Rizières den terrasses de Banaue
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Was tun in Philippinen: Top 9 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Philippinen, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in Philippinen

#1 Manila +18 Empf.

Manila ist eine Stadt der extremen Kontraste, das lässt sich nicht leugnen. Manche Reisende raten dazu, die philippinische Hauptstadt zu meiden und bezeichnen sie als für westliche Besucher wenig einladend. Andere nennen sie die Perle des Orients und betonen, dass ihr Potenzial völlig unterschätzt wird. Wenn du ohnehin auf den Philippinen unterwegs bist, gibt es gute Gründe, sich auf Manila einzulassen.

Historische Kirchen und Museen

Manila leidet unter dem Ruf von Verkehrschaos, politischer Instabilität und Smog. Dennoch gibt es Stadtviertel, die einen Besuch rechtfertigen. Das koloniale Erbe konzentriert sich vor allem auf das historische Viertel Intramuros, in dem sich die bedeutendsten Monumente und zahlreiche Kirchen befinden. Die Kirche San Agustin aus dem Jahr 1589 ist das älteste Gotteshaus des Landes. Ihr barocker Baustil ist auf die in der Region häufigen Erdbeben ausgelegt, was ihr einen Platz auf der Liste des Unesco-Welterbes einbrachte. Für einen Einblick in die Landesgeschichte ist das Fort Santiago mit seinem Museum über den Nationalhelden José Rizal der richtige Ort. Wer sich für Kultur interessiert, sollte zudem das Museum für Naturgeschichte und Ethnographie sowie das Ayala Museum mit seinen Exponaten zur prä-hispanischen Zeit besuchen. Etwas kurioser ist das Marikina Shoe Museum, das die beeindruckende Sammlung von 800 Paar Schuhen der ehemaligen First Lady beherbergt.

Ein kultureller Schmelztiegel

Die Hauptstadt ist ein Schmelztiegel unterschiedlichster Ethnien. Ein Beleg dafür ist der 1843 gegründete chinesische Friedhof in der Nähe von Manila. Hier finden sich beeindruckende Mausoleen und Sarkophage, die chinesische und westliche Einflüsse vereinen. Von Pagoden bis hin zu dreistöckigen Wohnhäusern für die Verstorbenen ist dieser Ort architektonisch einzigartig. Tauche danach wieder in das turbulente Leben von Chinatown ein, wo Filipinos, Chinesen und Spanier seit Jahrhunderten zusammenleben. Das Viertel entstand bereits 1594 und gilt damit als das älteste Chinatown der Welt. Hier kannst du lokale Spezialitäten wie pancit (chinesische Nudeln), empanadas oder lumpia (eine Mischung aus Frühlingsrolle und Wrap) probieren.

Shopping und Cocktails

Manila ist eine dynamische Metropole, die im 21. Jahrhundert angekommen ist. Du findest hier zahlreiche Boutiquen und eine lebendige Kunstszene, etwa im Cultural Center of the Philippines. Makati, ein modernes Geschäftszentrum etwa 5 Kilometer von Manila entfernt, beherbergt einige der größten Einkaufszentren der Welt. Ein Abend in einer der zahlreichen Rooftop-Bars oder Cocktailbars in Makati gehört für viele Besucher zum Pflichtprogramm.

Beste Reisezeit

Manila ist ganzjährig bereisbar, wobei das Klima von Dezember bis Februar am angenehmsten ist. In den Sommermonaten musst du zwar weniger mit Regen rechnen, die Temperaturen können dann jedoch sehr belastend sein.

Anreise

Ein Flug von Deutschland nach Manila kostet in der Regel mindestens 500 Euro. Dein Flug beinhaltet meist mindestens einen Zwischenstopp, beispielsweise in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Kuwait, bei einer durchschnittlichen Reisezeit von 16 bis 17 Stunden.

#2 Tagaytay +11 Empf.

