Pyramides de Gizeh

Was tun in Gizeh: Top 5 Aktivitäten & Highlights

Du suchst Inspiration für Gizeh? Entdecke das Ranking der Aktivitäten, die unsere Reise-Community am meisten empfiehlt: historische Stätten, kulturelle Besuche, Orte zum Spazieren und Entspannen...

Die von unseren Mitgliedern am meisten empfohlene Aktivität

#1 Pyramiden von Gizeh +19 Empf. 4.4/5

Die Pyramiden von Gizeh umfassen drei monumentale Bauwerke auf dem Gizeh-Plateau. Die Cheops-Pyramide gilt als eines der sieben Weltwunder der Antike und ist das größte jemals errichtete Bauwerk dieser Art. Ergänzt wird das Ensemble durch die Pyramiden von Chephren und Mykerinos. Vor über 4.500 Jahren erbaut, bilden sie ein Meisterwerk der ägyptischen Architektur.

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Was tun rund um Gizeh

#2 Ägyptisches Museum (Kairo) 7.1 km +9 Empf. 5/5

Das Ägyptische Museum in Kairo am Tahrir-Platz beherbergt die weltweit größte Sammlung ägyptischer Altertümer. Über 120.000 Exponate, darunter Statuen, Mumien und pharaonische Schätze, warten auf dich. Besonders beeindruckend ist die Sammlung von Tutanchamun mit der berühmten Goldmaske. Das neoklassizistische Gebäude macht den Besuch zu einer Zeitreise in die faszinierende Geschichte des alten Ägypten.

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#3 Hängende Kirche von Kairo (Kairo) 7.6 km +6 Empf. 3/5

Die Hängende Kirche im koptischen Viertel von Kairo ist ein bedeutender historischer Ort. Sie wurde im 3. Jahrhundert auf der römischen Festung Babylon errichtet. Bestaune die geschnitzten Ikonostasen, die an ein Schiff erinnernde Decke und die farbenfrohen Ikonen. Ein friedlicher Ort, um die Geschichte der koptischen Christen in Ägypten hautnah zu erleben.

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#4 Khan el-Khalili (Kairo) 9.5 km +12 Empf. 4.3/5

Der Khan el-Khalili in der Altstadt von Kairo ist ein historischer Handelsplatz aus dem 14. Jahrhundert. Zwischen Gewürzen, Schmuck und Textilien findet sich dort das legendäre El-Fishawi Kaffeehaus. Ein Besuch am Vormittag oder späten Nachmittag lohnt sich, um das Treiben zu erleben. Feilschen ist hier üblich und Teil des Erlebnisses.

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#5 Muhammad-Ali-Moschee (Kairo) 9.6 km pas encore de reco

Die Muhammad-Ali-Moschee in der Zitadelle von Saladin in Kairo ist ein Meisterwerk osmanischer Architektur, das auch für nicht muslimische Besucher geöffnet ist. Mit ihren markanten Minaretten und dem weißen Marmor beeindruckt sie durch ihre Kuppel und prunkvolle Leuchter. Vom Innenhof aus hast du einen weiten Blick über die Stadt. Achte auf angemessene Kleidung und ziehe deine Schuhe aus.

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Die Karte der Highlights in Gizeh

Gizeh besuchen

Etwa zwanzig Kilometer südwestlich von Kairo erstreckt sich Gizeh, das fast wie ein Vorort der ägyptischen Metropole wirkt. Die Stadt liegt am linken Nilufer und ist durch eine Brücke von der Hauptstadt getrennt. Sie unterteilt sich in verschiedene Viertel mit jeweils eigener Identität. Jedes Jahr zieht es Millionen Menschen hierher, die einen Blick auf das letzte erhaltene der sieben Weltwunder der Antike werfen wollen: die Cheops-Pyramide. Auf dem Plateau und in der Nekropole vervollständigen zwei weitere Pyramiden ein beeindruckendes Ensemble aus dem Alten Reich, das vom berühmten Sphinx bewacht wird. Es ist schwer, sich der Faszination dieser historischen Stätten zu entziehen, weshalb Gizeh auf keiner Ägypten-Reise fehlen darf.

Kultur in allen Facetten

Zwischen teils sanierungsbedürftigen Wohnblocks, Luxushotels und der Qorsaya-Insel, auf der Fischer und Bauern leben, kann Gizeh auf Besucher erst einmal überwältigend wirken. Diese Stadtplanung verdeutlicht die Herausforderung, eine antike Stätte mit der Realität einer modernen Großstadt in Einklang zu bringen. Gizeh ist lebendig und in Viertel mit starkem Charakter gegliedert. Das schicke und moderne Viertel Mohandessin setzt auf Eleganz sowie Handel, zahlreiche Cafés und Restaurants. An Spieltagen der Ultras Ahlawy geht es hier besonders leidenschaftlich zu. Kit Kat ist hingegen deutlich volkstümlicher, hier finden sich viele Kunsthandwerker, die mit Fayencen arbeiten. Zu den bemerkenswerten Gebäuden zählt die 1908 gegründete Universität Kairo mit ihrer beeindruckenden Architektur. Ganz in der Nähe befindet sich der Botanische Garten Al-Orman, eine der grünen Lungen der Stadt. Auf seinen 12 Hektar findet man eine beachtliche Sammlung von Kakteen und Bäumen. Trotz der Spuren, die der Arabische Frühling hinterlassen hat, ist er ein angenehmer Rückzugsort. In einem ehemaligen Privathaus untergebracht, beherbergt das Mohamed Mahmoud Khalil Museum Kunstwerke des 19. Jahrhunderts, vorwiegend von französischen Künstlern. Mitten in Ägypten begegnet man hier unerwartet Werken von Delacroix, Gauguin, Monet und Van Gogh, kombiniert mit orientalistischen Gemälden. Kulturell bereichernd ist auch die bewegende Museumswohnung von Taha Hussein, ein intimer Ort, der einen tiefen Einblick in das Leben eines der einflussreichsten Intellektuellen und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts bietet.

