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Was tun in Vereinigte Staaten: Top 20 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten 2026

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Vereinigte Staaten, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in Vereinigte Staaten

#1 New York +267 Empf.

New York vereint alles, was man mit den USA verbindet: hoch aufragende Wolkenkratzer, international bekannte Museen, eine erstklassige Gastronomieszene und Stadtviertel mit ganz eigenem Charakter. Von Manhattan über Brooklyn bis hin zu Queens erzählt jeder Bezirk seine eigene Geschichte. Die Stadt erfordert ein ordentliches Budget und gute Laufschuhe, belohnt dich aber mit einer Energie, die weltweit ihresgleichen sucht.

#2 San Francisco +129 Empf.

Steile Hügel, ratternde Cable Cars und der Nebel, der sich ständig um die Golden Gate Bridge legt: San Francisco besteht aus einem Mosaik völlig unterschiedlicher Stadtviertel. Hier triffst du auf Wandgemälde, lautstarke Seelöwen, üppige Parks und weite Aussichtspunkte. Die Stadt der Geschichten und der Freiheit besticht durch ihre Kontraste und ihre kreative Energie. Ein Ort, der an jeder Ecke eine neue Überraschung bereithält.

#3 Los Angeles +86 Empf.

In dieser weitläufigen Metropole trifft Hollywood auf den Pazifik. Los Angeles fasziniert durch bewusste Gegensätze, vom Glamour in Beverly Hills bis zur kreativen Energie an der Venice Beach. Das filmische Erbe ist überall präsent, und am besten erkundest du die Entertainment-Hauptstadt der Welt mit einem Mietwagen. Die kulinarische Szene ist so vielfältig wie die multikulturellen Stadtviertel und reicht von authentischen mexikanischen Tacos über riesige Burger bis hin zu kalifornischen Sushis. Die Sonne scheint hier fast das ganze Jahr über.

#4 Chicago +35 Empf.

Chicago ist die drittgrößte Stadt der USA und als Windy City bekannt. Sie beeindruckt mit innovativer Architektur, den Wolkenkratzern im Loop und einem ausgeprägten kulturellen Erbe. Besuche die Museen, den Millennium Park und genieße den Ausblick von der Willis Tower. Zwischen Stadtstränden, der typischen Deep-Dish-Pizza und vielfältigen Kunstevents verbindet Chicago moderne urbanität mit historischem Flair.

#5 Page +34 Empf.

Page liegt mitten in Arizona und dient als idealer Ausgangspunkt, um die spektakuläre Wüstenlandschaft zu erkunden. Von den schmalen, lichtdurchfluteten Felsspalten im Antelope Canyon über die tiefen Windungen des Horseshoe Bend bis hin zum ruhigen Wasser des Lake Powell bietet die Gegend unzählige Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Für Fotografen und Naturliebhaber ist dies ein Ort, an dem die roten Felsformationen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Ranking der 15 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Vereinigte Staaten

#1 Metropolitan Museum of Art (New York) +28 Empf. 4.6/5

Als größtes Kunstmuseum der Vereinigten Staaten beherbergt das Metropolitan Museum of Art mehr als zwei Millionen Exponate aus 5.000 Jahren Geschichte. Von einem ägyptischen Tempel im Originalmaßstab über impressionistische Gemälde und mittelalterliche Rüstungen bis zu amerikanischen Period Rooms bietet jeder Raum neue Entdeckungen. Das Ticket beinhaltet den Zugang zu den Met Cloisters, einer Sammlung mittelalterlicher europäischer Kreuzgänge in einem Park über dem Hudson.

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#2 Museum of Modern Art (MoMA) (New York) +24 Empf. 4.8/5

Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York ist weltweit eine der einflussreichsten Institutionen für moderne und zeitgenössische Kunst. Entdecke eine außergewöhnliche Sammlung aus Malerei, Skulpturen, Fotografie, Film und Grafikdesign. Berühmte Werke wie Picassos Les Demoiselles d'Avignon, Van Goghs Sternennacht und Andy Warhols Campbell's Soup Cans prägen den Besuch, ergänzt durch wechselnde Ausstellungen und Filmvorführungen.