Tagaytay ist eine Gemeinde in der Provinz Cavite auf den Philippinen. Sie liegt im Süden der Insel Luzon, auf der auch die Hauptstadt Manille zu finden ist. Mit einer Höhe von 600 Metern bietet die Stadt ein deutlich milderes Klima als die tiefer gelegenen Regionen des Landes. Der Name Tagaytay stammt aus der Sprache tagalog und bedeutet so viel wie „der Grat“. Die Stadt liegt auf einem Bergrücken, der den lac Taal und seinen markanten Vulkan überragt. Von hier aus hast du einen weiten Blick über die Landschaft. Besonders bekannt ist der Ausblick von der Dachterrasse des Hotels Taal Vista.

 

Die Stadt am Taal-Vulkan

Tagaytay ist vor allem für seine Lage bekannt, die Panoramablicke auf die Caldera und den volcan Taal bietet. Die erhöhte Position wurde strategisch gewählt, um den Ort vor den regelmäßigen Vulkanausbrüchen zu schützen, die in der Vergangenheit zahlreiche Siedlungen in der direkten Umgebung zerstört haben.

Der volcan de Taal gilt als einer der kleinsten aktiven Vulkane der Welt. Sein letzter Ausbruch ereignete sich im Jahr 2020. Er ist Teil des pazifischen Feuerrings. Vom nahegelegenen Dorf Talisay aus kannst du Ausflüge zum Vulkan unternehmen: Nach einer kurzen Bootsfahrt erreichst du den Gipfel in etwa 40 Minuten Fußmarsch, um die Fumarolen, die Krater und den See im Inneren zu erkunden.

Die Bedeutung von Tagaytay wuchs zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Da die Stadt nur wenige Stunden südlich von Manille liegt, entwickelte sie sich zum bevorzugten Rückzugsort für Hauptstädter, die Ruhe und Natur suchten. Im Jahr 1938 besuchte der philippinische Präsident Manuel L. Quezon Tagaytay, um den acte 338 du Commonwealth zu unterzeichnen, der die offizielle Gründung der Stadt besiegelte.

 

Ein Ausgangspunkt für Wanderungen

Tagaytay bietet verschiedene Grünflächen wie den Picnic Grove oder den Parc du peuple dans le ciel. Die Geschichte der Anlagen ist bemerkenswert: Sie wurden ursprünglich als Residenz für den ehemaligen philippinischen Diktator präsident Marcos angelegt. Nach der philippinischen Revolution von 1986 wurde das Gelände gesichert und in einen öffentlichen Park umgewandelt.

Die Umgebung eignet sich hervorragend für Wanderungen auf Gipfel wie den mont Batulao, den mont Talamitam oder den mont Pico de Loro. Die Region ist zudem für ihre Blumenfelder und Kokosnussplantagen bekannt. Ein Bummel über den Markt von Tagaytay lohnt sich, ebenso wie die Verkostung von bufalo, einer kräftigen Rinderbeinsuppe, die als regionale Spezialität gilt.

 

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für eine Reise auf die Philippinen liegt zwischen November und März. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm warm und es fällt nur wenig Niederschlag.

 

Anreise

Von der Hauptstadt Manille aus nimmst du am besten einen Bus vom Busterminal Paranaque Integrated Terminal Exchange (PITX). Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden. Mit dem Auto erreichst du Tagaytay über die Santa Rosa - Tagaytay Road in rund 90 Minuten.

#3 Puerto Galera +10 Empf.

Puerto Galera ist ein Küstenort auf der Insel Mindoro in den Philippinen. Wer gerne taucht oder schnorchelt, ist hier genau richtig. Der Ort liegt in der Nähe des Apo Reef, einem fast 34 km² großen Korallenriff, das zum Unesco-Welterbe gehört und eine enorme Vielfalt an Unterwasserflora und -fauna beherbergt. Puerto Galera ist zudem für seine schönen Strände und das breite Angebot an Gastronomie und Freizeitaktivitäten bekannt, was den Ort zu einem beliebten Rückzugsort für Expats aus aller Welt macht.

