Parc des Buttes-Chaumont: Bewertungen und Preise für Führungen im Jahr 2026

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Place Armand-Carrel, 75019 Paris, Frankreich
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Buttes Chaumont
Toit du monde

Der Parc des Buttes-Chaumont, als Paris seine eigene Bergwelt erfand

Unter deinen Füßen liegt Gips. Über Jahrhunderte wurde er hier abgebaut, bis diese Ecke im 19. Arrondissement wie eine offene Wunde im Stadtbild klaffte.

Im Jahr 1863 erteilten Napoleon III. und sein Präfekt Haussmann dem Ingenieur Jean-Charles Alphand den Auftrag, hier eine Parkanlage zu errichten. Das 1867 eröffnete Ergebnis ist ein Meisterstück der Landschaftsarchitektur, wie es Paris seitdem nie wieder gewagt hat.

Warum lohnt sich ein Besuch im Parc des Buttes-Chaumont?

Mit seinen 25 Hektar ist dieser Park der steilste und weitläufigste der innerstädtischen Grünanlagen von Paris. Steil abfallende Klippen, ein 1,5 Hektar großer künstlicher See, eine Grotte mit Stalaktiten, Wasserfälle und eine Hängebrücke von Gustave Eiffel: Alles wurde künstlich erschaffen, um die Illusion wilder Natur zu erzeugen, die bis heute fasziniert. Rund 6 Millionen Besucher kommen jedes Jahr hierher.

Was sofort auffällt, sobald man durch das Gitter tritt, ist die plötzliche Stille. Der Lärm der Stadt wird von den Hügeln und dem dichten Blätterdach geschluckt. Der Effekt ist beinahe augenblicklich, und genau das suchen die Pariser hier, nur wenige Metrostationen vom Zentrum entfernt.

Ein Garten auf dem Nichts

Der Untergrund des Parks gleicht einem Schweizer Käse. Jahrzehntelang gruben Steinbrucharbeiter nach Gips, dem Mineral, das erhitzt zu Gipsputz wird. Das Material wurde damals sogar bis in die USA verschifft, weshalb das Viertel einst Quartier Amérique genannt wurde. Als der Park auf diesen erschöpften Steinbrüchen angelegt wurde, musste man ständig gegen Absackungen und Wassereinbrüche im Gestein ankämpfen.

Diese strukturelle Fragilität erklärt die umfangreichen Arbeiten, die seit 2023 laufen, sowie das Großprojekt, das für Ende 2027 geplant ist. Auf Gips zu bauen bedeutet, ein Gelände zu unterhalten, das niemals ruht, egal wie spektakulär die Kulisse auch sein mag.

Der See ist zurück, die Klippen warten noch

Gute Nachrichten für Besucher seit 2024: Der See ist wieder gefüllt. Er wurde Ende 2023 zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten geleert, um 1.800 Kubikmeter Schlamm zu entfernen, und im Frühjahr 2024 wieder angestaut. Stockenten, Lachmöwen und Graureiher sind längst zurück. Auch das Spiegelbild des Temple de la Sibylle auf dem ruhigen Wasser ist wieder sichtbar.

Allerdings bleibt der Zugang zur zentralen Insel gesperrt, ebenso wie die Grotte und die großen Wasserfälle. Die Instabilität des Bodens erfordert Sicherheitsvorkehrungen, die noch einige Jahre bestehen bleiben. Die Sanierungsarbeiten mit einem Budget von 85 Millionen Euro beginnen Ende 2027 und werden voraussichtlich bis etwa 2031 dauern.

Geheimtipp: Um den Temple de la Sibylle trotz der gesperrten Insel zu bewundern, folge dem Südufer des Sees in Richtung der Ziegelbrücke. Von dort hast du den besten Blick auf die felsige Insel und den Pavillon. Morgens, wenn das Licht noch tief steht, ist die Spiegelung im Wasser besonders eindrucksvoll.

Das Leben im Park: Was man hier wirklich macht

Die Nutzung des Parks ändert sich mit der Tageszeit. Im Morgengrauen erobern Läufer die 5 Kilometer Wege mit ihren anspruchsvollen Steigungen. Tagsüber besetzen Familien und Freundesgruppen die hügeligen Wiesen für Picknicks, die oft stundenlang dauern. Abends wandelt sich die Atmosphäre rund um das Rosa Bonheur, die kultige Park-Guinguette, deren Terrasse im Sommer oft weit auf den Rasen übergreift.

