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Was tun in Portugal: Top 20 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten 2026

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Portugal, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in Portugal

#1 Lissabon +195 Empf.

Lissabon erstreckt sich über sieben Hügel am Tejo, geprägt von Azulejos, quietschenden Straßenbahnen und engen Gassen, in denen der Fado aus den Tavernen dringt. Im Viertel Alfama hängt die Wäsche noch immer wie vor hundert Jahren an den Fenstern. In Belém genießt du Pastéis de Nata in unmittelbarer Nähe zu Denkmälern, die von einer fünf Jahrhunderte alten Seefahrergeschichte zeugen.

#2 Fátima +60 Empf.

Fátima verändert seine Besucher, egal ob Gläubige oder Neugierige. Jenseits des viertgrößten katholischen Wallfahrtsortes der Welt erlebst du hier die Lichterprozessionen, die schlichten Häuser der Hirtenkinder und die Ruhe der Hügel von Aljustrel. Zwischen dem monumentalen Heiligtum und den bewahrten Dörfern überrascht dieses spirituelle Ziel in Zentralportugal mit einer ganz eigenen Stimmung. Ein Erlebnis, das weit über einen gewöhnlichen touristischen Ausflug hinausgeht.

#3 Porto +48 Empf.

Porto breitet sich zwischen Fluss und Ozean aus, wo die mit Azulejos verzierten Fassaden von jahrhundertelanger Seefahrtsgeschichte zeugen. Der Douro schlängelt sich unter der Stahlbrücke hindurch, in den Kellern von Vila Nova de Gaia reift der berühmte Portwein und in den steilen Gassen der Ribeira pulsiert das echte portugiesische Leben. Die Stadt ist weniger überlaufen als Lissabon und besitzt eine raue, unverfälschte Art, die Reisende auf der Suche nach Charakter begeistert. An jeder Straßenecke wartet eine architektonische oder kulinarische Überraschung.

#4 Sintra +18 Empf.

Sintra liegt in einem nebligen Gebirgszug, nur 30 km von Lissabon entfernt, und vereint einige der extravagantesten Schlösser Europas inmitten einer UNESCO-geschützten Waldlandschaft. Vom Palais de Pena bis zu den unterirdischen Tunneln der Quinta da Regaleira fühlt sich jeder Besuch wie eine Reise in eine Parallelwelt an. Die wilde Küste am Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des Kontinents, rundet das Bild ab.

#5 Lagos +8 Empf.

Lagos ist seit prähistorischen Zeiten besiedelt, und der Hafen war bereits zu Zeiten der Phönizier in Betrieb. Es brauchte ein schweres Erdbeben und einen Tsunami, um den Aufstieg der Stadt zu bremsen und Lagos den Status als Hauptstadt der Algarve zu rauben. Bis 1755 spielte die Stadt eine zentrale Rolle, vor allem im internationalen Handel. Von ihren Ufern aus stachen die Karavellen in Richtung der Neuen Welt in See. Lange Zeit prägten Fischerei und Konservenindustrie die Wirtschaft, bevor der Tourismus zur wichtigsten Einnahmequelle wurde. Heute ist Lagos ein geschätzter Badeort, dessen türkisblaues Wasser und historisches Erbe Reisende aus aller Welt anziehen.

Eine bewegte Vergangenheit und viel Charme

Bunt, lebendig und sonnig, geschmückt mit azulejos, den typischen bemalten Fliesen an vielen Fassaden, wirkt ein Spaziergang durch Lagos wie ein Besuch in einem Freilichtmuseum. Das Spektakel findet sich an jeder Ecke, besonders im historischen Zentrum, das von alten Stadtmauern geschützt wird. Der Strand ist nur wenige Schritte entfernt, und die zwei Türme der Porte de São Gonçalo erinnern an die einstige Wehrhaftigkeit der Stadt. Die Befestigungsanlage stammt aus dem Jahr 1520 und bietet einen hervorragenden Blick auf die Bucht und die Serra de Monchique.

Das Viertel ist weitgehend verkehrsberuhigt. Am Praça Infante Dom Henrique wurde das Gebäude des ehemaligen Sklavenmarktes aus dem 15. Jahrhundert in ein Kulturzentrum umgewandelt. Etwas weiter thront die Kirche Santa Maria mit ihrer Architektur aus derselben Epoche. In der Santo António von 1707 erwartet dich ein prachtvolles Ensemble aus barocken Holzschnitzereien, die mit Gold verziert sind. Dort befindet sich auch das Museum Dr. José Formosinho, das der Archäologie und Ethnografie gewidmet ist. Das religiöse Erbe ist ebenso beeindruckend wie die Architektur der Stadt. In den Gassen sorgen steinerne Türrahmen und kunstvolles Schmiedeeisen für eine ganz besondere Atmosphäre. An der Avenida dos Descobrimentos, gegenüber der Flussmündung, steht das quadratische Fort von Ponta da Bandeira aus dem 17. Jahrhundert, eines der schönsten der Region. Auch das Centro Ciência Viva, ein Wissenschafts- und Kunstmuseum, das die großen portugiesischen Entdeckungsreisen thematisiert, solltest du nicht verpassen.

