Plage Porto Giunco à Villasimius

Top 5 der schönsten Dörfer in SardinienRanking 2026

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Die schönsten Dörfer in Sardinien

#1 Villasimius +12 Empf.

Wie schafft es eine Stadt mit 4.000 Einwohnern, sobald die wärmere Jahreszeit beginnt, zehntausende Menschen in ihren Gassen zu empfangen? Man muss nur die Wirkung von 32 Kilometern Küstenlinie für sich sprechen lassen. Villasimius hätte ein beschauliches kleines Fischerdorf im Süden der Sardinien prägenden Provinz bleiben können, wo die Schafzucht das Leben bestimmt, aber der Tourismus hat sich eben anders entschieden. Am Fuß der Bergkette der Sette Fratelli gelegen, zieht der Ort mit seinen Stränden, Gipfeln, der üppigen Vegetation und einer reichen Geschichte voller bemerkenswerter Überreste viele Reisende in Italien in seinen Bann.

Traumhafte Strände

Der Ort bietet genau das Bild, das man sich von einem Urlaub wünscht: Flache, farbige Häuser schaffen eine malerische Atmosphäre, die durch große Palmen noch unterstrichen wird. Kunsthandwerksläden und Feinkostgeschäfte reihen sich hier aneinander. Die kulinarische Auswahl ist riesig und reicht von Honig über sardische Weine, Amaretti-Mandelkekse und formaggelle, Gebäck mit Ricotta, bis hin zu den seadas, süßen frittierten Ravioli. Der Hafen und die Marina laden zu einer Pause in einem Straßencafé ein, und während der Saison finden vor allem in der Via Umberto zahlreiche Veranstaltungen statt. Wenn du diese Straße hinabgehst, erreichst du Simius mit seinem kilometerlangen feinen Sandstrand, dem Stadtkern am nächsten gelegen. Etwa zwanzig Strände verteilen sich hier auf paradiesische Buchten mit Klippen, Felsen und einer duftenden, üppigen Vegetation. Manche bestehen aus rosa Sand, andere aus winzigen Steinchen, die an Reiskörner erinnern. Ob du über kleine Pfade dorthin gelangst, ob sie belebt oder einsam sind, kaum ein Küstenabschnitt ist schöner. Das Wasser ist unglaublich klar, das Türkisblau erinnert an die Karibik, und Fische wimmeln im flachen Wasser wie bei Campus, was selbst beim Schwimmen ein Erlebnis ist.

In dieser großartigen Umgebung ist das Schnorcheln zu Hause, vor allem am Capo Carbonara, einem geschützten Meeresgebiet mit Ausblicken wie der Secca di Santa Caterina und ihrem Granitgrund in 30 m Tiefe. Zwei Inseln eignen sich perfekt für einen Ausflug und machen dieses Paradies komplett: die Isola dei Cavoli, auf der im Sommer eine Prozession geschmückter Boote zur versunkenen Madonna-Statue stattfindet, und die Insel Serpentara.

Ein reiches archäologisches Erbe

Am Strand von Timi Ama ragt ein hoher spanischer Wehrturm in die Höhe. Die Überreste an der Küste sprechen für sich: Die verteidigungsgeprägte Vergangenheit von Villasimius begeistert Geschichts- und Archäologiefans mit Stätten wie den Domus de Janas, vornuraghischen, in den Fels gehauenen Kammergräbern. Nuraghen, die runden Steinbauten aus der Bronzezeit als Mittelpunkt der nuragischen Kultur, finden sich im Hinterland, wobei der Turm von Giardone einen weiten Blick über die Landschaft eröffnet. Nur 3 km vom Zentrum entfernt steht die Fortezza vecchia, eine kleine Festung aus dem 14. Jahrhundert auf einem Vorgebirge 700 m vom Notteri-See. Das archäologische Museum der Stadt bietet einen idealen Einstieg, um sich zu orientieren und die Funde der Region zu entdecken. Vier Räume zeigen Gebrauchsgegenstände, Werkzeuge und Münzen aus der Zeit vom Neolithikum bis hin zu den Schätzen eines Schiffswracks aus dem 15. Jahrhundert. Neben den Traumkulissen und der charaktervollen Küche macht gerade dieses Erbe Villasimius so besonders.

