurants ist der Service oft in der Rechnung enthalten; ein zusätzliches Trinkgeld von 10 % ist gern gesehen, aber nicht verpflichtend.

Frühling und Herbst bevorzugen

Die Monate Mai, Juni und September bieten den besten Kompromiss aus akzeptablem Wetter und moderatem Besucheraufkommen. Die Temperaturen liegen zwischen 15 und 20 °C, und die Tage sind im Hochsommer bis 21 Uhr hell. Juli und August fallen in die britischen und europäischen Schulferien, die Hauptattraktionen sind überlaufen, und die Preise steigen um 30 bis 50 %. Schottland zeigt sich im September von seiner schönsten Seite, wenn die Heide die Moore violett färbt.

Der Winter von November bis März bringt Kälte, Regen und endlose Nächte, aber auch eine besondere Atmosphäre. Weihnachtsmärkte blühen im Dezember, Pubs sind festlich geschmückt, und die Städte strahlen. Die Unterkunftspreise fallen, außer während der Feiertage. Der Herbst sorgt für flammende Farben in Parks und Wäldern; die New Forest im Süden Englands ist im Oktober spektakulär.

Das britische Wetter bleibt zu jeder Jahreszeit unvorhersehbar. Dass man vier Jahreszeiten an einem Tag erleben kann, ist kein Mythos. Ein leichter Regenmantel und Zwiebellook sind Pflicht. Das Edinburgh-Festival im August, der Notting Hill Carnival Ende August in London und der St. Patrick's Day im März in Nordirland ziehen Menschenmassen an, schaffen aber eine einzigartige Stimmung.

Anreise ins Vereinigte Königreich von Frankreich aus

L'Eurostar verbindet Paris mit London in 2 Stunden 15 Minuten und ist das schnellste und oft wirtschaftlichste Mittel. Tickets, die mehrere Wochen im Voraus gebucht werden, starten bei 40 €* für die einfache Fahrt und können bei Last-Minute-Buchungen auf 150 bis 200 €* klettern. Die Züge fahren vom Gare du Nord in Paris ab und kommen in St Pancras im Zentrum von London an. Einige Verbindungen halten auch in Brüssel und Amsterdam.

Viele britische Flughäfen werden von den meisten großen französischen Städten aus angeflogen. Heathrow und Gatwick für London, aber auch Manchester, Birmingham, Edinburgh und Glasgow, um die Hauptstadt zu umgehen. Billigflieger wie easyJet oder Ryanair bieten bei früher Buchung Flüge ab 30 bis 50 €* an, wobei auf versteckte Gebühren für Gepäck zu achten ist. Die Flugzeit beträgt je nach Ziel 1,5 bis 2,5 Stunden . Seit April 2025 ist eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) für Europäer erforderlich, die 10 GBP (ca. 12 €*) kostet und online beantragt wird.

Die Fähre von Calais nach Dover dauert 1,5 Stunden und ist eine praktische Lösung mit dem Auto. Die Unternehmen P&O und DFDS bieten täglich mehrere Überfahrten an, mit variablen Preisen zwischen 80 und 200 €* für ein Auto mit Passagieren. Weitere Verbindungen gibt es von Dieppe, Cherbourg oder Roscoff zu verschiedenen englischen Häfen. Der Ärmelkanaltunnel mit Eurotunnel befördert Fahrzeuge in 35 Minuten zwischen Calais und Folkestone.

Effizient vor Ort bewegen

Das britische Schienennetz deckt das Land gut ab, ist aber ohne Vorausbuchung sehr teuer. Frühzeitiges Buchen über Trainline oder die National Rail-Website halbiert oder drittelt die Preise. Eine Fahrt von London nach Edinburgh kann je nach Buchungszeitpunkt und Uhrzeit zwischen 30 und 150 GBP variieren. Die Züge sind komfortabel und schnell, mit 4,5 Stunden zwischen London und Edinburgh sowie 2 Stunden zwischen London und Manchester. Die erste Klasse bietet kaum mehr Komfort als einen etwas breiteren Sitz.

Fernbusse wie National Express oder Megabus bieten unschlagbare Preise, teils ab 5 GBP (ca. 6 €*) pro Strecke. Der Nachteil ist die doppelte oder dreifache Reisezeit gegenüber dem Zug. Eine Fahrt von London nach Edinburgh dauert mit dem Bus 8 bis 10 Stunden gegenüber 4,5 Stunden im Zug. Eine ideale Lösung für knappe Budgets oder Nachtfahrten, um eine Hotelübernachtung zu sparen.

In den Städten funktionieren die öffentlichen Verkehrsmittel gut. Die Londoner U-Bahn ist die am besten ausgebaute, aber auch die teuerste in Europa. Oyster-Cards oder kontaktloses Bezahlen deckeln die täglichen Ausgaben. Edinburgh, Manchester und Glasgow verfügen über effiziente Straßenbahnen und Busse.

Ein Mietwagen ist sinnvoll, um die schottische oder walisische Landschaft zu erkunden, wo öffentliche Verkehrsmittel rar sind. Achte auf den Linksverkehr, der anfangs gewöhnungsbedürftig ist, und sei auf den engen Landstraßen konzentriert. Benzin kostet etwa 1,55 GBP (ca. 1,90 €*) pro Liter; vermeide Tankstellen an Autobahnen, wo die Preise explodieren.

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