Place Garibaldi, La Spezia

Was tun in La Spezia: Top 3 Aktivitäten & Highlights 2026

Was tun rund um La Spezia

#1 Castello Doria (Porto Venere) 6 km +7 Empf. 5/5

Die genuesische Festung aus dem 12. Jahrhundert thront über Porto Venere. Das Castello Doria bietet den umfassendsten Rundumblick auf den Golf der Poeten, die Kirche San Pietro und das Archipel von Palmaria. Die Innenräume sind schlicht, doch der Aufstieg über mittelalterliche Treppen und das 360-Grad-Panorama von den Wehrgängen rechtfertigen die 5 Euro Eintritt vollkommen.

#2 Bootsausflüge ab Porto Venere (Porto Venere) 6 km +8 Empf. 5/5

Porto Venere ist der ideale Ausgangspunkt, um den Golf der Dichter vom Wasser aus zu entdecken. Ob eine 40-minütige Tour zu den drei Inseln, Bootsfahrten in die Cinque Terre, Ausflüge zum Sonnenuntergang oder private Fahrten mit dem Gozzo: Das Angebot reicht von Express-Trips bis zum Ganztagesausflug. Vom Meer aus zeigen sich Meeresgrotten, die Torre Scola und versteckte Buchten, die zu Fuß nicht erreichbar sind.

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#3 Yachthafen von Porto Venere (Porto Venere) 6.1 km +8 Empf. 5/5

Der Yachthafen von Porto Venere schmiegt sich direkt an die Palazzata, eine Reihe mittelalterlicher Turmhäuser in Pastelltönen, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Der kleine Hafen bietet traditionellen Fischerbooten und Segelyachten eine einmalige Kulisse. Zudem ist er der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zur Insel Palmaria, in die Cinque Terre sowie für Bootsfahrten im Golf der Dichter.

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Die Karte der Highlights in La Spezia

La Spezia, die Stadt, an der alle vorbeifahren

Am 8. Juli 1822 ertrank der Dichter Percy Bysshe Shelley während eines plötzlichen Sturms mitten im Golf von La Spezia. Sein Freund Lord Byron soll diesen Golf sogar durchschwommen haben, um ihn in Lerici zu besuchen. Seither trägt diese Bucht einen Beinamen: Golfo dei Poeti (Golf der Dichter).

Zwei Jahrhunderte später reisen jährlich Millionen Menschen durch La Spezia. Kaum einer hält an. Sie ziehen weiter zu den Cinque Terre, Portovenere oder Florenz. Das ist schade, denn diese Hafenstadt mit 93 000 Einwohnern hat einen ganz eigenen Charakter: Liberty-Palazzi, lebhafte Märkte und eine ligurische Küche ohne touristischen Filter.

La Spezia: Ideales Basislager oder bloßer Durchgangsbahnhof?

Seien wir ehrlich. La Spezia ist kein Postkartenmotiv. Es ist eine lebendige Stadt, ein Militär- und Handelshafen mit ganz normalen Wohnvierteln. Wer die malerische Idylle der an die Klippen gebauten Gassen sucht, fährt direkt weiter nach Manarola. Wer jedoch einen praktischen, preiswerten und gut angebundenen Ausgangspunkt sucht, an dem man noch in echten lokalen Restaurants isst, ist hier genau richtig.

La Spezia eignet sich für Reisende, die die Riviera di Levante erkunden möchten, ohne ein Vermögen auszugeben. In 8 Minuten bist du mit dem Zug in Riomaggiore. Mit dem Bus erreichst du Portovenere in 25 Minuten, nach Pisa brauchst du eine Stunde. Paare, Familien und Alleinreisende finden hier alles, was sie brauchen, solange der Fokus nicht auf einem Strandtag liegt, denn die Stadt selbst hat keine nutzbaren Strände. Zum Baden geht es nach Lerici, San Terenzo oder auf die Insel Palmaria.

Wichtige Infos vor der Reise

Italien ist ein sicheres Reiseland und La Spezia bildet da keine Ausnahme. Das historische Zentrum ist kompakt und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Mit Italienisch kommst du am weitesten, aber in Unterkünften und Restaurants klappt die Verständigung meist problemlos auf Englisch. Der Rhythmus ist der einer kleinen italienischen Stadt: Geschäfte schließen zwischen 13:00 und 16:00 Uhr, Restaurants öffnen ab 19:30 Uhr und sonntags geht es deutlich ruhiger zu.

Ein vernünftiges Budget für Ligurien

Plane 70 bis 120 € pro Nacht für ein Doppelzimmer in einem B&B oder 3-Sterne-Hotel ein, für Mahlzeiten etwa 25 bis 40 € pro Person und Tag. Ein realistisches Tagesbudget liegt bei etwa 90 bis 130 € pro Person inklusive Unterkunft. Das ist 30 bis 50 % günstiger als direkt in den Cinque Terre.

Das historische Zentrum und die Hafenpromenade

Zwei parallele Straßen prägen die Altstadt: der Corso Cavour und die Via del Prione. Erstere ist die Haupteinkaufsstraße. Die zweite verbindet den Hafen mit dem Bahnhof und ist abends der Schauplatz der Passeggiata, jenem rituellen Spaziergang, bei dem die Spezzini vor dem Abendessen flanieren. Dazwischen versteckt sich ein Gewirr aus Gassen mit farbenfrohen Fassaden und steilen Treppen.

Am Meer entlang führt die Passeggiata Morin unter Palmen direkt zum Porto Mirabello, der über die Thaon di Revel-Brücke, ein elegantes Bauwerk aus Holz und weißem Stahl, erreichbar ist. Der perfekte Ort für einen Aperitivo mit Blick auf die Segelboote.

Tipp vom Experten: Der Markt auf der Piazza Cavour findet jeden Vormittag von Montag bis Samstag statt. Freitags gibt es zusätzlich einen Flohmarkt in der Via Garibaldi. Geh am besten mit leerem Magen hin.

Die Anhöhen und Museen

Das Castello di San Giorgio thront seit dem 13. Jahrhundert über der Stadt. Der Aufstieg über die Treppen ist steil, aber der Panoramablick über den Golf und das Archäologische Museum mit seinen faszinierenden Statue Stele della Lunigiana entschädigen für die Mühe. Auf dem Rückweg lohnt sich das Museo Civico Amedeo Lia, das in einem ehemaligen Kloster untergebracht ist und fast tausend Werke von der Antike bis zum 18. Jahrhundert beherbergt. Es ist selten überlaufen und von überraschend hoher Qualität.

Ausflüge ab La Spezia

Hier spielt die Stadt ihre Stärken aus. Vom Hauptbahnhof aus erreichen die Züge die fünf Dörfer der Cinque Terre in 8 bis 25 Minuten. Die Cinque Terre Treno MS Card kostet im Sommer 32,50 € pro Tag für unbegrenzte Fahrten und den Zugang zu den Wanderwegen. Portovenere erreichst du mit dem Bus oder dem Boot, wobei letztere Option an der Küste und den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto vorbeiführt.

Auf der anderen Seite des Golfs bietet Lerici eine mittelalterliche Burg und einen Sandstrand, während das winzige Tellaro, ein Fischerdorf direkt an den Felsen, vom Massentourismus verschont geblieben ist. Für Fernziele: Pisa ist 1:15 Stunden mit dem Zug entfernt, Florenz 2:30 Stunden und Genua 1 Stunde.

Tipp vom Experten: Nimm im Sommer den ersten Zug vor 9:00 Uhr für die Cinque Terre oder besuche die Dörfer am späten Nachmittag, wenn die Tagestouristen wieder abreisen.

Essen und Trinken in La Spezia

Das typischste Gericht ist Mesciüa, eine gehaltvolle Suppe aus Kichererbsen, weißen Bohnen und Dinkel, verfeinert mit Olivenöl und schwarzem Pfeffer, ein altes Essen der Hafenarbeiter. Eine weitere Spezialität ist die Farinata, eine große Flade aus Kichererbsenmehl, die im Holzofen gebacken wird. Um sie stilecht zu probieren, solltest du zu La Pia Centenaria gehen, einer Institution aus dem 19. Jahrhundert. Bestelle eine mit Farinata gefüllte Focaccia: Die Kombination klingt ungewöhnlich, funktioniert aber hervorragend.

Für günstigen Fisch ist der Selbstbedienungs-Imbiss Dai Pescatori am Kai mit seinen großen Portionen gebratener Calamari ideal. Für gehobene Gastronomie bietet die Osteria della Corte kreative ligurische Küche. Probiere auch Trofie al Pesto, Cozze Ripiene (gefüllte Muscheln) und Sgabei, frittierte Teigstreifen mit Aufschnitt, am besten begleitet von einem Vermentino Colli di Luni.

Übernachten in La Spezia und Umgebung

Das historische Zentrum zwischen Bahnhof und Hafen bietet das größte Angebot und ist am praktischsten. Für einen reinen Badeurlaub ist es besser, in Lerici oder San Terenzo zu wohnen, da diese Orte direkten Meerzugang bieten. Portovenere ist teurer, aber spektakulär. Levanto, nördlich der Cinque Terre gelegen, ist eine weitere beliebte Basis mit einem schönen Strand.

Anreise und Fortbewegung

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Pisa-Galileo Galilei (1:15 Stunden mit dem Zug) und Genua-Cristoforo Colombo (1 Stunde mit dem Direktzug). Aus Deutschland oder der Schweiz kommend ist die Anreise mit dem Zug über Mailand oder Genua möglich. Von Rom aus dauert die Bahnfahrt 3:30 Stunden.

Vor Ort erledigst du alles zu Fuß und mit dem Regionalzug. Die Fähren verkehren von April bis Oktober. Falls du mit dem Auto anreist: Parkhäuser nahe dem Bahnhof kosten 15 bis 20 € pro Tag. Stell das Auto ab und lass es für den Rest des Aufenthalts stehen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die beste Zeit ist von April bis Juni sowie im September und Oktober: milde Temperaturen, schönes Licht und die Cinque Terre sind noch nicht überlaufen. Juli und August sind heiß, voll und teurer. Der Winter ist mild, aber viele touristische Einrichtungen schließen dann.

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Einer der Ausgangspunkte für die Cinque Terre

Das ist ein wirklich guter Ausgangspunkt, um die Dörfer der Cinque Terre zu erkunden, und die Stadt ist ziemlich sympathisch und praktisch, um deutlich günstiger zu übernachten! Auch wenn sie nicht den Charme ihrer kleineren Nachbarn hat, bleibt sie eine sehr angenehme Stadt zum Durchschlendern, mit sehr guten Restaurants, um direkt in die wundervolle italienische Gastronomie einzutauchen.

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