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#3 Central Park (New York) +23 Empf. 5/5

Bekannt aus unzähligen Filmen, ist der Central Park in New York mit jährlich 37 Millionen Gästen einer der meistbesuchten Stadtparks weltweit. Die 300 Hektar große grüne Lunge von Manhattan bietet Raum für Sport, Picknicks und Kultur. Ob Bootfahren, Eislaufen oder der Besuch des ältesten Zoos des Landes, hier findet jeder sein Programm.

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#4 Grand-Canyon-Nationalpark (Grand Canyon Village) +21 Empf. 4.8/5

Der seit 1919 bestehende Grand-Canyon-Nationalpark umfasst 500.000 Hektar und lockt jährlich 6 Millionen Besucher an. Auf 446 Kilometern Länge und bis zu 1.800 Metern Tiefe hat der Colorado River eine geologische Geschichte von 1,8 Milliarden Jahren freigelegt. Erkunde den belebten South Rim oder den wilden North Rim mit einem praktischen Bussystem.

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#5 Golden Gate Bridge (San Francisco) +19 Empf. 4.7/5

Die in San Francisco in Kalifornien stehende Golden Gate Bridge ist zweifellos die bekannteste und meistfotografierte Brücke der Vereinigten Staaten. Als Wahrzeichen der Stadt und Symbol für die US-amerikanische Westküste prägen ihre zwei gewaltigen Pylone und der markante orange-rote Anstrich das Bild. Bei einem ersten Besuch der Stadt gehört sie definitiv zum Pflichtprogramm.

Der Name bedeutet wörtlich Goldenes Tor. Er bezieht sich auf die Meerenge, die das Bauwerk überspannt. Benannt wurde sie von Captain John Fremont in Anlehnung an das Golden Horn (Goldenes Horn), den Kanal von Istanbul.

Die Golden Gate Bridge spannt sich über den Pazifik und verbindet die nördliche Halbinsel mit dem Süden. Das von Joseph Strauss und Irwin Morrow entworfene Bauwerk wurde 1933 begonnen. Über fast drei Jahrzehnte hinweg galt sie mit einer Gesamtlänge von 2.720 Metern als die längste Hängebrücke der Welt. Heute führen sechs Fahrspuren über das Bauwerk, die sowohl mit dem Auto als auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß genutzt werden können.

Der Bau war eine enorme Herausforderung. Die Ingenieure mussten komplexe Unterwasserarbeiten bewältigen, einen 300 Meter langen temporären Anlegesteg errichten und Fundamente bis zu 13 Meter unter dem Meeresspiegel setzen. All dies geschah in einer schwierigen Umgebung mit starken Winden, salzhaltiger Luft und seismischen Risiken. Als architektonische Meisterleistung gilt das Bauwerk als fünfmal robuster als andere vergleichbare Konstruktionen. Täglich sind Dutzende Techniker mit der Instandhaltung beschäftigt, während jährlich 40 Millionen Fahrzeuge die Brücke passieren.

In der Popkultur ist die Brücke allgegenwärtig. Sie taucht in zahlreichen Filmen auf, darunter James Bond, Star Trek, Indiana Jones und X-Men. Leider ist sie auch ein Ort tragischer Ereignisse, da es dort jährlich zu etwa zwanzig Suiziden kommt. Um dem entgegenzuwirken, beschloss die Stadt die Installation von Sicherheitsnetzen, die ab 2019 angebracht wurden.

Wenn am Abend die Beleuchtung eingeschaltet wird, bietet sich ein beeindruckender Anblick. Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, um die Brücke zu bewundern. Zu den beliebtesten zählen Hawk Hill, Baker Beach und Battery Spencer. Alternativ kannst du eine Bootstour unternehmen, um dir das Bauwerk aus nächster Nähe vom Wasser aus anzusehen. Die Blue and Gold Fleet (ein lokaler Anbieter für Bootsfahrten) ist im San Francisco City Pass enthalten.

