Tower Bridge de Londres

Top 10 der schönsten Städte in Vereinigtes KönigreichRanking 2026

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Die Lieblingsstädte in Vereinigtes Königreich unserer Mitglieder, von der Redaktion empfohlen

#1 London +284 Empf.

London ist eine eigenwillige Mischung aus königlichen Palästen und Street Art, jahrhundertealten Pubs und modernen Food-Märkten in Containern, die sich in jedem Viertel neu erfindet. Die meisten großen Museen sind kostenlos, die Gastronomieszene spiegelt fünfzig verschiedene Nationalitäten wider und das Verkehrsnetz bringt dich in wenigen Stationen von einer Welt in die nächste. Das Budget vor Ort ist hoch, doch die Erlebnisse sind den Preis wert.

Must-Sees

#2 Inverness +151 Empf.

Als Hauptstadt der schottischen Highlands bietet Inverness eine Mischung aus historischem Erbe und direktem Zugang zur unberührten Wildnis. Die überschaubare Stadt am Ufer des Ness überzeugt mit ihrem markanten Schloss, entspannten Spazierwegen entlang des Flusses und einem Museum zur regionalen Geschichte. Durch die strategische Lage ist Inverness der ideale Ausgangspunkt, um berühmte Orte wie den geheimnisvollen Loch Ness oder das geschichtsträchtige Schlachtfeld von Culloden zu besuchen.

Must-Sees

#3 Oxford +80 Empf.

Oxford verbindet jahrhundertealte akademische Tradition mit typisch britischem Flair. Die Stadt lässt dich tief in eine der weltweit renommiertesten Universitäten eintauchen, geprägt von historischen Colleges und beeindruckenden Bibliotheken. Neben der gotischen Architektur und den Museen locken ruhige Gärten sowie Ausflüge wie eine Besichtigung von Blenheim Palace oder eine Fahrt mit dem Ruderboot auf dem Cherwell. Ein ideales Ziel für Reisende, die Architektur und Geschichte abseits der Großstadthektik schätzen.

Must-Sees

#4 Edinburgh +56 Empf.

Edinburgh thront auf erloschenen Vulkanen und verbindet eine mittelalterliche Altstadt mit verwinkelten Gassen, schwarzen Steinfassaden und königlichen Palästen unter wechselhaftem Himmel. Die Stadt kombiniert eine düstere Geschichte in unterirdischen Gewölben mit der Eleganz der georgianischen Neustadt. In den jahrhundertealten Pubs erklingen Dudelsäcke und der Whisky fließt, während du mitten im Stadtzentrum einen Gipfel erklimmen kannst, bevor ein deftiger Haggis auf den Tisch kommt. Eine Stadt voller Kontraste, die Romantik und Theater auf Schritt und Tritt spürbar macht.

#5 Liverpool +42 Empf.

Als ein Musikmanager 1962 einen unscheinbaren Kellerclub betrat und auf vier Jungs in Lederkluft stieß, begann ein Stück Musikgeschichte. Doch Liverpool ist weit mehr als nur die Heimat der Beatles. Die viktorianischen Docks beherbergen heute erstklassige Museen, zwei architektonisch gegensätzliche Kathedralen prägen das Stadtbild und in den Pubs gibt es jeden Abend Livemusik. Die Stadt aus rotem Backstein beeindruckt mit einer Herzlichkeit, die den Besucher genauso überrascht wie das typisch englische Wetter.

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#6 Salisbury +30 Empf.

Salisbury liegt in der Grafschaft Wiltshire und ist ein englisches Kleinod, das tief in der mittelalterlichen Geschichte verwurzelt ist. Bekannt für seine markante Kathedrale und die Nähe zu weltberühmten prähistorischen Stätten, bietet die Stadt einen direkten Einblick in das britische Kulturerbe.

Die Kathedrale von Salisbury: Ein gotisches Meisterwerk

Im Zentrum der Stadt erhebt sich die Kathedrale von Salisbury, ein Paradebeispiel englischer Gotik. Zwischen 1220 und 1258 erbaut, ragt ihr Turm als höchste Kirchturmspitze des Vereinigten Königreichs stolze 123 Meter in die Höhe. Besucher können das weitläufige Kirchenschiff besichtigen, die bunten Glasfenster bewundern und das Uhrwerk von 1386 bestaunen, das als eine der ältesten funktionstüchtigen mechanischen Uhren der Welt gilt.

