Saint-Aignan dans le Val-de-Loire

Top 10 der schönsten Städte in Centre-Val de LoireRanking 2026

Entdecke die Städte in Centre-Val de Loire, die unsere Mitglieder am meisten schätzen. Veröffentliche gern deine eigenen Bewertungen, um an diesem gemeinschaftlichen Ranking teilzunehmen.

Die schönsten Städte in Centre-Val de Loire

#1 Saint-Aignan +45 Empf.

Hier fließt der Cher direkt unterhalb eines Schlosses, das auf einem Felsvorsprung thront und weit abseits der überlaufenen Loire-Schlösser liegt. Die Stadt besticht durch steile Gassen, in den Tuffstein gehauene Höhlenwohnungen und Weinkeller für entspannte Verkostungen.

Der Ort ist zudem ein idealer Ausgangspunkt, um den ZooParc de Beauval zu besuchen oder mit dem Fahrrad entlang des Cher durch die umliegenden Winzerdörfer zu fahren.

Must-Sees

#2 Amboise +45 Empf.

Amboise liegt in der Touraine, wo die Geschichte der französischen Könige auf das Wirken von Leonardo da Vinci trifft. Die Stadt ist geprägt vom königlichen Schloss und dem Clos Lucé, in dem der Künstler seine letzten Jahre verbrachte. Wer durch die Gassen schlendert, lokale Spezialitäten probiert oder die Ufer der Loire erkundet, findet hier eine ideale Mischung aus Kultur und Geschichte für einen Familienausflug.

Must-Sees

#3 Chambord +37 Empf.

Der Name Chambord ist in Frankreich jedem ein Begriff, was vor allem an seinem prächtigen Château liegt. Doch der Ort im Département Loir-et-Cher in der Region Centre-Val-de-Loire hat weit mehr zu bieten, als man bei einem Wochenendausflug vermuten würde.

Das Schloss, seine Gärten und das Anwesen

Chambord ist natürlich in erster Linie das größte und imposanteste der Schlösser an der Loire, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Im 16. Jahrhundert beschloss Franz I., hier eine Jagdresidenz zu errichten, und stieß damit ein gigantisches Bauprojekt an. Das Schloss liegt inmitten des größten umzäunten Waldgebiets Europas, das sich über 50 Quadratkilometer erstreckt und damals das ideale Jagdrevier für den Adel darstellte.

Bei einer Führung erfährst du die faszinierende Geschichte des Gebäudes. Ein absolutes Highlight ist die berühmte doppelläufige Wendeltreppe, bei der sich Personen, die hinauf- und hinabgehen, niemals begegnen. Die Pläne für dieses architektonische Meisterwerk sollen von Leonardo da Vinci persönlich stammen. Nachdem du das Schloss ausgiebig erkundet hast, kannst du den restlichen Tag in den wunderschönen Renaissance-Gärten verbringen. Verliere dich anschließend im riesigen Waldgebiet, das bis heute ein nationales Jagdgebiet ist. Hier kannst du Hirsche, Wildschweine und sogar mediterrane Mufflons beobachten. Von September bis Oktober ist die beste Zeit, um während der Brunftzeit das Röhren der Hirsche zu hören.

Gemüsegärten und Fachwerkhäuser

In Chambord gibt es abseits des Schlosses noch weitere Freizeitmöglichkeiten. Du kannst dir ein Ruder-, Elektro- oder Kanuboot mieten, um über den Kanal zu fahren. Auch eine Fahrt mit einem gemieteten Wägelchen oder einer sogenannten Rosalie entlang der Ufer ist eine gute Methode, um die Flora und Fauna dieses geschützten Feuchtgebiets zu erkunden.

Wenn dich Permakultur interessiert oder du deinen Kindern die Landwirtschaft näherbringen möchtest, solltest du die Gemüsegärten von Chambord besuchen. Die von einem Gärtner geleiteten Workshops bieten einen Einblick in den ökologischen Anbau, der wichtig für unsere Gesundheit und den Erhalt der Artenvielfalt ist. Das geerntete Obst und Gemüse kannst du direkt im Restaurant genießen oder mit nach Hause nehmen.