Das Handwerk hat in Lagos eine lange Tradition. In den Geschäften finden sich Keramiken, gehämmertes Kupfer, bedruckte Stoffe und Lederwaren. Auf der städtischen Markthalle warten drei Etagen voller frischer, lokaler Produkte auf dich. Natürlich dominieren die Schätze aus dem Meer: Muscheln und Fisch stehen in fast jedem Restaurant auf der Karte. Ob Seeteufeleintopf, gegrillter Thunfisch oder mit Chorizo gefüllter Tintenfisch, hier bestimmt der tägliche Fang die Speisekarte. Wie überall in der Algarve sind die dom-rodrigos das Gebäck, das du probieren musst. Ihre Geheimzutaten sind Mandeln, Feigen und Honig.

Von Wasser geformte Klippen

Es ist die spektakuläre Natur, die Lagos so beliebt gemacht hat. Die ockerfarbenen Klippen wirken wie riesige, von den Wellen geformte Skulpturen, und an fast allen Stränden gehören Felsformationen und Höhlen zum Landschaftsbild. Die Küste ist beeindruckend, weit über die kilometerlangen Sandstrände hinaus. Die Ponta da Piedade ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Mit ihrem Leuchtturm und den versteckten Grotten ist dieses Kap ein landschaftliches Highlight, das du sowohl zu Fuß als auch mit dem Boot erkunden kannst. Der Strand von Dona Ana ist ein Muss, da er direkt an das historische Viertel angrenzt. Der kleinere Strand von Camilo ist etwas schwerer zugänglich, bietet aber eine fantastische Kulisse. Für Surfer sind die größeren Strände wie Porto de Mós und Meia Praia die erste Wahl. Wassersportmöglichkeiten gibt es hier im Überfluss. Die Uferpromenade mit ihren riesigen Palmen lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein, und vom Yachthafen aus kann man mit etwas Glück Delfine beobachten.

Beste Reisezeit

Das mediterrane Klima sorgt von April bis November für nahezu konstanten Sonnenschein. Das Wetter ist mild, wobei die Sommer sehr heiß werden können. Die Winter sind nie streng, auch wenn das Wasser zum Baden zu kühl ist und an den Stränden ein frischer Wind wehen kann. In der Nebensaison ist weniger los, was die Erkundung von Lagos besonders angenehm macht.

Anreise

Der nächstgelegene Flughafen befindet sich in Faro, etwa 90 km entfernt. Busse benötigen für die Strecke etwa 2:10 Stunden, der Zug rund 1:50 Stunden. Der Bahnhof von Lagos liegt direkt im Stadtzentrum. Reserviere deine Verbindung vorab, besonders in den Sommermonaten. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, sodass du Lagos problemlos über die Autobahn oder Nationalstraßen erreichen kannst.

Ranking der 15 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Portugal

#1 Castelo de São Jorge (Lissabon) +31 Empf. 4.5/5

Das Castelo de São Jorge zählt zu den Wahrzeichen von Lissabon. Hoch auf einem Hügel thront die Anlage über der Stadt und bietet einen weiten Blick auf den Tejo sowie die bunten Dächer. Die im 11. Jahrhundert errichtete Festung diente über Jahrhunderte militärischen Zwecken. Heute erkundest du dort historische Türme, begehbare Festungsmauern und Gartenanlagen.

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#2 Turm von Belém (Lissabon) +28 Empf. 4.6/5

Der elegante Turm von Belém wurde 1514 auf Befehl von König Manuel I. errichtet, um die Hafeneinfahrt von Lissabon zu schützen. Als Teil des UNESCO-Welterbes gilt das Bauwerk heute als ein Wahrzeichen der portugiesischen Hauptstadt. Die filigrane manuelinische Architektur mit ihren Anleihen aus der Renaissance sowie orientalischen und venezianischen Einflüssen und das leuchtende Weiß des Steins machen den Turm zu einem beeindruckenden Anblick.

