Quiberon

Was tun in Quiberon: die schönsten Aktivitäten & Highlights 2026

Du suchst Inspiration für Quiberon? Entdecke unsere Tipps und ausgewählten Aktivitäten, um deinen Aufenthalt in Quiberon in vollen Zügen zu genießen.

Die von unseren Mitgliedern am meisten empfohlene Aktivität

#1 Belle-Île-en-Mer +20 Empf. 5/5

Belle-Île-en-Mer ist die größte bretonische Insel und bietet 58 Strände, 85 km Küstenpfade sowie Landschaften, die Claude Monet auf Leinwand festhielt. Von der wilden Steilküste über die bunten Häfen von Sauzon und Le Palais bis zur Pointe des Poulains, dem Rückzugsort von Sarah Bernhardt, liegt dieses Ziel nur 45 Minuten von Quiberon entfernt.

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Was tun rund um Quiberon

#2 Menhire von Carnac (Carnac) 12.4 km +25 Empf. 4.6/5

Die Menhire von Carnac umfassen mehr als 3.000 Steine, die vor 7.000 Jahren auf vier Kilometern bretonischer Heide aufgestellt wurden. Seit Juli 2025 gehören sie zum UNESCO-Welterbe und bilden das weltweit größte Megalithensemble dieser Art. Drei Hauptgebiete lassen sich zu Fuß oder per Rad erkunden, ergänzt durch ein Museum zur Vorgeschichte und mehrere zugängliche Grabhügel.

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Die Karte der Highlights in Quiberon

Quiberon, die Halbinsel, an der der Ozean gegen die Klippen donnert

Die Wellen schlagen mit ohrenbetäubendem Lärm gegen die Felsen der Côte Sauvage. Weißer Gischt spritzt meterhoch in die Luft, während der Wind in Böen über das Land fegt. Nur 500 Meter entfernt, auf der Seite der Bucht, ist das Wasser spiegelglatt und Kinder planschen in 30 cm tiefem, warmem Wasser. Willkommen auf der Halbinsel von Quiberon, einem Ort mit zwei Gesichtern, der durch ein schmales, nur 22 Meter breites Sandband fest mit der Bretagne verbunden ist.

Ein Paradies für Surfer und Frischluftfans

Dieser 14 Kilometer lange Landstrich zieht Sportler und Familien gleichermaßen an, die sich eine kräftige Brise um die Nase wehen lassen wollen. Surfer, Kitesurfer und Windsurfer finden an den exponierten Spots der Côte Sauvage optimale Bedingungen. Radfahrer nutzen die kilometerlangen Wege, die sich durch Dünen und kleine Dörfer schlängeln. Während Kinder sicher an den feinen Sandstränden der Bucht spielen, gönnen sich Liebhaber von Thalasso-Anwendungen eine Auszeit im Sofitel, einem französischen Pionier dieser Wellnessform seit 1946.

Das außergewöhnliche Mikroklima sorgt für 2500 Sonnenstunden pro Jahr. Im Juli und August verdreifacht sich die Einwohnerzahl jedoch, was auf der einzigen Zufahrtsstraße regelmäßig zu Staus führt. Reserviere daher 3 bis 6 Monate im Voraus oder plane deinen Besuch für Juni oder September.

Wer architektonische Highlights sucht, wird eher enttäuscht sein. Abgesehen von einigen typisch bretonischen Dörfern und dem Château Turpault liegt der Reiz vor allem in der spektakulären Natur. Plane 2 bis 3 Tage ein, um die Halbinsel in Ruhe zu erkunden und eventuell einen Abstecher nach Belle-Île zu machen.

Budget-Tipps für einen bretonischen Badeort

Rechne in der Hochsaison mit 70 bis 100 Euro pro Tag. Eine Galette komplett kostet 8 bis 15 Euro, ein ordentliches Restaurantessen etwa 25 Euro, während es in der Sternegastronomie eher 50 bis 80 Euro sind. Für ein 3-Sterne-Hotel zahlst du 80 bis 150 Euro pro Nacht, ein Stellplatz auf einem Familiencampingplatz schlägt mit 25 bis 40 Euro zu Buche. Ein Fahrrad leihst du dir für 14 Euro pro Tag.

Die Côte Sauvage, das Naturschauspiel des Atlantiks

Acht Kilometer zerklüftete Klippen erstrecken sich vom Château Turpault bis zur Pointe du Percho. Dieses Herrenhaus im anglo-mittelalterlichen Stil aus dem Jahr 1904 markiert den Beginn der wilden Küste. Es ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden, prägt aber mit seiner romantischen Silhouette die Küstenlinie. Eine Panoramastraße führt entlang der gesamten Küste und bietet zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Die Wellen brechen mit gewaltiger Kraft gegen die Granitfelsen, wobei die Gischt bis zu 10 Meter in die Höhe spritzen kann. Das Bild wandelt sich je nach Wetterlage: trügerische Sanftheit bei Stille, apokalyptische Wut bei Sturm. Baden ist hier aufgrund lebensgefährlicher Strömungen streng verboten. Erfahrene Surfer messen sich an den Wellen an den Stränden von Port Bara und Port Blanc, wo zudem Surfschulen Kurse anbieten.

