la ville de Côme

Was kann man in der Lombardei unternehmen? Top 18 Highlights 2026

Die reichste Stadt Italiens, und eine Bahnstunde entfernt drei Seen, an denen ihre Bewohner Luft holen. Die folgenden Ranglisten stammen von Reisenden wie Ihnen.

Die Lieblingsziele unserer Mitglieder in der Lombardei

Sortiert nach Empfehlungen von Reisenden, die dort waren

#1 Mailand +173 Empf.

Mailand verbindet Geschichte und Moderne, ohne dabei den eigenen Charakter zu verlieren. Hinter der Fassade als Wirtschafts- und Modehauptstadt verbirgt sich eine Stadt mit tief verwurzeltem Erbe, lebendigen Vierteln und bedeutenden Museen. Zwischen historischen Denkmälern und belebten Gassen finden Reisende eine diskrete Eleganz gepaart mit italienischer Energie, die sich erst bei genauerem Hinsehen erschließt.

#2 Varese +41 Empf.

Vergiss die Hektik von Mailand. Varese ist eine Gartenstadt, in der prachtvolle Villen auf das Wasser der alpinen Seen treffen. Ob beim Gang über den zum UNESCO-Welterbe zählenden Sacro Monte, einem Besuch im Palazzo Estense oder einer Radtour am Seeufer, die Stadt zeigt ein Italien, das abseits der Touristenpfade liegt. Ein Ziel für Reisende, die Kultur und Natur in entspannter Atmosphäre verbinden wollen.

#3 Como +26 Empf.

Como bildet den spektakulären Auftakt zum bekanntesten See Italiens. Die Stadt verbindet römische Geschichte und eine lange Seiden-Tradition mit lebendigen Plätzen direkt am Wasser. Der Ort dient nicht nur als Ausgangspunkt für Bootsausflüge zu den malerischen Dörfern am Ufer, sondern bietet mit der Standseilbahn auch Zugang zu einem Panoramablick, bei dem das tiefe Blau des Sees auf das Grün der Alpen trifft.

#4 Sirmione +18 Empf.

Sirmione liegt auf einer schmalen Halbinsel und lässt dich tief in die italienische Geschichte eintauchen. Die Kulisse reicht von den mittelalterlichen Burgmauern, die direkt in das türkisfarbene Wasser des Gardasees ragen, bis hin zu den antiken Überresten einer riesigen römischen Villa. Der Ort ist ideal für alle, die historische Stätten und eine romantische Umgebung schätzen. Abgerundet wird der Aufenthalt durch Entspannung in den Thermalquellen oder an den charakteristischen weißen Felsstränden.

#5 Porlezza +9 Empf.

An den italienischen Ufern des Luganersees gelegen, bietet Porlezza eine Auszeit vom Alltag. Das Leben hier folgt dem Rhythmus der Natur, zwischen dem ruhigen Wasser des Sees und den Wanderwegen, die sich durch die grünen Berge ziehen. Der Ort ist ideal für Familien und Aktivurlauber, die abseits des Trubels der bekannteren Nachbarseen eine entspannte Umgebung suchen. Ein Ziel für alle, die Einfachheit und Authentizität direkt an der italienisch-schweizerischen Grenze schätzen.

#6 Bergamo +7 Empf.

Bergamo ist die viertgrößte Stadt der Lombardei im Norden Italiens. Das charmante Städtchen ist vor allem für seine Città Alta bekannt, den von historischen Stadtmauern umgebenen alten Kern. Ein Besuch ist die perfekte Wahl für einen Städtetrip, wenn du einmal eine Alternative zum nahen Mailand suchst.

Zwischen Flanieren und Genuss

Bergamo zieht Einheimische wie internationale Gäste an, weil man hier das Gefühl bekommt, eine Zeitreise zu unternehmen. Die mittelalterliche Città Alta ist hervorragend erhalten. Am besten lässt sie sich zu Fuß erkunden, um die Atmosphäre in Ruhe aufzusaugen. Ein Highlight ist der Wehrgang der Mura, ein fünf Kilometer langer Mauerring, der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Besonders bei Sonnenuntergang bietet sich hier ein beeindruckender Blick. Wer noch mehr Panorama möchte, verlässt das Stadtzentrum und erklimmt die (zahlreichen!) Treppenstufen im Parco dei Colli.