Zudem beherbergt die Kathedrale eines der vier noch erhaltenen Originalexemplare der Magna Carta, jenes historischen Dokuments aus dem Jahr 1215.

Old Sarum: Die Wurzeln der Stadt

Nur wenige Kilometer nördlich des heutigen Stadtzentrums liegen die Überreste von Old Sarum, dem ursprünglichen Siedlungsort von Salisbury. Die archäologische Stätte umfasst die Ruinen einer Burg und einer Kathedrale und bietet einen weiten Blick über die englische Landschaft. Wer die Grundmauern erkundet, bekommt ein Gefühl für die Ursprünge der Region.

Stonehenge: Ein prähistorisches Monument

Rund 13 Kilometer von Salisbury entfernt befindet sich das weltberühmte Stonehenge. Der jahrtausendealte Megalithkreis ist bis heute ein rätselhaftes Zeugnis menschlicher Baukunst. Vor Ort gibt es verschiedene geführte Touren, die die unterschiedlichen Theorien zur Entstehung und Nutzung des Kreises erläutern.

Das Stadtzentrum und seine versteckten Winkel

Das Zentrum von Salisbury ist geprägt von Kopfsteinpflastergassen, Fachwerkhäusern und lebendigen Plätzen. Auf dem historischen Market Place finden regelmäßig Märkte statt, auf denen lokale Erzeugnisse und Kunsthandwerk angeboten werden. In den angrenzenden Gassen laden inhabergeführte Boutiquen, Cafés und kleine Galerien zum Stöbern ein.

Traditionelle Küche mit lokalen Zutaten

Die Gastronomie in Salisbury setzt auf britische Klassiker, oft zubereitet mit Lebensmitteln aus der Umgebung. Beliebt sind herzhafte pies (Fleisch- oder Gemüsepasteten), die meist mit Kartoffelpüree und Bratensauce serviert werden. Für den Nachmittag ist ein cream tea mit Scones, Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre fast schon Pflicht.

Wo essen?

  • The Old Mill (Stadtteil Harnham): Ein historisches Pub, das traditionelle britische Küche in einem malerischen Gebäude direkt am Fluss serviert.
  • The Refectory (Stadtzentrum): Direkt an der Kathedrale gelegen, ideal für leichte Mittagsgerichte und Gebäck während einer Besichtigungspause.
  • The Rai d'Or (Stadtzentrum): Ein Fusionsrestaurant, das thailändische und britische Gerichte in entspannter Atmosphäre kombiniert.
  • Henderson's Artisan Bakery & Cafe (Stadtzentrum): Eine handwerkliche Bäckerei, die für frisches Brot, Gebäck und kleine Lunch-Optionen bekannt ist.

Wo schlafen?

  • Legacy Rose and Crown Hotel (Stadtteil Harnham): Ein 4-Sterne-Hotel in einem historischen Gebäude mit Blick auf die Kathedrale.
  • Best Western Red Lion Hotel (Stadtzentrum): Ein Hotel in einem Gasthaus aus dem 13. Jahrhundert, das historischen Charme mit modernem Komfort verbindet.
  • Chapter House (Stadtzentrum): Ein Boutiquehotel mit eleganten Zimmern in einem historischen Haus, inklusive eigenem Restaurant.
  • YHA Salisbury (Stadtteil Milford Hill): Eine Jugendherberge, die eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit für Reisende mit kleinerem Budget bietet.

Wann ist die beste Reisezeit?

Salisbury hat ein gemäßigtes Klima mit milden Sommern und kühlen Wintern. Die Monate von Mai bis September eignen sich besonders gut für einen Besuch, da das Wetter angenehm ist und viele kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Im September lockt das Salisbury Food & Drink Festival mit Verkostungsständen und kulinarischen Workshops.

Wie kommt man hin?

