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Was tun in Como: die schönsten Aktivitäten & Highlights

Du suchst Inspiration für Como? Entdecke unsere Tipps und ausgewählten Aktivitäten, um deinen Aufenthalt in Como in vollen Zügen zu genießen.

Die von unseren Mitgliedern am meisten empfohlene Aktivität

#1 Comer See +21 Empf. 5/5

Der Comer See zählt zu den schönsten Voralpenseen in Norditalien. Seine markante Y-Form bietet spektakuläre Ausblicke auf Berge und Ebenen. Wanderfreunde finden hier zahlreiche Routen, wie die antike Via Regina aus römischer Zeit im Westen oder den 45 Kilometer langen Sentiero del Viandante (Wanderweg des Reisenden) im Osten. Auch Wassersportler kommen beim Windsurfen oder Wasserskifahren voll auf ihre Kosten.

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Die Karte der Highlights in Como

Besuch in Como, weit mehr als nur eine Postkartenidylle

Es ist nicht das sanfte Plätschern des Wassers, das man in Como zuerst wahrnimmt, sondern das ferne Brummen eines Wasserflugzeugs, das auf dem See landet. Dieses Geräusch steht sinnbildlich für die Stadt: eine Mischung aus nostalgischem Glanz und einem Hauch von Abenteuer. Es ist eine Einladung, die berühmte Kulisse aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, fernab der starren Bilder von prunkvollen Villen und makellosen Gärten.

Como: Glamour zum Greifen nah, wenn man weiß, wo man hinschaut

Como ist ein Ziel für Ästheten, Romantiker und alle, die beeindruckende Landschaften lieben, in denen die Berge steil in tiefes Wasser abfallen. Wenn du gerne durch historische Gassen schlenderst, elegante Schaufenster bewunderst und anschließend mit dem Boot zu malerischen Orten wie Bellagio oder Varenna aufbrichst, ist Como deine perfekte Bühne. Es ist das ideale Tor für eine erste Erkundung des Sees. Wenn du nach einer rustikalen und günstigen Ecke Italiens suchst oder dich von den sommerlichen Menschenmassen gestresst fühlst, könntest du enttäuscht werden. Beliebtheit hat ihren Preis, und das Budget kann schnell steigen, vor allem bei Unterkünften und Restaurants mit direktem Seeblick. Lass das Auto im historischen Zentrum stehen, denn die Parkplatzsuche ist ein Geduldsspiel. Setze stattdessen auf zu Fuß gehen und das Fährschiff, das mit Abstand das beste Fortbewegungsmittel auf dem See ist.

Como und die Schätze des Sees erkunden

Ein Besuch in Como ist nicht nur eine Städtereise, sondern die Basis für die Erkundung einer ganzen Region. Die ideale Strategie kombiniert das historische Zentrum mit Ausflügen auf dem Wasser und in die Höhe, um die ganze Majestät der Umgebung zu erfassen.

Spaziergang durch das historische Zentrum, zwischen Stein und Seide

Das von alten Stadtmauern umgebene Zentrum von Como erkundet man am besten mit dem Blick nach oben. Das Herzstück ist zweifellos der Duomo, die Kathedrale. Das beeindruckende Bauwerk wurde über fast vier Jahrhunderte errichtet und verbindet gotische Elemente mit der Renaissance. Ganz in der Nähe solltest du die Basilica di San Fedele nicht verpassen, die an einem charmanten Platz liegt, auf dem früher der Getreidemarkt stattfand. Hier wird auch die historische Bedeutung der Seidenproduktion für die Stadt deutlich. Zahlreiche Luxusboutiquen bieten Tücher und Krawatten an, die von dieser Handwerkstradition zeugen. Für eine authentischere Atmosphäre verlierst du dich am besten in den Gassen rund um die Piazza Cavour, dem großen Wohnzimmer der Stadt direkt am See.

Tipp vom Experten: Für eine Pause abseits des Trubels solltest du die Basilika Sant'Abbondio besuchen. Etwas außerhalb gelegen, bietet dieses Schmuckstück lombardischer Romanik eine Schlichtheit und Ruhe, die einen wunderbaren Kontrast zur Pracht des Duomo bildet.

Der See, der Hauptdarsteller des Spektakels

Man kommt nicht nach Como, ohne in See zu stechen. Der öffentliche Fährdienst ist bemerkenswert effizient und lässt dich für einen Moment wie George Clooney fühlen. Nimm die reguläre Linie, die die Dörfer des goldenen Dreiecks bedient: Bellagio, die Perle des Sees, und Varenna, das bunter und intimer wirkt. Schon die Fahrt selbst ist eine Attraktion und bietet unverstellte Blicke auf legendäre Villen wie die Villa d'Este oder die Villa Erba. Für ein gezielteres Erlebnis ist ein Besuch der Gärten berühmter Villen ein Muss. Die Villa Carlotta in Tremezzo mit ihrem botanischen Garten oder die Villa Balbianello (erreichbar nach einem kurzen Fußweg oder per Wassertaxi) sind Meisterwerke des Zusammenspiels von Natur und Architektur.