Nach diesen Anstrengungen hast du dir eine Stärkung verdient. Die Polenta steht in fast jedem Restaurant auf der Karte und ist das Herz der lokalen Küche. Probiere dazu den formai de mut, einen würzigen Käse aus den Alpen, und beende das Mahl mit dem traditionellen Dessert polenta e osei, einem mit Mandelpüree und Schokolade gefüllten Biskuitkuchen. Wusstest du übrigens, dass das cremige Stracciatella-Eis angeblich in der Boutique La Marianna am Colle Aperto erfunden wurde?

Eine Stadt voller Kunst und Geschichte

Die historische Bausubstanz in Bergamo ist beeindruckend. Auf der Piazza Vecchia sind das Palazzo Nuovo aus weißem Marmor im Renaissancestil und der Palazzo della Ragione, der älteste Monumentalbau der Stadt, ein Muss. Steige auf den Campanone, der den Platz überragt, und lausche den hundert Glockenschlägen, die hier seit Jahrhunderten jeden Abend um 22:00 Uhr erklingen. Danach lohnt sich ein Spaziergang zu den vier monumentalen Toren, die den Zugang zur Città Alta markieren. Das venezianische Tor San Giacomo ist mit seinem hellen Stein, der einen Kontrast zum angrenzenden Viadukt bildet, sicher das schönste von ihnen. Auf der Piazza Duomo treffen schließlich die Kathedrale von Bergamo, die prachtvolle Basilika Santa Maria Maggiore und die filigrane Colleoni-Kapelle aufeinander. Kunstinteressierte sollten unbedingt die Accademia Carrara besuchen, die eine bedeutende Sammlung italienischer Meister vom 15. bis zum 19. Jahrhundert beherbergt.

Die beste Reisezeit

Bergamo ist ganzjährig ein lohnendes Ziel, da die Stadt zu jeder Jahreszeit interessante Spaziergänge und kulturelle Einblicke bietet. Packe für den Winter jedoch warme Kleidung ein, da das Klima, wie in weiten Teilen Norditaliens, recht kühl sein kann.

Anreise

Die Anreise nach Bergamo ist unkompliziert. Wer mit dem Flugzeug kommt, landet am internationalen Flughafen Il Caravaggio, der nur 5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Da die Stadt nur etwa 50 Kilometer von Mailand entfernt ist, ist sie zudem bequem mit dem Zug oder dem Auto zu erreichen (etwa 1 Stunde Fahrt über die A4 und die E64).

#7 Stresa +3 Empf.

Als die Perle des Verbanos bezeichnet, ist Stresa am Westufer des Lago Maggiore tatsächlich ein weltweit einzigartiges Schmuckstück. Schon im Jahr 998 tauchte „Strixia“ in offiziellen Dokumenten auf, doch erst im Mittelalter und mit dem Eintreffen der Aristokratie verwandelte sich das kleine Fischer- und Bauerndorf in einen Ort voller Raffinesse und Eleganz. Der Bau von Palästen und deren Gärten im 16. und 17. Jahrhundert begründete den fabelhaften Aufstieg einer Stadt, die nicht nur Liebhaber außergewöhnlicher Architektur anzieht, sondern auch all jene, die eine nahezu perfekte und magische Umgebung suchen.

Villen und Parks wie aus einer anderen Zeit

Die Kulisse ist schlicht betörend und bietet auf Schritt und Tritt bleibende Eindrücke. Direkt am Ortseingang von Stresa entführt die Villa Pallavicino in die unendliche Romantik des 19. Jahrhunderts. Die 1855 errichtete neoklassizistische Residenz macht den Anfang, doch vor allem die 16 Hektar ihres unglaublichen Parks sind weltbekannt. Als naturnaher, fast ein wenig wilder Rückzugsort thront dieser Balkon über dem See, gefüllt mit jahrhundertealten Bäumen und exotischen Pflanzen. Das Gelände ist zugleich botanischer und zoologischer Garten, in dem Affen und Kängurus friedlich leben. Prächtige Volieren und Überreste der Wehrmauer einer Festung aus dem 13. Jahrhundert runden das Areal ab.