Salisbury ist von London aus bequem mit dem Zug zu erreichen, wobei die Züge regelmäßig vom Bahnhof Waterloo abfahren. Die Fahrt dauert etwa 1:30 Stunden, Einzeltickets kosten ab 20 GBP (ca. 24 Euro). Mit dem Auto führt der Weg über die Autobahn M3 und die A303, die Fahrtzeit ab London beträgt etwa 2 Stunden.

Wie bewegt man sich fort?

Das Zentrum von Salisbury ist kompakt und lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Für Ziele außerhalb der Stadt, wie etwa Stonehenge, stehen ab dem Stadtzentrum Busverbindungen und organisierte Ausflüge zur Verfügung.

Must-See

#7 Brighton +25 Empf.

Brighton liegt im Südosten von England im Vereinigten Königreich, eingebettet in die Grafschaft East Sussex direkt an der Ärmelkanal-Küste. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem beliebten Bade- und Kurort. Wegen der engen Verbindung zur britischen Hauptstadt und dem lebendigen Treiben wird die Stadt oft als London on Sea bezeichnet. Die Eisenbahnanbindung an Londres im Jahr 1841 gab dem Tourismus den entscheidenden Schub. Aus der viktorianischen Ära stammen prägende Gebäude wie das Grand Hôtel, das noch heute direkt an der Strandpromenade thront.

 

Ein Wahrzeichen der britischen Freizeitkultur

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erhielt Brighton zwei Seebrücken. Der East Pier, heute als Brighton Palace Pier bekannt, beherbergt Spielhallen und Gastronomie und ist bis heute ein zentraler Anlaufpunkt. Der West Pier hingegen hatte weniger Glück: Einst ein prunkvoller Ort für Konzerte und Theater, musste er 1975 wegen Baufälligkeit für die Öffentlichkeit gesperrt werden. Nach mehreren Bränden sind heute nur noch die Ruinen im Meer zu sehen, die ein markantes Fotomotiv direkt vor der Küste bilden.

Ein weiteres architektonisches Highlight ist der Royal Pavilion. Er wurde vom Prince Regent, dem späteren König George IV., in Auftrag gegeben und mischt anglo-indische Stilelemente mit auffälligen Kuppeln. Heute dient das Gebäude als Kunstmuseum mit bedeutenden Sammlungen zu Design, Mode und bildender Kunst.

 

Charme einer englischen Küstenstadt

Das Stadtzentrum, bekannt als The Lanes, besticht durch sein Labyrinth aus engen Gassen, kleinen Läden, Pubs und Restaurants. Lass dich einfach treiben und mach einen Abstecher in die Blaker Street, um die bunten Fassaden der Häuser zu sehen. Weiter nördlich erstreckt sich North Laine, ein Viertel voller Street-Art und Antiquitätenläden. Es gilt als Geburtsort der Mods-Kultur, jener Bewegung, die in den 1960er Jahren Jazz-Liebhaber, maßgeschneiderte Anzüge und den Kult um Motorroller vereinte.

Die Strandpromenade, die schon der Maler John Constable auf Leinwand festhielt, ist bestens ausgebaut. Richtung Hove säumen die typischen, bunten Holzhütten, die Hove Beach Buts, den Weg. Wer den Überblick sucht, fährt mit dem British Airways i360 in die Höhe. Der 162 Meter hohe Aussichtsturm bietet einen weiten Blick über die Küste und die Stadt. Auf der Ostseite der Stadt führt der Undercliff Walk auf einer fünf Kilometer langen Strecke direkt unterhalb der Kreidefelsen am Meer entlang.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Für einen Besuch in Brighton sind das Frühjahr und der Sommer ideal, um das milde Küstenwetter auszukosten. Besonders lebendig wird es während der Gay Pride, einer der größten Veranstaltungen dieser Art im Vereinigten Königreich, da Brighton als LGBT-Hauptstadt des Landes gilt.

 

Anreise

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist London Gatwick, von wo aus direkte Züge nach Brighton fahren. Reisende, die mit dem Eurostar ankommen, erreichen Brighton bequem von den Londoner Bahnhöfen Saint-Pancras oder Victoria aus. Mit dem Auto ist die Stadt über die A23, die Küstenstraße A259 oder die A27 gut an das Fernstraßennetz angebunden.

#8 Windsor +25 Empf.