Das von Francisco de Arruda entworfene Bauwerk erinnert an den Bug einer Karavelle und diente ursprünglich auch als Residenz für den Hafenkapitän. Einst stand der Turm auf einer kleinen Insel mitten im Tejo, doch durch Erdbeben und Geländeaufschüttungen befindet er sich heute direkt am Ufer. Achte vor dem Aufstieg auf die zwei klar definierten Teile der Anlage: das sechseckige Bollwerk und den darauf thronenden vierstöckigen Turm.

Der untere Teil bildete ein für die damalige Zeit hochmodernes Kasemattensystem. Dieser gewölbte Bereich bot Platz für zwei Ebenen mit insgesamt 17 Kanonen. An den Ecken befinden sich sogenannte Scharwachttürme, kleine quadratische oder zylindrische Erker mit aufwendigen Steinmetzarbeiten. Dort wirst du die erste europäische Darstellung eines Nashorns entdecken, die vermutlich an ein Geschenk von Manuel I. an den Papst erinnert.

Der zweite Teil ragt 35 Meter in die Höhe und umfasst drei Stockwerke sowie eine Terrasse mit weitem Blick über den Tejo und das nahegelegene Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymitenkloster). Die Fassade ist mit in Stein gehauenen Tauwerk-Motiven verziert und wird von Statuen des Heiligen Vinzenz und des Erzengels Michael bewacht. Besucher mit eingeschränkter Mobilität sollten beachten, dass der Aufstieg zur Terrasse über eine schmale Wendeltreppe erfolgt. Während die erste Etage früher die Räume des Hafenkapitäns beherbergte, befindet sich im vierten Stock eine Kapelle, die mit dem Kreuz des Christusordens und einer Armillarsphäre geschmückt ist. Wenn du nach dem Besuch wieder am Ufer bist, solltest du dir für einen der besten Pastéis de Nata der Stadt ruhig kurz in die Schlange einreihen.

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#3 Hieronymus-Kloster (Lissabon) +25 Empf. 4.8/5

Das Hieronymus-Kloster ist ein Meisterwerk der manuelinischen Baukunst und zeugt seit 1501 vom portugiesischen Entdeckergeist. Mit seinem zweistöckigen Kreuzgang und der Grabstätte von Vasco da Gama sowie dem Dichter Camões ist es das meistbesuchte Bauwerk in Lissabon. Das seit 1983 geschützte UNESCO-Welterbe lässt sich ideal mit der nahen Torre de Belém verbinden.

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#4 Dom-Luis-I-Brücke (Porto) +19 Empf. 4.8/5

Die Dom-Luis-I-Brücke ist ein imposantes Stahlbauwerk, das den Fluss Douro in Porto überspannt. Seit 1886 verbindet die vom Eiffel-Schüler Théophile Seyrig entworfene Konstruktion die Stadtteile. Auf 385 Metern Länge führen zwei Ebenen über das Wasser. Fußgänger nutzen beide Etagen, während die Metro oben und Autos unten verkehren. Ein idealer Aussichtspunkt für den Blick über Porto.

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#5 Denkmal der Entdeckungen (Lissabon) +16 Empf. 4.7/5

Direkt am Ufer des Tejo, im Stadtviertel Belém in Lissabon und gegenüber dem berühmten Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster), erhebt sich das Padrão dos Descobrimentos. Das Denkmal der Entdeckungen ist eine imposante, elegante Skulptur aus ockerfarbenem Stein, die an die Form einer Karavelle erinnert. Du kannst entweder die Treppen nutzen oder ganz bequem mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform in 50 Metern Höhe fahren. Besonders zum Sonnenuntergang bietet sich dir ein hervorragender Blick über den Tejo und die Ponte 25 de Abril.

Das Bauwerk wurde 1940 von José Angelo Cottinelli Telmo entworfen, jedoch bereits ein Jahr später durch einen Sturm zerstört. Zur Gedenkfeier des 500. Todestages von Heinrich dem Seefahrer, einer zentralen Figur der kolonialen Ära, erfolgte 1960 der Wiederaufbau. Es würdigt die großen portugiesischen Seefahrer. An den Seiten findest du rund dreißig detailgetreue Statuen, darunter Vasco da Gama, Magellan, Bartolomeu Dias, Fernão Mendes Pinto, Pedro Álvares Cabral, Pero da Covilhã und Luís de Camões. Sie folgen in einer Prozession Heinrich dem Seefahrer, der an der Schiffsspitze steht und ein kleines Segelschiff in den Händen hält.