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#6 Yosemite-Nationalpark (Mariposa) +18 Empf. 4.6/5

Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien beeindruckt mit gewaltigen Wasserfällen, markanten Granitfelsen und einer vielfältigen Tierwelt. Seit 1890 schützt das fast 3.000 Quadratkilometer große Areal die Natur der Sierra Nevada. Erkunde das Yosemite Valley oder bestaune die riesigen Mammutbäume im Mariposa Grove. Ob Wandern, Klettern oder Camping, dieser Park bietet ein unvergessliches Erlebnis in der unberührten Wildnis.

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#7 Chrysler Building (New York) +17 Empf. 4/5

Das Chrysler Building ist ein Wahrzeichen von New York in Manhattan. Der 1930 fertiggestellte Wolkenkratzer misst 319 Meter und war damals das höchste Gebäude der Welt. Seine Art-déco-Fassade besticht durch Stahl, Silber und Emaille. Besonders die markante Spitze aus Edelstahl macht das Gebäude bis heute zu einem der bekanntesten Symbole der Stadt.

#8 Zion-Nationalpark (Mount Carmel) +16 Empf. 4.7/5

Der Zion-Nationalpark in Utah ist ein Paradies für Naturliebhaber. Er bietet markante Panoramen und abwechslungsreiche Wanderwege. Erkunde berühmte Pfade wie Angels Landing und The Narrows, beobachte die Tierwelt und bestaune die roten Canyonlandschaften. Neben Wandern locken Klettern und Camping. Dieser Ort im amerikanischen Westen garantiert ein intensives Naturerlebnis in einer beeindruckenden Wildnis.

#9 Hollywood Walk of Fame (Los Angeles) +15 Empf. 3.7/5

Der Hollywood Walk of Fame ist ein Wahrzeichen von Los Angeles und erstreckt sich über die Gehwege von Hollywood Boulevard und Vine Street. Er ehrt über 2.700 Größen aus Film, Fernsehen, Musik, Radio und Theater mit Sternen aus Terrazzo und Messing. Ein Freiluftarchiv der Unterhaltungsgeschichte, das zur Suche nach Idolen einlädt.

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#10 Painted Ladies (San Francisco) +15 Empf. 4.7/5

Die Painted Ladies sind das Wahrzeichen von San Francisco und eine Reihe bunter viktorianischer Häuser direkt am Alamo Square Park. Bekannt für ihre Queen-Anne-Architektur und Pastellfarben, bilden sie einen fotogenen Kontrast zu den Wolkenkratzern im Hintergrund. Ein idealer Ort, um die historische Seite der Stadt einzufangen, besonders im Licht des späten Nachmittags.

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#11 Pier 39 in San Francisco (San Francisco) +15 Empf. 5/5

Der Pier 39 ist weit mehr als nur ein Steg. Er bildet das Zentrum von Fisherman's Wharf in San Francisco. Dieser offene Unterhaltungskomplex bietet Ausblicke auf Alcatraz, zahlreiche Geschäfte und Restaurants sowie eine Kolonie lauter Seelöwen. Mit Aquarium, historischem Karussell und Straßenkünstlern ist der Ort ein lebendiges Ziel für die ganze Familie.

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#12 Griffith Observatory (Los Angeles) +15 Empf. 3.3/5

Das Griffith Observatory thront hoch über den Hollywood Hills und ist seit 1935 ein Wahrzeichen von Los Angeles. Das Art-Déco-Bauwerk von John C. Austin und Frederick M. Ashley dient als wichtiges Zentrum für Astronomie. Besucher erwarten interaktive Ausstellungen, das Samuel Oschin Planetarium und Zeiss-Teleskope zur Himmelsbeobachtung.

Neben dem wissenschaftlichen Programm lockt die Anlage mit einem Panoramablick über Los Angeles. Ein Muss für alle, die sich für Sterne begeistern oder die Stadt aus einer neuen Perspektive erleben wollen.

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#13 Monument Valley (Kayenta) +15 Empf. 4.7/5

Das Monument Valley ist die Kulisse schlechthin für jeden Western. Rote Erde, sengende Sonne und endlose Weiten, die nur von markanten Felsformationen unterbrochen werden. Der Besuch gleicht einer Reise durch Szenen aus Easy Rider oder Spiel mir das Lied vom Tod. Auf 371 km² und 1650 Metern Höhe erwartet dich pures Abenteuer.