Am Berghang erwarten dich im Botanischen Garten Alpinia auf 800 m Höhe rund tausend Pflanzenarten, wobei diese Höhenlage alpine Gewächse ebenso gedeihen lässt wie Exemplare aus dem Kaukasus oder Japan. Auch hier ist die Aussicht phänomenal. Sie zog bereits die großen Namen an, die den Ruf des Ortes begründeten: Stendhal, Dickens und Lord Byron verfielen dem Charme von Stresas Reizen, doch niemand hat ihn so treffend beschrieben wie Hemingway in seinem Roman „In einem anderen Land“. Der Schriftsteller stieg gerne im Grand Hotel des Îles Borromées ab, wo heute zu seinen Ehren eine Suite seinen Namen trägt. Wie alle Luxushotels der Stadt ist das Jugendstilgebäude schlicht grandios. Dieser Baustil zieht sich wie ein roter Faden durch den Ort, wovon auch die Villa Ducale aus dem 18. Jahrhundert oder die Villa Dell'Orto aus dem Jahr 1900 eindrucksvolle Zeugnisse ablegen.

La dolce vita direkt am Wasser

Kultur ist allgegenwärtig. Im Rathaus zeigt das Museo Pietro Canonica Skulpturen des Künstlers, während sich die Kirche Chiesa dei Santi Ambrogio e Teodulo aus dem Jahr 1790 durch ihre Deckenmalereien auszeichnet. Die Piazza Cadorna bildet das Herz des Ortes mit charmanten Boutiquen. Ein Spaziergang durch die engen, bunten und blumengeschmückten Fußgängerzonen fühlt sich an wie eine Zeitreise. Die Atmosphäre ist malerisch, die Cafés unter schattigen Markisen strahlen enormen Charme aus, und die Auswahl an Restaurants und kulinarischen Spezialitäten ist groß. Ob Aufschnitt, Risotto, Ziegenkäse oder Gorgonzola, die Küche ist bodenständig und schmackhaft, während die Desserts ein echtes Festival für den Gaumen sind, allen voran Pralinen, die Margheritine (zuckerbedeckte Butterkekse) oder der Buchweizenkuchen namens Stinchett.

Die Uferpromenade bis zur Schiffsanlegestelle gehört zu den unverkennbaren Wahrzeichen von Stresa. Während sich der gesamte Golf der Borromäischen Inseln vor dir ausbreitet, spazierst du unter riesigen Palmen vorbei an prachtvollen Anwesen, purer Genuss. Gegenüber thront die Eremitage von Santa Caterina del Sasso, die seit dem 12. Jahrhundert an den Felsen zu kleben scheint. Vor allem aber locken die berühmten Borromäischen Inseln mit unvergesslichen Ausflügen. Drei von ihnen sind für Besucher geöffnet und überzeugen ebenfalls mit glanzvollen Villen, Palästen und Gärten.

Die beste Reisezeit

Die Blütezeit im April und Mai ist in Stresa spektakulär, auch wenn das Wetter im Frühling launisch sein kann. Dank des gemäßigten Klimas hast du von Juni bis September reichlich Sonnenschein, triffst dann allerdings auch auf viele andere Reisende. Die Musikwochen sind ein sommerlicher Höhepunkt, der Künstler aus aller Welt anzieht.

Anreise

Mit dem Auto verläuft die Fahrt dank gut ausgebauter Autobahnen unkompliziert, egal ob du aus Richtung Mailand oder über die großen Alpenpässe anreist. Von Mailand aus erreichst du Stresa in etwa einer Stunde. Per Zug kommst du über die Schweiz und den Simplon oder mit dem TGV über Mailand an; von Mailand aus dauert die Fahrt nach Stresa noch etwa 1 Stunde 20 Minuten. Der nächstgelegene Flughafen ist Milano-Malpensa, rund 20 km vom Lago Maggiore entfernt. Buslinien und Shuttle-Dienste sorgen für die Weiterfahrt.

#8 Bellagio +2 Empf.