Der Begriff Padrão bezeichnet historisch eine steinerne Säule, die mit dem portugiesischen Wappen oder einem Kreuz versehen war. Solche Pfeiler wurden in unbekannten Gebieten aufgestellt, um den Anspruch auf Neuentdeckungen zu markieren. Der erste Padrão dieser Art wurde 1482 von Diogo Cão an der Mündung des Kongo-Flusses (damals Zaire) errichtet.

Wenn du wieder nach unten gehst, lohnt sich ein genauer Blick auf das Mosaik am Fuß des Bauwerks. Diese Weltkarte vermittelt dir anschaulich die wichtigsten Daten der portugiesischen Entdeckungsfahrten. Im Norden ergänzt eine kunstvolle Windrose das Bild und veranschaulicht die Routen, die im 15. und 16. Jahrhundert befahren wurden.

#6 Brücke des 25. April (Lissabon) +14 Empf. 4.8/5

Die markante rote Stahlbrücke überspannt den Tejo in Lissabon. Sie ist die fünftlängste Hängebrücke der Welt und die längste außerhalb der USA. Das Bauwerk wurde 1960 von Diktator António de Oliveira Salazar in Auftrag gegeben und trug ursprünglich seinen Namen. Die Einweihung erfolgte sechs Jahre später, noch vor dem geplanten Fertigstellungstermin. Nach der Nelkenrevolution wurde sie zu Ehren des Sieges am 25. April 1974 umbenannt.

Die Ähnlichkeit zur Golden Gate Bridge in San Francisco ist kein Zufall. Die Brücke entstand in Zusammenarbeit mit der American Society of Civil Engineers (US-amerikanische Ingenieursgesellschaft) und orientiert sich an den Konstruktionen der Bay Bridge und der Oakland-Brücke in Kalifornien. Als eines der Wahrzeichen der Stadt ist sie ein beliebtes Motiv auf Postkarten und Souvenirs.

Die doppelstöckige Konstruktion bietet oben Platz für den Straßenverkehr und auf der unteren Ebene für Züge. Als Fußgänger kannst du die Brücke nicht überqueren. Du erreichst die andere Seite mit dem Auto oder dem Bus. Alternativ fährst du bei einer Bootsfahrt auf dem Tejo direkt unter dem Bauwerk hindurch. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, solltest du Zeit einplanen, da es hier häufig zu Staus kommt. Die Brücke ist ein architektonisches Meisterstück in einer seismisch aktiven Zone. Mit einer Länge von über 2 km und Pfeilern, die fast 200 Meter in die Höhe ragen, ist sie äußerst beeindruckend. Sie verbindet Lissabon mit der Stadt Almada, die vor allem für den Cristo Rei bekannt ist. Diese Christusstatue mit ausgebreiteten Armen ist ein Nachbau des Corcovado aus Rio de Janeiro in Brasilien.

Gute Aussichtspunkte auf die Brücke des 25. April bieten der Torre de Belém oder das Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen). Auch der Panoramablick vom Castelo São Jorge und dem Miradouro da Graça lohnt sich. Den eindrucksvollsten Blick genießt du jedoch direkt vom Cristo Rei aus.

#7 Lello Buchhandlung (Porto) +12 Empf. 3.8/5

Mitten im Herzen von Porto beeindruckt die Lello Buchhandlung durch ihre neugotische Architektur, insbesondere die ikonische rote Treppe und aufwendige Holzschnitzereien. Als eine der weltweit schönsten Buchhandlungen beherbergt sie ein umfangreiches Sortiment. Die Legende, dass die Atmosphäre J.K. Rowling zu Harry Potter inspirierte, zieht bis heute zahlreiche Fans und Neugierige an.

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#8 Elevador de Santa Justa (Lissabon) +12 Empf. 4.3/5

Der 45 Meter hohe Elevador de Santa Justa verbindet die Stadtteile Baixa und Bairro Alto und zählt zu den Wahrzeichen von Lissabon. Das monumentale Bauwerk bietet von seiner Aussichtsplattform einen Blick, der bei jedem Besucher für bleibende Erinnerungen sorgt.

Wer nach Lissabon reist, ohne diesen Aufzug zu nutzen, verpasst einen Klassiker. Es wäre fast so, als würde man San Francisco besuchen und die Golden Gate Bridge ignorieren.

#9 Handelsplatz (Lissabon) +11 Empf. 5/5

Dieser Platz, den viele Reisende einfach Handelsplatz nennen, bildet das pulsierende Herz von Lissabon. Gelegen im historischen Viertel Baixa, ist dieser Ort eine feste Größe für jeden Besuch in der portugiesischen Hauptstadt.

Ursprünglich beherbergte das Areal den königlichen Palast und war Wohnsitz für das Herrscherhaus. Der Palast wurde 1511 fertiggestellt und trug damals den Namen Terreiro do Paço.

