Pyramides de Gizeh

Was tun in Ägypten: Top 20 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Ägypten, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in Ägypten

#1 Kairo +47 Empf.

Wusstest du, dass die ägyptische Hauptstadt die größte Stadt Afrikas ist? Das jahrtausendealte Erbe von Kairo genießt weltweite Bekanntheit. Zwischen den monumentalen Pyramiden von Gizeh, der historischen Architektur im islamischen Viertel und dem spirituell geprägten koptischen Viertel tauchst du in eine völlig andere Welt ein. Abgerundet wird das Erlebnis durch die lebhaften Souks und eine Bootsfahrt auf dem Nil.

#2 Assuan +27 Empf.

Am rechten Nilufer gelegen, ist Assuan die letzte große Stadt im Süden Ägyptens und wirkt wie eine Oase der Frische inmitten der Wüste. Als Tor zum Reich des antiken Nubiens sowie als Knotenpunkt für die Wege in Richtung Schwarzafrika war die Stadt über Jahrhunderte hinweg durch Karawanen und Handel geprägt. Oft nur als Zwischenstopp vor den Tempeln von Abu Simbel betrachtet, besticht Assuan durch einen ganz eigenen Charme: eine grüne, blühende Umgebung, traumhafte Inseln und bedeutende historische Stätten.

Ein Souk voller Leben

Die Orientierung in Assuan ist leicht, denn die Corniche verläuft entlang des Nils über mehrere Kilometer und bündelt die meisten Restaurants und Cafés. Die schön gestaltete Uferpromenade lädt zum Flanieren ein, während sich die Stadt in die perpendikulären Straßen hinein ausdehnt. Der Souk gehört zu den lebendigsten Wahrzeichen der Stadt. Tag und Nacht herrscht auf diesem großen überdachten Markt geschäftiges Treiben, und die Stände quellen über vor ägyptischen und afrikanischen Produkten wie Parfüms, Gewürzen, Kleidung, Kunsthandwerk, Weihrauch, Obst und Blumen. Hier lassen sich gute Geschäfte machen, und an den Rändern lässt sich die nubische Kultur entdecken anhand von typischen Objekten wie Talismanen, Schmuck und Korbwaren. Der Ort ist eine wahre Pracht an Farben und Düften. Eine Spezialität Assuans ist gefüllte Taube, die mit Reis, als Spieß oder einfach gegrillt auf vielen Speisekarten steht. Molokhia, eine traditionelle Suppe, Auberginengerichte, Mezzes, Tahini und natürlich frischer Fisch prägen die charaktervolle lokale Küche, die am besten mit dem klassischen ägyptischen Fladenbrot, frischen Fruchtsäften und einem nubischen Kaffee mit Kardamom genossen wird.

Von Insel zu Insel gleiten

Direkt gegenüber der Innenstadt liegt die Elephantine-Insel, die man am besten mit einer Feluke erreicht, jenen kleinen Segelbooten, die das Stadtbild am Nil prägen. Siou und Koti, zwei nubische Dörfer, liegen hier zwischen Feldern und Palmenhainen. Die bunten Häuser strahlen eine Ruhe aus, in der die Zeit stillzustehen scheint. Die Ruinen des Chnum-Tempels, gewidmet der Gottheit mit dem Widderkopf, können ebenso besichtigt werden wie der Nilometer, die wohl berühmteste Treppenanlage zur Messung der Nilflut. Säulengänge mit Hieroglyphen vervollständigen das Bild, und von hier aus blickt man auf das elegante und imposante Mausoleum des Aga Khan aus rosa Granit, das 1959 errichtet wurde und über dem Wasser thront. Ein kleines Museum zur nubischen Kultur vermittelt Wissen über Traditionen und Geschichte, die eng mit dem Bau des Assuan-Staudamms verknüpft sind. Letzterer kann besichtigt werden, und das moderne Nil-Museum liefert alle weiteren Hintergründe.