Bellagio liegt im Norden Italiens und wird nicht selten als die schönste Stadt des Landes bezeichnet. Das ist eine Ansage, aber wenn man einmal dort war, versteht man warum. Ihre Popularität verdankt die Stadt vor allem ihrer privilegierten Lage am Comer See, einem der begehrtesten Ziele Italiens. Ein Tag reicht aus, um das Flair aufzusaugen, bevor man die weitere Umgebung des Sees erkundet.

Ein Ort für die feine Gesellschaft

Bellagio trägt den Beinamen Perle des Sees, da sie genau an der Gabelung der beiden Seebecken liegt, die nach Südosten und Südwesten verlaufen. Diese strategische Lage verhalf der Stadt bereits im Mittelalter zu Macht. Im 18. und 19. Jahrhundert wandelte sich Bellagio dann grundlegend zum gefragten Urlaubsort. Zahlreiche Persönlichkeiten ließen sich Villen direkt am Wasser errichten, was den Ruf des Ortes in ganz Europa festigte. Auch heute noch gilt Bellagio als Treffpunkt der gut betuchten italienischen Gesellschaft. Man kann hier prachtvolle Villen und Luxushotels bestaunen. Aber auch Reisende mit kleinerem Budget kommen auf ihre Kosten, allein schon bei einem Spaziergang am Ufer des Comer Sees. Die strategisch platzierten Bänke bieten einen tollen Blick auf das Wasser und die Skulpturen am Wegesrand unterstreichen die Eleganz des Ortes.

Entspannte Spaziergänge

In Bellagio gibt es weniger klassische Sehenswürdigkeiten zum Abarbeiten, als vielmehr eine Atmosphäre, in der man einfach flanieren und den Blick über den See schweifen lassen kann. Die Altstadt ist sehr charmant, und es macht Spaß, durch die alten Gassen und über die Treppen zu schlendern, während man die Fassaden der pittoresken Häuser bewundert. Gönn dir einen Kaffee in der Salita Serbelloni, einer Gasse, die vom Hafen aus in den Ort hineinführt. Was die Gärten betrifft, darfst du die der Villa Melzi nicht verpassen: Luigi Canonica und Luigi Villoresi legten sie rund um das Haus an, das der berühmte Architekt Giocondo Albertolli zwischen 1808 und 1810 errichtete. Sie beherbergen ein neoklassizistisches Palais, eine Kapelle und eine Orangerie. Bei einer Führung kannst du zudem die weitläufigen Gärten der Villa Serbelloni mit ihren Grotten, Statuen und Brunnen entdecken. Die Fundamente des Gebäudes gehen bis in die Antike auf die Zeit von Plinius dem Jüngeren zurück. Statte schließlich der Kirche San Giovanni am Seeufer und der Basilika San Giacomo einen Besuch ab, in der mittelalterliche Kunstwerke aufbewahrt werden.

Die beste Reisezeit

Der Frühling ist wohl die schönste Zeit für einen Besuch in Bellagio, wenn die Blumen blühen und dem Ort eine besonders romantische Note verleihen. Der Sommer ist ebenfalls angenehm und lädt zum Wassersport auf dem See ein, allerdings musst du dich dann auf deutlich mehr Touristen einstellen.

Anreise

Die meisten Besucher kommen von der Stadt Como aus nach Bellagio, die weniger als eine Stunde von Mailand mit dem Zug oder dem Auto entfernt liegt. Wenn du mit dem eigenen Wagen anreist, beachte, dass die Uferstraße sehr eng ist und es im Sommer häufig zu Staus kommt. Eine echte Alternative ist die Anreise mit der Fähre. Drei Gesellschaften bedienen die Städte rund um den Comer See mit regelmäßigen Verbindungen, besonders in den Sommermonaten.

Die Lieblingsaktivitäten unserer Mitglieder in der Lombardei

Sortiert nach Empfehlungen von Reisenden, die sie erlebt haben

#1 Comer See (Como) +22 Empf. 5/5

Der Comer See zählt zu den schönsten Voralpenseen in Norditalien. Seine markante Y-Form bietet spektakuläre Ausblicke auf Berge und Ebenen. Wanderfreunde finden hier zahlreiche Routen, wie die antike Via Regina aus römischer Zeit im Westen oder den 45 Kilometer langen Sentiero del Viandante (Wanderweg des Reisenden) im Osten. Auch Wassersportler kommen beim Windsurfen oder Wasserskifahren voll auf ihre Kosten.