Im Jahr 1755 zerstörte ein schweres Erdbeben weite Teile der Stadt und damit auch den Palast. Die Architekten Eugenio dos Santos und Carlos Mardel entwarfen daraufhin einen rechteckigen Platz von 3500 Quadratmetern, der von großflächigen Arkaden gesäumt wird. So erhielt der Praça do Comércio seine heutige Gestalt. Während des Zeitalters der Entdeckungen war dies der Ort, an dem Gewürze, Gold und Waren aus Amerika angelandet, gehandelt und verkauft wurden. Daher rührt auch der Name Handelsplatz.

Im Jahr 1910 wurde der Platz rosa gestrichen, um das Ende der Monarchie und die Ausrufung der Republik zu markieren. Heute ist das Rosa einem warmen Gelb gewichen, doch die Republik besteht fort.

Heutzutage beherbergt der Praça do Comércio verschiedene Ministerien, während sich unter den Arkaden zahlreiche Restaurants angesiedelt haben. Es ist ein historisch bedeutsamer Ort, der zu ausgiebigen Spaziergängen einlädt. Die Lage ist ideal, da sich der Platz direkt zur Mündung des Tejo hin öffnet. Von hier aus lässt sich die Ponte 25 de Abril (die rote Brücke, die an eine verkleinerte Version der Golden Gate Bridge erinnert) hervorragend betrachten. Auf der dem Fluss abgewandten Seite erhebt sich ein Triumphbogen mit Statuen bedeutender Persönlichkeiten wie Vasco da Gama oder dem Marquis de Pombal. In der Mitte des Platzes thront die Reiterstatue von Joseph I., ein Werk des Bildhauers Joachim Machado de Castro, dessen Arbeiten an vielen Orten in der Stadt zu finden sind.

Zusammenfassend ist der Praça do Comércio ein Ort, den du gesehen haben solltest. Besonders nach einer langen Erkundungstour durch die Altstadt empfehle ich dir, im Schatten der Arkaden eine Pause einzulegen und dich bei einem Getränk zu erholen.

#10 Pena-Palast (Sintra) +10 Empf. 5/5

Der Pena-Palast ragt aus den Nebeln der Serra de Sintra empor und gilt als erstes romantisches Schloss Europas. Mit seinen rot-gelben Fassaden, dem Mix aus neugotischen und manuelinischen Stilen sowie einem 200 Hektar großen Park ist er eines der meistfotografierten Ziele in Portugal. Wichtig: Eine Reservierung mit Zeitfenster ist für den Zutritt zum Innenbereich zwingend erforderlich.

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#11 Nationalmuseum der Azulejos (Lissabon) +9 Empf. 4.7/5

Das Nationalmuseum der Azulejos (Museu Nacional do Azulejo) in Lissabon widmet sich der Kunst der für Portugal typischen Keramikfliesen. In einem ehemaligen Kloster beherbergt es rund 7.000 Stücke aus fünf Jahrhunderten. Besonders sehenswert sind die verzierten Kreuzgänge und die Kirche mit ihren goldenen Wandornamenten. Ein Muss für jeden Besuch in der portugiesischen Hauptstadt.

#12 Restauradores-Platz (Lissabon) +8 Empf. 4.5/5

Nördlich des Rossio und am Ende der Avenida da Liberdade, die für den Schriftsteller Fernando Pessoa die schönste Prachtstraße in Lissabon war, liegt die praça dos Restauradores. Der Platz der Restauratoren erinnert an den Volksaufstand von 1640 gegen Spanien, der Portugal nach 60 Jahren unter der Herrschaft der Habsburger die Unabhängigkeit zurückbrachte. Mitten im historischen Zentrum befindet sich hier zudem die berühmte Calçada da Glória, eine Standseilbahn, die dich direkt hinauf in das legendäre Viertel Bairro Alto der portugiesischen Hauptstadt bringt.

Der weitläufige, rechteckige Platz ist von prachtvollen Gebäuden aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert gesäumt. Im Zentrum steht ein Obelisk, den António Tomás da Fonseca im Jahr 1866 mithilfe von Spenden aus Portugal und Brasilien errichten ließ. Das Bauwerk wird von zwei Bronzestatuen flankiert, die den Sieg und die Freiheit symbolisieren und von Alberto Nunes sowie Simões de Almeida stammen. Nimm dir einen Moment Zeit, um die Details zu betrachten. Die wichtigsten Ereignisse des Restaurationskrieges sind dort eingraviert. So ist dort vermerkt, dass der Friedensvertrag am 13. Februar 1668 unterzeichnet wurde und mehrere Schlachten stattfanden, darunter die Schlacht von Viçoza am 14. Juni 1665 sowie zwei weitere Gefechte am 17. Juni 1665 und am 1. Dezember 1640.