Wir haben eine besondere Vorliebe für diesen Park, gerade weil er außerhalb der warmen Tage kaum Touristen anzieht. Es ist das echte Paris ohne Maske, ein Ort des gelebten Alltags. Unter der Woche, außerhalb der Ferienzeit, findet man hier eine seltene Ruhe.

Das solltest du dir ansehen:

  • Die Hängebrücke von Gustave Eiffel, 65 Meter lang und 8 Meter über dem See, bietet einen fantastischen Blick über das gesamte Gelände.
  • Die bemerkenswerten Bäume: eine Morgenländische Platane von 1862, ein Libanon-Zeder von 1880, zwei Ginkgo-Bäume und ein Schnurbaum, dessen Äste sich spektakulär über das Wasser beugen.
  • Der Pavillon Puebla, eine Bar und ein Restaurant im Belle-Époque-Stil inmitten des Grüns, ideal für einen Drink am späten Nachmittag auf der Terrasse über den Baumwipfeln.
  • Die Guignol-Puppentheater mit dem Guignol Anatole und dem Guignol de Paris, jeweils mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen.
  • Der Biodiversitätspfad mit 28 Stationen, abrufbar auf Paris.fr, perfekt, um den Spaziergang in eine echte naturkundliche Entdeckungsreise zu verwandeln.

Das macht den Park so attraktiv

  • Völlig freier Eintritt, an jedem Tag des Jahres.
  • Der größte innerstädtische Park von Paris mit einem einzigartigen Relief, das einen starken Kontrast zu den flachen französischen Gärten bildet.
  • Der See ist seit 2024 wieder mit Wasser gefüllt: Wasserfauna und Tempelspiegelungen sind zurück.
  • Authentisch pariserische Atmosphäre: Jogger, Familien, Picknicker und die Guinguette bilden ein harmonisches Miteinander.
  • Bemerkenswerte Biodiversität: Graureiher, Gebirgsstelzen und Halsbandsittiche nisten auf dem Gelände.

Aktuelle Hinweise

  • Die zentrale Insel, der Temple de la Sibylle, die Grotte und die großen Wasserfälle bleiben aus Sicherheitsgründen gesperrt.
  • Ein Teil des Rundwegs um den See ist ebenfalls nicht begehbar.
  • Das große Sanierungsprojekt beginnt erst 2027: Zugangsbeschränkungen werden noch einige Jahre bestehen.
  • Sehr gut besucht an sonnigen Wochenenden ab 13:00 Uhr; lieber den Vormittag oder einen Wochentag wählen.
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Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind täglich wie folgt: Mai bis September: 7:00 bis 22:00 Uhr. Oktober bis April: 7:00 bis 20:00 Uhr.
Öffnungszeiten sind Richtwerte und können abweichen

Wie viel Zeit du für diese Aktivität einplanen solltest

1,5 bis 3 Stunden, je nach Tempo. Plane die kürzere Zeit ein, wenn du nur eine Runde um den See drehen möchtest. Nimm dir mehr Zeit, wenn du die Wege auf den Anhöhen erkunden, eine Mittagspause einlegen oder dich im Pavillon Puebla oder im Rosa Bonheur niederlassen willst.

*Angaben können sich ändern

Bewertungen zu Parc des Buttes-Chaumont

Zusammenfassung der 9 Bewertungen
4.9/5
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Empfehlungen insgesamt

Bewertungen nach Besuchsart

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5

Avygeo-Ranking

#15
weltweit
#15
in Europa
#11
in Frankreich
#6
in Paris

Eine grüne Oase mitten in Paris

Ich bin schon immer gerne im Parc des Buttes-Chaumont spazieren gegangen. Auch wenn das 19. Arrondissement bei weitem nicht das angenehmste Wohnviertel der Hauptstadt ist, ist dieser Park eine echte Wohltat. Ich finde, dass hier jeder auf seine Kosten kommt: Familien, Freundesgruppen, Jogger und so weiter. Im Sommer ist viel los, aber gut, es ist ja völlig normal, dass jeder das nutzen möchte.