Tipp vom Experten: Kaufe eine Tageskarte für den mittleren Teil des Sees (free-circulation ticket). Damit kannst du beliebig oft zwischen den Hauptorten wie Bellagio, Varenna und Menaggio hin- und herfahren, was dir maximale Flexibilität bei deiner Erkundung bietet.

Höhenflüge mit der Standseilbahn nach Brunate

Um die einzigartige Geografie des Sees zu verstehen, muss man in die Höhe. Die Standseilbahn Como-Brunate ist seit 1894 in Betrieb und bringt dich in 7 Minuten hinauf in das Dorf Brunate. Schon der Blick aus dem Wagen ist spektakulär, aber oben angekommen wird er atemberaubend. Von dort oben reicht der Panoramablick über die Stadt, das erste Becken des Sees und bei klarem Wetter bis zu den Gipfeln der Schweizer Alpen. Bleib nicht an der Bergstation stehen, denn ein kurzer Fußweg führt dich zu noch beeindruckenderen Aussichtspunkten. Wer mehr Energie hat, wandert in etwa 30 Minuten zum Faro Voltiano, dem Leuchtturm zu Ehren von Alessandro Volta, wo dich ein 360-Grad-Blick belohnt.

Tipp vom Experten: Fahr am späten Nachmittag hinauf. Du genießt das goldene Licht über dem See und kannst in einer der Bars in Brunate einen Aperitivo nehmen, bevor es mit Blick auf das beleuchtete Como wieder bergab geht.

Wo kann man in Como essen und trinken?

Die lokale Küche ist eine Verbindung aus See und Bergen. Der unangefochtene Star ist Süßwasserfisch: Probiere das Risotto mit Flussbarschfilet, ein feiner und schmackhafter Klassiker. Eine weitere, rustikalere Spezialität sind Missoltini, in der Sonne getrocknete und gepresste Maifische, die oft mit Polenta uncia serviert werden, einer cremigen Polenta, die mit Butter und lokalem Käse verfeinert ist. Am Abend machst du es wie die Einheimischen und gönnst dir einen Aperitivo in einer der Bars an der Piazza Cavour.

Wo übernachten in Como und Umgebung?

Für ein umfassendes Erlebnis und kurze Wege zu den Verkehrsmitteln ist eine Unterkunft im historischen Zentrum von Como eine ausgezeichnete Wahl. Hotels wie das Albergo Firenze an der Piazza Volta bieten einen guten Kompromiss. Wenn du mehr Ruhe und Aussicht suchst, sind Unterkünfte in den umliegenden Hügeln oder in den ersten Dörfern entlang des Sees wie Cernobbio perfekt. Für einen Aufenthalt, der ganz auf die Erkundung des Sees ausgerichtet ist, solltest du direkt im goldenen Dreieck in Menaggio oder Varenna übernachten, da diese Orte oft etwas ruhiger sind als das sehr populäre Bellagio.

Wie kommt man nach Como und wie bewegt man sich fort?

Der nächstgelegene Flughafen ist Mailand Malpensa. Von dort aus ist die Anreise mit dem Zug am einfachsten. Como ist von Mailand aus sehr gut angebunden, entweder über den Bahnhof Milano Cadorna (Ankunft am Como Nord Lago direkt am See) oder über Milano Centrale (Ankunft am Bahnhof Como San Giovanni). In Como selbst lässt sich das Zentrum bequem zu Fuß erkunden. Für den Rest ist das Busnetz in Ordnung, aber das Fährschiff ist der König, wenn es darum geht, von einem Dorf zum anderen zu gelangen. Mietwagen sind nur dann sinnvoll, wenn du das bergige Hinterland erkunden möchtest.

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Direkt am See gelegen

Schöne kleine Stadt direkt am See. Como ist definitiv einen Zwischenstopp wert. Am besten hat mir die wunderschöne Kathedrale gefallen. Ich habe mir Zeit genommen, um die bemerkenswerte Fassade und die ungewöhnliche Kuppel zu bewundern. Ebenfalls ein Muss ist die Standseilbahn, die ein tolles Erlebnis verspricht und ein originelles Verkehrsmittel ist, bei dem man obendrein eine beeindruckende Aussicht auf den See genießen kann.

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