Auch die Altstadt von Blois, rund zwanzig Kilometer entfernt, lädt zu einem Spaziergang ein. Pack bequeme Schuhe ein, denn die Straßen führen stetig bergauf und bergab. Hier lassen sich hübsche Fachwerkhäuser und historische Stadtpalais bewundern. Die Maison des acrobates an der Place Saint-Louis zählt zu den ältesten Gebäuden des Ortes und wurde vermutlich unter Ludwig XI. erbaut. Genieße außerdem den Blick auf die Loire von der Pont Jacques-Gabriel aus dem 18. Jahrhundert.

Die beste Reisezeit

Die warme Jahreszeit eignet sich am besten für Erkundungen und Spaziergänge in Chambord. Wenn du den großen Touristenströmen entgehen willst, die primär das Schloss besuchen, solltest du den Hochsommer meiden und stattdessen das Frühjahr oder den Herbst wählen.

Anreise

Chambord liegt in der Nähe von Paris und ist mit dem Auto über die A10, A85 oder A71 in nur zwei Stunden erreichbar. Falls du ohne eigenes Fahrzeug unterwegs bist, ist die Anreise mit dem Zug bis zum Bahnhof Blois-Chambord am einfachsten. Zudem gibt es direkte Busverbindungen, die von der Hauptstadt aus zum Schloss Chambord fahren.

Must-See

#4 Chenonceaux +36 Empf.

Chenonceaux ist eine kleine Gemeinde im Département Indre-et-Loire in der Region Centre-Val-de-Loire. Der Ort ist vor allem als Heimat des berühmten château de Chenonceau bekannt, das zu den meistbesuchten Schlössern an der Loire zählt. Die Ortschaft ist ein ideales Ziel für einen Kurztrip am Wochenende.

Auf dem Wasser, in der Luft oder zu Land

Chenonceaux ist ein hübscher Ort, dessen mittelalterliche Straßen zum Verweilen einladen. Geschichtsinteressierte sollten einen Blick in die Kirche Saint-Jean-Baptiste werfen, die im 12. Jahrhundert erbaut und im 16. Jahrhundert umgestaltet wurde. Auch die Maison des Pages und das Wärterhaus, deren gotische Architekturelemente an das Schloss erinnern, sind sehenswert.

Wer die Natur liebt, findet in der Umgebung zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien. Der Fluss Cher bietet eine hervorragende Kulisse für Wassersport. Man kann den Flusslauf mit dem Kanu oder einer Gabarre, einem traditionellen flachen Boot, erkunden. Die Fahrt unter den berühmten Bögen des Schlosses hindurch ist bei Urlaubern sehr beliebt. Wer das Cher-Tal aus der Vogelperspektive erleben möchte, kann einen Rundflug mit dem Heißluftballon, einem Ultraleichtflugzeug oder einem Helikopter unternehmen.

Für Wanderungen führen Wege durch die umliegenden Wälder und Felder. Auch für Radtouren ist die Gegend ideal. Ein Abstecher in eines der Weingüter lohnt sich, um den lokalen Wein zu probieren. Dazu passt eine Platte mit regionalen Spezialitäten wie Rillons und Rillettes.

Das Schloss: Ein absolutes Highlight

Man kann nicht über Chenonceaux sprechen, ohne das Schloss zu erwähnen, das jährlich mehr als 800.000 Besucher anzieht. Es ist eines der bedeutendsten Bauwerke im Loire-Tal. Oft wird es als Château des Dames bezeichnet, da es maßgeblich von einflussreichen Frauen wie Katherine Briçonnet, Diane de Poitiers und Katharina von Medici geprägt wurde. Das Schloss wurde zwischen 1513 und 1517 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Anlage aus dem 12. Jahrhundert errichtet. Die Architektur, insbesondere die eleganten Bögen, die den Cher überspannen, beeindruckt bis heute.

Bei einer Besichtigung lassen sich die Räume erkunden, die mit Blumengestecken und alten Meisterwerken vom 16. bis zum 18. Jahrhundert geschmückt sind. Besonders bekannt sind die beiden übereinanderliegenden Galerien, die auf Initiative von Katharina von Medici entstanden. Auch die Gärten im Renaissancestil sind sehenswert. Auf 12.000 Quadratmetern erstrecken sich gepflegte Blumenbeete, die bei jedem Besuch ein harmonisches Bild bieten.