 

Strände und Freizeit am Meer

In Puerto Galera gibt es zahlreiche bekannte Strände wie den White Beach. Er ist das touristische Zentrum der Insel mit einem regen Nachtleben, Bars, Restaurants und vielen Möglichkeiten für Ausflüge. Weitere schöne Alternativen sind der kleinere und ruhigere Strand von Talipanan, der lebhafte Strand von Sabang, der sich entlang des gleichnamigen ehemaligen Fischerdorfes erstreckt, sowie der Strand von Aninuan.

Puerto Galera eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Aktivitäten zu Wasser und zu Land. Neben dem Tauchen kannst du dich im Jetskifahren, Kajakfahren, Windsurfen, Katamaransegeln oder Hochseeangeln versuchen. Auch an Land mangelt es nicht an Möglichkeiten. Paintball, Mountainbiketouren, Kartfahren, Bogenschießen und Wanderungen stehen für Reisende zur Auswahl.

 

Die Insel Mindoro, reich an Wäldern und Biodiversität

Die Insel Mindoro selbst ist landschaftlich sehr reizvoll und von dichten Wäldern geprägt. Erfahrene Wanderer sollten die Tour zum Mont Halcon in Betracht ziehen, einem der höchsten Gipfel der Philippinen, der auf über 2.500 Meter Höhe liegt. Alternativ lohnen sich Ausflüge zu den 31 Meter hohen Tamaraw-Wasserfällen oder zu den Tukuran-Wasserfällen, um die Flora und Fauna aus der Nähe zu erleben. Zu den Tukuran-Wasserfällen gelangst du übrigens auch ganz abenteuerlich mit einem von Ochsen gezogenen Karren.

Wer sich für die lokale Kultur interessiert, sollte das Dorf der Mangyan an der Südspitze der Insel besuchen. Es wird von einer philanthropischen Familie betreut, um das Erbe dieses lange Zeit verfolgten indigenen Volkes zu bewahren. Im Westen der Insel ist zudem die Kirche der Immaculada Concepcion einen Besuch wert. Sie beherbergt ein Museum für Ausgrabungen, das mit seinen Fundstücken und Relikten einen Einblick in das lokale Kulturerbe bietet.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Die beste Zeit für einen Besuch in Puerto Galera liegt zwischen Januar und April. In diesen Monaten finden auch viele Festivals statt. Beachte jedoch die Taifunsaison, die in den Monaten Oktober und November ihren Höhepunkt hat.

 

Anreise

Von Manila aus nimmst du einen Bus bis zum Anleger von Batangas, von wo aus es mit der Fähre weiter nach Puerto Galera geht. Wenn du von der Insel Tablas anreist, bringt dich eine Fähre nach Roxas, von wo aus die Weiterreise nach Puerto Galera auf dem Landweg erfolgt. Von Coron aus führt die Fährverbindung nach San Jose an der Westküste der Insel. Von dort aus bringen dich mehrere Busverbindungen nacheinander über Roxas und Calapan schließlich nach Puerto Galera.

#4 Boracay +10 Empf.

Boracay ist eine Insel im Archipel der Visayas im Zentrum der Philippinen, etwa 300 Kilometer von der Hauptstadt Manila entfernt. Auf einer Fläche von nur sechs Kilometern Länge und ein bis zwei Kilometern Breite bietet die Insel alles, was man von einem tropischen Urlaub erwartet: weißen Sand und ein Nachtleben, das für seine Intensität bekannt ist. Der Erfolg hat seinen Preis, denn in den vergangenen Jahren stiegen die Touristenzahlen auf bis zu 2 Millionen jährlich. Die Einwohnerzahl wuchs von knapp 12.000 im Jahr 2000 auf über 33.000 im Jahr 2018. Um das Ökosystem zu schützen, ordnete der philippinische Präsident Rodrigo Duterte im Jahr 2018 eine sechsmonatige Totalsperre der Insel an, um tiefgreifende Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

 

Eine paradiesische Insel im Herzen der Philippinen

Boracay vereint alles, was das Klischee einer Trauminsel ausmacht: türkisfarbenes Wasser, eine beeindruckende Unterwasserwelt, beständigen Sonnenschein und eine Infrastruktur mit gehobenen Hotels, Restaurants und Bars. Die Insel ist gleichermaßen ein Ort für ausschweifende Partys, entspanntes Nichtstun oder Tauchgänge. Das Angebot an Aktivitäten ist groß und reicht von Stand-up-Paddling und Surfen über Paragliding bis hin zu Jet-Ski. Ein fester Bestandteil des Insellebens ist zudem der traditionelle Markt D'Talipapa, auf dem frische Meeresfrüchte verkauft werden.