Die benachbarte Kitchener-Insel ist ein kleines Paradies, denn auf Kitchener Island liegt der märchenhafte Botanische Garten, der 1896 angelegt wurde. Die Frische, die dieser Ort inmitten der Wüstenlandschaft bietet, ist beachtlich. Pflanzen, Blumen und Bäume aus Äquatorialafrika, Indien und dem tropischen Asien bilden eine beeindruckende grüne Kulisse. Der Kontrast zum trockenen Sand des anderen Ufers ist markant, und die Vögel finden hier einen Rückzugsort, deren Gesang die Atmosphäre bestimmt.

Am Westufer des Nils zeichnen sich die Gräber der Adligen mit ihren langen Rampen für die Sarkophage ab, ein mystischer Ort mit einem fantastischen Panoramablick. Etwas weiter westlich thront das Kloster des Heiligen Simeon auf einem Plateau. Bis zum Jahr 1321 lebten hier 300 Mönche, und der Komplex aus vier Gebäuden zählt zu den bedeutendsten christlichen Monumenten der Region. Mit seinen bis zu 8 Meter hohen Mauern wirkt es wie eine Festung und ist hervorragend erhalten. Nur 2 km von Assuan entfernt beherbergt der Granitsteinbruch den Unvollendeten Obelisken. Das Projekt der Königin Hatschepsut aus der Zeit vor etwa 1500 v. Chr. wurde abgebrochen und hinterließ uns ein faszinierendes Relikt, das noch immer in seinem riesigen Felsbecken liegt. Zehn Kilometer entfernt, auf der Insel Philae, ist der Isis-Tempel aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. eine weitere architektonische Meisterleistung. Assuan ist ein absolut lohnendes, authentisches Reiseziel.

Beste Reisezeit

Das Klima ist trocken und arid. Besonders angenehm ist es von Dezember bis Februar mit milden Temperaturen, während die Hitze von Juni bis September extrem werden kann.

Anreise

Es gibt zahlreiche Flugverbindungen zum internationalen Flughafen Assuan, der 20 km vom Stadtzentrum entfernt liegt. Vor Ort stehen Sammeltaxis und Taxis für den Transfer bereit. Von Kairo aus, das 840 km entfernt liegt, ist ein Nachtzug eine gute Option, alternativ gibt es Busverbindungen oder einen direkten Inlandsflug von 1:20 Stunden Dauer.

#3 Luxor +25 Empf.

Luxor beherbergt die weltweit höchste Dichte an pharaonischen Hinterlassenschaften. Das antike Theben offenbart hier seine monumentalen Tempelanlagen von Karnak und Luxor, das geheimnisvolle Tal der Könige sowie den markant in die Felswand gebauten Tempel der Hatschepsut. Zwischen den beiden Nilufern begegnest du auf Schritt und Tritt dreitausend Jahren Geschichte in dieser einstigen Hauptstadt des alten Ägyptens, die heute als riesiges Freilichtmuseum fungiert.

#4 Abu Simbel +17 Empf.

Im Süden Ägyptens hätte Abu Simbel ein unauffälliger Ort bleiben können, der bei Fernfahrern vor allem für seine Nähe zur sudanesischen Grenze bekannt ist. Doch das alte Nubien hat zwei unschätzbare Schätze im Sand hinterlassen: den großen Tempel von Ramses II. und den Tempel der Nefertari, die 1813 und 1817 von schweizerischen und italienischen Entdeckern wiederentdeckt wurden. Bedroht durch das steigende Nilwasser mussten sie 1964 um 160 Meter versetzt werden. Es dauerte dreieinhalb Jahre und erforderte 3.000 Arbeiter, um die massiven Felsblöcke zu lösen und neu zusammenzusetzen. Diese gewaltige Unternehmung faszinierte die Welt und veränderte das Schicksal der kleinen Stadt nahe Assuan für immer. Heute liegt Abu Simbel direkt am Nassersee und empfängt jährlich Millionen von Reisenden.