Anreise

Chenonceaux liegt etwa 40 Minuten mit dem Auto von Tours entfernt und ist von Paris aus über die Autobahn A10 in etwa 2 Stunden und 50 Minuten erreichbar. Alternativ gibt es die Anreise per Flugzeug bis zum Flughafen Tours, von wo aus ein Zug (TER) direkt zum Bahnhof von Chenonceaux fährt.

Die beste Reisezeit

Chenonceaux ist ganzjährig einen Besuch wert, da das Schloss jeden Monat für Gäste geöffnet ist. Die warme Jahreszeit eignet sich jedoch am besten für ausgiebige Erkundungstouren in der Natur. Wenn du im Sommer reist, solltest du dein Ticket für das Schloss Chenonceau rechtzeitig im Voraus reservieren.

Must-See

#5 Blois +24 Empf.

Blois ist eine überschaubare Stadt im Loiretal, die ein gelungenes Zusammenspiel aus königlichem Erbe und der entspannten Atmosphäre am Fluss bietet. In der historischen Altstadt zeugen zahlreiche Bauwerke, Museen und steile Gassen von der bewegten Vergangenheit. Mit ihrem Blick auf die Loire und einem vielfältigen kulturellen Angebot ist Blois ein Ziel für alle, die Geschichte und ausgedehnte Spaziergänge in einer ruhigen Umgebung abseits der großen Touristenströme suchen.

Must-See

#6 Azay-le-Rideau +19 Empf.

Auf einer Insel in der Indre wirkt das Schloss von Azay-le-Rideau wie eine Erscheinung aus weißem Stein. Das Meisterwerk der frühen französischen Renaissance, errichtet unter Franz I., spiegelt sich in den stillen Wassergräben. Der Ort selbst lädt mit seinen blumengeschmückten Gassen, Handwerksläden und regionalen Restaurants zum entspannten Verweilen ein. Nur wenige Kilometer entfernt bewahrt das Schloss de l'Islette die Erinnerung an Rodin und Camille Claudel. Ein Ort für einen ruhigen Zwischenstopp im Loiretal.

Must-See

#7 Chartres +16 Empf.

Als Präfektur des Départements Eure-et-Loir ist Chartres vor allem für seine Kathedrale bekannt, deren prächtige blaue Glasmalereien zum Unesco-Welterbe gehören. Notre-Dame de Chartres bewahrt fast 2.600 m² an mittelalterlichen Fensterflächen und beherbergt den berühmten Voile de la Vierge (Schleier der Jungfrau), der der Überlieferung nach von Maria bei der Verkündigung getragen wurde. Die beiden Glockentürme der Kathedrale, einer im romanischen, der andere im gotischen Stil, sind schon von weitem zu sehen. Die Kathedrale ruht zudem auf der größten Krypta Frankreichs, der Fulbert-Krypta, die im Sommer sogar bei Kerzenschein besichtigt werden kann.

Die Hauptstadt der Glasmalerei

Noch heute gibt es in Chartres zahlreiche Kunsthandwerksbetriebe, die jahrhundertealte Techniken der Glasbläserei und Glasgestaltung pflegen. Das Centre International du Vitrail versammelt darüber hinaus 70 authentische Glasfenster aus der Zeit der Renaissance. Es wurde 1980 im enclos de Loëns eröffnet, einem Ort, der dem Bistum einst als Speicher für die Ernte diente. Auch die Street-Art-Szene ist präsent: Das mit Wandgemälden verzierte Viertel Bel-Air, das auf das lokale Erbe anspielt, zieht viele Besucher an.

In unmittelbarer Nähe wurde der ehemalige Bischofspalast in einen Ausstellungsort umgewandelt. Das Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert beherbergt heute das Museum des Beaux-Arts von Chartres. Bestaune dort das beeindruckende Eingangsportal und die schöne Treppe aus Schmiedeeisen, die beide im Louis XV-Stil gefertigt wurden. Im Inneren entdeckst du bedeutende Kunstwerke, darunter zwölf Emaille-Arbeiten, die der Emaillemaler Léonard Limosin im Auftrag von König Franz I. anfertigte, Werke des Malers Maurice de Vlaminck und das Gemälde „Enfant de chœur“ von Soutine. Auch die Glaskunst wird mit zahlreichen Werken des Bildhauers und Glaskünstlers Henri Navarre gewürdigt.