Das Kunsthandwerk grenzt hier oft an hohe Kunst, wie Besucher des Zentrums Ramses Wissa Wassef bestätigen können. Das Weben ist der rote Faden dieses einzigartigen Ausbildungsortes, der für seine Ästhetik und Philosophie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Anlage, die vom gleichnamigen Professor und Architekten entworfen wurde, macht den Besuch zu einem lehrreichen und unvergesslichen Erlebnis.

Ganz in der Nähe der Al Bahr Al Aazam Avenue befindet sich eine weitere Attraktion, die eine Zeitreise ermöglicht. Das Pharaonische Dorf projiziert dich in ein komplett rekonstruiertes Ägypten der Antike. Szenen aus dem täglichen Leben, alte Handwerksberufe, historische Kleidung und Musik lassen dich den großen Figuren dieser Epoche in Kulissen begegnen, die an Nubien erinnern. Sport, Spiele, Vorführungen und Spielplätze machen das Gelände zu einem beliebten Ausflugsziel, das perfekt auf die Begegnung mit den echten, vor 4.500 Jahren errichteten Pyramiden einstimmt.

Vor den Pyramiden und dem Sphinx

Nur wenige Kilometer entfernt, auf dem Wüstenplateau, erheben sich die drei größten Pyramiden Ägyptens. Die Cheops-Pyramide bildet das Zentrum der Grabanlage und ist die älteste der drei. Mit einer Höhe von 146 Metern ist sie zudem die massivste, erbaut aus Kalksteinblöcken von jeweils etwa 2,5 Tonnen Gewicht. Dieser monumentale Bau gibt noch immer Rätsel auf. Der Besuch im Inneren ist möglich, wobei die Gänge zur Grabkammer sehr eng sind. Neben ihr stehen die Pyramiden von Chephren und Mykerinos, die etwas kleiner sind. Ergänzt wird das Areal durch die Pyramiden der Königinnen, Überreste von Totentempeln sowie Mastabas, Schächte und unterirdische Gänge. Der Ort ist schlichtweg beeindruckend.

Seit 2590 vor unserer Zeitrechnung wacht der 73 Meter lange und 20 Meter hohe Sphinx über die Anlage. Er wurde aus einem einzigen massiven Felsblock herausgearbeitet. Dieser zeitlose Wächter mit der abgebrochenen Nase ist die einzige Figur, die einen menschlichen Kopf mit einem Löwenkörper vereint. Der sterbliche Herrscher, dessen Identität bis heute diskutiert wird, wollte sich den Göttern gleichstellen und wurde durch diese Pracht tatsächlich unsterblich.

Die beste Reisezeit

Mit Temperaturen um die 32 Grad im Frühling und Herbst sind die Übergangszeiten am angenehmsten, um Gizeh zu erkunden, besonders für das weitläufige Pyramidenareal. Der Sommer bringt oft extreme Hitze bei trockener Luft mit sich. Die Winter sind mild und liegen im Durchschnitt bei 14 Grad.

Anreise

Das Pyramidenplateau liegt etwa 8 Kilometer von Gizeh entfernt, das wiederum rund zwanzig Kilometer von Kairo liegt. Busse und Taxis verbinden die Orte miteinander. Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus werden regelmäßige Flüge nach Kairo angeboten.

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Direkt am Fuße der Pyramiden

Wenn man von Gizeh als Ort spricht, gibt es tatsächlich keinen Grund, dort zu übernachten. Es ist besser, in Kairo zu schlafen. Andererseits fährt man wegen der berühmten ägyptischen Pyramiden nach Gizeh, die in Wirklichkeit sehr nah an der Stadt liegen, sowie wegen der Sphinx. Ein guter Tipp ist es, abends in einem Hotel mit Dachterrasse zu essen, um die Ton und Licht Show an den Pyramiden zu bewundern. Diese sind natürlich ein Muss bei einer Reise nach Ägypten!

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Elendsviertel direkt vor den Pyramiden

Ich fand es ziemlich schockierend zu sehen, wie sich die Armenviertel direkt an die Pyramiden herangefressen haben. Auf dem Weg dorthin wird einem die Realität des Landes schonungslos vor Augen geführt.

10
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