Ein Ort der Ruhe

Die Lage am Rande der Wüste verleiht Abu Simbel einen besonderen Charakter. Auch wenn die archäologischen Stätten der Hauptgrund für den Besuch sind, lohnt es sich, mindestens eine Nacht zu bleiben. Einige Hotels sind eine echte Hommage an die nubische Kultur und bestechen durch ihre traditionelle Architektur und kunstvolle Dekoration. In den kleinen Restaurants erwartet dich eine Küche mit Charakter. Zu den Spezialitäten zählen Tahina auf Sesam-Basis, Babaghanouj (Aureginenpüree) und natürlich Foul, ein herzhafter Eintopf aus dicken Bohnen. Als Dessert lieben Einheimische wie Reisende die Mehallabeyya, eine Creme mit Rosenwasser und Pistazien. Während der nubische Kaffee weltweit einen exzellenten Ruf genießt, ist der Hibiskustee eine erfrischende Alternative.

Neben Ausflügen in die Wüste ist der Nassersee ein weiteres Highlight. Er wirkt wie ein blaues Meer inmitten der trockenen Landschaft. Zwischen den Papyrusstauden haben zahlreiche Vögel, darunter viele Reiher, ihr Zuhause gefunden. Es ist ein wunderbarer Ort, fernab vom Trubel, der in ein außergewöhnliches Licht getaucht ist. Am Ufer wacht der Pharao wie ein unvergänglicher Herrscher über sein Land.

Ramses II., mächtig und ewig

In einem Land voller antiker Stätten gehört Abu Simbel zweifellos zu den beeindruckendsten. Auf den einst heiligen Hügeln von Meha und Ibshek begann Ramses II. gleich zu Beginn seiner Herrschaft im Jahr 1279 vor unserer Zeitrechnung mit diesem gigantischen Bauprojekt. Davor zu stehen, ist schlichtweg überwältigend. Die Tempel wurden direkt in die Sandsteinfelsen gehauen. Der größere der beiden ist verschiedenen Gottheiten gewidmet, darunter Re-Harachte mit seinem Falkenkopf und natürlich Ramses selbst. Die 33 Meter hohe Fassade besteht aus vier Statuen von jeweils etwa 20 Metern Höhe. Bekleidet mit einem Schurz, dem Nemes-Kopftuch und dem typischen Zeremonialbart, thront der Pharao in seiner vollen Pracht. Im Inneren führt eine Hypostyl-Halle mit faszinierend feinen Gravuren zu zehn Seitenkammern und schließlich zur Statuenhalle. Die Wände erzählen von Siegen, etwa in der Schlacht bei Kadesch gegen die Hethiter oder Libyer. Die Ingenieurskunst der Erbauer zeigt sich in einem Detail: An jedem Äquinoktium, im Februar und Oktober, ist alles so berechnet, dass ein Sonnenstrahl den Weg ins Innere findet und die Statue von Ramses an seinem Geburtstag in goldenes Licht taucht.

Nur wenige Meter entfernt liegt der Tempel der Nefertari, der Hauptgemahlin von Ramses II., die hier als Hathor vergöttlicht wurde. Er wirkt intimer, mit sechs 10 Meter hohen Statuen an der Fassade, davon vier den Pharao darstellend, sowie prächtigen Reliefs und den Skulpturen ihrer Kinder zu ihren Füßen. Die Königin thront mit ihrer Krone aus Hörnern und Federn. Im Inneren betonen Texte und Reliefs die Zuneigung des Paares und die Verehrung der Götter. Am Abend beleuchtet eine Licht- und Tonshow das Gelände. Auch wenn Ramses II. längst Geschichte ist, regiert er hier auf eine Weise weiter, die Besucher bis heute in ihren Bann zieht.

Die beste Reisezeit

Die heiße Saison dauert von Mai bis Oktober. Das Klima ist trocken und heiß, oft sogar extrem. Der kühlste Monat ist Januar. Wenn du Hitze vermeiden möchtest, ist die Zeit zwischen Februar und April ideal. Um den großen Besucherströmen zu entgehen, empfiehlt es sich, die Tempel sehr früh am Morgen zu besichtigen.