Rund um den Platz stößt du auf bedeutende Bauwerke wie den imposanten Palacio Foz, in dem sich ein Touristenbüro befindet, das Eden Théâtre, das heute als Luxushotel dient, oder ein Hard Rock Café im ehemaligen Kino Condes aus den 1950er Jahren. Wenn du Zeit hast, informiere dich über das Programm im Palacio Foz. Das Gebäude wird vom Ministério da Cultura (portugiesisches Kulturministerium) verwaltet und ist nicht ganzjährig zugänglich, bietet aber regelmäßig kostenlose Ausstellungen oder kleine Konzerte an. Aufgrund seines Spiegelsaals wird der Ort oft als Miniatur-Versailles bezeichnet, was den dortigen Veranstaltungen einen besonderen Rahmen verleiht.

#13 Calouste-Gulbenkian-Museum (Lissabon) +8 Empf. 4.5/5

Das Calouste-Gulbenkian-Museum in Lissabon beeindruckt als private Sammlung von Weltrang. Etwas abseits der Touristenpfade gelegen, lohnt der Besuch für 5000 Jahre Kunstgeschichte. Von ägyptischen Artefakten über orientalische Schätze bis hin zu Art-déco-Möbeln und den filigranen Glasarbeiten von René Lalique bietet das Museum in seinem grünen Park ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Sinne.

#14 Grotten von Mira de Aire (Fátima) +8 Empf. 5/5

Die Grotten von Mira de Aire bilden das größte Höhlensystem Portugals mit 11,5 km langen Gängen aus dem Jura. Auf 600 Metern Wegstrecke führen 683 Stufen durch gewaltige Kalksteinhallen, bevor es per Aufzug wieder hinaufgeht. Wer tiefer eintauchen will, wählt die Höhlenwanderung für Einsteiger (Visita 5 Sentidos) und erkundet zwei Stunden lang die unberührten Galerien.

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#15 Praça de Mouzinho de Albuquerque (Porto) +6 Empf. 4/5

Die Praça de Mouzinho de Albuquerque (Boavista-Platz) bildet das Herzstück des modernen Viertels von Porto. Neben üppigen Grünanlagen dient der Platz regelmäßig als Veranstaltungsort. Zentral thront das Monumento aos Heróis da Guerra Peninsular, das an die Konflikte des 19. Jahrhunderts erinnert. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Casa da Música sowie das 1976 eröffnete Centro Comercial Brasília.

Portugal: Wo man in den Gassen noch den Atlantik hört

In Lissabon quietscht die gelbe Tram in einer Gasse, die so eng ist, dass Passagiere die Azulejos an den Fassaden fast berühren könnten. Der Duft von gegrillten Sardinen zieht aus einem Restaurant herauf, während aus einem offenen Fenster Fado-Gesang erklingt. Das Land der Seefahrer erstreckt sich auf nur wenigen Kilometern zwischen Bergen und Ozean, doch es birgt jahrhundertealte Geschichte und eine Lebensart, die viele Reisende immer wieder zurückkehren lässt.

Ein Ziel, das jeden begeistert

Das Land spricht unterschiedlichste Reisetypen an. Kulturliebhaber finden manuelinische Klöster und historische Viertel, die zum UNESCO-Welterbe zählen. Familien schätzen die überwachten Strände der Algarve und die gut ausgebaute Infrastruktur. Wanderer entdecken Küstenpfade, die zu den schönsten in Europa gehören. Feinschmecker dürfen sich auf eine großzügige Küche zu fairen Preisen freuen.

Wer nach radikalem Exotik-Faktor oder tropischen Stränden sucht, könnte in Portugal enttäuscht werden. Der Atlantik bleibt selbst im Sommer kühl. Die Großstädte wie Lissabon und Porto leiden mittlerweile unter dem Massentourismus, der die Preise in die Höhe getrieben und den Charakter mancher Viertel verändert hat. Die portugiesische Sprache ist für viele Reisende anfangs schwer zu verstehen, doch mit Englisch kommt man meist gut zurecht. Das Land gilt als sehr sicher und die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren zuverlässig.