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Für einen entspannten Moment ganz ohne Schnickschnack

Ein kleines Stück Grün mitten im 19. Arrondissement. Dieser Park ist ein angenehmer Ort, um neue Kraft zu tanken und dem Trubel der Stadt zu entfliehen. Gerade die Einfachheit macht seinen Charme aus. Man kommt ohne große Erwartungen hierher, einfach nur zum Entspannen und um die Ruhe zu genießen. Eine gute Adresse für ein spontanes Picknick oder einfach nur, um frische Luft zu schnappen.

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Schöner Park in der Hauptstadt

Ein ungewöhnlicher Ort mit ganz besonderem Charme. Perfekt, um Sonne zu tanken! Es ist wirklich ein einzigartiger Ort in Paris (und sogar unter den Parks im Allgemeinen). Die Hängebrücke ist toll, um die Aussicht zu genießen. Ich mochte auch den Kiosk der Sibylle, von dem aus man eine schöne Sicht auf den See hat. Außerdem öffnet der Park schon früh am Morgen, falls ihr ihn genießen wollt, bevor zu viele Leute kommen.

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Ein sehr schöner Park

Ich liebe diesen Park mit seinen Hügeln, dem See und den großartigen Aussichtspunkten. Es ist eine einzigartige Umgebung zum Spazierengehen, Entspannen oder Picknicken. Ideal zum Joggen, auch wenn einige Wege wegen Bauarbeiten gesperrt sein können. Ein wirklich erholsamer Ausflug in Paris.

4
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Ein schöner und sehr ausgefallener Park

Ich habe diesen Park während eines Schulausflugs entdeckt. Ich war total überrascht, mitten in der Hauptstadt Hügel, eine Grotte, eine Hängebrücke und einen Wasserfall zu finden. Ich habe mich wirklich weit weg von Paris gefühlt. Ich komme im Sommer oft für Picknicks und Spielnachmittage hierher. Mein Lieblingsplatz bleibt das Ufer des Sees mit dem schönen Blick auf den Kiosque Sybille. Ich mag es auch, im Pavillon Puebla zu essen, der eine sehr angenehme schattige Terrasse bietet.

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Voll bei den ersten Sonnenstrahlen

Als ich in Paris gelebt habe, bin ich bei den ersten Sonnenstrahlen sofort in den Parc des Buttes-Chaumont gerannt, um mich im Gras zu entspannen, zu picknicken oder einen Aperitif zu genießen. Er wirkt ein bisschen altmodisch mit seinen künstlichen Felsen aus Beton, die die Natur imitieren. Genau dort befand sich die erste Guinguette Rosa Bonheur, die mittlerweile richtig populär ist.
Schade, dass er so früh schließt, auch wenn ich verstehen kann, dass das aus Sicherheitsgründen notwendig ist.

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Sehr sympathischer Park

Ich habe diesen Park eher durch Zufall entdeckt und fand ihn sehr angenehm. Er bietet abwechslungsreiche und hügelige Landschaften, die eine schöne Abwechslung zu dem sind, was man sonst so in Paris findet. Der Park ist besonders an schönen Tagen toll. Er zieht übrigens viele Besucher an. Mit seinen Wasserfällen und den kleinen Wegen hat man gar nicht mehr das Gefühl, in der Stadt zu sein.

2
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Ein sehr angenehmer Park. Besonders im Sommer

Hügelige Wiesen, Teiche, kleine Pfade, Hängebrücken, Wasserfälle... Dieses kleine Stück Natur inmitten des Betons ist wirklich schön.
Wenn das Wetter gut ist, kann man auf der Terrasse des Rosa Bonheur einen Aperitif genießen oder auf der Wiese picknicken, das sorgt für eine richtig gute Zeit.

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Eine schöne Überraschung

Der Parc des Buttes-Chaumont liegt im 19. Arrondissement, einem Stadtviertel, das in den Reiseführern für Paris nur selten erwähnt wird, und ist zweifellos der schönste Park, den ich in der Hauptstadt gesehen habe.

Er ist groß und sehr abwechslungsreich angelegt, mit Teichen, Hügeln und Felsen mit kleinen Wasserfällen. Es ist wirklich schön, auch wenn natürlich alles künstlich angelegt ist.

Und im Sommer ist es ein echtes Vergnügen, im Rosa Bonheur etwas trinken zu gehen. Es ist zwar viel los, aber man kann sein Getränk draußen im Park genießen!

1
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