Palais du Parlement de Bretagne

Top 10 der schönsten Städte in de BretagneRanking 2026

Entdecke die Städte in Bretagne, die unsere Mitglieder am meisten schätzen. Veröffentliche gern deine eigenen Bewertungen, um an diesem gemeinschaftlichen Ranking teilzunehmen.

Die schönsten Städte in de Bretagne

#1 Rennes +71 Empf.

Siebzigtausend Studenten auf zweihundertzwanzigtausend Einwohner. Diese Mischung verleiht Rennes eine besondere Dynamik, mit vollen Straßencafés von Donnerstag bis Sonntag und einer lebendigen Kulturszene. Die bretonische Hauptstadt hat ihren mittelalterlichen Kern bewahrt, in dem sich Fachwerkhäuser um belebte Plätze drängen. Am Samstagmorgen lockt der Marché des Lices mit seinen dreihundert Ständen und einer großen Auswahl an regionalen Spezialitäten. Rennes schläft eigentlich nie.

Must-Sees

#2 Brest +68 Empf.

Brest erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Die Hafenstadt am äußersten Zipfel der Bretagne wirkt nach dem Wiederaufbau mit ihren grauen Betonfassaden zunächst spröde, ähnlich wie manche Arbeiterviertel im Ruhrgebiet. Doch der Charakter der Stadt überzeugt: der raue Wind des Atlantiks, die gewaltige Bucht und die direkte Art der Einheimischen. Wer hier startet, findet die wilde Küste des Finistère mit ihren peitschenden Leuchttürmen und geheimnisvollen Meeresarmen. Brest belohnt jeden, der sich die Zeit nimmt, hinter die Fassade zu blicken.

Must-Sees

#3 Saint-Malo +39 Empf.

Die Korsarenstadt Saint-Malo mit ihren von Wellen umtosten Festungsmauern verändert sich bei Gezeiten, die mehr als zehn Meter betragen. Bei Ebbe erreichst du zu Fuß die vorgelagerten Forts und die Insel, auf der Chateaubriand begraben liegt. Bei Flut erobert der smaragdgrüne Ozean das Terrain zurück. Mit Buchweizengalettes, Austern aus Cancale und der Geschichte einstiger Freibeuter zeigt sich die Bretagne hier von ihrer stolzesten Seite.

Must-See

#4 Carnac +33 Empf.

Dreitausend Steine, die seit sieben Jahrtausenden in der Landschaft stehen, ohne dass ihr Ursprung bis heute zweifelsfrei geklärt wäre. Carnac fasziniert durch dieses ungelöste Rätsel, das seit Juli 2025 zum UNESCO-Welterbe gehört. Wenn im Morgengrauen der Nebel über den Alignements du Ménec aufsteigt, wirken die Formationen wie versteinerte Armeen. Abseits der Geschichte bietet Carnac fünf feine Sandstrände, Austernhütten direkt am Meer und die Gelassenheit einer bretonischen Kleinstadt, die sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt hat.

Must-See

#5 Quiberon +31 Empf.

Bretonische Halbinsel mit 14 km Länge, die über eine nur 22 Meter breite Landenge mit dem Festland verbunden ist. Die Westküste ist rau mit zerklüfteten Felsklippen, während die Buchtseite mit familienfreundlichen Sandstränden lockt. Hier triffst du auf das neomittelalterliche Château Turpault, lebendige Häfen und weiße Dörfer mit blauen Fensterläden. Ein Paradies zum Surfen, Radfahren und für Thalasso. Probier unbedingt die lokalen Spezialitäten: Niniches, Salidou, Ölsardinen und frische Austern.

Must-See

#6 Paimpont +23 Empf.

Mitten in der bretonischen Landschaft, wo uralte Eichen auf Dolmen treffen, liegt ein Dorf als Tor zu einer legendären Welt. Der Wald von Brocéliande beherbergt das Grab von Merlin, das Val sans Retour, in dem Morgane untreue Liebhaber gefangen hielt, und Quellen mit angeblich magischen Kräften. Eine Abtei aus dem 13. Jahrhundert überblickt einen See mit tiefdunkler Oberfläche. Hier verschwimmen auf jedem Waldweg die Grenzen zwischen Realität und Mythos.

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#7 Vannes +22 Empf.

Als Hauptstadt des Morbihan schützt Vannes seine 170 Fachwerkhäuser hinter einer bemerkenswert gut erhaltenen Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert. Jeden Samstagmorgen verwandelt der Markt auf der Place des Lices das mittelalterliche Zentrum in ein buntes Treiben bretonischer Spezialitäten. Die Stadt ist zudem das Tor zum Golf von Morbihan, einem Binnenmeer mit vierzig Inseln, die sich ideal für Tagesausflüge eignen. Zwischen altem Pflaster und salziger Meeresbrise lässt sich in Vannes die bretonische Lebensart in vollen Zügen genießen.

