Château des Sforza à Milan

Top 8 der schönsten Städte in de LombardieRanking 2026

Entdecke die Städte in Lombardie, die unsere Mitglieder am meisten schätzen. Veröffentliche gern deine eigenen Bewertungen, um an diesem gemeinschaftlichen Ranking teilzunehmen.

Die schönsten Städte in de Lombardie

#1 Mailand +171 Empf.

Mailand verbindet Geschichte und Moderne, ohne dabei den eigenen Charakter zu verlieren. Hinter der Fassade als Wirtschafts- und Modehauptstadt verbirgt sich eine Stadt mit tief verwurzeltem Erbe, lebendigen Vierteln und bedeutenden Museen. Zwischen historischen Denkmälern und belebten Gassen finden Reisende eine diskrete Eleganz gepaart mit italienischer Energie, die sich erst bei genauerem Hinsehen erschließt.

Must-Sees

#2 Varese +41 Empf.

Vergiss die Hektik von Mailand. Varese ist eine Gartenstadt, in der prachtvolle Villen auf das Wasser der alpinen Seen treffen. Ob beim Gang über den zum UNESCO-Welterbe zählenden Sacro Monte, einem Besuch im Palazzo Estense oder einer Radtour am Seeufer, die Stadt zeigt ein Italien, das abseits der Touristenpfade liegt. Ein Ziel für Reisende, die Kultur und Natur in entspannter Atmosphäre verbinden wollen.

Must-Sees

#3 Como +24 Empf.

Como bildet den spektakulären Auftakt zum bekanntesten See Italiens. Die Stadt verbindet römische Geschichte und eine lange Seiden-Tradition mit lebendigen Plätzen direkt am Wasser. Der Ort dient nicht nur als Ausgangspunkt für Bootsausflüge zu den malerischen Dörfern am Ufer, sondern bietet mit der Standseilbahn auch Zugang zu einem Panoramablick, bei dem das tiefe Blau des Sees auf das Grün der Alpen trifft.

Must-See

#4 Sirmione +18 Empf.

Sirmione liegt auf einer schmalen Halbinsel und lässt dich tief in die italienische Geschichte eintauchen. Die Kulisse reicht von den mittelalterlichen Burgmauern, die direkt in das türkisfarbene Wasser des Gardasees ragen, bis hin zu den antiken Überresten einer riesigen römischen Villa. Der Ort ist ideal für alle, die historische Stätten und eine romantische Umgebung schätzen. Abgerundet wird der Aufenthalt durch Entspannung in den Thermalquellen oder an den charakteristischen weißen Felsstränden.

Must-Sees

#5 Porlezza +9 Empf.

An den italienischen Ufern des Luganersees gelegen, bietet Porlezza eine Auszeit vom Alltag. Das Leben hier folgt dem Rhythmus der Natur, zwischen dem ruhigen Wasser des Sees und den Wanderwegen, die sich durch die grünen Berge ziehen. Der Ort ist ideal für Familien und Aktivurlauber, die abseits des Trubels der bekannteren Nachbarseen eine entspannte Umgebung suchen. Ein Ziel für alle, die Einfachheit und Authentizität direkt an der italienisch-schweizerischen Grenze schätzen.

Must-See

#6 Bergamo +7 Empf.

Bergame ist die viertgrößte Stadt der Lombardei im Norden Italiens. Das charmante Städtchen ist vor allem für seine Città Alta bekannt, den von historischen Stadtmauern umgebenen alten Kern. Ein Besuch ist die perfekte Wahl für einen Städtetrip, wenn du einmal eine Alternative zum nahen Mailand suchst.