Wer sich für Geschichte interessiert, sollte das Schloss de Maintenon besuchen. Es ist ein hervorragend erhaltenes Schloss mit einem französischen Garten und den Überresten eines Aquädukts, das unter Ludwig XIV. dazu dienen sollte, das Wasser der Eure bis nach Versailles zu leiten.

Eine angenehme tausendjährige Stadt

Schlendere anschließend durch die Straßen der Altstadt, wo du auf die ältesten, mit Fachwerk verzierten Häuser von Chartres triffst, wie etwa la Maison du Saumon. Der Gemüsemarkt, der unter einer schönen Markthalle im Baltard-Stil des 19. Jahrhunderts stattfindet, ist besonders sehenswert. Ein Spaziergang entlang der Eure bietet eine idyllische Route nahe der Natur. Im Norden erreichst du vielleicht den gelungenen Gartenbau-Park von Chartres. Im Süden kannst du den Park entlang der Eure durchqueren, bevor du eine lokale Kuriosität entdeckst: die maison Picassiette, deren Wände und Möbel komplett mit Mosaiken bedeckt sind.

Ein Besuch der Hauptstadt der Beauce wäre schließlich nicht komplett ohne einen Abstecher in das Compa oder Conservatoire de l’Agriculture, das eine faszinierende Sammlung historischer Landmaschinen beherbergt.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die warme Jahreszeit zwischen Mai und September ist ideal für einen Besuch in Chartres. Beachte, dass von April bis Ende Dezember allabendlich die Illuminationen von Chartres en lumière stattfinden, bei denen alle lokalen Denkmäler in Szene gesetzt werden.

Anreise

Chartres ist bequem über die Autobahn A11, mit dem Zug oder dem Bus zu erreichen. Von Paris sind es rund 90 Kilometer und eine Zugstunde ab Gare Montparnasse, sodass sich der Besuch gut als Tagesausflug an einen Paris-Aufenthalt anhängen lässt.

Must-See

#8 Chinon +16 Empf.

In der Festung von Chinon überzeugte einst eine siebzehnjährige Bäuerin einen ungekrönten König, ihr eine Armee anzuvertrauen. Sechs Jahrhunderte später bewahren die Mauern aus Tuffstein das Erbe der Plantagenets und von Jeanne d'Arc, während in den in den Fels gehauenen Kellern die besten Rotweine des Val de Loire lagern. Die Unterstadt erstreckt sich mit ihren mittelalterlichen Gassen direkt unterhalb der Wehranlagen, ein Ort zwischen französischer Geschichte und den Erzählungen über Gargantua.

Must-See

#9 Cheverny +16 Empf.

Cheverny lieferte Hergé die architektonische Vorlage für das Schloss Mühlenhof. Das klassizistische Anwesen aus dem 17. Jahrhundert ist das am prunkvollsten eingerichtete Schloss im Loiretal und befindet sich seit sechs Jahrhunderten im Besitz derselben Familie. Mit einer Tintin-Ausstellung, einer Meute von Jagdhunden, thematischen Gärten und den oft unterschätzten AOC-Weinbergen bietet dieser Ort in der Sologne eine ruhige Alternative abseits des Andrangs von Chambord.

Must-See

#10 Tours +13 Empf.

Im Westen Frankreichs an einer strategischen Verkehrsachse zwischen Paris und Bordeaux gelegen, beeindruckt Tours als ehemalige gallo-romane Siedlung und frühere Residenzstadt der französischen Könige vor allem durch die Kathedrale Saint-Gatien und ihre Lebensart. Die Geburtsstadt von Honoré de Balzac dient als idealer Ausgangspunkt für Erkundungen im vallée des châteaux de la Loire. Besonders das Vieux-Tours zieht mit Fachwerkgasschen und Schiefergedächern in den Bann, während rund 600 Hektar Grünflächen zu Fuß, per Rad oder mit einer traditionellen flachen Holzgabare erkundet werden können. Dank eines reichhaltigen Kulturangebots genießt du hier eine entspannte und gastfreundliche Atmosphäre. Neben den klassischen Rillettes locken lokale Spezialitäten wie fouace, Nougat und die Mandelkekse aus Cormery.