Anreise

Die Anreise erfolgt meist über Kairo nach Assuan, das etwa 280 km entfernt liegt. Von dort führen Busverbindungen durch die Wüste nach Abu Simbel, alternativ kannst du einen privaten Fahrer buchen. Auch eine Nilkreuzfahrt mit Zwischenstopp in Abu Simbel ist möglich. Die Stadt verfügt zudem über einen eigenen Flughafen, der Flug ab Assuan dauert etwa 45 Minuten.

#5 Gizeh +10 Empf.

Etwa zwanzig Kilometer südwestlich von Kairo erstreckt sich Gizeh, das fast wie ein Vorort der ägyptischen Metropole wirkt. Die Stadt liegt am linken Nilufer und ist durch eine Brücke von der Hauptstadt getrennt. Sie unterteilt sich in verschiedene Viertel mit jeweils eigener Identität. Jedes Jahr zieht es Millionen Menschen hierher, die einen Blick auf das letzte erhaltene der sieben Weltwunder der Antike werfen wollen: die Cheops-Pyramide. Auf dem Plateau und in der Nekropole vervollständigen zwei weitere Pyramiden ein beeindruckendes Ensemble aus dem Alten Reich, das vom berühmten Sphinx bewacht wird. Es ist schwer, sich der Faszination dieser historischen Stätten zu entziehen, weshalb Gizeh auf keiner Ägypten-Reise fehlen darf.

Kultur in allen Facetten

Zwischen teils sanierungsbedürftigen Wohnblocks, Luxushotels und der Qorsaya-Insel, auf der Fischer und Bauern leben, kann Gizeh auf Besucher erst einmal überwältigend wirken. Diese Stadtplanung verdeutlicht die Herausforderung, eine antike Stätte mit der Realität einer modernen Großstadt in Einklang zu bringen. Gizeh ist lebendig und in Viertel mit starkem Charakter gegliedert. Das schicke und moderne Viertel Mohandessin setzt auf Eleganz sowie Handel, zahlreiche Cafés und Restaurants. An Spieltagen der Ultras Ahlawy geht es hier besonders leidenschaftlich zu. Kit Kat ist hingegen deutlich volkstümlicher, hier finden sich viele Kunsthandwerker, die mit Fayencen arbeiten. Zu den bemerkenswerten Gebäuden zählt die 1908 gegründete Universität Kairo mit ihrer beeindruckenden Architektur. Ganz in der Nähe befindet sich der Botanische Garten Al-Orman, eine der grünen Lungen der Stadt. Auf seinen 12 Hektar findet man eine beachtliche Sammlung von Kakteen und Bäumen. Trotz der Spuren, die der Arabische Frühling hinterlassen hat, ist er ein angenehmer Rückzugsort. In einem ehemaligen Privathaus untergebracht, beherbergt das Mohamed Mahmoud Khalil Museum Kunstwerke des 19. Jahrhunderts, vorwiegend von französischen Künstlern. Mitten in Ägypten begegnet man hier unerwartet Werken von Delacroix, Gauguin, Monet und Van Gogh, kombiniert mit orientalistischen Gemälden. Kulturell bereichernd ist auch die bewegende Museumswohnung von Taha Hussein, ein intimer Ort, der einen tiefen Einblick in das Leben eines der einflussreichsten Intellektuellen und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts bietet.

Das Kunsthandwerk grenzt hier oft an hohe Kunst, wie Besucher des Zentrums Ramses Wissa Wassef bestätigen können. Das Weben ist der rote Faden dieses einzigartigen Ausbildungsortes, der für seine Ästhetik und Philosophie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Anlage, die vom gleichnamigen Professor und Architekten entworfen wurde, macht den Besuch zu einem lehrreichen und unvergesslichen Erlebnis.