Zwischen Flanieren und Genuss

Bergame zieht Einheimische wie internationale Gäste an, weil man hier das Gefühl bekommt, eine Zeitreise zu unternehmen. Die mittelalterliche Città Alta ist hervorragend erhalten. Am besten lässt sie sich zu Fuß erkunden, um die Atmosphäre in Ruhe aufzusaugen. Ein Highlight ist der chemin de ronde de la Mura, ein fünf Kilometer langer Mauerring, der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Besonders bei Sonnenuntergang bietet sich hier ein beeindruckender Blick. Wer noch mehr Panorama möchte, verlässt das Stadtzentrum und erklimmt die (zahlreichen!) Treppenstufen im Parc des Collines.

Nach diesen Anstrengungen hast du dir eine Stärkung verdient. Die Polenta steht in fast jedem Restaurant auf der Karte und ist das Herz der lokalen Küche. Probiere dazu den formai de mut, einen würzigen Käse aus den Alpen, und beende das Mahl mit dem traditionellen Dessert pollenta e osei, einem mit Mandelpüree und Schokolade gefüllten Biskuitkuchen. Wusstest du übrigens, dass das cremige Stracciatella-Eis angeblich in der Boutique La Marianna am Colle Aperto erfunden wurde?

Eine Stadt voller Kunst und Geschichte

Die historische Bausubstanz in Bergame ist beeindruckend. Auf der Piazza Vecchia sind das Palazzo Nuovo aus weißem Renaissance-Marmor und der Palazzo della Ragione, der älteste Monumentalbau der Stadt, ein Muss. Steige auf den Campanone, der den Platz überragt, und lausche den hundert Glockenschlägen, die hier seit Jahrhunderten jeden Abend um 22:00 Uhr erklingen. Danach lohnt sich ein Spaziergang zu den vier monumentalen Toren, die den Zugang zur Città Alta markieren. Die porte vénitienne San Giacomo ist mit ihrem hellen Stein, der einen Kontrast zum angrenzenden Viadukt bildet, sicher das schönste von ihnen. Auf der Piazza Duomo treffen schließlich die Kathedrale von Bergame, die prachtvolle basilique de Santa Maria Maggiore und die filigrane Colleoni-Kapelle aufeinander. Kunstinteressierte sollten unbedingt die Académie Carrara besuchen, die eine bedeutende Sammlung italienischer Meister des 16. Jahrhunderts beherbergt.

Die beste Reisezeit

Bergame ist ganzjährig ein lohnendes Ziel, da die Stadt zu jeder Jahreszeit interessante Spaziergänge und kulturelle Einblicke bietet. Packe für den Winter jedoch warme Kleidung ein, da das Klima, wie in weiten Teilen Norditaliens, recht kühl sein kann.

Anreise

Die Anreise nach Bergame ist unkompliziert. Wer mit dem Flugzeug kommt, landet am internationalen Flughafen Il Caravage, der nur 5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Da die Stadt nur etwa 50 Kilometer von Mailand entfernt ist, ist sie zudem bequem mit dem Zug oder dem Auto zu erreichen (etwa 1 Stunde Fahrt über die A4 und die E64).

#7 Stresa +3 Empf.

Stresa, auch bekannt als die Perle des Verbano, ist ein Juwel am Westufer des Lago Maggiore, das in seiner Art weltweit seinesgleichen sucht. Der Ort, der bereits im Jahr 998 als «Strixia» in Dokumenten auftauchte, entwickelte sich erst im Mittelalter mit dem Einzug des Adels von einem einfachen Fischer- und Bauerndorf zu einem Zentrum für Stil und Eleganz. Der Bau prachtvoller Paläste und Gärten im 16. und 17. Jahrhundert begründete den Ruf einer Stadt, die heute sowohl Architekturbegeisterte als auch Reisende anzieht, die eine fast schon unwirklich schöne Umgebung suchen.