Die beste Reisezeit

Milde Winter und warme Sommer: Villasimius und sein mediterranes Klima sind das ganze Jahr über angenehm, wobei die Nebensaison besonders zu empfehlen ist, da du dann dem Massentourismus und allzu heißen Tagen entkommst.

Anreise

Der nächste internationale Flughafen befindet sich in Cagliari, 65 km entfernt. Busse verbinden die Stadt regelmäßig mit dem Ort, und in der Hauptsaison fahren sie sehr häufig. Mit dem Auto folgst du der Küstenstraße oder der SS 125 var.

#2 Badesi +4 Empf.

Badesi ist ein rauer, unberührter Fleck auf Sardinien. Kilometerlange, windgepeitschte Sandstrände machen den Ort zu einem Anlaufpunkt für Surfer und alle, die Weite suchen. Die Küste ist hier noch ursprünglich und wird im Hinterland von Weinbergen und Granitfelsen geprägt. Wer sich nach dem offenen Meer sehnt und ein authentisches, freies Sardinien jenseits der touristischen Pfade bevorzugt, findet hier genau das richtige Ziel.

#3 Santa Teresa Gallura +4 Empf.

An der Nordspitze Sardiniens liegt Santa Teresa Gallura als Granitwächter gegenüber den weißen Klippen Korsikas. Die Landschaft ist vom Wind geformt, was sich besonders bei einer Wanderung durch die surrealen Felsformationen am Capo Testa zeigt, bevor es in das türkisfarbene Wasser geht. Das Dorf ist ein Knotenpunkt zwischen den Inseln und bietet einen ständigen Blick auf das intensive Blau des Meeres, das hier direkt in den Horizont übergeht.

#4 Costa Rei +4 Empf.

Costa Rei ist ein Synonym für entspannte Tage an der Südostküste Sardiniens. Dich erwartet eine acht Kilometer lange Bucht mit feinem, goldenem Sand und flach abfallendem, türkisfarbenem Wasser, das besonders bei Familien beliebt ist. Neben dem Hauptstrand locken versteckte Buchten wie die Cala Sinzias und der markante Felsen Scoglio di Peppino. Ein Ort, um den Alltag hinter sich zu lassen, an dem das einzige Tagesziel darin besteht, die schönste Nuance des Meeres zu wählen.

Must-See

#5 Stintino -1 Empf.

An der Spitze der nach ihm benannten Halbinsel liegt Stintino weitab vom Trubel der Großstädte. Der Ort bewahrt sich eine gewisse wilde Natürlichkeit, was nur eine der vielen Facetten seines Charmes ist. Das kleine Dorf im äußersten Nordwesten von Sardinien entstand erst 1885, als 45 Fischerfamilien von der benachbarten Insel Asinara umgesiedelt wurden, um dort Platz für ein Lazarett und eine Strafkolonie zu schaffen. Die Fischer gründeten die Kooperative Communion des 45. Auch wenn die alten Thunfisch-Fabriken noch immer stehen, ist es heute vor allem der Ruf seiner Strände, der Stintino bekannt gemacht hat. Man sagt, es seien die schönsten von Italien.

Ein malerisches Dorf

Schon die Panoramastraße bei der Ankunft gibt den Ton an und zeigt, welch beeindruckendes Gebiet sich vor den Besuchern ausbreitet. Die Fahrt entlang der Küste ist von reiner Schönheit geprägt, mit Farben, die so intensiv leuchten, wie man es selten erlebt. Man blickt von oben auf das Meer und die Buchten, bevor die niedrigen Häuser in Sicht kommen. Die Pastellfarben verleihen den Gebäuden Charakter und die Gassen wirken sehr pittoresk. In der Via Lepanto markiert das Kriegerdenkmal die Piazza dei 45, das Zentrum des dörflichen Lebens. Ein Stück weiter, nahe der Via Sassari, erhebt sich die Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis von 1930 mit ihrem Turm und den blassrosa Fassaden. Das Zentrum ist überschaubar, bietet aber charmante Geschäfte, lokales Kunsthandwerk und zahlreiche Restaurants. Besonders empfehlenswert sind die Lokale an la Marina, dem Hafenviertel, das aus drei Häfen besteht und eine zauberhafte Kulisse bietet.