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#2 Mailänder Scala (Mailand) +21 Empf. 5/5

Mitten in Mailand verbirgt die schlichte Fassade der Mailänder Scala eine prunkvolle Bühne. Seit der Eröffnung im Jahr 1778 treten dort Operngrößen und Ballettensembles auf. Die berühmten Logen, das Auditorium mit seinem monumentalen Kronleuchter und das rote Samtinterieur prägen den Ort. Das angeschlossene Museum zeigt zudem eine faszinierende Sammlung historischer Kostüme und bedeutender Gemälde für Opernliebhaber.

#3 Viktor-Emanuel-Galerie (Mailand) +19 Empf. 5/5

Die Galleria Vittorio Emanuele II verbindet die Piazza del Duomo mit dem Teatro alla Scala. Dieses architektonische Juwel in Mailand besticht durch seine zwei prachtvollen Passagen unter einer 47 Meter hohen Glaskuppel. Zwischen luxuriösen Geschäften und Cafés bestaunst du kunstvolle Mosaikböden und neoklassizistische Fassaden mit barocken Details. Ein Muss für jeden Besuch der italienischen Metropole.

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#4 Ambrosianische Bibliothek (Mailand) +18 Empf. 4.7/5

Im historischen Zentrum von Mailand bewahrt die Ambrosianische Bibliothek (Biblioteca Ambrosiana) unschätzbare Schätze. Seit ihrer Gründung im Jahr 1609 durch Kardinal Federico Borromeo beherbergt sie fast eine Million Werke und 40.000 Manuskripte. Zu den Highlights zählen eine Vergil-Handschrift mit Anmerkungen von Petrarca sowie der Codex Atlanticus von Leonardo da Vinci. 1.500 Gemälde, darunter Werke von Caravaggio und Botticelli, ergänzen diesen bedeutenden Ort.

#5 Abendmahlsaal von Leonardo da Vinci (Mailand) +18 Empf. 4/5

Mitten in Mailand wird eines der berühmtesten Meisterwerke der Welt bewahrt. In der Basilika Santa Maria delle Grazie zeigt die Wand des Refektoriums im ehemaligen Dominikanerkloster das Abendmahl von Leonardo da Vinci. Mit einer Höhe von 4,60 m und einer Länge von 8,80 m fängt das Gemälde das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern ein. Die UNESCO-Welterbestätte ist zudem von der Kreuzigung von Giovanni Donato Montorfano ergänzt.

#6 Museo del Novecento (Mailand) +18 Empf. 4.3/5

Das Zentrum von Mailand leuchtet durch die imposante Piazza del Duomo, gesäumt von den bedeutendsten Bauwerken der Stadt. Hier befindet sich seit 2010 das Museo del Novecento. Das Museum für zeitgenössische Kunst von 1906 bis heute nutzt den Palazzo dell'Arengario. Rund um die Wendeltreppe zeigen 400 Werke von Picasso, Modigliani, Klee, Kandinsky, Burri und Fontana die Entwicklung.

#7 Mailänder Dom (Mailand) +15 Empf. 5/5

Mitten in Mailand beeindruckt der Mailänder Dom durch seine monumentale gotische Architektur und filigrane Marmorschnitzereien. Im Inneren erwarten dich ein majestätisches Kirchenschiff, bemerkenswerte Glasmalereien und eine historische Krypta. Ein Highlight ist der Aufstieg auf das Dach für einen weiten Blick über die Stadt bis zu den Alpen. Das angeschlossene Dommuseum vertieft den Einblick in die Baugeschichte.

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#8 Gardasee (Sirmione) +10 Empf. 5/5

Der Gardasee fasziniert mit seinem Kontrast aus dem schmalen, von steilen Felswänden gesäumten Alto Lago im Norden und den sanften Ufern des Basso Lago im Süden. Während der Norden ideal für Wassersport ist, locken die Thermalquellen. Beliebte Anlaufstellen sind die öffentlichen Thermen von Sirmione oder der Parco Termale del Garda mit seiner weitläufigen Parkanlage.