Villen und Parks wie aus der Zeit gefallen

Die Kulisse ist beeindruckend, wohin man auch blickt. Schon bei der Ankunft in Stresa versetzt die Villa Pallavicino Besucher in die Romantik des 19. Jahrhunderts. Das 1855 erbaute neoklassizistische Anwesen beeindruckt vor allem durch seinen 16 Hektar großen Park. Dieses weitläufige Gelände, das wie ein Balkon über dem See liegt, wirkt mit seinen jahrhundertealten Bäumen fast ein wenig ursprünglich. Neben dem botanischen Garten gibt es einen Tierpark, in dem Affen und Kängurus leben. Die Volieren und die Reste einer Festungsmauer aus dem 13. Jahrhundert runden das Areal ab.

Am Berghang wartet der botanische Garten Alpinia auf 800 m Höhe mit tausend verschiedenen Arten auf, darunter alpine Gewächse sowie Pflanzen aus dem Kaukasus und Japan. Der Blick von hier oben ist phänomenal. Genau diese Aussicht lockte berühmte Persönlichkeiten wie Stendhal, Dickens oder Lord Byron an. Am treffendsten beschrieb Hemingway die Stadt in seinem Roman «In einem anderen Land». Der Schriftsteller stieg gerne im Grand Hôtel des Îles Borromées ab, wo ihm zu Ehren eine Suite seinen Namen trägt. Das Gebäude im Art-Nouveau-Stil ist, wie viele der Luxushotels in der Stadt, ein architektonisches Prachtstück. Diesen Anspruch unterstreichen auch die Villa Ducale aus dem 18. Jahrhundert sowie die Villa Dell'Orto von 1900.

Dolce Vita vor den Inseln

Die kulturelle Seite der Stadt zeigt sich im Rathaus, wo das Musée Pietro Canonica Skulpturen des Künstlers ausstellt, sowie in der Kirche Chiesa dei Ambroio e Teodulo aus dem Jahr 1790 mit ihrer besonderen Deckenbemalung. Die Piazza Cadorna bildet das Herz des Ortes. Hier finden sich kleine Boutiquen, und ein Spaziergang durch die verwinkelten, blumengeschmückten Gassen wirkt wie eine Reise in eine andere Zeit. In den Cafés auf den schattigen Terrassen lässt sich das Treiben wunderbar beobachten. Die Auswahl an Restaurants ist groß, ebenso wie die kulinarische Vielfalt. Auf dem Speiseplan stehen Wurstwaren, Risotto, Ziegenkäse und Gorgonzola. Zum Nachtisch locken Pralinen, Margheritine (mit Zucker bestäubte Butterkekse) oder der Buchweizenkuchen Stinchett.

Die Uferpromenade, die bis zum Bootsanleger führt, gehört zum festen Bild von Stresa. Während man unter riesigen Palmen flaniert und von prachtvollen Häusern umgeben ist, breitet sich der Borromäische Golf vor einem aus. Auf der gegenüberliegenden Seite thront die Einsiedelei Santa Caterina del Sasso seit dem 12. Jahrhundert an der Felswand. Noch bekannter sind die berühmten Borromäischen Inseln, die sich für unvergessliche Ausflüge anbieten. Drei der Inseln können besichtigt werden und bestechen ebenfalls durch ihre prunkvollen Villen, Paläste und Gärten.

Die beste Reisezeit

Die Blütezeit im April und Mai ist in Stresa spektakulär, auch wenn das Wetter im Frühjahr unbeständig sein kann. Es herrscht ein mildes Klima. Von Juni bis September ist sonniges Wetter fast garantiert, allerdings ist die Stadt dann auch gut besucht. Die Musikwochen im Sommer ziehen Künstler aus aller Welt an.

Anreise

Mit dem Auto ist Stresa über die Autobahnen gut erreichbar. Es gibt Fernbusverbindungen aus vielen großen Städten in Italien oder dem Ausland. Mit dem TGV von Paris nach Mailand dauert die Fahrt etwa 7 Stunden, anschließend erfolgt ein Umstieg in einen Regionalzug (Fahrtzeit ab Mailand ca. 1:20 Uhr). Der nächstgelegene Flughafen ist Milano-Malpensa, der etwa 20 km vom Lago Maggiore entfernt liegt und über Bus- und Shuttleverbindungen angebunden ist.