Das ozeanische gemäßigte Klima sorgt für bemerkenswert milde Temperaturen.

Ein reiches mittelalterliches Erbe

Der Rundgang beginnt am besten auf der place Plumereau, von den Einheimischen liebevoll «Plum’» genannt, mitten im Herzen der Altstadt. Als geselliger Treffpunkt pulsiert hier das Leben bei Tag und Nacht. Die geschlossene Zeile aus Häusern des 15. Jahrhunderts hinterlässt ebenso bleibenden Eindruck wie die Patrizierhäuser als Zeugen des bürgerlichen Wohlstands von einst. Darunter stechen besonders das Hôtel de Jérôme Binet als ehemaliger Amtssitz des Bürgermeisters und das Hôtel Renaissance Gouüin hervor.

Ein Spaziergang durch die verwinkelten Pflastergassen führt an weiteren Sehenswürdigkeiten vorbei, wie dem Hôtel Raimbault mit seinem Museum für Glasmalerei und Gemmail, der abwechslungsreichen rue du Château Neuf, dem Hôtel de la Croix-Blanche, das auch als Hôtel des ducs de Touraine bekannt ist, der Église Saint-Denis und dem Uhrturm Tour de l’Horloge. Wer die 248 Stufen der Tour Charlemagne auf eine Höhe von 48 Metern erklimmt, wird mit einem umfassenden Panoramablick belohnt.

Der Heilige Saint-Martin prägt als Schutzpatron die Stadtgeschichte; seine Basilika beherbergt ein sehenswertes Mausoleum und ein Museum, für die sich ein Abstecher lohnt.

Zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert in flamboyantem Gotik- und Renaissance-Stil errichtet, zeigt sich die Kathedrale Saint-Gatien von innen wie außen von ihrer besten Seite, vor allem wegen der farbenprächtigen und lichtdurchfluteten Buntglasfenster. Direkt daneben lohnt der cloître de la Psalette einen Besuch. In der näheren Umgebung warten das Grand-Théâtre, das Museum der Beaux-Arts und das Conservatoire national de musique. Kunstinteressierte zieht es vor allem in das Centre de création contemporaine Olivier Debbré.

Eine schattige Pause unter den Kastanienbäumen im parc Mirabeau bringt neue Energie.

Eine junge Universitätsstadt mit viel Natur

Ein weiterer zentraler Treffpunkt ist die place Jean Jaurès mit ihrem imposanten Rathaus und dem Justizpalast. Zu den bevorzugten Flaniermeilen gehören die breite rue Nationale und die geschäftige rue de Bordeaux. Für eine kleine Erfrischung unterwegs sorgt der hübsche Brunnen fontaine de Beaune, der auch als der Brunnen der Verliebten bekannt ist.

Direkt am Ufer der Loire beherbergt das Château de Tours eine anschauliche Dauerausstellung zur Stadtgeschichte sowie wechselnde Kunstschauen.

Entspannung bieten der jardin botanique und der jardin des Prébendes d’Oé, der mit einem Musikpavillon und einem idyllischen Teich punktet. Bei Dämmerung bietet sich vom beleuchteten pont de pierre ein malerischer Anblick.

Besucher im Juni sollten die musikalischen Darbietungen in der Grange de Meslay nicht verpassen, einer ehemaligen Wehranlage, die heute als Konzertsaal dient.

Wer sportlich aktiv werden möchte, zieht es zur île Aucard, während Ruhesuchende auf der île Simon auf ihre Kosten kommen.

Reisende mit Kindern finden im Umland Ausflugsziele wie die Vallée des Rois, den Gadawi Park Sud oder den Indoor-Spielplatz Youpi Mom.

Wann ist die beste Reisezeit?

Um den großen Andrang zu umgehen, empfehlen sich die Monate Mai, Juni und September.

Wie kommt man hin?

Die Anreise mit dem Zug gestaltet sich am unkompliziertesten: Von der Hauptstadt aus dauert die Fahrt knapp über eine Stunde.

Wie kommt man vor Ort von A nach B?

Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Die Fortsetzung des Rankings der schönsten Städte in Centre-Val de Loire

Orléans

#11 Orléans

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Nogent-le-Roi

#12 Nogent-le-Roi

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Villandry

#13 Villandry

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