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#14 Hollywood Sign (Los Angeles) +15 Empf. 4/5

Das Hollywood Sign thront über den Hügeln von Los Angeles und ist weit mehr als nur ein Schriftzug. Es ist ein weltweites Symbol für die Filmindustrie und den kalifornischen Traum. Ursprünglich 1923 als Immobilienwerbung errichtet, wurde es zur Legende. Orte wie das Griffith Observatory oder der Runyon Canyon Park bieten spektakuläre Ausblicke auf die riesigen Buchstaben.

#15 Times Square (New York) +14 Empf. 4/5

Der Times Square liegt im Stadtbezirk Manhattan in New York und ist der belebteste Platz des Big Apple. Er genießt weltweite Bekanntheit und zieht täglich mehr als 350.000 Besucher an. Durchquert vom Broadway und dem dazugehörigen Theater District, ist er ein Zentrum für Shopping und Musical-Unterhaltung. Diese riesige Fußgängerzone inmitten des Autoverkehrs und des urbanen Dschungels pulsiert Tag und Nacht. Mit seinen gigantischen Wolkenkratzern und den großen Kaufhäusern mit ihren meterhohen Leuchtreklamen ist der Times Square das Wahrzeichen der Stadt, die niemals schläft, und ein fester Bestandteil jeder ersten New-York-Reise.

Der Ort, den man als Crossroads of the world bezeichnet, verdankt seinen Namen der Zeitung New York Times, die dort 1904 ihren Hauptsitz hatte. Lange Zeit war das Viertel für seine zwielichtigen Nächte und Kriminalität bekannt. Heute bildet es eine Zone dauerhafter Attraktionen mit einer Überfülle an animierten Bildschirmen, Straßenkünstlern und Porträtmalern, untermalt von einer ständigen Geräuschkulisse der großen Marken wie M&M's World, Nintendo NY, Disney Store, Midtown Comics und vielen mehr. Als touristischer Hotspot finden Reisende hier nicht nur sämtliche US-Bekleidungsmarken in einem Fashion Center, sondern auch zahlreiche Bars und Restaurants.

Am Abend laufen in den Theatern das ganze Jahr über populäre Stücke wie Der König der Löwen oder Mamma Mia!. Das New Amsterdam Theater in der 214 West 42nd Street mit seiner Art-Déco-Fassade stammt ebenso wie das Lunt-Fontanne Theatre in der 205 West 46th Street und das pyramidenförmige Paramount Building in der 1501 Broadway aus der Zeit des frühen 20. Jahrhunderts.

Der Times Square ist extravagant, anstrengend, maßlos und zugleich faszinierend. Er lässt niemanden kalt. Der Countdown an Silvester mit einer Lichtkugel von mehr als 3 Metern Durchmesser ist zweifellos einer der berühmtesten der Welt. Zum Jahreswechsel 2000 versammelten sich hier mehr als 2 Millionen Menschen, was ihn zum größten Menschenauflauf auf dem Boden der Vereinigte Staaten seit Ende des Zweiten Weltkriegs machte.

Die USA: Faszination der Unendlichkeit

Ein grünes Schild mitten in der Wüste, eine schnurgerade Straße, die sich im Horizont verliert, die Sonne, die über orangefarbenen Mesas untergeht. Die USA beeindrucken vor allem durch ihre schiere Größe. Das Land der 50 Staaten und 9,8 Millionen km² vereint Ökosysteme, für die man auf anderen Kontinenten tausende Kilometer reisen müsste. Von den Bayous in Louisiana bis zu den Gletschern Alaskas, von den Wolkenkratzern in Manhattan bis zu den riesigen Mammutbäumen in Kalifornien: Jede Region ist eine eigene Reise wert.

Ist das die richtige Destination für dich?

Das Land eignet sich für Reisende, die bereit sind, lange Distanzen zurückzulegen und sich auf andere soziale Gepflogenheiten einzulassen. Ein Trinkgeld von 15 bis 20% im Restaurant ist keine Option, sondern eine moralische Verpflichtung. Zudem verstehen sich alle Preise exklusive Steuern, und das flüchtig hingeworfene „How are you?“ eines Fremden erwartet keine echte Antwort. Beim Budget bewegen sich die USA auf einem ähnlichen Niveau wie Westeuropa. Plane für eine 15-tägige Rundreise etwa 2.000 bis 3.000 Euro pro Person inklusive Flügen ein.

