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6 Tage Roadtrip durch die Bretagne

Aus dem Französischen übersetzt — Original auf Französisch lesen

Ich erzähle euch von meiner ereignisreichen Woche in der Bretagne, von den berühmtesten Wahrzeichen bis hin zu den verborgensten Schätzen.

Tag 1: Ankunft in Brest

Château de Brest

Ich starte von Paris aus mit dem Zug, im Kopf voller Träume von einer Woche in der Bretagne im Juni, in der Hoffnung, dass es nicht zu viel regnet. Bei meiner Ankunft entdecke ich Brest unter grauen Wolken, doch die Atmosphäre der Stadt ist einfach und authentisch. Ich komme am frühen Nachmittag an und habe geplant, eine Nacht hier zu verbringen, bevor es am nächsten Tag weitergeht. Nachdem ich mein Gepäck abgestellt habe, erkunde ich die Stadt. Ich entdecke die schönsten Ecken: die Capucins, das Château de Brest mit seinem Schifffahrtsmuseum, mache einen Spaziergang am Hafen und durch die Innenstadt, insbesondere durch die wunderschöne Rue Saint-Malo. Nach diesem langen Tag suche ich mir ein typisches Restaurant für ein Abendessen, bevor ich mich auf den Weg zu meinem Hotel mache, um dort die Nacht zu verbringen.

Tag 2: Auf nach Crozon

Pointe de Penhir

Nach einer guten Stunde im Bus komme ich in Crozon an, wo ich für zwei Nächte im sehr komfortablen und preiswerten Appart'City Hotel einchecke. Nach all dem Lob, das ich gehört hatte, konnte ich es kaum erwarten, diesen Ort zu entdecken. Und was für eine Überraschung bei der Ankunft! Die kleine Stadt hat mit ihrem Hafen und den bunten Häusern einen ganz besonderen Charme. Der Himmel ist klar und das Licht, das auf Crozon fällt, macht den Anblick umso beeindruckender. Nachdem ich mich eingerichtet habe, beschließe ich, eine kleine Runde durch die Stadt zu drehen und dann an der Küste entlang zur Pointe de Pen-Hir zu wandern. Die Landschaften sind herrlich: die hohen Klippen, das Rauschen der Wellen, die dagegen schlagen, und dazu die Sonne, die sich immer wieder zeigt.

Nachdem ich mein Ziel erreicht habe, beschließe ich, über einen Weg durch das Landesinnere zurückzukehren und mache einen Abstecher nach Camaret-sur-Mer. Eine sehr schöne kleine Stadt mit ihrem Künstlerviertel und dem Fischereihafen. Am nächsten Tag mache ich mich auf den Weg zum Cap de la Chèvre, das ganz im Süden der Halbinsel liegt. Der Pfad führte mich durch unterschiedlichste, wunderschöne Landschaften: Meeresküste, Ginsterwälder, Ebenen... Nach mehreren Kilometern Fußmarsch erreiche ich endlich mein Ziel, was für eine Schönheit! Ich breite mein Handtuch am Strand in der Bucht von Douarnenez aus und genieße es, ganz allein auf der Welt zu sein und mich an diesem wunderschönen Ort ein wenig auszuruhen.

Tag 4: Concarneau, ich komme

Concarneau

Concarneau, diese befestigte Stadt hat mit ihren kleinen Gassen und den hübschen Aussichtspunkten einen unglaublichen Charme. Diesmal kein Hotel, ich wollte neue Kraft in der Natur tanken und habe mich daher für einen Campingplatz entschieden, den ich in letzter Minute über Ze-camping gefunden habe. Danach mache ich einen Spaziergang in der Umgebung. Ich besuche das Fischereimuseum, das einem den Alltag der Fischer näherbringt, und besichtige einen alten Trawler. Ich nutze das schöne Wetter für einen weiteren Spaziergang, der mich zum Château de Keriolet führt. Dieses prachtvolle Schloss mit seiner exzentrischen Architektur und den üppigen Gärten ist ein absolutes Muss in der Stadt. Danach geht es weiter zum Plage de Cornouaille, der bei Ebbe viel Platz bietet. Am späten Nachmittag könnt ihr dort den herrlichen Sonnenuntergang über dem Meer genießen.

Tag 6: Die letzten Tage in Quiberon

Château de Turpault à Quiberon

Nach Concarneau geht es für zwei Tage auf die Halbinsel Quiberon mit ihren feinen Sandstränden und wilden Küsten. Bei der Ankunft bin ich sofort überrascht, wie wenige Touristen in der Stadt sind. Die Terrassen sind nicht überfüllt, die Strände ebenso wenig, und die Stimmung ist ruhig und entspannend. Ich spaziere ein wenig durch die Stadt, entdecke die Villen mit ihren besonderen Stilen und das erstaunliche Château de Turpault, das isoliert auf seinem Felsen thront.

Sauzon à Belle-Ile

Da man die Stadt schnell besichtigt hat, beschließe ich, ein Hin- und Rückfahrticket zu kaufen, um nach Belle-Ile zu fahren, wo die Besichtigung von Palais und Sauzon auf dem Programm steht. Diese beiden kleinen Städte haben einen unglaublichen Charme; Sauzon war mein persönliches Highlight dieser Reise. Mit seinem Hafen, den weißen Häusern und dem Jachthafen ist in diesem Dorf alles so ruhig und friedlich. Nach diesem Besuch geht es Richtung Auray, um mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck die Heimreise nach Paris anzutreten.

Ich kann jedem, der dies liest, nur empfehlen, ebenfalls ein Abenteuer in der Bretagne zu wagen, um dieses außergewöhnliche Erbe zu entdecken und wunderschöne Orte zu sehen, ohne unbedingt viel Geld auszugeben oder weit reisen zu müssen.

Kommentare (1)

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  • Petite-Terre
    Petite-Terre
    Je suis ravi que vous a plu. Il y a tant de choses à voir et à faire qu'évidemment une semaine ne suffirait pas mais c'est un bon début. La cote nord finistérienne est bien différente de celle de Crozon et est à voir également. Jusqu'à prolonger vers la baie de Morlaix puis la côte du granit rose près de Lannion dans les Côtes d'Armor. Sans parler des terres, le Massif Armoricain par exemple ou les nombreuses forêts que nous avons. A bientôt !

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