Palais du Parlement de Bretagne

Was tun in Rennes: Top 5 Aktivitäten & Highlights

Du suchst Inspiration für Rennes? Entdecke das Ranking der Aktivitäten, die unsere Reise-Community am meisten empfiehlt: historische Stätten, kulturelle Besuche, Orte zum Spazieren und Entspannen...

Ranking der 5 Aktivitäten, die unsere Mitglieder am meisten empfehlen

#1 Thabor-Park +15 Empf. 5/5

In Rennes, dem Herzen der Bretagne, liegt eine Parkanlage, die hoch über der Stadt thront und den Namen eines biblischen Berges trägt. Der Thabor-Park zeugt von der Geschichte der bretonischen Hauptstadt. Spaziere durch französische Gärten, den Botanischen Garten oder die Rosengärten. Lausche einem Konzert im sogenannten l'enfer. Ein wunderbarer Ort für eine Auszeit mitten in der Stadt.

#2 Kathedrale von Rennes +11 Empf. 4/5

Die Kathedrale von Rennes ist die einzige Basilika im römischen Stil in der Bretagne. Während die Granitfassade streng wirkt, überzeugt das Innere mit prachtvollen Fresken, Stuck und Goldverzierungen. Seit 2019 zeigt die Schatzkammer ein Antwerpener Retabel von 1520 mit 80 geschnitzten Figuren. Hier ließen sich einst die Herzöge der Bretagne krönen. Denkmalgeschützt seit 1906.

#3 Parlamentsgebäude der Bretagne +11 Empf. 4.5/5

Das Parlamentsgebäude der Bretagne thront seit dem 17. Jahrhundert über dem Place Royale in Rennes. Das von Salomon de Brosse entworfene Bauwerk beherbergt prachtvolle Wandmalereien von Charles Errard und Noël Coypel. Nach dem Brand von 1994 wurde es vorbildlich restauriert. Heute dient es als Sitz des Berufungsgerichts und empfängt jährlich über 20 000 Besucher bei geführten Rundgängen.

#4 Museum der Schönen Künste Rennes +8 Empf. 5/5

Das Musée des Beaux-Arts de Rennes (Museum der Schönen Künste Rennes) beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei in Frankreich. Die Galerie präsentiert Werke von Georges de La Tour, Rubens, Chardin und Gauguin. Regelmäßige Wechselausstellungen sorgen für neue Impulse. Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle Besucher frei.

#5 Place des Lices +5 Empf. 5/5

Einst Schauplatz mittelalterlicher Turniere, erwacht die Place des Lices jeden Samstagmorgen zum Leben. Hier findet einer der bekanntesten Märkte des Landes statt. Zwischen den beiden Markthallen aus dem 19. Jahrhundert verkaufen lokale Erzeuger Cidre und Galettes, während ringsum die Fachwerkhäuser das Stadtbild prägen. Ein Ort, der das gesellige Flair von Rennes perfekt einfängt.

Die Karte der Highlights in Rennes

Rennes, die bretonische Hauptstadt, die niemals schläft

Samstagabend, 23:00 Uhr, in der rue de la Soif. Die Menschenmassen drängen sich auf die Straße, Gläser klirren, und die Gespräche vermischen sich zu einem fröhlichen Stimmengewirr. Rennes beherbergt 70.000 Studierende auf 220.000 Einwohner. Dieses Verhältnis prägt eine Stadt, in der die Energie ständig zirkuliert, die Terrassen der Cafés immer gut gefüllt sind und jede Woche Konzerte, Ausstellungen sowie unerwartete Veranstaltungen stattfinden. Die bretonische Hauptstadt hat ihre Fachwerkhäuser bewahrt und pflegt gleichzeitig eine völlig unverkrampfte Modernität.

Rennes: Die ideale Stadt für ein Wochenende ohne Auto

Du magst Fußgängerzonen, belebte Markthallen und ein Nachtleben, das bequem zu Fuß erreichbar ist? Dann bist du in Rennes genau richtig. Die Stadt lässt sich komplett ohne eigenes Fahrzeug erkunden, da Metro und Busse das Wesentliche abdecken und die Stimmung von Montag bis Sonntag lebendig bleibt. Wer Strandurlaub sucht, wird hier nicht fündig, denn die Küste ist eine Stunde Fahrt entfernt. Auch Ruhesuchende könnten das Zentrum am Wochenende als laut empfinden. Doch für einen kulturellen und festlichen Kurztrip gibt es in der Bretagne kaum einen besseren Ort. Die Stadt eignet sich besonders gut für Alleinreisende und Paare, die abends ausgehen möchten, ohne ein Vermögen auszugeben.