Die beiden bekanntesten Strände sind der White Beach, ein vier Kilometer langer Küstenabschnitt, der regelmäßig zu den zehn schönsten Stränden in Asien gezählt wird, sowie der auf der gegenüberliegenden Seite gelegene Bugalog Beach, der aufgrund der Windverhältnisse bei Wassersportlern beliebt ist. Der White Beach ist in verschiedene Abschnitte, die sogenannten Stations, unterteilt, die historisch auf alte Anlegestellen zurückgehen und heute zur Orientierung dienen. Wer es ruhiger mag, findet im weniger bebauten Norden der Insel abgelegenere Strände und Möglichkeiten für Wanderungen in der Natur.

 

Die Sanierung der Insel Boracay

Während der mehrmonatigen Schließung wurde die Insel umfassend gereinigt und neue Verhaltensregeln eingeführt, darunter ein striktes Verbot von Alkohol und Rauchen an den Stränden. Um den Massentourismus besser zu steuern, wurde ein Besucherlimit von maximal 19.200 Touristen gleichzeitig festgelegt. Hotels, die Umweltstandards nicht einhielten, wurden geschlossen und das Straßennetz erneuert. Um eine illegale Bebauung direkt am Wasser zu unterbinden, gilt heute ein 30 Meter breiter Pufferstreifen entlang der Küste, der von jeglichen Anlagen freigehalten wird.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Für einen klassischen Badeurlaub sind die Monate Dezember bis März ideal, da das Wetter in dieser Zeit meist trocken und warm ist. Die Zeit von Juni bis Oktober ist regenreicher und daher weniger empfehlenswert. Aufgrund der eingeführten Besucherquoten ist es wichtig, den Urlaub rechtzeitig im Voraus zu planen.

 

Wie kommt man hin?

Boracay ist per Fähre von Caticlan auf der Nachbarinsel Panay aus erreichbar, wo sich der nächstgelegene Flughafen befindet. Alternativ ist die Anreise über den internationalen Flughafen von Kalibo möglich.

#5 Banaue +9 Empf.

Banaue ist ein Ort auf der Insel Luzon auf den Philippinen. Er liegt auf einer Höhe von 1200 Metern in der Kordillere, direkt am Berg Amuyao. Bekannt ist das Dorf für seine zahllosen Reisterrassen, die vor mehr als 2000 Jahren vom Volk der Ifugao angelegt wurden und seit 1995 zum Unesco-Welterbe gehören. Die Terrassen dienen dazu, das Wasser aus den umliegenden Bergwäldern aufzufangen und gezielt zu verteilen, um den Reisanbau zu ermöglichen. Noch heute werden sie von der lokalen Bevölkerung in traditioneller Handarbeit bewirtschaftet.

 

Die Reisterrassen von Banaue, ein achtes Weltwunder

Banaue ist ein malerisches Dorf auf den Philippinen und eines von elf Siedlungsgebieten des Stammes der Ifugao. Aufgrund der Höhenlage und des Gebirgsklimas sind die Temperaturen dort eher kühl. Die Einheimischen leben seit mindestens zwei Jahrtausenden vom Reisanbau, wobei der Tourismus heute eine immer wichtigere Rolle spielt. Die Wasserbecken, welche die Terrassen von Banaue bilden, wurden von Hand aus Materialien wie Schlamm und Stein errichtet. So wurde die Landschaft über Jahrtausende hinweg geformt. Die Bewohner bezeichnen ihre Reisfelder manchmal als Treppen zum Himmel, da man beim Aufstieg zu den verschiedenen Becken im Tal einige Höhenmeter überwinden muss.