Der Krankenversicherungsschutz verdient besondere Aufmerksamkeit. Ein einfacher Bänderriss kann eine Rechnung von mehreren tausend Dollar nach sich ziehen. Die medizinischen Kosten in den USA gehören zu den höchsten der Welt, und keine Standard-Kreditkarte deckt dieses Risiko ausreichend ab. Schließe vor Reiseantritt unbedingt eine Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 300.000 Euro ab.

Metropolen, die das Bild prägen

New York, das Epizentrum

New York gleicht keiner anderen amerikanischen Stadt. Acht Millionen Menschen leben hier dicht gedrängt auf Inseln, auf denen Vertikalität seit einem Jahrhundert das Stadtbild bestimmt. Von Times Square bis Central Park, vom MET bis zur Freiheitsstatue: Jeder Stadtteil erzählt eine eigene Geschichte. Die Stadt funktioniert ohne Auto, was eine bemerkenswerte Ausnahme in einem Land ist, das für den Individualverkehr gebaut wurde. Ein NBA-Spiel im Madison Square Garden oder eine Show am Broadway machen das Erlebnis komplett.

Die Westküste und ihre Kontraste

Los Angeles erstreckt sich über 80 km Vorstadtlandschaft, die durch verstopfte Highways verbunden ist. Hollywood, Venice Beach, die Hügel von Silver Lake: Die Stadt erschließt sich am besten hinter dem Steuer. Weiter nördlich präsentiert sich San Francisco mit seinen Hügeln und der Golden Gate Bridge kompakter. Chicago, auf Rundreisen oft unterschätzt, beeindruckt durch seine Architektur und Museen von Weltrang.

Insider-Tipp: Sei in New York direkt zur Öffnung an den Sehenswürdigkeiten. Die Warteschlangen bilden sich schnell nach 10:00 Uhr. Früh aufzustehen spart dir bei einem einwöchigen Aufenthalt wertvolle Stunden.

Naturwunder, die bleiben

Der Grand Canyon ist ein Erlebnis, das einen schwindelig machen kann. Seine 1.600 Meter Tiefe legen zwei Milliarden Jahre Erdgeschichte frei. Der South Rim ist besser erschlossen und zieht die meisten Besucher an. Der North Rim, der nur von Mai bis Oktober geöffnet ist, bietet eine wildere Atmosphäre. Die vulkanischen Landschaften von Yellowstone und die Wasserfälle im Yosemite vervollständigen dieses Natur-Trio.

Der Pass America the Beautiful kostet 80 Dollar und gewährt ein Jahr lang Zugang zu allen Nationalparks. Er lohnt sich bereits ab dem dritten besuchten Park. Die Lodges innerhalb der Parks sind in der Hochsaison oft Monate im Voraus ausgebucht. Buche frühzeitig oder wähle Campingplätze, die oft besser gelegen und gut ausgestattet sind.

Das unbekannte Amerika

White Sands in New Mexico besticht durch seine mondweißen Gipsdünen. Sedona in Arizona lockt all jene, die rote Felslandschaften ohne den Massenandrang des Grand Canyon suchen. Das Texas Hill Country zwischen Austin und San Antonio verbindet Weinberge, türkisfarbene Flüsse und kleine Städte mit deutschem Erbe wie Fredericksburg. In Michigan säumen Traverse City und seine Weingüter den Lake Michigan in einer Umgebung, die nur wenige Europäer auf dem Schirm haben.

Straßen, die Geschichten erzählen

Die Route 66 von Chicago nach Los Angeles existiert offiziell nicht mehr, doch erhaltene Teilstücke lassen den Geist der 1950er Jahre wieder aufleben. Vintage-Motels, verchromte Diners und verlassene Tankstellen säumen den Weg. Der Pacific Coast Highway bietet auf 900 km zwischen San Francisco und Los Angeles spektakuläre Panoramen zwischen Klippen und Ozean.

Für ein Eintauchen in den tiefen Süden führt die Reise durch Louisiana und Mississippi auf den Spuren von Blues und Jazz. Memphis feiert Elvis in Graceland, während Nashville im Rhythmus der Country-Musik lebt.

