Besuch der Halbinsel von Giens: Ein Naturjuwel zwischen Salz und Mittelmeer
Zunächst verbindet ein schmaler Isthmus, den Winde und Strömungen geformt haben, die Halbinsel von Giens mit dem Festland. Hier hat die Natur eine außergewöhnliche Landschaft geschaffen, in der rosafarbene Salinen auf das türkisfarbene Wasser des Mittelmeers treffen.
Warum die Halbinsel von Giens besuchen?
Giens ist mehr als nur ein einfacher Landstreifen, der ins Meer ragt. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet, ein Paradies für Zugvögel und ein hervorragendes Revier für alle, die das Meer lieben. Die Topografie, die Strände, die versteckten Buchten und die Pinienwälder bieten eine landschaftliche Vielfalt, die den Besucher vom ersten Moment an in ihren Bann zieht.
Zwischen versteckten Stränden und Küstenpfaden
Die Halbinsel offenbart sich mit jedem Schritt. Die Küsten, die mal felsig und zerklüftet, mal von feinen Sandstränden gesäumt sind, laden zum Erkunden ein. Der Küstenpfad, der sich entlang der Klippen schlängelt, eröffnet atemberaubende Ausblicke auf die Îles d'Or: Porquerolles, Port-Cros und Le Levant. Das ist eine ständige Einladung zum Innehalten.
Die versteckten Buchten der wilden Küste
Fernab der stark frequentierten Strände sind Buchten wie die des Four à Chaux oder der Plage de la Darboussière Oasen der Ruhe, die nach einem kurzen Fußmarsch zu erreichen sind. Ihr kristallklares Wasser eignet sich hervorragend zum Schwimmen und Schnorcheln und bietet selbst in der Hauptsaison eine seltene Privatsphäre.
Das Reich der Flamingos: Die Salinen von Hyères
Die beiden Landarme, die Giens mit dem Festland verbinden, rahmen die Salinen von Hyères ein, ein einzigartiges und geschütztes Ökosystem. Dieses Gebiet ist eine wichtige Zwischenstation für Tausende von Zugvögeln, darunter vor allem die majestätischen Flamingos. Ein Spaziergang entlang der Teiche offenbart eine überraschend reiche Flora und Fauna, deren Farben sich mit den Jahreszeiten verändern.
Ein Tipp unter Freunden: Um die Flamingos in den Salinen zu beobachten, bieten sich die Morgen- oder Abendstunden an. Das Licht ist dann sanfter und die Vögel sind oft aktiver. Vergiss deine Ferngläser nicht!
Wassersport und lokale Genüsse
Die Halbinsel ist außerdem ein bekannter Hotspot für Wassersportarten. Die regelmäßigen Winde machen sie zu einem beliebten Ort für Windsurfen und Kitesurfen, insbesondere an der Almanarre. Das Tauchen offenbart eine außergewöhnliche Unterwasserwelt voller Seegraswiesen und farbenfroher Fische. Nach der Anstrengung servieren kleine Häfen wie der der Madrague eine authentische provenzalische Küche, bei der Meeresfrüchte im Mittelpunkt stehen.
Was für eine Freude, die Halbinsel von Giens in der Nebensaison zu entdecken! Wunderschöne Sandstrände, so weit das Auge reicht, und tolle Spaziergänge, die man machen kann. Ich habe auf dem Campingplatz ,,Les salines" übernachtet (etwas gehobener als ein klassischer Campingplatz), der super gut ausgestattete Bungalows anbietet, von denen einige sogar einen Jacuzzi haben! Man hat die Möglichkeit, alle Wassersportaktivitäten am Strand zu machen, die das Herz begehrt: Stand-up-Paddling, Kajak, Wasserskifahren, Bootstouren... Da kommt keine Langeweile auf, es ist ein super Sommer-Spot zum Entdecken. Ganz zu schweigen vom wunderschönen Nationalpark Port-Cros, wo man tolle Wanderungen machen kann, und das alles mit Blick auf die Insel Porquerolles (die ich dir auch unbedingt empfehle)!