Must-See

#8 Bellagio +2 Empf.

Bellagio liegt im Norden Italiens und wird nicht selten als die schönste Stadt des Landes bezeichnet. Das ist eine Ansage, aber wenn man einmal dort war, versteht man warum. Ihre Popularität verdankt die Stadt vor allem ihrer privilegierten Lage am Comer See, einem der begehrtesten Ziele Italiens. Ein Tag reicht aus, um das Flair aufzusaugen, bevor man die weitere Umgebung des Sees erkundet.

Ein Ort für die feine Gesellschaft

Bellagio trägt den Beinamen Perle des Sees, da sie genau an der Gabelung der beiden Seebecken liegt, die nach Südosten und Südwesten verlaufen. Diese strategische Lage verhalf der Stadt bereits im Mittelalter zu Macht. Im 18. und 19. Jahrhundert wandelte sich Bellagio dann grundlegend zum gefragten Urlaubsort. Zahlreiche Persönlichkeiten ließen sich Villen direkt am Wasser errichten, was den Ruf des Ortes in ganz Europa festigte. Auch heute noch gilt Bellagio als Treffpunkt der gut betuchten italienischen Gesellschaft. Man kann hier prachtvolle Villen und Luxushotels bestaunen. Aber auch Reisende mit kleinerem Budget kommen auf ihre Kosten, allein schon bei einem Spaziergang am Ufer des Comer Sees. Die strategisch platzierten Bänke bieten einen tollen Blick auf das Wasser und die Skulpturen am Wegesrand unterstreichen die Eleganz des Ortes.

Entspannte Spaziergänge

In Bellagio gibt es weniger klassische Sehenswürdigkeiten zum Abarbeiten, als vielmehr eine Atmosphäre, in der man einfach flanieren und den Blick über den See schweifen lassen kann. Die Altstadt ist sehr charmant, und es macht Spaß, durch die alten Gassen und über die Treppen zu schlendern, während man die Fassaden der pittoresken Häuser bewundert. Gönn dir einen Kaffee in der Salita Serbelloni, einer Gasse, die vom Hafen aus in den Ort hineinführt. Was die Gärten betrifft, darfst du die der Villa Melzi nicht verpassen, die zwischen 1808 und 1810 vom berühmten Architekten Giocondo Albertolli angelegt wurden. Sie beherbergen ein neoklassizistisches Palais, eine Kapelle und eine Orangerie. Bei einer Führung kannst du zudem die weitläufigen Gärten der Villa Serbelloni mit ihren Grotten, Statuen und Brunnen entdecken. Die Fundamente des Gebäudes gehen bis in die Antike auf die Zeit von Plinius dem Älteren zurück. Statte schließlich der Kirche San Giovanni am Seeufer und der Basilika San Giacomo einen Besuch ab, in der mittelalterliche Kunstwerke aufbewahrt werden.

Die beste Reisezeit

Der Frühling ist wohl die schönste Zeit für einen Besuch in Bellagio, wenn die Blumen blühen und dem Ort eine besonders romantische Note verleihen. Der Sommer ist ebenfalls angenehm und lädt zum Wassersport auf dem See ein, allerdings musst du dich dann auf deutlich mehr Touristen einstellen.

Anreise

Die meisten Besucher kommen von der Stadt Como aus nach Bellagio, die weniger als eine Stunde von Mailand mit dem Zug oder dem Auto entfernt liegt. Wenn du mit dem eigenen Wagen anreist, beachte, dass die Straßen im Sommer sehr eng sein können und es häufig zu Staus kommt. Eine echte Alternative ist die Anreise mit der Fähre. Drei Gesellschaften bedienen die Städte rund um den Comer See mit regelmäßigen Verbindungen, besonders in den Sommermonaten.

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