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Was tun in Frankfurt am Main: Top 3 Aktivitäten & Highlights

Du suchst Inspiration für Frankfurt am Main? Entdecke das Ranking der Aktivitäten, die unsere Reise-Community am meisten empfiehlt: historische Stätten, kulturelle Besuche, Orte zum Spazieren und Entspannen...

Ranking der 3 Aktivitäten, die unsere Mitglieder am meisten empfehlen

#1 Main Tower +3 Empf. 5/5

Mit über 200 Metern Höhe zählt der Main Tower zu den imposantesten Hochhäusern in Frankfurt am Main. Die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform bietet einen hervorragenden Panoramablick über die Stadt. Das in nur 3 Jahren errichtete Gebäude symbolisiert die Moderne der deutschen Finanzmetropole. Neben Besuchern arbeiten täglich rund 2.000 Menschen auf 62.500 m² Bürofläche. Ein Restaurant, ein Fitnessbereich sowie Ausstellungsflächen ergänzen das Angebot.

#2 Senckenberg Naturmuseum +3 Empf. 5/5

Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main zählt zu den bedeutendsten naturkundlichen Sammlungen Deutschlands. Es beherbergt faszinierende Exponate, darunter seltene Fossilien mit erhaltenen Hautabdrücken oder Mageninhalten. Das zwischen 1904 und 1907 errichtete Gebäude zeugt von der wissenschaftlichen Blütezeit der Stadt. Nach Auslagerungen während des Zweiten Weltkriegs kehrten die Schätze 1948 in das Museum zurück.

#3 Römerberg pas encore de reco

Der Römerberg bildet seit dem 9. Jahrhundert das historische Herz von Frankfurt am Main. Überragt wird der Platz vom Römer, dem gotischen Rathaus mit seinen drei Giebeln, in dem zehn Kaiser gekrönt wurden. Bunte Fachwerkhäuser und der Gerechtigkeitsbrunnen prägen das Bild. Heute ist der Ort Treffpunkt für den Weihnachtsmarkt und zahlreiche weitere Veranstaltungen.

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Die Karte der Highlights in Frankfurt am Main

Frankfurt besuchen: Wenn Finanzen auf Fachwerk treffen

Wolkenkratzer, die den Himmel berühren, und Fachwerkhäuser, die der Zeit trotzen. Dazwischen liegt der säuerliche Duft von Apfelwein, der über die gepflasterten Gassen weht. Willkommen in der fünftgrößten Stadt Deutschlands. Man nennt sie wegen ihrer imposanten Skyline Mainhattan, doch hinter den gläsernen Fassaden verbirgt sich eine Seele, die weit komplexer ist, als es auf den ersten Blick scheint.

Frankfurt, die Hauptstadt der bewussten Kontraste

Zu 90 Prozent im Zweiten Weltkrieg zerstört und im Eifer der 1950er Jahre wiederaufgebaut, kennt die Stadt keine halben Sachen. Als Finanzmetropole und Sitz der Europäischen Zentralbank stellt sie ihren Erfolg mit der 259 Meter hohen Commerzbank-Zentrale, die den Main überragt, selbstbewusst zur Schau. Doch nur wenige Straßen von diesen Tempeln des Geldes entfernt, versetzt dich der Römerberg mit seinen minutiös rekonstruierten gotischen Fassaden zurück ins Mittelalter.

Kunst- und Kulturinteressierte kommen voll auf ihre Kosten: Das Museumsufer versammelt 38 Museen direkt am Fluss. Wer neugierig auf kulinarische Entdeckungen ist, findet hier Spezialitäten, die so nirgendwo sonst in Deutschland auf den Tisch kommen.

Wenn du allerdings eine romantische Postkartenkulisse oder völlig intakte mittelalterliche Architektur suchst, bist du in Rothenburg oder Heidelberg besser aufgehoben.

Auch das hohe Preisniveau ist Realität: Mit einem der höchsten Pro-Kopf-BIPs Deutschlands sind die Kosten, besonders für Übernachtungen, entsprechend hoch.

Altstadt und Römerberg, das rekonstruierte historische Herz

Der Römerberg ist der natürliche Ausgangspunkt für jeden Besuch. Die bunten Fachwerkhäuser, die du fotografierst? Sie stammen aus den 1980er Jahren. Doch das spielt keine Rolle, denn die detailgetreue Rekonstruktion überzeugt und versprüht einen eigenen Charme. Das Rathaus mit seinen drei gotischen Giebeln dominiert den Platz seit Jahrhunderten, während der Kaiserdom St. Bartholomäus aus rotem Sandstein nur einen Steinwurf entfernt steht.