Ganz in der Nähe der Al Bahr Al Aazam Avenue befindet sich eine weitere Attraktion, die eine Zeitreise ermöglicht. Das Pharaonische Dorf projiziert dich in ein komplett rekonstruiertes Ägypten der Antike. Szenen aus dem täglichen Leben, alte Handwerksberufe, historische Kleidung und Musik lassen dich den großen Figuren dieser Epoche in Kulissen begegnen, die an Nubien erinnern. Sport, Spiele, Vorführungen und Spielplätze machen das Gelände zu einem beliebten Ausflugsziel, das perfekt auf die Begegnung mit den echten, vor 4.500 Jahren errichteten Pyramiden einstimmt.

Vor den Pyramiden und dem Sphinx

Nur wenige Kilometer entfernt, auf dem Wüstenplateau, erheben sich die drei größten Pyramiden Ägyptens. Die Cheops-Pyramide bildet das Zentrum der Grabanlage und ist die älteste der drei. Mit einer Höhe von 146 Metern ist sie zudem die massivste, erbaut aus Kalksteinblöcken von jeweils etwa 2,5 Tonnen Gewicht. Dieser monumentale Bau gibt noch immer Rätsel auf. Der Besuch im Inneren ist möglich, wobei die Gänge zur Grabkammer sehr eng sind. Neben ihr stehen die Pyramiden von Chephren und Mykerinos, die etwas kleiner sind. Ergänzt wird das Areal durch die Pyramiden der Königinnen, Überreste von Totentempeln sowie Mastabas, Schächte und unterirdische Gänge. Der Ort ist schlichtweg beeindruckend.

Seit 2590 vor unserer Zeitrechnung wacht der 73 Meter lange und 20 Meter hohe Sphinx über die Anlage. Er wurde aus einem einzigen massiven Felsblock herausgearbeitet. Dieser zeitlose Wächter mit der abgebrochenen Nase ist die einzige Figur, die einen menschlichen Kopf mit einem Löwenkörper vereint. Der sterbliche Herrscher, dessen Identität bis heute diskutiert wird, wollte sich den Göttern gleichstellen und wurde durch diese Pracht tatsächlich unsterblich.

Die beste Reisezeit

Mit Temperaturen um die 32 Grad im Frühling und Herbst sind die Übergangszeiten am angenehmsten, um Gizeh zu erkunden, besonders für das weitläufige Pyramidenareal. Der Sommer bringt oft extreme Hitze bei trockener Luft mit sich. Die Winter sind mild und liegen im Durchschnitt bei 14 Grad.

Anreise

Das Pyramidenplateau liegt etwa 8 Kilometer von Gizeh entfernt, das wiederum rund zwanzig Kilometer von Kairo liegt. Busse und Taxis verbinden die Orte miteinander. Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus werden regelmäßige Flüge nach Kairo angeboten.

Ranking der 15 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Ägypten

#1 Pyramiden von Gizeh (Gizeh) +19 Empf. 4.4/5

Die Pyramiden von Gizeh umfassen drei monumentale Bauwerke auf dem Gizeh-Plateau. Die Cheops-Pyramide gilt als eines der sieben Weltwunder der Antike und ist das größte jemals errichtete Bauwerk dieser Art. Ergänzt wird das Ensemble durch die Pyramiden von Chephren und Mykerinos. Vor über 4.500 Jahren erbaut, bilden sie ein Meisterwerk der ägyptischen Architektur.

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#2 Khan el-Khalili (Kairo) +12 Empf. 4.3/5

Der Khan el-Khalili in der Altstadt von Kairo ist ein historischer Handelsplatz aus dem 14. Jahrhundert. Zwischen Gewürzen, Schmuck und Textilien findet sich dort das legendäre El-Fishawi Kaffeehaus. Ein Besuch am Vormittag oder späten Nachmittag lohnt sich, um das Treiben zu erleben. Feilschen ist hier üblich und Teil des Erlebnisses.