Die Pointe du Percho ist mit 30 Metern der höchste Punkt und bietet einen weiten Blick auf Belle-Île und die vorgelagerten Inseln. Im ehemaligen Semaphor befindet sich ein kleines Museum zur maritimen Überwachung. Ausgeschilderte Wanderwege führen entlang der Küste, wobei man besonders bei starkem Wind vorsichtig sein sollte.

Tipp vom Experten: Nähere dich niemals dem Rand der Klippen für ein Selfie. Jedes Jahr kommt es zu tödlichen Unfällen, da die Felsen rutschig und die Wellen unberechenbar sind.

Das Stadtzentrum und die lebendigen Häfen

Die Grande Plage erstreckt sich mitten im Ortszentrum über einen Kilometer feinen Sand. Das flache Wasser wird im Sommer bewacht und ist ideal für Familien. Der boulevard Chanard ist gesäumt von Boutiquen, Crêperien und Eisdielen, die bei schönem Wetter zum Flanieren einladen. Auf den Terrassen mit Meerblick genießen Besucher die berühmten Niniches, lange handgemachte Lollis, die 1946 als bestes Bonbon Frankreichs ausgezeichnet wurden.

Port Maria, bis in die 1950er Jahre der wichtigste Sardinenhafen Frankreichs, beherbergt heute noch 36 Fischerboote. Von hier aus legen mehrmals täglich die Fähren nach Belle-Île, Houat und Hoëdic ab. Die Konservenfabriken La Belle-Îloise und La Quiberonnaise gewähren Einblicke in ihre Produktion, in der Arbeiterinnen die Fische noch von Hand in die Dosen sortieren. In den angeschlossenen Läden kannst du die Spezialitäten direkt vor Ort kaufen.

Port Haliguen, ein Yachthafen mit 1200 Liegeplätzen, versprüht eine schicke Atmosphäre. Hier liegen glänzende Yachten neben Segelbooten und Fischerkähnen. Der 1856 erbaute Leuchtturm überragt die Hafeneinfahrt, und in seinem Wärterhaus finden regelmäßig Kunstausstellungen statt. Von den Restaurantterrassen bietet sich ein Panoramablick über die Bucht, besonders zum Sonnenuntergang.

Geheime Dörfer und das Ende der Welt

In Saint-Julien, Kermorvan und Kerniscop lebt die bretonische Seele weiter. Hier findest du weiß getünchte Häuser mit blauen Fensterläden und üppigen Hortensien. Enge Pflasterstraßen führen an alten Granitwaschplätzen vorbei. Der Lavoir du Ragot bei Kernavest wurde vom Verein Agapanthe in einen blühenden Garten verwandelt. Die Pfade durch das Heideland führen bis zum Tour de Locmaria und bieten eine friedliche Abwechslung zum sommerlichen Treiben.

Die Pointe du Conguel an der Südspitze ragt wie eine felsige Zunge einen Kilometer weit ins Meer. Ein Rundweg führt über die Landzunge, auf der noch die Überreste alter Öfen zu sehen sind, in denen früher Algen zu Soda verbrannt wurden. Gegenüber markiert der phare de la Teignouse die Grenze zwischen Bucht und Ozean. Es ist ein idealer Ort für den Sonnenaufgang. Da das Gebiet dem Conservatoire du littoral gehört, ist es nur zu Fuß zugänglich, Fahrräder sind untersagt.

Saint-Pierre-Quiberon im Norden der Halbinsel verbindet familienfreundliche Strände mit Megalithstätten. Die Steinreihen von Kerbourgnec und der Dolmen von Kergavat, der auf 4500 v. Chr. datiert wird, zeugen von der Besiedlung in der Jungsteinzeit. Die geschützten Strände mit ihrer Mischung aus Sand und Felsen sind perfekt für Kinder. Der Hafen von Portivy bewahrt sich bis heute den Charme eines authentischen Fischerdorfes.

Wo kann man in Quiberon essen und trinken?

Meeresfrüchte dominieren die Speisekarten, vom fangfrischen Fisch bis zu Austern aus der Bucht. Sardinenkonserven werden in manchen Restaurants sogar als Vorspeise serviert. Das Le Petit Hôtel du Grand Large in Saint-Pierre wurde für seine kreative Küche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Restaurants wie Brume, Tempête, Les Baigneuses und La Base servieren kreative Gerichte für etwa 25 bis 35 Euro.