Günstige Preise für eine Metropole

Rechne mit 80 bis 130 Euro pro Tag für zwei Personen. Hotels im Zentrum liegen bei 70 bis 110 Euro pro Nacht, eine komplette Mahlzeit mit Galette und Cidre kostet etwa 12 bis 18 Euro pro Person. Ein Ticket für die Metro kostet 1,50 Euro, und die meisten Museen verlangen weniger als 10 Euro Eintritt.

Das historische Zentrum: Fachwerk und Kopfsteinpflaster

Der mittelalterliche Kern blieb von den Bombenangriffen 1944 wie durch ein Wunder verschont. Die Fachwerkhäuser drängen sich dicht an dicht um die place des Lices. Jeden Samstagmorgen findet hier ein riesiger Markt statt: Über 300 Händler verkaufen frische Austern, die direkt vor Ort geöffnet werden, sowie regionalen Cidre. Die place Sainte-Anne ist der Ort mit den begehrtesten Außenterrassen. Die bunten Fassaden vermitteln trotz der Größe der Stadt eine dörfliche Atmosphäre. Von hier aus erstreckt sich die rue Saint-Michel, im Volksmund rue de la Soif genannt, die auf wenigen hundert Metern Dutzende Bars beherbergt. Von Donnerstag bis Samstag herrscht hier Hochbetrieb.

Tipp vom Experten: Wer den Markt am Samstag besuchen möchte, sollte vor 10:00 Uhr kommen, um das Gedränge zu vermeiden. Trink einen Kaffee an der Theke der Markthalle Martenot und beobachte das Treiben der Markthändler.

Das Parlament und die Quais: Das andere Gesicht

Das Parlement de Bretagne dominiert die gleichnamige Place mit einer etwas kühlen Majestät. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das 1994 durch ein Feuer verwüstet wurde, wurde originalgetreu restauriert. Bei geführten Besichtigungen kann man die Grand'Chambre mit ihren bemalten Decken bewundern. Die Reservierung erfolgt über das Fremdenverkehrsamt. Die quais de la Vilaine bieten einen angenehmen Spazierweg bis zum parc du Thabor. Dieser zehn Hektar große Garten ist eine Mischung aus Rosengarten, französischem Garten und Waldgebiet. Die Einwohner von Rennes picknicken hier, sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen. Der Park ist täglich kostenlos zugänglich und der friedlichste Ort im Zentrum.

Das Viertel Sainte-Anne und die Außenbezirke

Nördlich des Zentrums bewahrt das Viertel um Sainte-Anne eine eher wohnliche Atmosphäre. Die portes Mordelaises, Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, bilden den Eingang zur Altstadt. Auf der anderen Seite beherbergt der faubourg Saint-Hélier eher versteckte Adressen, abseits der klassischen Touristenpfade. Das musée des Beaux-Arts, untergebracht in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, zeigt eine eklektische Sammlung von ägyptischer Archäologie bis hin zu Picasso. Der Eintritt kostet 6 Euro, und der Ort ist selbst am Wochenende selten überlaufen.

Tipp vom Experten: Für einen kostenlosen Panoramablick solltest du in die oberste Etage der Champs Libres fahren. Dieser Kulturkomplex beheimatet auch das Bretagne-Museum und ein Planetarium.

Jenseits der Ringstraße

Die Umgebung lohnt sich für einige Ausflüge. Der forêt de Brocéliande liegt vierzig Autominuten entfernt. Zwischen dem Val sans Retour und der Fontaine de Barenton werden hier die Artussagen lebendig. Näher gelegen ist die Stadt Vitré, die ein bemerkenswert gut erhaltenes mittelalterliches Zentrum besitzt. Die Fahrt mit dem Regionalzug dauert nur dreißig Minuten.

Wo kann man in Rennes essen und trinken?

Die Buchweizengalette und trockener Cidre sind das lokale Duo schlechthin. In der rue Saint-Georges reihen sich die Crêperien aneinander, doch die besten verstecken sich oft in den Seitenstraßen. Achte auf der Speisekarte auf den Hinweis zum blé noir de Bretagne IGP (geschützte geografische Angabe für bretonisches Buchweizenmehl). Das Racines, eine moderne Markthalle, bietet Streetfood-Stände und frische Produkte in entspannter Atmosphäre. Für den Abend bietet das Viertel um die rue Vasselot eher gastronomische Restaurants, ohne die hektische Stimmung der rue de la Soif. Ein gâteau breton mit gesalzener Butter ist der perfekte Begleiter zum Kaffee nach dem Essen.