Die Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert ist allein schon wegen ihrer Geschichte einen Besuch wert: Hier wurden von 1562 bis 1806 die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Die 328 Stufen bis zur Spitze des 95 Meter hohen Turms bieten einen Panoramablick über die Stadt. Der Eintritt ist frei, lediglich für die Turmbesteigung werden 3 Euro fällig.

Die Paulskirche mit ihrem ungewöhnlichen kreisförmigen Grundriss erzählt ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte. 1848 beherbergte dieser Ort das erste deutsche demokratische Parlament, auch wenn Bonn ihr 1949 den Rang als Hauptstadt ablief.

Der Insider-Tipp: Besorge dir direkt bei der Ankunft die Frankfurt Card. Für 11,50 Euro (1 Tag) oder 17 Euro (2 Tage) sind alle öffentlichen Verkehrsmittel inklusive Flughafentransfer abgedeckt, und du erhältst bis zu 50 Prozent Rabatt auf Museen und Attraktionen. Sie rechnet sich bereits ab der zweiten Fahrt.

Mainhattan und schwindelerregende Höhen

Das Bankenviertel beeindruckt selbst New Yorker. Die Konzentration an Hochhäusern, die über 200 Meter in die Höhe ragen, ist beachtlich, allen voran der 259 Meter hohe Commerzbank-Turm. Die einzige für die Öffentlichkeit zugängliche Aussichtsplattform findet sich jedoch im Main Tower: Für 9 Euro bringt dich der Aufzug auf fast 200 Meter Höhe, wo sich die gesamte Ausdehnung der Rhein-Main-Metropole offenbart.

Der architektonische Kontrast fasziniert. Nach nur wenigen Minuten zu Fuß vom Römerberg wechselst du von mittelalterlichem Fachwerk zu Glas- und Stahlfassaden von Weltrang. Wenn am Abend die Wolkenkratzer leuchten, zeigt sich, warum der Name Mainhattan absolut berechtigt ist.

Für eine andere Perspektive lohnt der Gang über den Eisernen Steg, eine neugotische Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1869. Täglich überqueren ihn mehr als 10.000 Menschen. Von dort aus ist der Blick auf die Skyline mit dem Main im Vordergrund eines der ikonischsten Motive der Stadt.

Sachsenhausen, zwischen Museen und Apfelweinkultur

Am südlichen Mainufer verkörpert das Viertel Sachsenhausen die Doppelpersönlichkeit der Stadt. Auf der einen Seite reihen sich am Museumsufer hochkarätige Institutionen aneinander. Das Städel Museum bewahrt über 3.000 Gemälde aus sieben Jahrhunderten europäischer Kunst, von der Renaissance bis zu Werken von Monet, Picasso und Ernst Ludwig Kirchner. Das MMK (Museum für Moderne Kunst) zeigt zeitgenössische Kunst in einem spektakulären dreieckigen Gebäude.

Für Familien ist das Senckenberg Naturmuseum mit seinen beeindruckenden Dinosaurier-Skeletten ein Muss. Der Museumsufer-Pass für 21 Euro für zwei Tage gewährt Zutritt zu allen 38 Museen und lohnt sich schnell.

Auf der anderen Seite des Viertels pulsiert Alt-Sachsenhausen im Rhythmus der traditionellen Schankstuben. Hier schlägt das Herz der Apfelwein-Kultur, wo der herbe Tropfen in grauen Steinkrügen, den Bembeln, serviert wird. Die gepflasterten Gassen führen an jahrhundertealten Lokalen vorbei, in denen Einheimische und Besucher in geselliger Runde zusammensitzen. Der Goetheturm, eine 43 Meter hohe Holzkonstruktion, bietet einen weiten Blick über das Viertel.

Der Insider-Tipp: Besuche die Kleinmarkthalle, die historische Markthalle nur fünf Minuten vom Dom entfernt. Bestelle am Stand von Schreiber eine heiße Wurst im Brötchen mit Senf und Gurke. In der ersten Etage lädt eine Terrasse dazu ein, ein Glas regionalen Wein zu genießen und das Markttreiben von oben zu beobachten.

Der Palmengarten und die grünen Lungen

Wenn der städtische Trubel zu viel wird, ist der Palmengarten das Ziel. Mit 22 Hektar ist er der größte botanische Garten Deutschlands. Die Gewächshäuser beherbergen tausende Pflanzenarten und bunte Schmetterlinge. Ein idealer Ort für eine bukolische Pause, bevor man wieder in das Getümmel der Metropole eintaucht.

Wo essen und trinken in Frankfurt?

Die Frankfurter Gastronomie setzt auf Rustikales. Die Frankfurter Würstchen, dünne gekochte Schweinswürste, werden paarweise mit Kartoffelsalat oder Püree serviert. Spar dir die Diskussion mit Wienern: Die Würste sind identisch, nur der Name variiert je nach Herkunftsanspruch.

