Angel de la Indepencia à Mexico

Top 10 der schönsten Städte in MexikoRanking 2026

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Die Lieblingsstädte in Mexiko unserer Mitglieder, von der Redaktion empfohlen

#1 Mexiko-Stadt +248 Empf.

Mexiko-Stadt ist eine Megalopolis, die du vor allem über den Magen erlebst. Mit ihren 150 Museen, den Vierteln mit völlig unterschiedlichem Charakter und den unter den Straßen vergrabenen aztekischen Ruinen ist die Stadt weit mehr als nur ein Zwischenstopp in Lateinamerika. Von Tacos al Pastor für 20 MXN (ca. 1 Euro) bis zu den blumengeschmückten Kanälen von Xochimilco bietet die mexikanische Hauptstadt eine sinnliche Intensität, die nur wenige Städte erreichen, und das zu erstaunlich günstigen Preisen.

#2 Guadalajara +107 Empf.

In Guadalajara geben die Klänge der Mariachis und lebendige Traditionen den Takt vor. Diese authentische Metropole in Jalisco zeigt Reisenden, was Mexiko jenseits der Touristenpfade ausmacht: monumentale Wandgemälde in barocken Palästen, herzhafte Tortas ahogadas, die man mit dem Löffel isst, und Handwerksviertel, in denen mundgeblasenes Glas vor deinen Augen entsteht. Mit einer entspannteren Atmosphäre als in Mexiko-Stadt bietet die Stadt einen echten Einblick in die mexikanische Seele ohne touristische Fassade. Guadalajara ist eine Stadt, die sich nicht verstellt.

#3 Oaxaca +78 Empf.

Der Duft von geröstetem Kakao, das Brutzeln von Chapulines auf dem Comal und die ockerfarbenen wie türkisfarbenen Fassaden der UNESCO-geschützten Altstadt: Oaxaca verkörpert das ursprüngliche Mexiko. Hier leben noch heute sechzehn indigene Völker, die das Handwerk des Webens, der schwarzen Töpferkunst und der traditionellen Mezcal-Herstellung bewahren. Zwischen den zapotekischen Pyramiden von Monte Albán und den versteinerten Wasserfällen von Hierve el Agua bietet dieses im Gebirge gelegene Tal eine Erfahrung, die alle Sinne anspricht und gewohnte Perspektiven herausfordert.

#4 San Cristóbal de las Casas +72 Empf.

San Cristóbal de las Casas gilt als Kulturhauptstadt von Chiapas und liegt auf 2.100 m Höhe in einer malerischen Kolonialarchitektur. Das Zentrum ist geprägt von Kunsthandwerksmärkten, Kirchen und Museen wie dem Museo de los Altos. Die Stadt dient zudem als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Wasserfällen von El Chiflón, den Lagunas de Montebello und der beeindruckenden Laguna Miramar.

#5 San Miguel de Allende +70 Empf.

Ein mexikanischer Maurer, der nie verreist war, gestaltete die Hauptkirche nach einer Postkarte aus Köln um. Dieser ungewöhnliche Ursprung prägt San Miguel de Allende, eine Kolonialstadt, in der alles ein wenig anders wirkt. Kopfsteinpflasterstraßen schlängeln sich zwischen ockerfarbenen Fassaden und Bougainvilleen, Kunstgalerien haben sich in alten Textilfabriken niedergelassen und in den Hügeln von Guanajuato entstehen erste Weingüter. Die Stadt pflegt einen Lebensstil, der Künstler aus aller Welt und Ruheständler aus den USA anzieht.

#6 Guanajuato +66 Empf.

Eingebettet in ein enges Tal im Zentrum Mexikos, zeigt sich diese ehemalige Silbermetropole als Labyrinth aus bunten Gassen und barocken Kirchen, die zum Unesco-Welterbe gehören. Ein System aus unterirdischen Tunneln hält den historischen Stadtkern frei von Autos und macht ihn zu einem reinen Fußgängerbereich. Zwischen ungewöhnlichen Museen, von Mariachis belebten Plätzen und schwindelerregenden Aussichten vom Pípila überzeugt die Stadt durch eine Authentizität, die weit abseits der klassischen Badeorte liegt.

#7 Querétaro +56 Empf.

Mitten in Mexiko liegt Querétaro, eine Stadt mit UNESCO-Welterbe-Status, die durch ihre verwinkelten Gassen und die gut erhaltene koloniale Architektur besticht. Du kannst historische Wahrzeichen wie das Aquädukt, die Plaza de Armas und den Templo de San Francisco erkunden. Vom Park Cerro de las Campanas aus hast du einen weiten Blick über die Stadt, deren lebendige Kultur und Traditionen an vielen Ecken spürbar sind.

#8 Morelia +42 Empf.

