Besuch in Tagaytay
Tagaytay ist eine Gemeinde in der Provinz Cavite auf den Philippinen. Sie liegt im Süden der Insel Luzon, auf der auch die Hauptstadt Manille zu finden ist. Mit einer Höhe von 600 Metern bietet die Stadt ein deutlich milderes Klima als die tiefer gelegenen Regionen des Landes. Der Name Tagaytay stammt aus der Sprache tagalog und bedeutet so viel wie „der Grat“. Die Stadt liegt auf einem Bergrücken, der den lac Taal und seinen markanten Vulkan überragt. Von hier aus hast du einen weiten Blick über die Landschaft. Besonders bekannt ist der Ausblick von der Dachterrasse des Hotels Taal Vista.
Die Stadt am Taal-Vulkan
Tagaytay ist vor allem für seine Lage bekannt, die Panoramablicke auf die Caldera und den volcan Taal bietet. Die erhöhte Position wurde strategisch gewählt, um den Ort vor den regelmäßigen Vulkanausbrüchen zu schützen, die in der Vergangenheit zahlreiche Siedlungen in der direkten Umgebung zerstört haben.
Der volcan de Taal gilt als einer der kleinsten aktiven Vulkane der Welt. Sein letzter Ausbruch ereignete sich im Jahr 2020. Er ist Teil des pazifischen Feuerrings. Vom nahegelegenen Dorf Talisay aus kannst du Ausflüge zum Vulkan unternehmen: Nach einer kurzen Bootsfahrt erreichst du den Gipfel in etwa 40 Minuten Fußmarsch, um die Fumarolen, die Krater und den See im Inneren zu erkunden.
Die Bedeutung von Tagaytay wuchs zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Da die Stadt nur wenige Stunden südlich von Manille liegt, entwickelte sie sich zum bevorzugten Rückzugsort für Hauptstädter, die Ruhe und Natur suchten. Im Jahr 1938 besuchte der philippinische Präsident Manuel L. Quezon Tagaytay, um den acte 338 du Commonwealth zu unterzeichnen, der die offizielle Gründung der Stadt besiegelte.
Ein Ausgangspunkt für Wanderungen
Tagaytay bietet verschiedene Grünflächen wie den Picnic Grove oder den Parc du peuple dans le ciel. Die Geschichte der Anlagen ist bemerkenswert: Sie wurden ursprünglich als Residenz für den ehemaligen philippinischen Diktator präsident Marcos angelegt. Nach der philippinischen Revolution von 1986 wurde das Gelände gesichert und in einen öffentlichen Park umgewandelt.
Die Umgebung eignet sich hervorragend für Wanderungen auf Gipfel wie den mont Batulao, den mont Talamitam oder den mont Pico de Loro. Die Region ist zudem für ihre Blumenfelder und Kokosnussplantagen bekannt. Ein Bummel über den Markt von Tagaytay lohnt sich, ebenso wie die Verkostung von bufalo, einer kräftigen Rinderbeinsuppe, die als regionale Spezialität gilt.
Beste Reisezeit
Die beste Zeit für eine Reise auf die Philippinen liegt zwischen November und März. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm warm und es fällt nur wenig Niederschlag.
Anreise
Von der Hauptstadt Manille aus nimmst du am besten einen Bus vom Busterminal Paranaque Integrated Terminal Exchange (PITX). Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden. Mit dem Auto erreichst du Tagaytay über die Santa Rosa - Tagaytay Road in rund 90 Minuten.
Das Klima dort ist kühl, und Tannen, die denen in Europa ähneln, lassen einen glauben, man sei in den Alpen.
Es gibt dort auch Unterkünfte, die unseren Berghütten ähneln.
Hoch oben in Tagaytay hat man einen Blick auf den See und den kleinsten aktiven Vulkan der Welt: Taal.
Es gibt ein Riesenrad als Attraktion und viele Restaurants (wie überall auf den Philippinen). Probiert unbedingt die lokale Spezialität Bulalo: Rindfleisch mit einer kräftigen Brühe.
Tagaytay ist auf den Philippinen für seine fruchtbare Erde bekannt: Hier wachsen unzählige Blumen und die Gärtnereien beliefern die gesamten Philippinen mit ihren Pflanzen.
Macht einen Abstecher zum Sonya's Garden, das ist ein Ort, an dem die Zeit stillsteht. Es ist ein Garten mit essbaren Pflanzen und Blumen. Man kann dort essen, die Küche ist gesund und pflanzenbasiert, was auf den Philippinen selten ist. Es ist ein eher schickes Restaurant und für Einheimische recht teuer.
Nehmt die kurvenreiche Straße, die bis ans Ufer des Sees hinunterführt, um die Stadt Talisay zu besuchen.