Es ist ein Genuss, bei Regattabooten, Seglern oder kleinen Fischerbooten direkt am Wasser zu sitzen. Die lokale Küche basiert natürlich auf Fisch und Meeresfrüchten, wie etwa frische Pasta mit Meeresfrüchten, eine Kartoffelsuppe mit Hummer, Oktopussalat und natürlich gegrillter Thunfisch. Die bottara di tonno, eine Spezialität aus getrocknetem Fischrogen, darf ebenso wenig fehlen wie die tumbarella, ein Nachtisch auf Ricotta-Basis, oder die tiricche-Kekse.

Wer die tiefe Verbindung zwischen Stintino und der Fischerei verstehen möchte, sollte das Museo della Tonnara besuchen. Es ist eine Hommage an die Arbeit von einst. Die Ausstellung ist wie eine echte Thunfisch-Fanganlage aufgebaut und führt den Besucher durch den Weg des Fisches, wobei Archivfotos und alte Gegenstände die Geschichte sehr bewegend erzählen.

Paradiesische Strände

Die wahre Pracht des Ortes ist zweifellos seine Küste. Mehrere weiße Sandstrände schaffen ein karibisch anmutendes Ambiente, das durch ein unglaublich klares Wasser in allen Türkistönen unterstrichen wird. Weniger als 2 km entfernt liegt la Pelosa, sicherlich einer der schönsten Strände im gesamten Mittelmeerraum. Es ist ein riesiger Küstenabschnitt, der sich bis zum Horizont erstreckt, direkt vor dem Wahrzeichen der Stadt: la Torre della Pelosa, einer aragonischen Befestigungsanlage aus dem Jahr 1578. Das Wasser ist flach und sicher, die tieferen Stellen beginnen erst nach einigen Metern. Weiter nördlich wird la Pelosetta von den Klippen des Capo Falcone und ihrem Vorgebirge überragt, wo eine Terrasse auf 200 m Höhe einen unvergleichlichen Ausblick bietet. Falken nisten dort, und für Vogelliebhaber ist der Teich von Casaraccio ein wichtiger Lebensraum für Kormorane und Seeschwalben. Am Strand Cala Lupo, der etwas schwieriger zu erreichen ist, genießt man fast vollkommene Einsamkeit. Der Ort ist zudem bei Tauchern beliebt, ebenso wie die Unterwasserwelt von Punta Negra di Stintino mit ihrer typischen Vegetation. Auch die Insel Asinara ist ein Naturwunder mit geschützten Gebieten, seltener Fauna, historischen Monumenten wie dem Kastell und weiteren Stränden.

Die beste Reisezeit

Das Klima ist das ganze Jahr über mild. Um die Strände jedoch ohne die großen Touristenmassen zu genießen, sind Mai, Juni und September ideal, da das Wasser dann bereits warm genug zum Baden ist. Im Juli und August ist la Pelosa überlaufen.

Anreise

Der nächstgelegene Flughafen ist Alghero-Fertilia, etwa 35 km entfernt. Private und öffentliche Buslinien bringen Reisende in etwa einer Stunde in den Ort; in der Hochsaison gibt es 5 Verbindungen pro Tag. Von Nizza aus kann man auch die Fähre nehmen. Vor Ort ist ein Mietwagen die beste Wahl, um in Sardinien flexibel zu bleiben.

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Viel zu tun und zu sehen

Malerisches Dorf mit Charme, ein Hinterland mit viel Geschichte, die Küste ist im Sommer etwas überlaufen. Zögern Sie nicht, sich ein wenig weiter weg zu begeben, um mehr Ruhe zu finden.

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