Nur etwa 40 Kilometer westlich von London in der Grafschaft Berkshire gelegen, ist Windsor die königliche Stadt schlechthin. Hier befindet sich das berühmte Schloss Windsor, der Zweitwohnsitz der königlichen Familie, sowie weitere Anwesen wie Frogmore House. Mit seinem charmanten Stadtkern und den weitläufigen Parks bietet Windsor den perfekten Kontrast zur Hektik der britischen Hauptstadt. Für Familien ist der Themenpark Legoland ein Anlaufpunkt, in dem berühmte Bauwerke wie Big Ben oder das London Eye im Miniaturformat zu sehen sind.

Die bekannteste Königsstadt des Vereinigten Königreichs

Ein Besuch in Windsor ist ohne die Besichtigung des Schlosses kaum vorstellbar. Es wurde 1070 von Wilhelm dem Eroberer gegründet und ist mit über 1000 Räumen und einer Fläche von 52.000 Quadratmetern die größte bewohnte Burganlage der Welt. Ein kleiner Tipp: Achte auf die Flagge über den Burgmauern. Ist sie gehisst, hält sich der König gerade in seiner Residenz auf. Verpasse bei deinem Rundgang nicht die St. George's Chapel, ein beeindruckendes gotisches Bauwerk, das als Grabstätte zahlreicher Monarchen wie Henry VIII. und zuletzt Elisabeth II. dient.

In der Altstadt von Windsor finden sich weitere Zeugnisse der englischen Geschichte, darunter malerische Fachwerkhäuser aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Ein Abstecher zum Windsor Guildhall lohnt sich, da es ein kleines Museum zur lokalen Geschichte beherbergt. Wer sich für Architektur und Bildung interessiert, sollte einen kurzen Spaziergang in das benachbarte Eton einplanen, wo das renommierte Eton College und diverse Museen ansässig sind.

Parks und Gärten

Neben einem entspannten Spaziergang entlang der Themse, sei es zu Fuß oder per Boot, laden die umliegenden Grünanlagen zum Verweilen ein. Der Windsor Great Park ist mit seinen 2020 Hektar ein riesiges Areal, in dem du 500 Jahre alte Bäume und frei lebende Hirschherden entdecken kannst. Die Long Walk führt als beeindruckende Allee direkt vom Schloss bis zum Copper Horse Denkmal und bietet hervorragende Ausblicke. Die Savill Gardens wurden 1932 von Georg V. in Auftrag gegeben und bieten als botanische Gärten eine besonders im Frühling sehenswerte Rosenanlage.

Wann ist die beste Reisezeit?

Das Schloss Windsor ist von Anfang November bis Ende Februar täglich von 10:00 bis 16:15 Uhr geöffnet (letzter Einlass: 15:00 Uhr). Von Anfang März bis Ende Oktober verlängern sich die Zeiten auf 10:00 bis 17:15 Uhr (letzter Einlass: 16:00 Uhr). Beachte, dass die Kapelle montags bis samstags bereits um 16:00 Uhr schließt. Die Wachablösung findet dienstags, donnerstags und samstags um 11:00 Uhr statt. Für die Parkanlagen empfiehlt sich ein Besuch zwischen Mai und September.

Anreise

Windsor liegt etwa 15 Kilometer vom Flughafen London Heathrow entfernt. Mit dem Auto nimmst du die M4 bis zur Ausfahrt 5. Von den Londoner Bahnhöfen Paddington und Waterloo fahren Züge in etwa 40 Minuten zum Bahnhof Windsor & Eton Central. Die Verbindung zum Bahnhof Windsor & Eton Riverside dauert lediglich 10 Minuten länger. Alternativ verkehren Busse ab London Victoria.

Must-See

#9 Glasgow +24 Empf.

Glasgow ist mit knapp 600.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt in Schottland und die drittgrößte im Vereinigten Königreich. Zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert erlebte der Ort einen massiven Aufschwung durch Handel und Industrie. Davon zeugt heute ein beeindruckendes architektonisches Erbe, wie etwa im Viertel Hyndland mit seinen charakteristischen hohen Gebäuden aus rotem Sandstein. Anfang des 20. Jahrhunderts prägte zudem der Jugendstil das Stadtbild, maßgeblich vorangetrieben durch den Architekten Charles Rennie Mackintosh. Er entwarf in Glasgow mehrere wegweisende Bauten, darunter das Mackintosh House und die Glasgow School of Art.

