Hyères besuchen: die wilde und blühende Küste des Var
Der Duft von Pinien vermischt sich mit der salzigen Brise und trägt die Aromen blühender Bougainvilleen mit sich. Hyères verkörpert den Kern der Côte d’Azur, eine Stadt, in der victorianische Eleganz auf mediterrane Gelassenheit trifft. Sie bildet das Tor zu unberührten Inseln und einer Landschaft, die beeindruckt. Reisende finden hier eine Atmosphäre, die gleichermaßen raffiniert wie entspannt ist und sich deutlich von den üblichen Klischees abhebt.Hyères: Das richtige Ziel für dich?
Wenn dein Urlaubsbild von der provenzalischen Sonne, feinen Sandstränden, Wanderungen in Meeresnähe und einem dezenten, aber geschichtsträchtigen Erbe geprägt ist, dann ist Hyères genau richtig. Das Ziel eignet sich hervorragend für Familien auf der Suche nach Entschleunigung, Paare, die abwechslungsreiche Landschaften schätzen, und Sportbegeisterte, die beim Windsurfen, Tauchen oder Radfahren auf ihre Kosten kommen. Wer die überlaufenen Hotspots in der Hochsaison meiden möchte, findet in Hyères eine authentischere Alternative, auch wenn es im Hochsommer durchaus lebhaft werden kann. Was die Logistik betrifft, ist ein eigenes Fahrzeug oft ein Vorteil, um das Umland zu erkunden, wenngleich öffentliche Verkehrsmittel das Stadtzentrum und die Hauptstrände gut verbinden. Das Preisniveau ist im Vergleich zu manch exklusiverem Nachbarort moderat und bietet für eine Stadt an der Côte d’Azur ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.Hyères und das Umland erkunden
Streifzüge durch die Altstadt und ihre Geschichte
Lass dich von den gepflasterten Gassen der Altstadt verzaubern, einem Labyrinth, in dem jeder Winkel ein Stück Geschichte offenbart. Von schattigen kleinen Plätzen bis zu den farbenfrohen Fassaden ist die Stimmung typisch provenzalisch. Das château des Seigneurs de Fos thront auf dem Hügel über der Stadt und bietet von seinen Überresten einen Panoramablick auf das Stadtgebiet, die presqu'île de Giens und die Îles d’Or. Verpasse nicht die collégiale Saint-Paul mit ihrem markanten Glockenturm sowie die Villa Noailles, ein Meisterwerk der modernistischen Architektur der 1920er Jahre, das heute als internationales Zentrum für Kunst und Design dient.Tipp vom Experten: Anstatt nach einem Reiseführer zu suchen, lass dich einfach durch die Gassen des alten Hyères treiben. Du wirst unweigerlich über kleine Handwerksläden oder malerische Cafés stolpern, die den Aufenthalt besonders machen. Prüfe bei der Villa Noailles die aktuellen Ausstellungen; der Eintritt ist oft kostenlos.
Die Îles d’Or: Porquerolles, Port-Cros und Le Levant
Hyères ist der ideale Ausgangspunkt, um die legendären îles d’Or zu entdecken. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter: Porquerolles, die größte der Inseln, ist mit ihren Sandstränden und Weinbergen ein Paradies für Fahrradfahrer. Port-Cros ist ein terrestrischer und maritimer Nationalpark, ein Rückzugsort für Wanderer und Taucher. Die île du Levant schließlich präsentiert sich wilder und beherbergt neben einem bekannten FKK-Bereich auch eine militärische Sperrzone.Tipp vom Experten: Miete auf Porquerolles direkt bei Ankunft am Hafen ein Fahrrad. Es ist der beste Weg, um versteckte Schätze wie die Plage d’Argent oder das Fort Sainte-Agathe zu finden. Für Port-Cros solltest du festes Schuhwerk sowie Maske und Schnorchel für die Unterwasserpfade einpacken.
Hyères erstreckt sich von den sonnigen Hügeln mit der Burgruine bis hin zum Archipel der Îles d'Or.
Ich persönlich habe mich in die mittelalterliche Stadt mit ihren alten Häusern und engen Gassen verliebt.
Wer das Meer bevorzugt, sollte sich auf den Weg zu den Stränden der Presqu'île de Giens machen. Ich mochte den endlos langen Strand von l'Almanarre vor den Salins, wo sich die Flamingos verstecken.
Wenn man schließlich das Boot zu den Inseln nimmt, empfehle ich Port-Cros, das ursprüngliche Gebiet des Nationalparks, das einen mit all den Fischarten wirklich überrascht.
Hyères bietet eine unglaublich vielfältige Palette an Entdeckungen und Aktivitäten!