Von Banaue aus kannst du durch die umliegenden Reisfelder wandern und Aussichtspunkte wie den Chango View Point oder den Front Size View Point ansteuern. Sportliche Reisende können sich einer mehrtägigen Trekkingtour durch das Tal anschließen, am besten in Begleitung eines ortskundigen Guides.

 

Ausgangspunkt für Trekkingtouren in der philippinischen Kordillere

Die meisten Wanderungen führen dich ganz nah an die Reisfelder heran und zu den benachbarten Dörfern wie Batad, das inmitten eines grünen Amphitheaters liegt, sowie Bangaan oder Cambulo. Die Wege führen tief in die Natur, etwa zu den Tappia-Wasserfällen, einer 21 Meter hohen Kaskade, in der man baden kann, oder zum Naturschwimmbecken von Guihob, das allerdings durch einen Taifun im Jahr 2010 teilweise zerstört wurde. Wer fit ist, kann den Awa View Deck ansteuern, von wo aus sich ein spektakulärer Blick auf die unterhalb liegenden Terrassen bietet. Zwischen den Dörfern verkehren Jeeps als lokales Transportmittel, zudem können vor Ort Fahrräder gemietet werden.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Das Landschaftsbild wandelt sich im Laufe des Jahres erheblich. Während der Regenzeit im Juni und Juli ist alles saftig grün und üppig bewachsen. Zwischen Dezember und März, der Zeit der Aussaat, wirkt die Kulisse trockener und felsiger. Wenn es sich einrichten lässt, solltest du Banaue während des Festivals der Ifugao-Kultur im April besuchen. Dann kannst du über mehrere Tage hinweg traditionelle Kostüme, Gesänge und Tänze erleben.

 

Anreise

Von der Hauptstadt Manille aus nimmst du am besten den Bus nach Banaue. Die Fahrt dauert etwa 9 Stunden. Nachtbusse sind beliebt, doch wer die Aussicht genießen möchte, sollte die Strecke bei Tageslicht zurücklegen.

Ranking der 4 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Philippinen

#1 Picnic Grove (Tagaytay) +6 Empf. 5/5

Der Picnic Grove ist eine grüne Oase hoch über der Stadt Tagaytay mit Blick auf den Taal-See. Hier genießt du die Aussicht bei einem entspannten Picknick. Das Gelände bietet Wiesen, Kiefernwälder und die typischen überdachten Sitzgruppen. Für Abwechslung sorgen eine Seilrutsche, ein Riesenrad und zahlreiche Essensstände für einen gemütlichen Ausflug mit Freunden oder der Familie.

#2 Rizal-Park (Manila) +5 Empf. 5/5

Der Rizal-Park ist eine grüne Lunge im Herzen von Manila, der Hauptstadt der Philippinen. Hier wurde die Unabhängigkeit des Landes proklamiert. Das Gelände beherbergt das Denkmal für den Nationalhelden Rizal. Während der spanischen Kolonialzeit als Luneta bekannt, bietet der Park heute zwischen der Taft Avenue und der Bucht von Manila Gärten, ein Orchidarium und spektakuläre Sonnenuntergänge.

#3 Taal-Vulkan (Talisay) +5 Empf. 5/5

Dieser Ort liegt etwa 60 Kilometer südlich von Manila, der philippinischen Hauptstadt, und zeichnet sich durch seine außergewöhnlichen geologischen Merkmale aus. Der Krater des Vulkans beherbergt einen See, aus dem ein kleiner felsiger Inselkern ragt. Dieser Krater, bekannt als Volcano Island, ist eine Insel inmitten des Taal-Sees. Der See selbst liegt auf der Insel Luzon. Diese verschachtelte Struktur ist weltweit einzigartig.

Der Taal gilt zudem als der kleinste aktive Vulkan der Erde. Leider ist er aufgrund seiner vulkanischen Aktivität, der daraus resultierenden Tsunamis und der Nähe zu besiedelten Gebieten auch der tödlichste Vulkan in der Geschichte der Philippinen.