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#9 Vareser See (Varese) +9 Empf. 5/5

Der Vareser See liegt in der norditalienischen Lombardei. Zusammen mit sechs weiteren Gewässern, darunter der Lago Maggiore, bildet er eine idyllische Naturkulisse am Fuß der Alpen. Deutlich ruhiger als seine berühmten Nachbarn, bietet der Vareser See ideale Strecken zum Wandern und Radfahren, um Graureiher oder Schwarzmilane zu beobachten. Zudem startet hier die Verde Varesina, eine mehrtägige Wanderroute durch die Voralpen.

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#10 Luganersee (Porlezza) +9 Empf. 5/5

Der Luganersee liegt direkt an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. In der Region der oberitalienischen Seen flankieren ihn steile Berge, waldige Ufer und malerische Orte. Ein Muss ist der Aufstieg zur Wallfahrtskirche Santa Maria dei Ghirli in der italienischen Enklave Campione d'Italia, ein ruhiger Ort zwischen Natur und Kultur direkt am Wasser.

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Die Lombardei auf der Karte

Die Lombardei besuchen

Mailand gleicht keiner anderen italienischen Stadt: sie arbeitet, sie baut, und ihre Altstadt passt in wenige Straßen um den Dom. Was man dort sehen will, liegt dicht beieinander, der Rest ist eine Metropole aus Büros.

Im Norden stößt die Ebene an die Voralpen und senkt sich in Seen. Der Comer See ist der tiefste, zwischen zwei Bergwänden eingeklemmt; der Gardasee ist der größte, mit Olivenbäumen an den Ufern und Wind am Nachmittag.

Das Richtige für Sie, wenn

  • Sie eine Großstadt und Seen in einer Reise wollen
  • Design, Mode und Oper Ihnen etwas bedeuten
  • Sie im Mai, Juni oder September kommen, wenn die Ebene atmen lässt

Suchen Sie weiter, wenn

  • Sie mittelalterliche Gassen suchen: Mailand hat sehr wenige
  • Feuchte Hitze Sie erdrückt: der Juli überschreitet fünfunddreißig Grad ohne einen Hauch Wind
  • Sie im August kommen: die Stadt leert sich und schließt, Restaurants eingeschlossen

Die Höhepunkte

Die Höhepunkte

  1. Leonardos Abendmahl

    1 Leonardos Abendmahl +18 Empf.

    Trocken auf eine Refektoriumswand gemalt, weshalb es schon im folgenden Jahrhundert zu verfallen begann. Fünfzehn Minuten Besuchszeit, in Gruppen von dreißig, und die Termine sind Wochen im Voraus weg.

  2. Die Mailänder Scala

    2 Die Mailänder Scala +21 Empf.

    1778 eröffnet, mit einem Orchestergraben, der die Stimme ohne Verstärkung tragen lässt. Galerieplätze werden am selben Tag an der Kasse verkauft, und das Museum gibt tagsüber Zugang zu einer Loge.

  3. Die Viktor-Emanuel-Galerie

    3 Die Viktor-Emanuel-Galerie +19 Empf.

    Eine Ladenpassage von 1877, Glas und Eisen über vier Armen im Kreuz, zwischen Dom und Scala. Das Stiermosaik im Boden ist von Generationen ausgehöhlt, die sich darauf mit dem Absatz um das Glück drehen.

  4. Der Comer See

    4 Der Comer See +22 Empf.

    Vierhundert Meter tief, zwei Arme, die sich bei Bellagio trennen. Das Schiff ist die wahre Art, ihn zu sehen: die Uferstraße ist schmal, eingezwängt und gibt fast nie den Blick aufs Wasser frei.

  5. Das San-Siro-Stadion

    5 Das San-Siro-Stadion +5 Empf.

    Achtzigtausend Plätze und zwei Vereine, die es teilen, in Europa fast einzigartig. Die Führung geht durch Kabinen und Tunnel, und an Spieltagen ist sie geschlossen, was man vorher prüfen sollte.

Der klassische Fehler

In Mailand wohnen und die Seen als Tagesausflüge einplanen. Como ist eine Bahnstunde entfernt, aber der See wird per Schiff erschlossen, und die letzte Rückfahrt geht außerhalb der Saison am späten Nachmittag.