Ein Fixpunkt in Schottland

Bereits im Mittelalter war Glasgow ein bedeutender Bischofssitz im Königreich Schottland. Ein Besuch der Kathedrale Saint Mungo verdeutlicht die historische Bedeutung. Direkt daneben lohnt sich ein Spaziergang durch die Necropolis, einen faszinierenden Friedhof, der mit seinen zahlreichen Grabmälern aus der viktorianischen Ära beeindruckt.

Der George’s Square bildet das Herzstück der Stadt und markiert den Übergang zum geschäftigen Handels- und Kulturviertel. Neben dem Rathaus gibt es hier prachtvolle Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, wie das GOMA, das sich der modernen und zeitgenössischen Kunst widmet. Die Statue des Duke of Wellington, die traditionell mit einem Verkehrshütchen auf dem Kopf geschmückt ist, sorgt bei Besuchern regelmäßig für Schmunzeln. Auf der Buchanan Street finden sich weitere architektonische Highlights, darunter das LightHouse. Der Turm beherbergt eine Sammlung zum Design im Stil von Mackintosh, und der Aufstieg lohnt sich für den Panoramablick über die Stadt.

Das industrielle Erbe von Glasgow

Im 19. Jahrhundert wandelte sich Glasgow zu einem Zentrum der Stahl- und Metallindustrie. Nach einer wirtschaftlichen Krise in den 1980er Jahren hat sich die Metropole jedoch erfolgreich neu erfunden. Während viele Reisende den Fokus eher auf das bekanntere Edinburgh legen, punktet Glasgow mit einer kreativen Transformation. Die lebendige Musikszene brachte weltweit bekannte Bands wie Simple Minds, Belle & Sébastien oder Franz Ferdinand hervor.

Um den heutigen Zeitgeist zu spüren, ist das Viertel Finnieston ideal. Der ehemalige Industriehafen wurde zu einem kulturellen Hotspot mit zahlreichen Bars und Restaurants umgestaltet. Ein Stück weiter, direkt an den alten Docks, zeigt das von der Architektin Zaha Hadid entworfene RiverSide Museum die maritime Geschichte der Stadt.

Ganz in der Nähe lädt der Kelvingrove Park zum Entspannen ein. Dort befindet sich das Kelvingrove Art Gallery and Museum, ein prunkvoller Bau aus dem Jahr 1901 mit einer umfangreichen historischen und künstlerischen Sammlung. Zu den Höhepunkten zählt das berühmte Gemälde Salvador Dali, der Christus des heiligen Johannes vom Kreuz. Von dort aus führt ein Weg entlang des Flusses Kelvin zu weiteren Zielen, wie dem 200 Jahre alten Botanischen Garten.

Wann ist die beste Reisezeit?

Um Glasgow bei angenehmem Wetter zu erkunden, sind die Monate zwischen Mai und September am besten geeignet.

Wie kommt man hin?

Es gibt einige Direktflüge von verschiedenen Flughäfen in Frankreich nach Glasgow. Alternativ bietet sich die Anreise über Edinburgh an, von wo aus eine Zugverbindung in die Stadt führt. Vor Ort ist die U-Bahn von Glasgow ein Erlebnis, da sie zu den ältesten der Welt zählt. Die kleinen, orangefarbenen Waggons wirken wie eine Zeitreise.

Must-See

#10 Manchester +24 Empf.

Manchester ist Geburtsort des Independent-Rock und der Industriellen Revolution, eine Stadt voller Widersprüche. Hinter roten Ziegelfassaden verbergen sich jahrhundertealte Pubs und moderne Kunstgalerien, während aus ehemaligen Lagerhäusern angesagte Markthallen geworden sind. Vom alternativen Northern Quarter bis zu den neu gestalteten Docks in Salford spielt die Rivalin Londons ihre eigene Rolle mit ansteckender Energie. Hier werden samstags Fangesänge angestimmt und sonntagabends noch unbekannte Bands in kleinen Clubs entdeckt.

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