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#3 Karnak (Luxor) +10 Empf. 4.7/5

Über 2.000 Jahre lang wuchs Karnak unter wechselnden Pharaonen. Das Bauprojekt begann 2.200 vor unserer Zeitrechnung und zählt heute zu den größten Sakralbauten weltweit. Drei Bereiche ehren die Gottheiten Amun, Mut und Chons. Neben den Tempeln beeindruckt die Sphinxallee. Der heilige See, Obelisken und die Säulenhalle mit 134 Pfeilern machen den Ort einzigartig.

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#4 Ägyptisches Museum (Kairo) +9 Empf. 5/5

Das Ägyptische Museum in Kairo am Tahrir-Platz beherbergt die weltweit größte Sammlung ägyptischer Altertümer. Über 120.000 Exponate, darunter Statuen, Mumien und pharaonische Schätze, warten auf dich. Besonders beeindruckend ist die Sammlung von Tutanchamun mit der berühmten Goldmaske. Das neoklassizistische Gebäude macht den Besuch zu einer Zeitreise in die faszinierende Geschichte des alten Ägypten.

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#5 Philae-Tempel (Assuan) +9 Empf. 4.5/5

Der Philae-Tempel in Assuan wurde teilweise unter Nektanebos I. errichtet und ist der Göttin Isis geweiht. Das Heiligtum aus dem 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wurde durch den Bau des Assuan-Staudamms fast überflutet. Die Anlage wurde zerlegt und auf der Insel Agilkia originalgetreu wiederaufgebaut. Neben weiteren Ruinen beeindruckt vor allem der Kiosk des Trajan.

#6 Sonnenheiligtum von Ramses II (Abu Simbel) +8 Empf. 5/5

Das zum Unesco-Welterbe zählende Sonnenheiligtum von Ramses II. nimmt eine Ausnahmestellung ein. Der in Abu Simbel gelegene Tempel gilt als eines der bedeutendsten Symbole des alten Ägypten. Die gewaltige, direkt aus dem Fels geschlagene Fassade mit ihren 20 Meter hohen Kolossalstatuen beeindruckt noch heute. Errichtet um 1260 v. Chr., bildet er gemeinsam mit dem Tempel der Nefertari ein Meisterwerk antiker Baukunst.

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#7 Tempel von Edfu (Edfu) +6 Empf. 5/5

Zwischen Assuan und Luxor gelegen, zählt der Tempel von Edfu zu den besterhaltenen Bauwerken in Ägypten. Das dem falkenköpfigen Gott Horus geweihte Heiligtum aus der Ptolemäerzeit beeindruckt durch sein monumentales Pylon, detailreiche Reliefs und eine Nachbildung der heiligen Barke. Erlebe hautnah die Mythen und die Architektur der Pharaonenzeit.
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#8 Unvollendeter Obelisk (Assuan) +6 Empf. 4/5

Der Unvollendete Obelisk ruht in einem Granitsteinbruch in Assuan. Mit 42 Metern wäre er der größte seiner Art gewesen. Risse im Gestein stoppten das Projekt. Heute zeigt die Stätte die präzisen Techniken der alten Ägypter beim Steinabbau. Erlebe ein beeindruckendes Zeugnis antiker Ingenieurskunst, das dem Sonnengott Re gewidmet war und tiefe Einblicke in die Industriegeschichte der Region gewährt.

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#9 Tempel von Kom Ombo (Assuan) +6 Empf. 4/5

Der Tempel von Kom Ombo liegt direkt am Nil, etwa 50 km nördlich von Assuan. Er ist in Ägypten einzigartig, da er sowohl dem Krokodilgott Sobek als auch dem Falkengott Horus dem Älteren geweiht ist. Die symmetrischen Heiligtümer und gut erhaltenen Reliefs beeindrucken jeden Besucher. Das angrenzende Museum zeigt mumifizierte Krokodile, die von antiken religiösen Riten zeugen.