Unsere Routen in der Lombardei

Unsere Routen je nach Dauer
DauerRouteWas Sie sehen
Langes Wochenende (3 Tage)Mailand › BergamoDom, Abendmahl, Oberstadt
1 WocheMailand › Como › BellagioStadt, Schiff, Villen am See
10 TageMailand › Como › Varese › Bergamo › SirmioneAlle drei Seen und beide Städte

Die Bahn macht alles: Como in einer Stunde, Bergamo in fünfzig Minuten, Sirmione über Desenzano in eineinhalb Stunden. Das Auto hilft nur, einen See zu umfahren, und die Ufer sind am Wochenende verstopft.

Vor Ort ersetzt das Schiff die Straße. Die öffentlichen Linien halten an jedem Dorf des Comer Sees und kosten einen Bruchteil einer privaten Ausfahrt.

Beste Reisezeit in der Lombardei

BewertungJahreszeitWetterAndrang und Preise
Mai, Juni und September20 bis 28 °C, klarStark, mittlere Preise
April und Oktober14 bis 21 °C, SchauerMäßig, gute Preise
Juli und August28 bis 36 °C, schwerSeen voll, Stadt im August geschlossen
November bis März2 bis 10 °C, NebelGering, Schiffe im Sparbetrieb

Unser Rat

Meiden Sie die zweite Augusthälfte in Mailand: die Stadt fährt in Urlaub, und viele Restaurants und Werkstätten schließen drei Wochen. Die Seen dagegen sind genau dann am vollsten.

Anreise

  1. 1 Mit dem Flugzeug Am schnellsten

    Drei Flughäfen, Malpensa, Linate und Bergamo, aus Deutschland von Lufthansa ab Frankfurt und München und von Eurowings ab Düsseldorf bedient, rund eineinhalb Stunden. Linate liegt fünfzehn Minuten mit der Metro vom Zentrum, Malpensa fünfzig mit der Bahn.

  2. 2 Mit dem Zug Am bequemsten

    der EuroCity durch den Gotthard bringt Sie ab München in etwa siebeneinhalb Stunden und ab Zürich in dreieinhalb nach Mailand Centrale. Die Fahrt über den Alpenkamm ist der angenehmste Teil.

  3. 3 Mit dem Auto Vor Ort

    nur für die Seen sinnvoll. Mailands Zentrum liegt in einer City-Maut- und Umweltzone, und das Parken kostet dort so viel wie eine Mahlzeit pro Tag.

Die günstigste Kombination: Flug oder Zug nach Mailand, Regionalzug zum See und dort das Schiff. Ein Auto lohnt nur, wenn Sie in einem Dorf ohne Bahnhof schlafen wollen, was am Westufer häufig ist.

Unterwegs in der Lombardei

Mailand hat vier Metrolinien und alte Straßenbahnen, die noch fahren, mit einem Einheitsticket für alles. Nach Bergamo oben fährt eine Standseilbahn, und an den Seen schlägt das Schiff die Straße.

Gut zu wissen

Am Comer See haben Schnellboote und Autofähren weder dieselben Halte noch dieselben Preise, und nur die Fähren nehmen Autos. Von November bis März wird der Verkehr stark ausgedünnt: prüfen Sie den Fahrplan des Tages, bevor Sie zum anderen Ufer aufbrechen.

Was isst man in der Lombardei?

  • Risotto alla milanese: Carnaroli-Reis, Rindermark und Safran, zwanzig Minuten ohne Unterbrechung gerührt. Das Gelb kommt allein vom Safran, nie von Farbstoff.
  • Cotoletta: ein paniertes Kalbskotelett, in Butter gebraten, am Knochen serviert. Die Mailänder Fassung behält den Knochen und wird dick gegessen, anders als ihre Wiener Verwandte.
  • Ossobuco: geschmorte Kalbshaxe mit Gremolata, einer Mischung aus Zitronenschale, Knoblauch und Petersilie. Das Mark isst man mit dem kleinen Löffel.
  • Panettone: ein hoher Kuchen aus Natursauerteig, drei Tage Gärung, traditionell zu Weihnachten, in guten Häusern aber das ganze Jahr zu haben.
  • Pizzoccheri: Buchweizennudeln aus dem Veltlin, mit Kohl und Kartoffeln gekocht, mit Butter und Bergkäse gebunden.
  • Seefisch: Barsch, Renke und Alse werden an den Ufern von Como gegrillt oder paniert serviert. Risotto mit Seefisch ist eine Uferspezialität.
  • Franciacorta: ein Schaumwein mit zweiter Gärung in der Flasche, westlich von Brescia erzeugt. Die Güter sind zu besichtigen, und der Stil ist weinig statt festlich.