Ein sanftes Budget für Westeuropa

Portugal zählt weiterhin zu den erschwinglichsten Zielen in Westeuropa. Kalkuliere mit 70 bis 120 Euro pro Tag für einen durchschnittlichen Reisenden: Unterkunft in einem ordentlichen Hotel zwischen 60 und 100 Euro pro Nacht, eine Mahlzeit zwischen 10 und 20 Euro, städtische Verkehrsmittel kosten rund 1,50 bis 2 Euro pro Fahrt mit der Metro.

Lissabon und Porto: Zwei Seelen, zwei Stimmungen

Das Castelo de São Jorge über Lissabon

Lissabon muss man sich erlaufen. Die Hauptstadt erstreckt sich über sieben Hügel und belohnt jeden, der den Aufstieg nicht scheut. Das Viertel Alfama bewahrt mit seinen verwinkelten Gassen und Fado-Häusern die ursprüngliche Seele der Stadt. Das Castelo de São Jorge bietet einen Panoramablick über den Tejo und die ockerfarbenen Dächer. Das Bairro Alto erwacht abends mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants zum Leben.

Die Brücke Dom Luís I in Porto

Porto spielt in einer anderen Liga. Die Stadt ist kompakter, für manche authentischer, und besticht durch Fassaden voller blauer Azulejos, die Ponte Dom Luís I über den Douro und die Weinkeller am gegenüberliegenden Ufer. Das UNESCO-gekrönte Viertel Ribeira zeigt seine bunten Häuser entlang des Flusses. Porto wirkt rauer als Lissabon und ist weniger vom Tourismus glattgebügelt.

Tipp vom Experten: Die Straßenbahnlinie 28 in Lissabon ist mittlerweile eine überfüllte Touristenfalle. Wähle lieber die Linien 12 oder 25 für ein ähnliches Erlebnis ohne das Gedränge oder fahre ganz früh morgens ab der Endstation.

Die Algarve: Ockerfarbene Klippen und türkisfarbenes Wasser

Klippen an der Algarve

Der Süden zieht Liebhaber spektakulärer Strände an. Die goldenen Klippen von Lagos stürzen in ein tiefblaues Meer. Die Praia da Marinha wird regelmäßig als einer der schönsten Strände Europas genannt. Albufeira ist der Anlaufpunkt für Nachtleben und große Ferienanlagen.

Um den Massen zu entfliehen, lohnt der Weg nach Westen. Sagres und das Cabo de São Vicente, der südwestlichste Punkt des europäischen Festlands, bieten eine wildere Küstenlandschaft. Die Costa Vicentina, die unter Naturschutz steht, bietet kilometerlange, fast menschenleere Strände wie die Praia da Bordeira. Im Osten bewahrt Tavira mit seinen 37 Kirchen und der per Boot erreichbaren Insel eine ruhigere Atmosphäre.

Richtung Alentejo-Küste

Zwischen Lissabon und der Algarve beherbergt das Naturschutzgebiet des Sado-Ästuars eine Delfinpopulation, die man von Setúbal aus per Boot beobachten kann. Die Strände von Comporta und Tróia ziehen ein gehobeneres Publikum an, bleiben aber in ihrer Natur geschützt. Der Naturpark Arrábida versteckt kleine Buchten, die nur zu Fuß erreichbar sind.

Das Hinterland: Bergdörfer und Weinberge in Terrassen

Óbidos und seine Stadtmauern

Óbidos mit seinen mittelalterlichen Stadtmauern empfängt Besucher nur eine Stunde von Lissabon entfernt. Die weißen Gassen voller Bougainvilleen sind beliebt, aber das Dorf bewahrt seinen Charme. Monsaraz thront auf einem Hügel über dem See Alqueva und bietet unvergessliche Sonnenuntergänge über dem größten künstlichen See Europas.

Weiter im Norden trotzt Monsanto der Logik, da die Häuser zwischen riesigen Granitblöcken gebaut wurden. Das Dorf wurde zum "portugiesischsten Dorf Portugals" gewählt und ist wegen seiner zeitlosen Atmosphäre einen Abstecher wert. Die Aldeias do Xisto, Schieferdörfer in den Bergen der Mitte, bieten Wandermöglichkeiten und eine Architektur, die abseits der klassischen Routen liegt.

Naturpark Serra da Estrela

Die Serra da Estrela ist mit 1 993 Metern der höchste Punkt auf dem portugiesischen Festland und bietet im Winter sogar Skimöglichkeiten. Der Nationalpark Peneda-Gerês, der einzige des Landes, versteckt Wasserfälle, Wildpferde und Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Das Douro-Tal, Weltkulturerbe, erstreckt sich mit seinen terrassierten Weinbergen über 250 000 Hektar. Eine Flusskreuzfahrt oder eine Panoramafahrt offenbaren eine der fotogensten Landschaften Europas.