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#10 Djoser-Pyramide (Kairo) +6 Empf. 4/5

Die Djoser-Pyramide in Sakkara ist die historisch erste Pyramide von Ägypten und über 4.600 Jahre alt. Das Meisterwerk des Architekten Imhotep mit seinen sechs Stufen gehört zu einem weitläufigen Totentempelkomplex. Nach der sorgfältigen Restaurierung können Besucher heute die inneren Gänge erkunden und den Ausblick auf die umliegende Wüste genießen.

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#11 Hängende Kirche von Kairo (Kairo) +6 Empf. 3/5

Die Hängende Kirche im koptischen Viertel von Kairo ist ein bedeutender historischer Ort. Sie wurde im 3. Jahrhundert auf der römischen Festung Babylon errichtet. Bestaune die geschnitzten Ikonostasen, die an ein Schiff erinnernde Decke und die farbenfrohen Ikonen. Ein friedlicher Ort, um die Geschichte der koptischen Christen in Ägypten hautnah zu erleben.

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#12 Elephantine (Assuan) +6 Empf. 5/5

Direkt gegenüber von Assuan liegt die Insel Elephantine mit einem Mix aus antiken Überresten und ruhigen Uferlandschaften. Bestaune den Tempel des Chnum, die Ruinen von Satis und die Nilometer, die einst die wirtschaftliche Macht der Insel bezeugten. Das Archäologische Museum zeigt lokale Artefakte, während nubische Dörfer den Alltag prägen. Erreichbar mit der Feluke, bietet dieser Ort Geschichte pur im Nil.

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#13 Luxortempel (Luxor) +5 Empf. 4/5

Der im Herzen der einstigen Hauptstadt erbaute Luxortempel ist ein beeindruckendes Zeugnis des Alten Ägypten. Über Generationen hinweg prägten Pharaonen die Anlage mit Kolossalstatuen, Pylonen, einem 26 m hohen Obelisken und Säulenhöfen. Die Stätte, die sogar eine Moschee beherbergt, wurde ab 1884 wiederentdeckt und ist ein architektonisches Erbe von Weltrang.

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#14 Nationalpark Ras Mohammed (Scharm asch-Schaich) +4 Empf. 4.5/5

Mit einem der weltweit beeindruckendsten Korallenökosysteme und Schwärmen tropischer Fische ist der Nationalpark Ras Mohammed das Top-Ziel für Taucher in Ägypten. Seit 1983 geschützt, vereint das Gebiet Wüste und Mangroven auf der Sinai-Halbinsel. Zwischen den kargen Landschaften und dem Roten Meer bleibt die Natur unberührt, wo sich Flora und Fauna in einem der schönsten Naturschutzgebiete des Landes entfalten.

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#15 Zitadelle von Saladin (Kairo) +3 Empf. 4/5

Die Zitadelle von Saladin thront auf dem Moqattam-Hügel über Kairo und ist ein zentraler Ort der ägyptischen Geschichte. Sie beherbergt die beeindruckende Mohammed-Ali-Moschee mit ihren osmanischen Kuppeln und Minaretten sowie das Ägyptische Militärmuseum. Bei klarem Wetter genießt du einen weiten Blick über die Stadt bis hin zu den Pyramiden von Gizeh.

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Ägypten erleben: Ein Land mit jahrtausendealtem Erbe

Ägypten besticht durch seine außergewöhnliche Geschichte und landschaftliche Kontraste. Von antiken Tempelanlagen bis zu den Stränden am Roten Meer, gepaart mit dem wuseligen Treiben in den Gassen von Kairo, bietet dieses Land eine Reise durch Zeit und Kultur.

Pyramiden und Zeugen der Antike

Ein Besuch in Ägypten ist ohne die Pyramiden von Gizeh kaum vorstellbar, die als letztes der sieben Weltwunder der Antike gelten. Die gewaltige Cheops-Pyramide ist das markanteste Beispiel für die architektonische Meisterleistung der Pharaonen.

