Andalusisches Zentrum für zeitgenössische Kunst: Bewertungen und praktische Tipps

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3.7/5 3 Bewertungen
Avenida Américo Vespucio, 2 Isla de la Cartuja, 41092 Sevilla, Spanien
Avenida Américo Vespucio, 2 Isla de la Cartuja, 41092 Sevilla, Spanien
Musée d'Arts Contemporains de Séville

Besuch im Andalusischen Zentrum für zeitgenössische Kunst

Die Kombination eines Kartäuserklosters mit moderner Kunst ist so ungewöhnlich, dass sie fast schon selbst ein Kunstwerk darstellt. Wenn dieser Kontrast auf der Flussinsel Cartuja stattfindet, die vom Kanal Alphonse-XIII umspült wird, ist Begeisterung vorprogrammiert. Das Andalusische Zentrum für zeitgenössische Kunst, kurz CAAC, bietet ein kulturelles Erlebnis der besonderen Art. Es nutzt das eindrucksvolle Kloster Santa Maria de Las Cuevas als Kulisse, dessen künstlerisches und archäologisches Erbe ebenso faszinierend ist wie seine Geschichte. Genau das macht den Reiz von Sevilla aus: die Vergangenheit aktiv in die Gegenwart zu integrieren und beides selbstbewusst miteinander zu verbinden.

Das Zusammenspiel von Kunst und Geschichte

Nichts deutete darauf hin, dass dieser geschichtsträchtige Ort einmal ein Zentrum für zeitgenössische Kunst vom 20. Jahrhundert bis heute werden würde. Das Wagnis ist geglückt: Das CAAC hätte keinen passenderen Rahmen finden können, um Werke von Joan Miro, Pablo Palazuelo, Louise Bourgeois oder Candida Höfer zu präsentieren. Die ständige Sammlung ist eine Hommage an die andalusische Kreativität. In einer beeindruckenden Zusammenstellung aus Malerei, Keramik und Fotografie zeigen sich hier bedeutende Künstler, deren Werke oft gesellschaftskritische Züge tragen. Wechselausstellungen, Konzerte und Vorträge halten das Gelände lebendig. Das Kloster selbst ist ein architektonisches Meisterwerk im mudéjaren und gotischen Stil. Seine Geschichte ist bewegt: Ursprünglich wurden hier Lehmvorkommen des Guadalquivir in Öfen gebrannt, bevor eine Marienerscheinung im Jahr 1248 den Bau einer franziskanischen Einsiedelei einleitete. Der Kartäuserorden übernahm den Standort im Jahr 1400 und erweiterte ihn um eine Kirche, einen Kreuzgang und eine Kapelle. Um 1500 wurden die Kirche und die Umfassungsmauer fertiggestellt, bevor der Komplex 1841 in eine Steingutfabrik umgewandelt wurde. Seit 1997 dient dieses prachtvolle Ensemble, das einst auch als Wohn- und Begräbnisstätte von Christoph Kolumbus fungierte, dem CAAC als idealer Ausstellungsort.

Öffnungszeiten

Geöffnet von Dienstag bis Samstag von 11:00 bis 21:00 Uhr, sonntags sowie an ausgewählten Feiertagen von 10:00 bis 15:30 Uhr. Montags geschlossen.
Öffnungszeiten sind Richtwerte und können abweichen

Bewertungen zu Andalusisches Zentrum für zeitgenössische Kunst

Zusammenfassung der 3 Bewertungen
3.7/5
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Empfehlungen insgesamt

Bewertungen nach Besuchsart

Mit Familie
3
Als Paar
3.3
Mit Freunden
3.7

Avygeo-Ranking

#508
weltweit
#389
in Europa
#36
in Spanien
#8
in Sevilla

Ein schöner Rahmen

Ich war vor allem an dem Gelände dieses ehemaligen Klosters interessiert, das später zu einer Keramikfabrik wurde. Das Bauwerk hat mir sehr gut gefallen, besonders die Silhouette, die sich im Wasser spiegelt. Es beherbergt zwei hübsche Kreuzgänge und Kapellen, die von der Architektur der damaligen Zeit zeugen, dazu gibt es eine sehr angenehme Terrasse. Ich war an einem Sonntag dort und konnte ein kostenloses Jazzkonzert besuchen (den Zeitplan findet man auf der Website des Museums).

Die Sammlungen fand ich interessant, manchmal etwas seltsam. Es gibt schöne Keramiken und andalusische Malerei, aber auch ziemlich schwer zu fassende Werke. Wenn Sie kein Kunstliebhaber sind, würde ich es eher nicht empfehlen.

8
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

Um mal etwas anderes zu sehen

Das Alter und die traditionelle Architektur des Ortes täuschen. Die Werke und Kreationen, die man in diesem Museum sehen kann, sind absolut modern und manchmal verwirrend. Sehenswert.

4
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

Eine überraschende Mischung

Ehemaliges Kloster, das zur Keramikfabrik wurde und seit etwa dreißig Jahren ein Museum für zeitgenössische Kunst ist. Das Ganze ergibt eine erstaunliche Mischung. Große Ausstellungsflächen, gotische und maurische Architektur, die in den Kapellen noch sichtbar ist, dazu Malerei, Fotos, Skulpturen, manchmal Inszenierungen, Collagen sowie politische oder philosophische Botschaften.

Interessant, aber nicht unbedingt ein Muss.

6
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :