Spiaggia di Punta Molentis

Was kann man auf Sardinien unternehmen? Top 14 Highlights 2026

Siebentausend Trockensteintürme, errichtet vor Rom, und ein Meer, das die Italiener selbst hier suchen. Die Ranglisten unten entstehen aus den Empfehlungen von Reisenden wie dir.

Die Lieblingsziele unserer Mitglieder auf Sardinien

Sortiert nach Empfehlungen von Reisenden, die dort waren

#1 Villasimius +12 Empf.

Wie schafft es eine Stadt mit 4.000 Einwohnern, sobald die wärmere Jahreszeit beginnt, zehntausende Menschen in ihren Gassen zu empfangen? Man muss nur die Wirkung von 32 Kilometern Küstenlinie für sich sprechen lassen. Villasimius hätte ein beschauliches kleines Fischerdorf im Süden der Sardinien prägenden Provinz bleiben können, wo die Schafzucht das Leben bestimmt, aber der Tourismus hat sich eben anders entschieden. Am Fuß der Bergkette der Sette Fratelli gelegen, zieht der Ort mit seinen Stränden, Gipfeln, der üppigen Vegetation und einer reichen Geschichte voller bemerkenswerter Überreste viele Reisende in Italien in seinen Bann.

Traumhafte Strände

Der Ort bietet genau das Bild, das man sich von einem Urlaub wünscht: Flache, farbige Häuser schaffen eine malerische Atmosphäre, die durch große Palmen noch unterstrichen wird. Kunsthandwerksläden und Feinkostgeschäfte reihen sich hier aneinander. Die kulinarische Auswahl ist riesig und reicht von Honig über sardische Weine, Amaretti-Mandelkekse und formaggelle, Gebäck mit Ricotta, bis hin zu den seadas, süßen frittierten Ravioli. Der Hafen und die Marina laden zu einer Pause in einem Straßencafé ein, und während der Saison finden vor allem in der Via Umberto zahlreiche Veranstaltungen statt. Wenn du diese Straße hinabgehst, erreichst du Simius mit seinem kilometerlangen feinen Sandstrand, dem Stadtkern am nächsten gelegen. Etwa zwanzig Strände verteilen sich hier auf paradiesische Buchten mit Klippen, Felsen und einer duftenden, üppigen Vegetation. Manche bestehen aus rosa Sand, andere aus winzigen Steinchen, die an Reiskörner erinnern. Ob du über kleine Pfade dorthin gelangst, ob sie belebt oder einsam sind, kaum ein Küstenabschnitt ist schöner. Das Wasser ist unglaublich klar, das Türkisblau erinnert an die Karibik, und Fische wimmeln im flachen Wasser wie bei Campus, was selbst beim Schwimmen ein Erlebnis ist.

In dieser großartigen Umgebung ist das Schnorcheln zu Hause, vor allem am Capo Carbonara, einem geschützten Meeresgebiet mit Ausblicken wie der Secca di Santa Caterina und ihrem Granitgrund in 30 m Tiefe. Zwei Inseln eignen sich perfekt für einen Ausflug und machen dieses Paradies komplett: die Isola dei Cavoli, auf der im Sommer eine Prozession geschmückter Boote zur versunkenen Madonna-Statue stattfindet, und die Insel Serpentara.

Ein reiches archäologisches Erbe

Am Strand von Timi Ama ragt ein hoher spanischer Wehrturm in die Höhe. Die Überreste an der Küste sprechen für sich: Die verteidigungsgeprägte Vergangenheit von Villasimius begeistert Geschichts- und Archäologiefans mit Stätten wie den Domus de Janas, vornuraghischen, in den Fels gehauenen Kammergräbern. Nuraghen, die runden Steinbauten aus der Bronzezeit als Mittelpunkt der nuragischen Kultur, finden sich im Hinterland, wobei der Turm von Giardone einen weiten Blick über die Landschaft eröffnet. Nur 3 km vom Zentrum entfernt steht die Fortezza vecchia, eine kleine Festung aus dem 14. Jahrhundert auf einem Vorgebirge 700 m vom Notteri-See. Das archäologische Museum der Stadt bietet einen idealen Einstieg, um sich zu orientieren und die Funde der Region zu entdecken. Vier Räume zeigen Gebrauchsgegenstände, Werkzeuge und Münzen aus der Zeit vom Neolithikum bis hin zu den Schätzen eines Schiffswracks aus dem 15. Jahrhundert. Neben den Traumkulissen und der charaktervollen Küche macht gerade dieses Erbe Villasimius so besonders.

Die beste Reisezeit

Milde Winter und warme Sommer: Villasimius und sein mediterranes Klima sind das ganze Jahr über angenehm, wobei die Nebensaison besonders zu empfehlen ist, da du dann dem Massentourismus und allzu heißen Tagen entkommst.

Anreise

Der nächste internationale Flughafen befindet sich in Cagliari, 65 km entfernt. Busse verbinden die Stadt regelmäßig mit dem Ort, und in der Hauptsaison fahren sie sehr häufig. Mit dem Auto folgst du der Küstenstraße oder der SS 125 var.

#2 Cagliari +8 Empf.

Die meisten Urlauber rauschen nur schnell durch, um die Strände im Norden zu erreichen. Dabei lohnt es sich, in Cagliari zu bleiben. Die sardische Hauptstadt, wegen ihrer 300 Sonnentage im Jahr auch La Città del Sole genannt, bietet vier historische Stadtviertel, die 2.500 Jahre phönizische, römische und spanische Geschichte in sich vereinen. Mit Flamingos, die du bequem per Bus erreichst, einem lebhaften Fischmarkt am Morgen und goldenen Bastionen bei Sonnenuntergang hat die Stadt eine Atmosphäre, die zum Bleiben einlädt.

#3 Badesi +4 Empf.

Badesi ist ein rauer, unberührter Fleck auf Sardinien. Kilometerlange, windgepeitschte Sandstrände machen den Ort zu einem Anlaufpunkt für Surfer und alle, die Weite suchen. Die Küste ist hier noch ursprünglich und wird im Hinterland von Weinbergen und Granitfelsen geprägt. Wer sich nach dem offenen Meer sehnt und ein authentisches, freies Sardinien jenseits der touristischen Pfade bevorzugt, findet hier genau das richtige Ziel.

#4 Santa Teresa Gallura +4 Empf.

An der Nordspitze Sardiniens liegt Santa Teresa Gallura als Granitwächter gegenüber den weißen Klippen Korsikas. Die Landschaft ist vom Wind geformt, was sich besonders bei einer Wanderung durch die surrealen Felsformationen am Capo Testa zeigt, bevor es in das türkisfarbene Wasser geht. Das Dorf ist ein Knotenpunkt zwischen den Inseln und bietet einen ständigen Blick auf das intensive Blau des Meeres, das hier direkt in den Horizont übergeht.

#5 Costa Rei +4 Empf.

Costa Rei ist ein Synonym für entspannte Tage an der Südostküste Sardiniens. Dich erwartet eine acht Kilometer lange Bucht mit feinem, goldenem Sand und flach abfallendem, türkisfarbenem Wasser, das besonders bei Familien beliebt ist. Neben dem Hauptstrand locken versteckte Buchten wie die Cala Sinzias und der markante Felsen Scoglio di Peppino. Ein Ort, um den Alltag hinter sich zu lassen, an dem das einzige Tagesziel darin besteht, die schönste Nuance des Meeres zu wählen.

#6 Stintino -1 Empf.

An der Spitze der nach ihm benannten Halbinsel liegt Stintino weitab vom Trubel der Großstädte. Der Ort bewahrt sich eine gewisse wilde Natürlichkeit, was nur eine der vielen Facetten seines Charmes ist. Das kleine Dorf im äußersten Nordwesten von Sardinien entstand erst 1885, als 45 Fischerfamilien von der benachbarten Insel Asinara umgesiedelt wurden, um dort Platz für ein Lazarett und eine Strafkolonie zu schaffen. Die Fischer gründeten die Kooperative Gemeinschaft der 45. Auch wenn die alten Thunfisch-Fabriken noch immer stehen, ist es heute vor allem der Ruf seiner Strände, der Stintino bekannt gemacht hat. Man sagt, es seien die schönsten von Italien.

Ein malerisches Dorf

Schon die Panoramastraße bei der Ankunft gibt den Ton an und zeigt, welch beeindruckendes Gebiet sich vor den Besuchern ausbreitet. Die Fahrt entlang der Küste ist von reiner Schönheit geprägt, mit Farben, die so intensiv leuchten, wie man es selten erlebt. Man blickt von oben auf das Meer und die Buchten, bevor die niedrigen Häuser in Sicht kommen. Die Pastellfarben verleihen den Gebäuden Charakter und die Gassen wirken sehr pittoresk. In der Via Lepanto markiert das Kriegerdenkmal die Piazza dei 45, das Zentrum des dörflichen Lebens. Ein Stück weiter, nahe der Via Sassari, erhebt sich die Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis von 1930 mit ihrem Turm und den blassrosa Fassaden. Das Zentrum ist überschaubar, bietet aber charmante Geschäfte, lokales Kunsthandwerk und zahlreiche Restaurants. Besonders empfehlenswert sind die Lokale an la Marina, dem Hafenviertel, das aus drei Häfen besteht und eine zauberhafte Kulisse bietet.

Es ist ein Genuss, bei Regattabooten, Seglern oder kleinen Fischerbooten direkt am Wasser zu sitzen. Die lokale Küche basiert natürlich auf Fisch und Meeresfrüchten, wie etwa frische Pasta mit Meeresfrüchten, eine Kartoffelsuppe mit Hummer, Oktopussalat und natürlich gegrillter Thunfisch. Die bottarga di tonno, eine Spezialität aus getrocknetem Fischrogen, darf ebenso wenig fehlen wie die tumbarella, ein Nachtisch auf Ricotta-Basis, oder die tiricche-Kekse.

Wer die tiefe Verbindung zwischen Stintino und der Fischerei verstehen möchte, sollte das Museo della Tonnara besuchen. Es ist eine Hommage an die Arbeit von einst. Die Ausstellung ist wie eine echte Thunfisch-Fanganlage aufgebaut und führt den Besucher durch den Weg des Fisches, wobei Archivfotos und alte Gegenstände die Geschichte sehr bewegend erzählen.

Paradiesische Strände

Die wahre Pracht des Ortes ist zweifellos seine Küste. Mehrere weiße Sandstrände schaffen ein karibisch anmutendes Ambiente, das durch ein unglaublich klares Wasser in allen Türkistönen unterstrichen wird. Weniger als 2 km entfernt liegt la Pelosa, sicherlich einer der schönsten Strände im gesamten Mittelmeerraum. Es ist ein riesiger Küstenabschnitt, der sich bis zum Horizont erstreckt, direkt vor dem Wahrzeichen der Stadt: la Torre della Pelosa, einer aragonischen Befestigungsanlage aus dem Jahr 1578. Das Wasser ist flach und sicher, die tieferen Stellen beginnen erst nach einigen Metern. Weiter nördlich wird la Pelosetta von den Klippen des Capo Falcone und ihrem Vorgebirge überragt, wo eine Terrasse auf 200 m Höhe einen unvergleichlichen Ausblick bietet. Falken nisten dort, und für Vogelliebhaber ist der Teich von Casaraccio ein wichtiger Lebensraum für Kormorane und Seeschwalben. Am Strand Cala Lupo, der etwas schwieriger zu erreichen ist, genießt man fast vollkommene Einsamkeit. Der Ort ist zudem bei Tauchern beliebt, ebenso wie die Unterwasserwelt von Punta Negra di Stintino mit ihrer typischen Vegetation. Auch die Insel Asinara ist ein Naturwunder mit geschützten Gebieten, seltener Fauna, historischen Monumenten wie dem Kastell und weiteren Stränden.

Die beste Reisezeit

Das Klima ist das ganze Jahr über mild. Um die Strände jedoch ohne die großen Touristenmassen zu genießen, sind Mai, Juni und September ideal, da das Wasser dann bereits warm genug zum Baden ist. Im Juli und August ist la Pelosa überlaufen.

Anreise

Der nächstgelegene Flughafen ist Alghero-Fertilia, etwa 35 km entfernt. Private und öffentliche Buslinien bringen Reisende in etwa einer Stunde in den Ort; in der Hochsaison gibt es 5 Verbindungen pro Tag. Von Genua aus fährt zudem eine Fähre nach Porto Torres, rund 30 km entfernt. Vor Ort ist ein Mietwagen die beste Wahl, um in Sardinien flexibel zu bleiben.

Die Lieblingsaktivitäten unserer Mitglieder auf Sardinien

Sortiert nach Empfehlungen von Reisenden, die sie erlebt haben

#1 Basilika San Saturnino (Cagliari) +8 Empf. 5/5

Dieses Monument gilt als das älteste christliche Gebäude von Cagliari und blickt auf siebzehn Jahrhunderte Geschichte zurück. Zwischen den verwitterten Mauern erwarten dich ein seltener byzantinischer Grundriss und Überreste antiker Nekropolen. Der ideale Ort, wenn du die schlichte Atmosphäre archäologischer Stätten abseits des barocken Trubels schätzt.

#2 Strand von Porto Giunco (Villasimius) +6 Empf. 4.8/5

Der Strand von Porto Giunco bei Villasimius wird oft als Strand der zwei Meere bezeichnet. Der Sand schimmert hier zartrosa zwischen dem türkisfarbenen Mittelmeer und dem Stagno di Notteri (Notteri-Lagune), wo du Flamingos beobachten kannst. Ein aragonischer Befestigungsturm bietet einen weiten Ausblick über das geschützte Meeresgebiet Capo Carbonara mit seinem flachen, kristallklaren Wasser.

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#3 Strand von Costa Rei (Costa Rei) +4 Empf. 5/5

Die Region Sarrabus auf Sardinien bietet einige der eindrucksvollsten Küstenabschnitte der Insel. Zwischen den Orten Villasimius und Muravera erstreckt sich der 10 km lange Strand von Costa Rei. Eine Abfolge aus feinem weißen Sand, kristallklarem Wasser und Felsformationen prägt dieses Gebiet. Ideal zum Schwimmen oder Tauchen, umgeben von der üppigen Vegetation des Südens.

#4 Strand von Punta Molentis (Villasimius) +2 Empf. 4/5

Der Strand von Punta Molentis bei Villasimius ist ein sardisches Highlight, bekannt für seinen Sandstreifen zwischen zwei verschiedenfarbigen Meeren. Das flache, klare Wasser lockt Schnorchler an. Um die Natur zu schützen, ist der Zugang in der Hochsaison begrenzt und erfordert eine Online-Reservierung. Auch das Parken ist kostenpflichtig und schnell ausgebucht.

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#5 Archäologisches Museum (Villasimius) +2 Empf. 4/5

Sardinien ist reich an Geschichte, deren Spuren du überall auf der Insel findest. In Villasimius, einem Ort im Südosten, beleuchtet das Archäologische Museum in vier Räumen Zivilisationen vom Neolithikum bis zur Römerzeit. Entdecke Funde aus dem Heiligtum von Cuccureddus und aus Unterwassergrabungen, die zeigen, dass die Region mehr als nur Strände bietet.

#6 Su Nuraxi von Barumini (Barumini) +1 Empf. 4/5

Su Nuraxi von Barumini ist eine ikonische archäologische Stätte auf Sardinien und zählt zum UNESCO-Welterbe. In der Region Marmilla gelegen, beeindruckt der Komplex mit einem zentralen Turm, Bastionen und Steinhütten, die vom Einfallsreichtum der Inselbewohner zeugen. Das nahegelegene Casa Zapata Museum ergänzt den Besuch mit Artefakten und Modellen. Ein essenzieller Einblick in die Geschichte und Kultur Sardiniens.

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#7 Nationalpark La Maddalena-Archipel (La Maddalena)

Der Nationalpark La Maddalena-Archipel im Nordosten Sardiniens besteht aus sieben Hauptinseln, die für weißen Sand und kristallklares Wasser bekannt sind. Seit 1994 geschützt, beherbergt das Gebiet Delfine und Meeresschildkröten. Auf Caprera lebte einst Giuseppe Garibaldi, eine Schlüsselfigur der italienischen Einigung. Heute ist der Park ein Ziel für Wanderungen und zum Schnorcheln.

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#8 La Pelosa (Stintino) -1 Empf. 2/5

Im Norden von Sardinien zeigt sich die Natur von ihrer rauen, kraftvollen Seite. Nur zwei Kilometer von Stintino entfernt liegt mit La Pelosa einer der schönsten Strände der Insel. Der feine weiße Sand bildet einen Kontrast zum türkisfarbenen Wasser. Der Blick auf das Kap Falcone und den Wachturm Torre della Pelosa aus dem Jahr 1578 ist unvergesslich.

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Sardinien auf der Karte

Sardinien besuchen

Sardinien ist größer als Sizilien, was den Ruf seiner Küsten angeht, und kleiner, was die Menschen angeht: eine Million sechshunderttausend Einwohner auf vierundzwanzigtausend Quadratkilometern, die niedrigste Dichte Italiens nach dem Aostatal. Diese Leere erklärt die Strände.

Die beiden Enden teilen sich die Besucher: Villasimius und Costa Rei im Südosten, Stintino und Santa Teresa Gallura im Norden. Dazwischen liegt das Landesinnere, das du fast allein durchquerst.

Das wird dir gefallen, wenn

  • Du karibisches Wasser zwei Flugstunden entfernt willst
  • Dich eine Kultur reizt, deren Sprache niemand lesen kann
  • Du im Juni oder September kommst, wenn das Meer schon warm ist

Schau dich woanders um, wenn

  • Du keinen Mietwagen nehmen willst: anders lässt sich die Insel nicht durchqueren
  • Du im August kommst: die Preise verdoppeln sich, die Buchten sind um 9 Uhr voll
  • Du Kunststädte suchst: es gibt eine, und das ist Cagliari

Die Höhepunkte

  1. Su Nuraxi di Barumini

    1 Su Nuraxi di Barumini +1 Empf.

    Der besterhaltene Nuraghe der Insel, ein Kegelstumpfturm aus dem 17. Jahrhundert vor unserer Zeit, umgeben von einem Steindorf. Sardinien zählt etwa siebentausend davon, ohne Mörtel gebaut von einer Kultur, die keinen lesbaren Text hinterlassen hat.

  2. Der Strand von Porto Giunco

    2 Der Strand von Porto Giunco +6 Empf.

    Eine Sandzunge, so weiß, dass sie im Gegenlicht rosa wird, mit dem Mittelmeer auf der einen und einer Salzlagune auf der anderen Seite. Die Flamingos bleiben auf der Lagune, dreißig Meter von den Handtüchern entfernt, und rühren sich nicht.

  3. La Pelosa

    3 La Pelosa

    Im äußersten Nordwesten, gegenüber dem aragonesischen Turm und den Riffen von Capo Falcone, zieht sich heller Sandgrund zweihundert Meter weit. Der Zugang ist seit einigen Jahren durch ein kostenpflichtiges Tageskontingent begrenzt, seit der Andrang den Sand forttrug.

  4. Die Basilika San Saturnino

    4 Die Basilika San Saturnino +8 Empf.

    Siebzehn Jahrhunderte unter einer nackten Ziegelkuppel, wenige Meter vom Verkehr in Villanova: der älteste christliche Bau in Cagliari und einer der ältesten im westlichen Mittelmeer.

  5. Der Nationalpark des La-Maddalena-Archipels

    5 Der Nationalpark des La-Maddalena-Archipels

    Sechzig Granitinseln und -eilande im Nordosten, mit dem Boot ab Palau erreichbar. Die Ankerplätze sind reglementiert und die schönsten Strände haben ein Kontingent: das ist der Preis ihres Zustands, und es wird Wochen vorher online gebucht.

Der klassische Fehler

Buche nicht eine einzige Unterkunft für die ganze Insel. Villasimius und Stintino liegen vier Autostunden auseinander, und dazwischen gibt es keine Autobahn. Für eine Woche bleib an einem Ende; für zwei teile die Reise in zwei Aufenthalte.

Unsere Routen auf Sardinien

Unsere Routen nach Aufenthaltsdauer
DauerRouteWas du siehst
1 WocheCagliari und der SüdostenPorto Giunco, Costa Rei, die Hauptstadt
1 WocheDer Norden: Stintino und die GalluraLa Pelosa, La Maddalena
10 TageCagliari › Barumini › der NordenBeide Küsten, dazwischen die Nuraghen

Die Straße, die im Landesinneren von Süden nach Norden führt, kommt an Barumini vorbei und quert die Marmilla, ein Hügel- und Weizenplateau, das niemand fotografiert. Nur so siehst du etwas anderes als die Küste, und es kostet dich eine Stunde Umweg.

Rechne mit vier Stunden zwischen den beiden Enden, mit einem Halt fünf. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist niedrig: zweispurige Straßen, Dörfer mitten auf der Strecke und Schafe, die faktisch Vorfahrt haben.

Beste Reisezeit auf Sardinien

NoteJahreszeitWetterAndrang und Preise
Juni und September25 bis 29 °C, Meer bei 23Mäßig, der beste Kompromiss
August30 bis 35 °C, Mistral in SchübenItalienischer Hochbetrieb, doppelte Preise
Mai und Oktober20 bis 25 °C, Meer bei 19Gering, ideal zum Wandern
November bis April12 bis 18 °C, kurze RegenfälleDie Badeorte schließen, Cagliari lebt weiter

Unser Rat

Die Italiener fahren in der zweiten und dritten Augustwoche los, und die Insel kippt: die Fähren sind ausgebucht, die Mieten verdreifachen sich, und die Buchten mit begrenztem Parkplatz sind vor neun Uhr voll. Die erste Junihälfte gibt dir dasselbe Meer für ein Drittel des Preises.

Anreise

  1. 1 Mit dem Flugzeug Am schnellsten

    Eurowings, Lufthansa und Ryanair fliegen von München, Düsseldorf, Berlin und Zürich nach Cagliari, Olbia und Alghero, überwiegend von April bis Oktober, in gut zwei Stunden. Cagliari bedient den Süden, Olbia den Norden: wähle den Flughafen nach deiner Küste.

  2. 2 Mit dem Schiff Mit dem Auto

    wer mit dem eigenen Wagen kommt, nimmt die Nachtfähre ab Genua, Livorno oder Civitavecchia nach Porto Torres, Olbia oder Cagliari. Zehn bis dreizehn Stunden, Kabinen an Bord, und am Morgen bist du auf der Insel.

  3. 3 Mit dem Mietwagen Auf der Insel

    hier unverzichtbar: Busse verbinden die Orte, aber keine einzige Bucht, und einen für Reisende brauchbaren Zug gibt es nicht. Miete am Flughafen und buche für Juli früh, dann ist die Flotte vergriffen.

Von Santa Teresa Gallura liegt Bonifacio fünfzig Minuten Überfahrt entfernt: Korsika und Sardinien lassen sich leicht verbinden, und auf diese Route kommst du von allein nicht.

Unterwegs auf Sardinien

Cagliari geht zu Fuß, vom Hafen hinauf ins Castello-Viertel, mit einem öffentlichen Aufzug für den Anstieg. Überall sonst brauchst du ein Auto: die schönsten Strände liegen am Ende von zwei bis drei Kilometern Schotterpiste.

Gut zu wissen

Nimm weder Sand noch Kiesel mit: das ist auf Sardinien eine Straftat, die bis zu dreitausend Euro kostet, und am Flughafen wird tatsächlich kontrolliert. Mehrere Strände haben zudem ein kostenpflichtiges Tageskontingent, darunter La Pelosa: die Buchung läuft online, nicht am Eingang.

Was isst man auf Sardinien?

  • Pane carasau: ein zweimal gebackenes Fladenbrot, dünn wie Papier, das sich monatelang hält. Entstanden für Hirten, die wochenlang fortblieben, und bis heute auf jedem Tisch.
  • Culurgiones: von Hand ährenförmig verschlossene Ravioli, gefüllt mit Kartoffel, Pecorino und Minze. Der Verschluss wird in Stichen gezählt, und eine gute Köchin schafft dreizehn.
  • Porceddu: Spanferkel am Spieß über Myrtenholz gebraten, krachende Haut und zartes Fleisch. Das Festessen, am Vortag im Agriturismo bestellt.
  • Bottarga: getrockneter und gepresster Meeräschenrogen, über Spaghetti mit Semmelbröseln gerieben. Cabras liefert den größten Teil, und es ist der unverwechselbarste Geschmack der Insel.
  • Pecorino sardo und fiore sardo: der zweite geräuchert und hart gereift, lange der Lohn der Hirten. Serviert mit bitterem Erdbeerbaumhonig, den es nur hier gibt.
  • Seadas: eine frittierte Teigtasche mit Frischkäse und Zitrone, mit Honig übergossen. Käse als Dessert, und es geht auf.
  • Mirto: der Likör aus Myrtenbeeren, eisgekühlt nach dem Essen serviert. Rot aus den Beeren, weiß aus den Blättern, und jede Familie schwört auf ihren.

Die Agriturismi im Landesinneren servieren ein einziges Menü in sechs oder sieben Gängen, ohne Karte und ohne Auswahl, zum Festpreis. Es ist der beste Tisch der Insel und der günstigste, vorausgesetzt du reservierst und kommst ohne Mittagessen. Plane den ganzen Abend ein.

Wo übernachten auf Sardinien?

GegendWofür sie gut istGut zu wissen
VillasimiusPorto Giunco, Punta MolentisViertausend Einwohner, Zehntausende im Sommer
Costa ReiAcht Kilometer Sand, FamilienPlanmäßig gebaut, ruhig, abends wenig los
CagliariSan Saturnino, Markt, FlughafenDie einzige echte Stadt, das ganze Jahr lebendig
StintinoLa Pelosa, AsinaraSchmale Halbinsel, im August ausgebucht
Santa Teresa GalluraLa Maddalena, Korsika gegenüberGranit und Wind, gutes Verhältnis außerhalb der Saison

Die Agriturismi im Landesinneren kosten halb so viel wie die Strandpromenade und liegen zwanzig Minuten von den Stränden: so entscheiden es die Italiener selbst, und du fährst ebenfalls gut damit.

In Badesi an der Nordküste reicht die Macchia bis an die Dünen, und der Wind hört nie auf: eine Kitesurf-Basis und einer der wenigen Strände der Insel, die im August erträglich bleiben.

Was kostet eine Reise auf Sardinien?

Richtbudget pro Person, ohne Anreise nach Sardinien
StilDauerBudget pro Person
Knapp (Camping, geteiltes Auto, Märkte)7 Tage400 bis 600 €
Bequem (Hotel, Auto, Restaurants)7 Tage900 bis 1.400 €
Hoch (Strandlage, Boot, bekannte Küchen)7 Tage2.500 bis 4.000 €
  • Juni statt August: dieselbe Unterkunft kostet dreimal weniger, bei einem Meer mit 23 °C und Buchten, an denen du noch parkst.
  • Die Agriturismi: dreißig bis vierzig Euro für das komplette Menü in sechs Gängen, Wein inbegriffen, gegen das Doppelte an der Promenade und schlechter.
  • Strände ohne Kontingent: die Buchten im Südosten sind frei und unter der Woche oft leer, während La Pelosa kostet und gebucht werden muss.
  • Der Markt San Benedetto in Cagliari: die größte Markthalle Italiens, wo du für fünf Euro isst.
  • Der Mietwagen außerhalb von Juli und August: dasselbe Modell kostet ein Drittel, und die Flotte ist nicht vergriffen.

Traditionen und Lebensart auf Sardinien

Die Nuraghen sind das Rätsel der Insel: siebentausend Trockensteintürme, zwischen 1800 und 700 vor unserer Zeit errichtet von einer Kultur, die weder lesbare Schrift noch einen Namen für sich hinterlassen hat. Su Nuraxi ist der einzige, den du besichtigen kannst und dabei verstehst, was du siehst.

Sardisch ist kein italienischer Dialekt, sondern eine eigene romanische Sprache, nach Ansicht der Linguisten die dem Latein nächste, und eine Million Menschen sprechen sie noch. Die zweisprachigen Schilder sind keine Dekoration.

Zwei nützliche Gepflogenheiten. Im Landesinneren lehnt man nicht ab, was angeboten wird: nimm das Glas Mirto oder das Stück Pane carasau auch ohne Hunger, denn eine Absage gilt als Distanz.

Und die Zeiten: zwischen 13 und 16.30 Uhr schließt alles, Geschäfte eingeschlossen, und Restaurants öffnen nicht vor 20 Uhr. Komm Punkt zwölf und die Hälfte der Küchen ist noch kalt.

Top-Fotos der Mitglieder

Spiaggia di Punta Molentis
Basilique San Saturnino à Cagliari
La Pelosa en Sardaigne

Bewertungen von Reisenden

Eintritt viel zu teuer

Das Amphitheater gehört zwar zu den Sehenswürdigkeiten, die man in Cagliari gesehen haben muss, aber der Eintritt ist kostenpflichtig. Da der Besuch sehr schnell geht, lohnt es sich meiner Meinung nac…

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Sehr schönes Denkmal

Diese Basilika ist eines der ältesten christlichen Gebäude der Stadt. Von außen betrachtet weist sie eine eher schlichte, aber sehr gut erhaltene Architektur auf. Auch das Innere ist absolut sehenswer…

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Wunderschöne bunte Stadt

Ich habe meinen Besuch in der Stadt Cagliari sehr genossen. Es ist ein guter Ausgangspunkt, um Sardinien zu entdecken. Die Stadt ist sehr farbenfroh und wirkt noch ziemlich ursprünglich. Das Viertel C…

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Außergewöhnliche Landschaft

Dieser Strand, der sich zwischen einem See und dem Meer erstreckt, ist wirklich außergewöhnlich. Ein Muss! Das Baden ist super angenehm.

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Schöner Strand, aber mit Einschränkungen

Absolut traumhafter Strand, aber oft überfüllt. Das Parken ist kostenpflichtig (Gebühr für das Auto, bis zu 10 Euro, aber auch für die Insassen), allerdings ermöglicht dasselbe Ticket den Besuch ander…

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