Wo kann man in Rennes und Umgebung übernachten?

Der Bereich um République-Les Lices bringt dich direkt ins Geschehen, allerdings mit dem Nachteil des nächtlichen Lärms am Wochenende. Für mehr Ruhe bietet das Viertel Thabor-Saint-Hélier einen idealen Kompromiss: zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt in friedlichen Wohnstraßen. Wer ein knappes Budget hat, findet ordentliche Optionen in der Nähe des Bahnhofs, der gut an die Metro angebunden ist. Außerhalb der Stadt ermöglichen Gästezimmer in der Umgebung von Brocéliande eine Kombination aus Stadtbesuch und Natur, sofern ein Auto vorhanden ist.

Anreise und Mobilität in Rennes

Der TGV verbindet Paris-Montparnasse in 1 Stunde und 25 Minuten, was Rennes zu einer der am besten erreichbaren Regionalhauptstädte von Paris aus macht. Es gibt auch Direktverbindungen nach Lyon, Lille und Straßburg. Der aéroport de Rennes-Saint-Jacques bietet einige Inlands- und Europaverbindungen, ist aber recht überschaubar. In der Stadt durchquert die automatische Metro das Stadtgebiet von Norden nach Süden. Eine zweite Linie ist im Bau. Das Busnetz von Star ergänzt die Anbindung. Das Zentrum lässt sich leicht zu Fuß erkunden, und mit dem Leihfahrrad-System Star erreichst du entferntere Stadtteile für weniger als 2 Euro am Tag.

Wann ist die beste Reisezeit?

Der Frühling und der frühe Herbst bieten die besten Bedingungen mit milden Temperaturen und moderatem Besucheraufkommen. Die Transmusicales Anfang Dezember ziehen Liebhaber aktueller Musik aus der ganzen Welt an. Vermeide wenn möglich den August: Ein Teil der Studierenden verlässt die Stadt, und einige Adressen schließen für den Urlaub.

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Palais du Parlement de Bretagne
Cathédrale de Rennes
Roazhon Park de Rennes

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3 Bewertungen
+12
Empf.
  • Gesamt 5/5
  • Mit Familie 5/5
  • Als Paar 5/5
  • Mit Freunden 5/5

Zu den Aktivitäten

30 Bewertungen
+59
Empf.
  • Parks und gärten +15 Empf.
  • Kirchen und kathedralen +11 Empf.
  • Schlösser und paläste +11 Empf.
  • Museen +9 Empf.

Rennes, die Stadt, die niemals schläft

Ich bin bei dieser Bewertung wohl etwas voreingenommen, da ich aus Rennes komme! Aber man muss einfach sagen, dass ich meine Stadt für ihre Dynamik und ihr kulturelles Leben liebe. Besonders im Sommer gibt es immer etwas zu tun (egal wie hoch das Budget ist!): Theater, Kino, kostenlose Konzerte und Museen, Freiluftkino, wissenschaftliche und kulturelle Aktivitäten für Kinder, Sportangebote, Parks, Spaziergänge am Ufer der Vilaine...
Wenn ihr die Bretagne besuchen wollt, ist Rennes ein guter Ausgangspunkt: Man findet hier erschwingliche Unterkünfte und kann von dort aus die Umgebung erkunden. Rochefort en Terre, Saint Malo oder auch der Wald von Brocéliande sind nicht weit entfernt...

10
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

Ideal gelegen

Ein sehr guter Ausgangspunkt, um die Bretagne zu erkunden. Leicht erreichbar, sogar aus dem Süden (mit dem Flugzeug). Eine Stadt, die selbst einige schöne Orte zu bieten hat.

Und gar nicht weit entfernt (eine Stunde Fahrt) liegen Paimpont und der Wald von Brocéliande sowie weitere bezaubernde Dörfer.

14
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

Viel Charme

Rennes ist eine Stadt voller Charme mit vielen Orten, die es zu entdecken gilt: der wunderschöne Parc du Thabor, die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern oder auch die Ufer der Vilaine für einen schönen Spaziergang.

Der einzige Minuspunkt ist, dass der Verkehr oft dicht ist. Es ist besser, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, vor allem die Metro.

Für eine originelle Entdeckung empfehle ich den Sportlicheren unter euch, am Marathon teilzunehmen, der für Ende Oktober geplant ist.

11
Empfiehlt :
Gesamtnote :
Mit Familie :
Als Paar :
Mit Freunden :

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