Das Gebiet wird permanent überwacht, ist aber für Besucher grundsätzlich zugänglich. Da der Vulkan nie vollständig ruht, lassen sich mit etwas Glück harmlose Fumarolen beobachten, die aus dem Krater aufsteigen. Um dorthin zu gelangen, nimmst du ein Banka, ein traditionelles Auslegerboot, das dich in etwa 20 Minuten zur Volcano Island bringt. Von dort aus beginnt der Aufstieg zum Gipfel. Der Weg zum Kraterrand, der bis auf 400 Meter Höhe führt, kann zu Fuß oder zu Pferd zurückgelegt werden. Die Wanderung ist bei der herrschenden Hitze und Luftfeuchtigkeit durchaus anstrengend, aber ohne spezielle Ausrüstung in etwa 40 Minuten machbar. Der Aufstieg zu Fuß ist zudem kostenlos und bietet dir die Freiheit, die Landschaft in deinem eigenen Tempo zu genießen.

#4 Dumaluan Beach (Panglao) +4 Empf. 5/5

Der knapp zwei Kilometer lange Dumaluan Beach ist der weitläufige weiße Sandstrand auf der Insel Panglao auf Bohol, Philippinen. Er ist deutlich ruhiger als der benachbarte Alona Beach und bietet türkisfarbenes Wasser sowie einen flach abfallenden Boden, der ideal für Familien ist. Sonnenaufgänge am Meer, schattige Kokospalmen und feiner Sand machen diesen Ort perfekt für einen Tag voller Entspannung.

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Philippinen: Die Inselwelt der 7000 Versprechen

Stell dir eine Welt vor, in der jede Insel ihre eigene Geschichte erzählt, kristallklares Wasser verborgene Schätze birgt und die offene Art der Menschen jeden Moment bereichert. Willkommen auf den Philippinen, einem Archipel aus 7000 Inseln zwischen dem Chinesischen Meer und dem Pazifischen Ozean, wo tropisches Asien auf spanisches Kolonialerbe trifft.

Philippinen: Ist das die richtige Reise für dich?

Die Philippinen ziehen vor allem Reisende auf der Suche nach Ursprünglichkeit und Abenteuer an. Wenn du von menschenleeren Stränden, einzigartigen Tauchrevieren und spektakulären Vulkanlandschaften träumst, wirst du hier fündig. Taucher finden ihr Paradies, Wanderer ihre Bergpfade und neugierige Entdecker eine faszinierende, vielschichtige Kultur.

Ein kleiner Hinweis: Reisen auf den Philippinen erfordert Geduld und Flexibilität. Die Distanzen zwischen den Inseln sind oft groß, die Infrastruktur stellenweise einfach, und die Regenzeit von Juni bis Oktober kann Pläne schnell durchkreuzen. Manille, das unvermeidliche Tor zum Land, ist eine laute und mitunter überfordernde Megacity. Doch wer diese Hürden nimmt, wird mit unvergesslichen Erlebnissen belohnt.

Luzon: Zwischen urbanem Chaos und Naturwundern

Manille beeindruckt zunächst durch seine schiere Intensität. Die ausufernde Hauptstadt mit ihren 13 Millionen Einwohnern offenbart ihre Reize jedoch erst bei genauerem Hinsehen. Intramuros, der historische, von Stadtmauern umgebene Bezirk, versetzt dich direkt in die spanische Kolonialzeit. Die Barockkirchen, das Kopfsteinpflaster und das Fort Santiago zeugen von vier Jahrhunderten bewegter Geschichte.

Das echte Inselleben beginnt, sobald man die Hauptstadt hinter sich lässt. Ziel sind die Reisterrassen von Batad, die vor 2000 Jahren von den Ifugao in die Berge gehauen wurden. Diese riesigen Stufen schmiegen sich an die Hänge der Kordilleren und bilden eine beeindruckende Kulisse, die heute zum UNESCO-Welterbe gehört.