Nur wenige Kilometer entfernt bewahrt das Ägyptische Museum in Kairo unschätzbare Fundstücke, darunter die Totenmaske von Tutanchamun. Weiter im Süden beeindrucken Luxor und das Tal der Könige mit monumentalen Bauwerken wie den Tempeln von Karnak und dem direkt aus dem Fels geschlagenen Abu Simbel.

Kairo und das urbane Leben

In der pulsierenden Hauptstadt Kairo treffen Moderne und Tradition aufeinander. Im historischen Kern laden die Ibn-Tulun-Moschee und der Basar Chan el-Chalili dazu ein, sich zwischen den Ständen für Kupferwaren und Gewürze treiben zu lassen. Von der Zitadelle von Saladin und der Mohammed-Ali-Moschee aus hast du einen weiten Blick über das endlose Häusermeer der Metropole.

Die Naturschätze am Roten Meer

Für einen Strandurlaub bieten sich Orte wie Hurghada oder Sharm el-Sheikh an. Das glasklare Wasser und die intakten Korallenriffe sind ideal zum Tauchen und Schnorcheln. Weiter südlich ist Marsa Alam bekannt für seine unberührten Küstenabschnitte, an denen man mit Meeresschildkröten und Delfinen schwimmen kann.

Wüste und Oasen

Der Westen Ägyptens zeigt eine ganz andere Seite des Landes. Die Oase Siwa liegt tief in den Dünen und ist eine Ruheoase mit heißen Quellen und antiken Ruinen. Die besser erreichbaren Oasen Bahariya und Dakhla dienen häufig als Ausgangspunkt für Geländewagentouren in die Weiße Wüste mit ihrer bizarren, fast außerirdischen Landschaft.

Kulinarik zwischen Gewürzen und mediterranen Einflüssen

Die ägyptische Küche ist geprägt von Einflüssen aus dem Nahen Osten und dem Mittelmeerraum. Beliebte Gerichte sind Koshari, eine herzhafte Mischung aus Reis, Nudeln, Linsen und Tomatensoße, sowie Ful Medames, ein Brei aus Saubohnen, der mit Olivenöl und Zitrone verfeinert wird. Als Nachtisch schmeckt Basboussa, ein Grießkuchen in Sirup, am besten zu einem Minztee. Wer ein Bier dazu möchte, findet fast überall die lokale Marke Stella.

Die beste Reisezeit

Für eine Ägyptenreise eignen sich am besten der Herbst (Oktober bis November) und das Frühjahr (März bis April), da die Temperaturen dann moderat sind. Im Sommer kann es vor allem im Süden und in der Wüste extrem heiß werden. Der Winter ist eine ruhigere Reisezeit mit milden Temperaturen, wobei die Nächte in der Wüste deutlich abkühlen.

Im Februar findet das Sonnenfestival von Abu Simbel statt, bei dem die Morgensonne die Statuen im Tempelinneren beleuchtet.

Anreise

Es gibt zahlreiche Direktverbindungen nach Kairo, wobei der Flug ab Deutschland oder Österreich etwa 4 bis 5 Stunden dauert. Für Badeurlauber gibt es Charterflüge direkt nach Hurghada oder Sharm el-Sheikh. Die Preise schwanken je nach Saison und Auslastung oft zwischen 250 und 600 Euro. Eine Anreise auf dem Landweg ist über Jordanien möglich, indem man die Fähre von Aqaba nach Nuweiba nimmt.

Unterwegs vor Ort

Die Bahn ist eine komfortable Möglichkeit, um von Kairo nach Alexandria oder Luxor zu reisen, wobei auf einigen Strecken auch Schlafwagen verfügbar sind. Überlandbusse sind eine günstige, wenn auch manchmal weniger bequeme Alternative. Innerorts sind Taxis oder Apps wie Uber zuverlässig. Um die Oasen oder die Wüste zu erkunden, ist ein Geländewagen samt Fahrer meist die sicherste Wahl.

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Pyramides de Gizeh
Temple de Philae à Assouan
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