Die Grüne Soße ist der Klassiker der Region und besteht aus exakt sieben Kräutern: Schnittlauch, Pimpinelle, Borretsch, Petersilie, Kerbel, Kresse und Sauerampfer. Sie wird kalt zu hartgekochten Eiern und Kartoffeln gereicht oder begleitet Schnitzel. Die Spezialität ist seit 2016 eine geschützte geografische Angabe und feiert im Mai sogar ein eigenes Fest. Goethe soll sie geliebt haben.

Der Handkäs mit Musik ist die zweite kulinarische Pflicht: ein Sauermilchkäse mit fester Konsistenz, mariniert in Essig, Öl, Zwiebeln und Kümmel. Das "mit Musik" spielt humorvoll auf die verdauungsfördernden Wirkungen der Zwiebeln an. In traditionellen Apfelweinkneipen in Sachsenhausen wie dem Apfelwein Wagner oder Dauth-Schneider werden diese Gerichte mit einem Bembel voll Apfelwein serviert, pur oder als "Sauergespritzter" mit Mineralwasser.

Wo übernachten in Frankfurt und Umgebung?

Wer zum ersten Mal hier ist, wählt meist die Altstadt, trotz der höheren Preise. Du bist mitten im Geschehen und erreichst die Hauptattraktionen zu Fuß. Das Bahnhofsviertel bietet günstigere Alternativen, hat jedoch besonders nachts einen eher rauen Ruf.

Sachsenhausen-Nord ist ein hervorragender Kompromiss: authentisches Flair, Nähe zu Museen und Apfelweinkneipen bei moderaten Preisen. Die Wohnviertel Bornheim und Nordend ziehen diejenigen an, die eine entspanntere Atmosphäre und gute Verkehrsanbindungen suchen. Rechne mit 100 bis 200 Euro pro Nacht für ein ordentliches Hotel im Zentrum, bei großen Messen steigen die Preise deutlich an.

Anreise und Unterwegssein in Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt (FRA) ist der drittgrößte Europas und weltweit vernetzt. Mit den Linien S8 und S9 erreicht man den Hauptbahnhof in 15 Minuten für 4,25 Euro. Von Paris aus ist der TGV-ICE in 3:50 Stunden in der Stadt, eine gute Alternative zum Flug. Der Hauptbahnhof ist einer der meistfrequentierten Bahnknotenpunkte Europas mit 700 täglichen Zugbewegungen.

Innerhalb der Stadt kombiniert das öffentliche Netz U-Bahn, S-Bahn und Busse. Ein Einzelticket kostet 2,75 Euro und gilt für 60 Minuten, doch die Tageskarte für 5,35 Euro lohnt sich schnell. Die Frankfurt Card bleibt jedoch die beste Option. Wer mit dem Auto kommt, sei gewarnt: Das Frankfurter Autobahnkreuz ist das meistbefahrene Europas, Staus sind zu Stoßzeiten vorprogrammiert.

Das Stadtzentrum lässt sich bestens zu Fuß erkunden. Vom Römerberg zur Main Tower sind es zehn Minuten Fußweg. Leihfahrräder sind ideal, um am Main entlangzufahren, besonders auf dem Uferweg, der bis in die modernen Stadtteile führt.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Die ideale Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober, wenn die Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad liegen und die Biergärten belebt sind. Das semi-kontinentale Klima macht den Winter recht frostig, doch der Weihnachtsmarkt von November bis Dezember gehört zu den bekanntesten in Deutschland und ist es wert, in der Kälte einen dampfenden Glühwein zu trinken.

Vermeide große Messen wie die Buchmesse im Oktober: Hotels sind dann oft ausgebucht und die Preise schnellen in die Höhe.

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Francfort
Place du Römerberg à Francfort
Museum Senckenberg

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  • Gesamt 5/5
  • Mit Familie 4/5
  • Als Paar 4/5
  • Mit Freunden 5/5

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4 Bewertungen
+6
Empf.
  • Türme +3 Empf.
  • Museen +3 Empf.

Eine tolle Mischung aus Alt und Neu

Frankfurt ist eine Altstadt voller Charme und ein absolut modernes Geschäftsviertel mit seinen Wolkenkratzern. Es ist außerdem eine sehr grüne Stadt mit menschlicher Größe, die man problemlos zu Fuß erkunden kann.
Schließlich ist es eine lebendige, weltoffene Stadt, in der in den Straßen, Restaurants und Pubs immer etwas los ist. Ich glaube, ich könnte mir vorstellen, dort zu leben.

5
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

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