Ein kleiner Tipp: Meide Batad am Wochenende. Dann strömen die einheimischen Ausflügler dorthin und die Ruhe des Ortes geht verloren.

Vulkane und Walhaie: Abenteuer in der Natur

Der Berg Pinatubo bietet eine der spektakulärsten Wanderungen des Landes. Der Vulkan, der 1991 durch seinen massiven Ausbruch Schlagzeilen machte, beherbergt heute einen türkisfarbenen Kratersee. Der 14 Kilometer lange Hin- und Rückweg führt durch surreale Landschaften, die von alten Lavaströmen geformt wurden.

Weiter südlich, in Donsol, findet zwischen Februar und Mai ein beeindruckendes Naturschauspiel statt: die Wanderung der Walhaie. Die bis zu 12 Meter langen sanften Riesen ziehen durch flache Gewässer und ermöglichen Schnorchlern eine Begegnung mit dem größten Fisch der Welt.

Palawan: Die letzte wilde Grenze

Palawan ist das Sinnbild für ein tropisches Paradies. Die 650 Kilometer lange Inselprovinz trennt das Chinesische Meer von der Sulu-See und punktet mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt zwischen unberührten Urwäldern und makellosen Korallenriffen.

El Nido, ein einst beschauliches Fischerdorf, dient heute als Ausgangspunkt für das Bacuit-Archipel. Diese Kalksteinfelsen ragen wie natürliche Kathedralen aus dem türkisfarbenen Wasser und verbergen Lagunen, die nur per Kajak erreichbar sind. Jedes Eiland hat seinen ganz eigenen Charakter, von feinen Sandstränden bis hin zu versteckten Meereshöhlen.

Ein kleiner Tipp: Buche deine Bootstouren einen Tag vorher direkt am Hafen von El Nido und nicht über dein Hotel. So sparst du 30 % und kannst dir deine Gruppe besser aussuchen.

Coron: Unterwassergeschichte

Das Archipel von Coron birgt unter der Wasseroberfläche einen der schönsten Schiffsfriedhöfe der Welt. Ein Dutzend japanischer Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg ruht in Tiefen zwischen 10 und 40 Metern und dient heute als farbenprächtiges künstliches Riff. Selbst Anfänger können diese historischen Zeugnisse im glasklaren Wasser des Kayangan-Sees erkunden.

Visayas: Das philippinische Lebensgefühl

Die Zentralregion der Visayas steht für die festliche und gastfreundliche Seele des Landes. Cebu, die zweitgrößte Stadt der Philippinen, verbindet Moderne und Tradition. Doch die wahre Magie verbirgt sich auf den umliegenden Inseln.

Bohol ist berühmt für die Chocolate Hills, 1268 perfekt geformte Hügel, die sich in der Trockenzeit braun färben. Im Schutzgebiet für Tarsiere in Corella lassen sich diese faustgroßen Primaten mit ihren riesigen Augen beobachten. Wer diese nachtaktiven Tiere sehen will, braucht vor allem eines: Ruhe und Geduld.

Siquijor: Die mysteriöse Insel

Oft als Insel der Zauberer bezeichnet, kultiviert Siquijor ihre geheimnisvolle Aura zwischen weißen Sandstränden und dichtem Dschungel. Traditionelle Heiler führen hier noch heute überlieferte Rituale fort, während die Wasserfälle von Cambugahay zum Baden in traumhaft blauem Wasser einladen.

Boracay bleibt trotz seiner zeitweiligen Schließung zur ökologischen Sanierung ein weltweiter Maßstab mit seinem vier Kilometer langen, puderweißen Sandstrand unter Palmen. Dank intensiver Umweltschutzmaßnahmen hat die Insel ihren alten Glanz zurückgewonnen.

Ein kleiner Tipp: Meide Boracay in der Hochsaison von Dezember bis Februar. April bis Mai oder September bis November sind deutlich entspannter.