Der Aperitivo ist in Mailand eine Institution: von achtzehn bis einundzwanzig Uhr gibt der Preis des Glases Zugang zum Buffet, und er ersetzt oft das Abendessen. Die Küchen der Viertel schließen zwischen fünfzehn und neunzehn Uhr.

Wo übernachten in der Lombardei?

GegendWofürGut zu wissen
Mailand, ZentrumDom, Scala, MuseenAlles zu Fuß, das Teuerste der Region
Mailand, Navigli oder IsolaAperitivo, Design, AbendlebenFünfzehn Minuten mit der Metro, weit günstiger
ComoSchiffe, Villen, Berg darüberDirekter Bahnhof ab Mailand, außerhalb der Saison lebendig
Bellagio oder PorlezzaMitte des Sees, Gärten, RuheWenig Kapazität, von Juni bis September voll
BergamoOberstadt, Mauern, FlughafenDas beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Region

Zwei Standorte genügen: Mailand für Stadt und Museen, ein Seedorf für den Rest. Eine Bahnstunde liegt dazwischen, was die Teilung schmerzlos macht.

Am See bietet das Ostufer von Como häufigere Schiffe und niedrigere Preise als das häufiger fotografierte Westufer.

Was kostet eine Reise in der Lombardei?

Richtbudget pro Person, ohne Anreise in die Lombardei
StilDauerBudget pro Person
Sparsam (Hostel, Aperitivo, öffentlicher Verkehr)7 Tage500 bis 700 €
Komfortabel (Hotel, Restaurants, Abendmahl und Scala gebucht)7 Tage1 100 bis 1 600 €
Gehoben (Hotel am See, Sternetische)7 Tage3 000 bis 4 500 €
  • Die Reservierung des Abendmahls: fünfzehn Minuten Besuch, die Wochen vorher gebucht sein müssen. Ohne Ticket gibt es keine Warteschlange: es ist ausverkauft oder gar nichts.
  • Der Aperitivo: ein Glas mit Buffet kostet die Hälfte eines Abendessens am Tisch, und Mailänder machen mehrmals pro Woche ihr Abendessen daraus.
  • Das Linienschiff: am Comer See kostet die öffentliche Überfahrt wenige Euro, wo eine private Ausfahrt fünfzig verlangt.
  • Die Galerie der Scala: die höchsten Plätze werden am selben Tag sehr günstig verkauft, mit eingeschränkter Sicht, aber unversehrter Akustik.
  • Das Mittagessen: das Mittagsmenü kostet die Hälfte der Abendkarte, und im Geschäftsviertel ist es auf Schnelligkeit gebaut.

Traditionen und Lebensart in der Lombardei

Die Lombardei hat ihren Namen von den Langobarden, einem germanischen Volk, das hier nach dem Untergang Roms zwei Jahrhunderte herrschte. Geblieben sind ein Recht, Klöster und ein Dialekt, der nichts Toskanisches hat und in den Tälern von Älteren noch gesprochen wird.

Das Industriedesign entstand hier in den 1950er-Jahren, um eine Handvoll Möbelhersteller und eine Messe, die weltweit wurde. Das Museo del Novecento erzählt diesen Umschwung, vom Futurismus zum Serienstuhl.

Zwei nützliche Gepflogenheiten. Kaffee trinkt man an der Theke, in drei Minuten, und wer sich setzt, zahlt das Doppelte. Und in Kirchen sind bedeckte Schultern Pflicht, im Mailänder Dom eingeschlossen, wo schon am Zugang zum Platz kontrolliert wird.

Top-Fotos der Mitglieder

la ville de Côme
Basilique San Vittore à Varese (photo d'Ottantafame)
Cathédrale Duomo de Milan

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Bewertungen von Reisenden

Direkt am See gelegen

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