Auf der ganzen Halbinsel gibt es zahlreiche bretonische Crêperien. Bei Ty Retro kannst du deine Galettes individuell zusammenstellen. Als süßen Abschluss bieten die Niniches der Maison d'Armorine eine riesige Geschmacksvielfalt. Im Sommer kannst du den Konditoren bei der Herstellung der Karamell-Lollis zusehen. Der Salidou, eine Creme aus gesalzenem Butterkaramell, ist ein Muss für jeden Pfannkuchen oder einfach pur gelöffelt. Ob Far breton, Kouign-amann oder bretonisches Buttergebäck, im Quai des Saveurs findest du alle diese Spezialitäten unter einem Dach.

Wo kann man in Quiberon und Umgebung übernachten?

Das Sofitel Quiberon Thalassa Sea & Spa ist ein Luxushotel direkt am Meer, das gehobene Unterkunft mit Thalassotherapie kombiniert (150 bis 300 Euro pro Nacht, je nach Saison). 2- bis 3-Sterne-Hotels im Bereich von 80 bis 150 Euro sind vor allem in der Nähe des Zentrums und der Strände zu finden. Zudem gibt es zahlreiche 3-Sterne-Campingplätze mit Stellplätzen zwischen 25 und 40 Euro, wie etwa den Campingplatz von Saint-Julien mit Blick auf die Bucht.

Pensionen in den Dörfern im Hinterland bieten Ruhe und Authentizität. In Saint-Pierre-Quiberon sind Unterkünfte oft günstiger und nur 10 Minuten vom Zentrum entfernt. Reserviere für Juli und August unbedingt 3 bis 6 Monate im Voraus. Juni und September bieten mehr Flexibilität und Preise, die 20 bis 30 % niedriger liegen.

Anreise und Fortbewegung in Quiberon

Von Paris aus erreichst du Auray mit dem TGV in etwa 3,5 Stunden, von dort geht es weiter. Von Juli bis August verbindet der Tire-Bouchon, ein touristischer Zug, Auray in 40 Minuten für 3 Euro mit der Halbinsel. Die Fahrt ist malerisch und bietet am schmalen Isthmus den Blick auf den Ozean zu beiden Seiten. In der übrigen Zeit verkehren SNCF-Busse in einer Stunde für 6,50 Euro. Mit dem Auto sind es von Paris aus etwa 5 Stunden und 40 Minuten über die A11 und die RN165 bis Auray.

Im Juli und August kommt es auf der einzigen Zufahrtsstraße oft zu Staus, an Wochenenden musst du mit mehreren Stunden Wartezeit rechnen. Nutze daher möglichst den Zug oder reise außerhalb der Stoßzeiten. Vor Ort bringt dich der Quib'bus von 8:30 bis 20:30 Uhr für 1 Euro pro Tag zu den Dörfern, Stränden und Campingplätzen. Das Fahrrad bleibt das beste Fortbewegungsmittel: Das Gelände ist flach, es gibt sichere Radwege und zahlreiche Verleihstationen. Die Tagesmiete liegt bei 14 Euro, eine Woche bei 50 Euro.

Wann ist die beste Reisezeit?

Juni und September bieten die beste Kombination aus gutem Wetter, akzeptabler Wassertemperatur (16 bis 18 °C) und moderatem Besucherandrang. Im Juli und August ist alles ausgebucht, die Straßen sind verstopft und die Strände überlaufen. Dank des außergewöhnlichen Mikroklimas ist die Halbinsel von April bis Oktober attraktiv. Frühling und Herbst begeistern Wanderer und Radfahrer mit wechselnden Landschaften und wunderschönem Licht.

Vermeide die Zeit von November bis März, wenn eisiger Wind und häufiger Regen herrschen und die Hälfte der Geschäfte geschlossen ist. Der Winter offenbart jedoch das rohe, wilde Gesicht der Côte Sauvage bei spektakulären Stürmen.

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8 Bewertungen
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  • Inseln +20 Empf.

Wunderschöne wilde Landschaften!

Für mich ist das einer der schönsten Orte in der Bretagne! Diese Halbinsel bietet Badevergnügen in kristallklarem Wasser und tolle Wanderungen entlang der Klippen (GR34). Der Hafen ist immer lebendig und lädt zum Bummeln und zum Mittagessen auf einer Terrasse ein. An den zahlreichen Stränden kann man Wassersport treiben. Zum Schwimmen empfehle ich La Grande Plage, die gut erreichbar ist, oder den wunderschönen Strand von Port Bora. Mein Lieblingsort bleibt die Pointe du Percho. Dieser Spaziergang auf den steilen Pfaden ist eine echte Dosis Meeresluft!

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Sehr schönes Reiseziel

Quiberon ist ein schönes Küstenziel.
Die Lage auf der Halbinsel ermöglicht einen einfachen Zugang zum Meer und zur wilden Küste. Ich habe besonders die Überfahrt mit dem Schiff nach Belle Ile en Mer ab Quiberon genossen. Die Fahrt dauert etwa 45 bis 50 Minuten.
Diese Schiffsverbindung macht Quiberon zu einem hervorragenden Ausgangspunkt für einen Inselausflug.

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