Tipp vom Experten: Tomar, eine Stunde von Lissabon entfernt, beherbergt den Convento de Cristo, den ehemaligen Sitz der Templer und später des Christusordens. Dieses außergewöhnliche Monument wird weniger besucht als Sintra und verdient einen ganzen Tag.

Die Inseln im Atlantik

Die Azoren liegen 1 500 km von der Küste entfernt und bieten ein vulkanisches, grünes Portugal. São Miguel, die größte Insel, konzentriert Kraterseen wie Sete Cidades und die natürlichen heißen Quellen von Furnas. Die Insel Flores ist schwerer erreichbar, belohnt Abenteurer jedoch mit Wasserfällen und unberührter Natur.

Madeira liegt näher an Afrika als an Lissabon und bietet Wanderungen entlang der Levadas, jener jahrhundertealten Bewässerungskanäle, die die Insel auf über 2 500 km durchziehen. Das subtropische Klima erlaubt Wanderungen das ganze Jahr über.

Portugal auf dem Teller: Kabeljau, Gegrilltes und Süßspeisen

Die berühmten Pastéis de Nata

Der Kabeljau, oder bacalhau, wird der lokalen Legende nach in über 365 Rezepten zubereitet. Bacalhau à brás vermischt zerkleinerten Kabeljau mit Strohkartoffeln und Rührei. Gegrillte Sardinen parfümieren im Sommer die Gassen, besonders während der Feste des Heiligen Antonius in Lissabon im Juni. Die Caldo Verde, eine Suppe mit Kohl und Chorizo, wärmt an Abenden im Norden.

Die Pastéis de Nata sind ihren Ruf wert. Diese Törtchen mit Creme, knusprig und karamellisiert, begleiten den Kaffee am Morgen oder am Nachmittag. Die Manufaktur in Belém in Lissabon produziert die Originalversion seit 1837, doch jede Pastelaria verteidigt ihre eigene Rezeptur. Der Portwein wird in den Kellern von Vila Nova de Gaia gegenüber von Porto verkostet. Der Vinho Verde, ein leicht prickelnder Weißwein aus dem Norden, passt perfekt zu Meeresfrüchten.

Wann ist die beste Reisezeit für Portugal?

Das gemäßigte Klima erlaubt es, das Land fast das ganze Jahr über zu besuchen. Der Süden und die Algarve bleiben selbst im Winter angenehm, mit Temperaturen um die 15 Grad. Der Norden und das Landesinnere erleben kühlere und feuchtere Winter. Die beste Reisezeit für das Festland ist von Mai bis Oktober.

Der Sommer zieht die Massen an die Küsten und treibt die Preise nach oben. Frühling und Herbst bieten einen idealen Kompromiss: mildes Wetter, mäßiger Andrang und günstigere Tarife. Madeira kann dank seines subtropischen Klimas ganzjährig besucht werden. Die Azoren sind im Sommer, von Juni bis September, am angenehmsten, wenn die Temperaturen 22-25 Grad erreichen.

Wie kommt man nach Portugal?

Das Flugzeug ist das schnellste Mittel. Rechne mit 2h Flugzeit ab Paris nach Porto, 2h30 nach Lissabon oder Faro. Low-Cost-Fluggesellschaften wie Transavia, easyJet oder Ryanair bieten Flüge ab 30-50 Euro bei Vorausbuchung an.

Der Zug ist von Frankreich aus langwierig und wenig konkurrenzfähig. Für Madeira solltest du mit 4 Stunden Flugzeit ab Paris rechnen. Die Azoren erfordern etwa 5-6 Stunden mit einem Zwischenstopp in Lissabon. TAP Air Portugal führt den Großteil der Verbindungen zu den Inseln durch. Europäische Staatsangehörige benötigen lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Wie bewegt man sich in Portugal fort?

Das Schienennetz der CP bedient die wichtigsten Städte des Festlandes. Die Fahrt Lissabon-Porto dauert mit dem Schnellzug etwa 3 Stunden und kostet 25-35 Euro. Buche deine Tickets im Voraus, da die Züge besonders am Wochenende schnell ausgebucht sind.

Ein Mietwagen ist sinnvoll, um die Algarve, das Douro-Tal oder das Alentejo zu erkunden. Rechne mit etwa 25-40 Euro pro Tag für einen Kompaktwagen. Die Straßen sind generell in gutem Zustand, die Autobahnen sind mautpflichtig. Auf den Azoren verbinden Fähren die Inseln untereinander und bieten eine malerische Alternative zum Flugzeug für Reisende mit mehr Zeit.

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