Kulinarische Fusion: Philippinisches Essen

Die philippinische Küche überrascht mit vielfältigen Einflüssen. Adobo, das Nationalgericht, besteht aus in Essig, Sojasauce und Gewürzen mariniertem Schweine- oder Hühnerfleisch. Lechon, ein am Spieß gebratenes Spanferkel, ist der Star bei großen Festen, während Sinigang, eine saure Suppe mit Tamarinde, an Regentagen wärmt.

Das Angebot an exotischen Früchten ist riesig: von süßen Mangos aus Guimaras über duftende Durian aus Davao bis hin zu Rambutan. Ein Muss ist Halo-Halo, ein Eisdessert aus gesüßten Bohnen, Gelee, zerstoßenem Eis und Kondensmilch, das wie ein Regenbogen im Glas aussieht.

Auf den Nachtmärkten zeigt sich das gesellige Leben bei gegrilltem Fisch, Balut (einem angebrüteten Entenei) und Lumpia (frittierte Frühlingsrollen). Ein San Miguel-Bier ist der ideale Begleiter für diese spontanen Feste am Straßenrand.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Trockenzeit von November bis April bietet mit Temperaturen zwischen 25 und 30°C und wenig Regen die besten Bedingungen. März und April können jedoch besonders in Manille sehr heiß werden, mit Temperaturen nahe der 35°C-Marke.

Der Monsun dauert von Mai bis Oktober, wobei die Regionen unterschiedlich betroffen sind. Im Westen des Archipels (Palawan, westliches Luzon) ist die Regenzeit von Juni bis November, während es im Osten fast ganzjährig regnen kann. Taifune treten vorwiegend zwischen Juli und September auf.

Für Taucher sind die Bedingungen unterschiedlich: Palawan und Boracay sind von November bis Mai ideal, während Bohol und Siquijor am besten zwischen Februar und Juni besucht werden. Die Walhaie in Donsol zeigen sich von Februar bis Mai.

Anreise auf die Philippinen

Es gibt keine Direktflüge von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Manille. Air France-KLM bietet oft praktische Verbindungen mit Zwischenstopps in Amsterdam und Taipeh an. Auch Emirates, Qatar Airways und Singapore Airlines sind gute Optionen via Dubai, Doha oder Singapur.

Cebu Pacific und Philippines Airlines bedienen Inlandsflüge nach Cebu, Davao, Puerto Princesa (Palawan) und Kalibo (Boracay), sodass du oft nicht zwingend über Manille reisen musst.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte von bis zu 30 Tagen kein Visum. Dein Reisepass sollte noch mindestens sechs Monate gültig sein und du musst ein Rück- oder Weiterreiseticket vorzeigen können. Reisende aus Österreich oder der Schweiz prüfen am besten die Bestimmungen für ihre Staatsangehörigkeit.

Unterwegs auf den Philippinen

Fähren sind das Rückgrat des Inseltransports. 2GO Travel betreibt moderne, klimatisierte Schiffe zwischen Manille, Cebu, Bohol und Palawan. Plane für die Strecke Manille, Cebu etwa 22 Stunden ein, nach Puerto Princesa rund 36 Stunden.

Jeepneys, die bunten, aus alten US-Jeeps von 1945 umgebauten Minibusse, sind das lokale Verkehrsmittel schlechthin. Sie sind günstig, aber langsam. Für kurze Strecken nutzt man meist Tricycles (Motorräder mit Beiwagen).

Für weite Strecken zwischen den Inseln ist das Flugzeug am sinnvollsten. Cebu Pacific, Philippines Airlines und PAL Express bieten oft günstige Tarife, wenn man frühzeitig bucht. Ein Flug von Manille nach Puerto Princesa kostet je nach Saison etwa 50 bis 100 Euro.

In Manille sind die Hochbahnen MRT und LRT die effizienteste Art, durch die Stadt zu kommen. Ein Tagesticket kostet 100 PHP (ca. 1,60 Euro) und deckt das gesamte Netz ab. Taxis sind in der Stadt aufgrund des extremen Verkehrs zu Stoßzeiten oft keine gute Wahl.

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