Insider-Tipp: Plane für Autofahrten immer mehr Zeit ein, als das Navi anzeigt. Fotostopps, spontane Umwege und Essenspausen verlängern die Fahrt erheblich. Ein 400-km-Tag im Westen kann leicht 8 Stunden dauern.

Unterhaltung und Popkultur

Orlando ist das Zentrum der berühmtesten Themenparks der Welt. Walt Disney World erstreckt sich über eine Fläche, die so groß ist wie San Francisco. Universal Studios ziehen jährlich Millionen Besucher an. Plane ein großzügiges Budget ein, denn die Tickets kosten oft über 150 Dollar pro Tag und Person.

Miami vermischt lateinamerikanische Einflüsse, belebte Strände und Art-déco-Architektur in South Beach. Die Stadt dient als idealer Ausgangspunkt für die Keys und die Everglades.

Die USA auf dem Teller: Vom texanischen Barbecue zum New Yorker Bagel

Die amerikanische Gastronomie ist weit mehr als das Fast-Food-Klischee. Der Süden kultiviert die Kunst des Barbecue, mit regionalen Unterschieden: Rindfleisch in Texas, Schweinefleisch in Carolina, Rippchen in Memphis. New Orleans bietet eine cajun-geprägte Küche, in der Gumbo, Jambalaya und mit Puderzucker bestäubte Beignets dominieren.

In New York gehören Pastrami-Bagel und New York Style Pizza fest zum Programm. Bei den Getränken haben sich der Bourbon aus Kentucky und das Craft-Bier einen Namen gemacht. Über 9.000 Craft-Brauereien sind über das ganze Land verteilt.

Wann ist die beste Reisezeit für die USA?

Die enorme Ausdehnung des Landes führt zu extrem unterschiedlichen Klimazonen. Der Herbst lässt Neuengland mit seinen leuchtenden Wäldern erstrahlen, während der Frühling ideal für Kalifornien und Texas ist. Der Sommer eignet sich gut für die Nationalparks im Norden, doch Regionen wie das Death Valley oder Arizona werden dann unerträglich heiß.

Mardi Gras verwandelt New Orleans im Februar in eine riesige Party. Der Independence Day am 4. Juli vermittelt einen Eindruck der amerikanischen patriotischen Begeisterung. Meide Thanksgiving und die Feiertage zum Jahresende, wenn du Menschenmassen und überhöhte Preise vermeiden möchtest.

Wie kommt man in die USA?

Ein Flug von Europa nach New York dauert etwa 8 Stunden, mit Tickets ab 400 Euro für Hin- und Rückflug in der Nebensaison. Für die Westküste solltest du 11 bis 13 Stunden Flugzeit und höhere Preise einplanen. Low-Cost-Fluggesellschaften wie French Bee oder Norse Atlantic bieten günstige Optionen für bestimmte Ziele.

Die ESTA-Genehmigung ist für touristische Aufenthalte von unter 90 Tagen obligatorisch und kostet aktuell 21 Dollar. Dieser Preis könnte bald steigen. Fülle den Antrag ausschließlich auf der offiziellen Website der US-Regierung aus, um Vermittler zu vermeiden, die zusätzliche Gebühren verlangen.

Wie kommt man in den USA voran?

Ein Mietwagen ist außerhalb der großen Metropolen unverzichtbar. Benzin kostet je nach Bundesstaat zwischen 0,70 und 1,20 Euro pro Liter, was deutlich weniger ist als in Europa. Kalifornien und New York sind am teuersten, Texas und Louisiana am günstigsten. Das Autobahnnetz ist meist mautfrei, außer auf einigen Strecken an der Ostküste.

Inlandsflüge ermöglichen es, weit entfernte Ziele schnell zu erreichen, doch die Preise schwanken stark. Die Amtrak-Züge bieten landschaftlich reizvolle Strecken wie den California Zephyr zwischen Chicago und San Francisco, bei denen das Erlebnis wichtiger ist als die Geschwindigkeit. In Städten wie New York, Washington oder San Francisco reichen U-Bahn und Busse völlig aus.

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