Morelia, die Hauptstadt des Bundesstaates Michoacán, beeindruckt durch ihr historisches Zentrum mit Gebäuden aus rosa Stein und barocker Architektur, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Über 1.400 historische Bauwerke prägen das Stadtbild, allen voran die Kathedrale und das kunstvoll verzierte Santuario de Guadalupe. Die Umgebung bietet zudem lohnende Ziele wie den Lago de Pátzcuaro und das Reservat der Monarchfalter.

#9 Tulum +41 Empf.

Tulum lebt von seinen Widersprüchen. Auf der einen Seite stehen Maya-Ruinen über einem intensiv blauen Meer und Cenoten mit so klarem Wasser, dass man den Atem anhält. Auf der anderen Seite hat eine rasante Gentrifizierung das einstige Fischerdorf zum Hauptquartier für Influencer und Luxus-Yoga gemacht. Dazwischen behauptet sich das echte Mexiko mit nächtlichen Taquerias und wildem Dschungel. Die eigentliche Herausforderung vor Ort ist es, die Balance zwischen Hochglanz-Postkarte und authentischer Realität zu finden.

Must-Sees

#10 Pátzcuaro +35 Empf.

Pátzcuaro liegt auf über 2.000 Metern Höhe direkt am gleichnamigen See. Die Bergstadt im Bundesstaat Michoacán ist für ihre koloniale Architektur bekannt und liegt im Herzen von Mexiko. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Jahr 1362 zurück. Die Entwicklung der Stadt ist eng mit dem indigenen Erbe der Region verknüpft, die einst von den Purépechas, auch als Tarasken bekannt, bewohnt wurde. Der Name Pátzcuaro stammt aus ihrer Sprache und bedeutet Ort der schwarzen Steine. Heute ist die Stadt für ihr hochwertiges indigenes Kunsthandwerk geschätzt. In den zahlreichen Märkten und Boutiquen wirst du fündig. Ein Highlight ist die Maison des onze patios, ein ehemaliges Kloster, dessen Räumlichkeiten eine besonders eindrucksvolle Kulisse bieten. Wenn du die lokale Küche probieren möchtest, solltest du dir Tamales nicht entgehen lassen, kleine in Maisblätter gewickelte Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen.

Pátzcuaro, eine Stadt mit indigenem Charme im Zentrum Mexikos

Neben den charakteristischen rot-weißen Häuserfassaden bietet Pátzcuaro ein reiches koloniales Erbe. Ein Beispiel ist die Basilique Notre-Dame de la Santé, deren Bau 1536 auf Anweisung von Vasco de Quiroga, dem damaligen Bischof der Region, begonnen wurde. Ebenfalls sehenswert ist der Temple del Sagrario, eine Gründung der Jesuiten aus dem 16. Jahrhundert, dessen Torbögen die umliegenden Gassen prägen.

Für Kulturinteressierte lohnt sich der Besuch im Musée des arts et industries populaires. Das Museum besteht seit über 70 Jahren und beherbergt eine umfangreiche Sammlung zum Kunsthandwerk der Purépecha. Neben Artefakten aus der vorspanischen Zeit sind hier die für die Region typischen Peribanas, lackierte Keramiken, sowie Textilien und Skulpturen ausgestellt. Die Gärten und der Innenhof sind besonders erholsam. Dort sind sogar noch Grundmauern präkolumbianischer Gebäude zu sehen, die vor dem heutigen Bauwerk dort existierten.

Ausflüge rund um den Pátzcuaro-See

Pátzcuaro ist für seinen See bekannt, in dem vier bewohnte Inseln liegen: Janitzio, Pacanda, Tecuena und Yunuén. Sie sind nach einer kurzen Bootsfahrt erreichbar. Die bekannteste Insel ist Janitzio, auf der ein 40 Meter hohes Monument zu Ehren von José María Morelos y Pavón steht. Er war eine Schlüsselfigur der Unabhängigkeitsbewegung und Namensgeber der Regionshauptstadt Morelia. Vor Ort kannst du den Fischern bei ihrer Arbeit mit den traditionellen Netzen zusehen. Auf der Insel Yunuén gibt es touristische Infrastruktur, zu der auch Übernachtungsmöglichkeiten in kleinen, traditionellen Hütten gehören.

Wanderer zieht es auf den Gipfel des Vulkans El Estribo, von wo aus man einen weiten Blick über den See und die Umgebung genießt. Etwa 20 Kilometer von Pátzcuaro entfernt liegen zudem die Ruinen von Tzintzuntzan, eine bedeutende präkolumbianische archäologische Stätte.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die ideale Zeit für einen Besuch in Pátzcuaro ist rund um Allerheiligen. Neben milden Temperaturen und angenehmem Wetter kannst du zu dieser Zeit die außergewöhnlichen Feierlichkeiten zum Tag der Toten miterleben.

Anreise

Pátzcuaro ist von Morelia aus mit dem Bus erreichbar. Die Fahrt dauert etwa 1 Stunde.

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