Perros-Guirec besuchen
Perros-Guirec zählt zu den renommiertesten Badeorten in der Bretagne, und das aus gutem Grund. Die Stadt liegt in einer beeindruckenden Naturkulisse, in der rosafarbene Felsen mit bizarren Formen aus dem azurblauen Wasser ragen. Als Teil der Côtes-d'Armor ist sie einer der schönsten Orte an der Côte de Granit Rose (Rosa Granitküste).
Ein Highlight der Côte de Granit Rose
Die bretonische Kleinstadt zieht bereits seit fast einem Jahrhundert Urlauber an. Sie profitiert von einer außergewöhnlichen Lage zwischen dem offenen Meer, vom Wind geformten Felsen und einem weiten Horizont. Ploumanac'h, das als Grand Site de France klassifiziert ist, gehört zu den absoluten Höhepunkten. Die massiven Felsformationen aus rosa Granit haben der Region ihren Namen gegeben. Am besten erkundest du die Gegend über den Küstenpfad, den sogenannten Zöllnerpfad, der einen Teil des berühmten GR34 bildet. Der Anblick der ungewöhnlichen Felsformen, deren warme Farbtöne mit dem Meer und der Küste kontrastieren, ist beeindruckend. Der Leuchtturm und das Gebiet Men Ruz, was übersetzt La Pierre Rouge (Der rote Stein) bedeutet, sind markante Stationen auf diesem Weg.
Seevögel und ein einsames Schloss
Neben Ploumanac'h bietet Perros-Guirec viele weitere sehenswerte Orte. Das Archipel der Sept Iles, das zwischen dem Badeort und der Stadt Trégastel liegt, ist ein bedeutendes Naturschutzgebiet. Auf Bootsausflügen kannst du die dort lebende Kolonie von Basstölpeln beobachten, die auf den Inseln Rouzic, Malban, Bono und der Île-aux-Moines sowie auf den Felsplateaus Cerf und Costans nisten. Zudem sind dort zahlreiche weitere Vogelarten heimisch, darunter Tordalke, Krähenscharben und Papageientaucher. Mit etwas Glück lassen sich auch etwa dreißig Kegelrobben entdecken, die sich auf den Felsen ausruhen.
In der Bucht von Saint-Guirec liegt eine kleine Insel, die bei Flut nicht zu erreichen ist. Auf ihr thront das im 19. Jahrhundert erbaute Château de Costaérès. Das private Anwesen ist architektonisch an mittelalterliche Burgen angelehnt und ein markanter Blickfang in der Bucht.
Auch wenn die Küste besonders fotogen ist, lohnt sich ein Abstecher ins Landesinnere. Auf dem Hügel von La Clarté oder in der Heidelandschaft von Ranolien erlebst du eine traditionellere Seite der Region auf sehr angenehmen Wanderwegen. Die Chapelle de la Clarté und das Oratoire de Saint-Guirec sind zudem geschichtlich interessante Orte für Kulturinteressierte.
Die beste Reisezeit
Perros-Guirec ist das ganze Jahr über einen Besuch wert. Im Sommer lassen sich die Strände und Wanderwege natürlich am besten genießen, doch die Schönheit der Landschaft kommt auch in der Nebensaison voll zur Geltung.
Anreise
Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Lannion, etwa 10 Kilometer entfernt. Mit dem Zug erreichst du diesen von Paris aus in rund 3 Stunden über die Schnellfahrstrecke LGV. Wenn du mit dem Auto anreist, solltest du ab Paris etwa 5 Stunden einplanen, ab Nantes 3 Stunden, ab Rennes 1 Stunde 45 Minuten und ab Brest 1 Stunde 15 Minuten.
Schöne Landschaften, die man sich in der Gegend im Sommer ansehen sollte. Hübsche Farben und tolle Kontraste, dazu eine gute Meeresbrise, die selbst bei der größten Hitze angenehm bleibt.
Im Winter wird es hingegen deutlich trostloser.