#8 Dinan +21 Empf.

Die im Département Côtes-d'Armor in der Bretagne gelegene Hafenstadt Dinan zählt zu den am besten erhaltenen befestigten Orten Frankreichs. Wer durch die Gassen schlendert, bleibt unweigerlich vor den zahlreichen Fachwerkhäusern stehen, die das Stadtbild seit dem 15. und 16. Jahrhundert prägen.

Mittelalterliches Flair

Dinan gilt als eine der meistfotografierten Städte Frankreichs. Mit ihren herrschaftlichen Gebäuden, den engen mittelalterlichen Gassen und der intakten Stadtmauer ist das kaum verwunderlich. Als Stadt der Kunst und Geschichte zieht sie seit Jahrhunderten Händler und Handwerker an. Auch heute noch lässt sich das mittelalterliche Erbe in den Werkstätten der Weber, Glasbläser und Vergolder spüren, die das Stadtbild bereichern. Für eine Zeitreise in die Vergangenheit empfiehlt sich die Fête des Remparts, die seit 1983 alle zwei Jahre stattfindet. Mittelalterliche Märkte, Kostümbälle und Ritterturniere machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Sehenswertes mit Charakter

Ein Blick nach oben lohnt sich, denn die über 130 erhaltenen Fachwerkhäuser machen den besonderen Charme der Altstadt aus. Zu den markantesten Bauwerken gehören das couvent des Cordeliers und die basilique Saint-Sauveur. Letztere ist ein unvollendetes Meisterwerk, dessen Bau im 12. Jahrhundert begann und in der bis heute das Herz von Bertrand du Guesclin, einem Helden des Hundertjährigen Krieges, ruht. Ein absolutes Muss ist die rue du Jerzual. Die Steigung von 12 bis 18 Grad auf über 500 Metern Strecke erfordert zwar etwas Kondition, doch das historische Ambiente ist die Anstrengung wert. Wer es sportlich mag: Jährlich findet hier ein anspruchsvoller Lauf statt.

Hoch hinaus und am Wasser

Wer Weitblick sucht, steigt auf das Château oder den Tour de l'Horloge. Auch die 2,7 Kilometer lange Stadtmauer lässt sich bei einem geführten Rundgang erkunden. Danach führt der Weg hinunter zum port de Dinan. Hier laden zahlreiche Restaurantterrassen dazu ein, eine klassische bretonische Crêpe zu genießen. Von dort aus lässt sich das Ufer der Rance über den alten Treidelpfad erkunden, vorbei an einem beeindruckenden Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert.

Die beste Reisezeit

Dinan ist das ganze Jahr über einen Besuch wert, besonders um das architektonische Erbe in Ruhe zu betrachten. Die warme Jahreszeit eignet sich jedoch am besten für ausgedehnte Spaziergänge entlang der Rance. Zudem haben im Sommer deutlich mehr Geschäfte, Restaurants und Unterkünfte geöffnet.

Anreise

Der nächste größere Flughafen befindet sich in Rennes. Von dort sind es etwa 45 Minuten mit dem voiture bis nach Dinan. Wer nicht mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann bequem den TER-Regionalzug nutzen. Mit dem Pkw beträgt die Fahrtzeit von Paris aus etwa 3 Stunden und 50 Minuten, ab Nantes sind es rund 2 Stunden.

#9 Pont-Aven +16 Empf.

In einem Waldstück direkt am Fluss Aven lehrte Gauguin seine Schüler, Bäume mutig in Gelb und Schatten in Blau zu malen. Pont-Aven bewahrt sich bis heute jenes Licht, das die moderne Kunst revolutionierte. Das Wasser stürzt über Granitfelsen, treibt die letzten Mühlenräder an und fließt schließlich als ruhiger Mündungsarm vorbei an zahlreichen Galerien weiter. Jeder Winkel hier wirkt wie ein Gemälde, und jedes dieser Gemälde erzählt eine wahre Geschichte.

#10 Tréhorenteuc +12 Empf.

Am Rand des Morbihan bewacht Tréhorenteuc den Eingang zum Val sans Retour, dem sagenumwobenen Reich der Fee Morgane. In diesem Dorf aus purpurnem Schiefer verwandelte ein visionärer Priester eine verfallene Kirche in ein einzigartiges Heiligtum mit Gralsdarstellungen in den Glasfenstern, keltischen Mosaiken und einem Kreuzweg voller Ritterfiguren. Nur wenige Schritte entfernt glänzt der Arbre d'Or am Ufer des Miroir aux Fées. Hier in der Forêt de Brocéliande offenbart der Wald seine Geheimnisse all jenen, die sich Zeit zum Wandern und Träumen nehmen.

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