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Was tun in Peru: Top 14 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Peru, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in Peru

#1 Aguas Calientes +26 Empf.

Aguas Calientes, oft als Machu Picchu Pueblo bezeichnet, ist der unvermeidbare Ausgangspunkt für einen Besuch der Inka-Stätte Machu Picchu. Obwohl der Ort primär als Durchgangsstation dient, laden die Thermalbäder, das Museum Manuel Chávez Ballón und die Mandor-Wasserfälle zu einem Abstecher ein. Auf dem Kunsthandwerksmarkt findest du lokale Andenken. Eingebettet in ein grünes Tal, bietet die Stadt die ideale Gelegenheit, um vor oder nach dem Aufstieg zur berühmten Ruinenstadt zur Ruhe zu kommen.

#2 Arequipa +19 Empf.

Arequipa besticht durch ihr koloniales Erbe aus weißem Vulkangestein, das der Stadt den Beinamen "Weiße Stadt" eingebracht hat und über der der Vulkan Misti thront. Das historische Zentrum gehört zum UNESCO-Welterbe und beherbergt kulturelle Highlights wie das Kloster Santa Catalina sowie das Museum der Andenheiligtümer. Von den Aussichtspunkten blickst du direkt auf die Andenlandschaft. Da die Stadt weniger überlaufen ist als Cuzco, bietet sie eine hervorragende Gelegenheit, eine authentische Seite Perus abseits der Touristenpfade zu erleben.

#3 Cusco +18 Empf.

Die meisten Reisenden sehen in Cusco lediglich das Sprungbrett zum Machu Picchu und ziehen nach kurzer Zeit weiter. Das ist ein Fehler, denn die einstige Hauptstadt des Inkareiches bewahrt ein historisches und kulturelles Erbe, das weit über die bloße Durchreise hinaus Beachtung verdient. Wer hier ist, sollte sich Zeit für die Stadt nehmen.

Eine Reise durch die Zeit zwischen Kolonialgeschichte und Inka-Tradition

Ein kurzer Spaziergang durch die Gassen fühlt sich an wie eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert. Da die Stadt auf 3.350 Metern Höhe liegt, solltest du die Höhenluft nicht unterschätzen und dir Zeit zur Akklimatisierung nehmen. Den besten Eindruck vom Puls der Stadt bekommst du auf der Plaza de Armas, dem geschäftigen Zentrum, wo Händler und Einheimische aufeinandertreffen. Direkt daneben steht die 1559 von den Spaniern errichtete, wuchtige Kathedrale von Cusco.

Wenn dir das Treiben im Zentrum zu hektisch wird, lohnt sich der Besuch im Qorikancha (Tempel der Sonne), der wie kaum ein anderer Ort die gewaltsame Überlagerung der Inka-Kultur durch die spanischen Konquistadoren zeigt. Archäologisch Interessierte kommen voll auf ihre Kosten, denn im Umkreis von zehn Kilometern warten beeindruckende Zeugnisse der Vergangenheit, allen voran die Festung Puca Pucara und Sacsayhuaman. Ein lohnendes und ungewöhnliches Ziel ist zudem das geheime Tal von Moray, wo die kreisförmigen Terrassen der Inka als landwirtschaftliches Forschungslabor dienten und deren wissenschaftliches Geschick belegen. Für einen tieferen Einblick in diese Geschichte empfiehlt sich das Inka-Museum im Stadtzentrum.

Cusco, das Herz Perus

Cusco ist ein Spiegelbild des peruanischen Lebensgefühls. Auch wenn die wirtschaftlichen Fäden heute in Lima zusammenlaufen, bleibt die Stadt kulturell das eigentliche Zentrum des Landes. Um den Alltag der Menschen hautnah zu erleben, besuchst du am besten den Markt von San Pedro nahe der Plaza de Armas. Hier findest du alles: vom echten peruanischen Poncho über kunsthandwerkliche Keramik bis hin zu landestypischen Gewürzen und exotischen Früchten. Am besten lässt sich die Stadt jedoch bei einem ziellosen Spaziergang durch die schmalen, historischen Gassen erkunden.

Verlasse ruhig die ausgetretenen Touristenpfade und steige hinauf in das Viertel San Blas, das für seine traditionelle Architektur, seine Künstlerateliers und sein lebendiges Ambiente bekannt ist. Wenn du den besten Ausblick über die Stadt und die umliegenden Andengipfel suchst, ist der Aussichtspunkt an der Plaza San Cristobal de Cusco die richtige Adresse.

Wann ist die beste Reisezeit?

Dank des milden Klimas ist Cusco das ganze Jahr über gut zu bereisen. Da die Stadt jedoch ein touristischer Anziehungspunkt ist, empfehlen wir, die Hauptsaison in den Monaten Juli, August und Dezember zu meiden, um den größten Menschenmassen zu entgehen.

Anreise

Der Flughafen von Cusco ist hervorragend angebunden und bietet zahlreiche Verbindungen zur peruanischen Hauptstadt Lima. Ein Flug von Deutschland nach Lima kostet meist etwa 700 bis 1.100 Euro, wobei die reine Flugzeit für eine Direktverbindung bei etwa 12,5 Stunden liegt. Da Peru über ein sehr gut ausgebautes Fernbusnetz verfügt, ist die Stadt zudem problemlos auf dem Landweg erreichbar, selbst von der bolivianischen Grenze aus.

#4 Nasca +17 Empf.

Nazca liegt im Süden Perus und ist weltbekannt für die riesigen Scharrbilder in der Wüste, deren genaue Bedeutung bis heute Rätsel aufgibt. Neben diesen Bodenzeichnungen bietet die Region weitere archäologische Einblicke, etwa den Friedhof von Chauchilla oder die Aquädukte von Cantalloc, die das technische Geschick der Nazca-Kultur verdeutlichen. Die zeremonielle Stätte von Cahuachi ergänzt das Bild dieser präkolumbischen Zivilisation. Wer sich für Archäologie und karge Wüstenlandschaften interessiert, findet hier ein spannendes Reiseziel.

#5 Puno +14 Empf.

Puno ist das Tor zum Titicacasee und ideal, wenn du tief in die andinen Traditionen eintauchen möchtest. Die schwimmenden Inseln der Uros, die Textilkunst auf der Insel Taquile und der Panoramablick vom Mirador Kuntur Wasi prägen das Erlebnis. Wegen der großen Höhe und der lebendigen Folklore ist die Stadt eine markante Station, um ein Peru abseits der ausgetretenen Pfade zu erleben.

Ranking der 9 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Peru

#1 Machu Picchu (Aguas Calientes) +20 Empf. 4.8/5

Das UNESCO-Welterbe Machu Picchu zählt zu den berühmtesten präkolumbischen Stätten in Südamerika. Die Anlage gilt mit ihren Mauern aus poliertem Stein und den angelegten Terrassen als architektonisches Meisterwerk der Inka. Im 15. Jahrhundert über der Region Cusco errichtet, wurde der Ort kurz nach der spanischen Eroberung verlassen. Seit 1911 wiederentdeckt, ist er heute für Geschichtsinteressierte ein bedeutendes Ziel.

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#2 Oase von Huacachina (Ica) +9 Empf. 5/5

Die Oase von Huacachina liegt bei Ica und ist eine Lagune inmitten gewaltiger Dünen in der Wüste von Peru. Besucher kommen wegen der Kontraste und für Aktivitäten wie Sandboarding oder Buggy-Touren. Ein Spaziergang am Wasser bietet Entspannung, während Bars und Restaurants abends für Stimmung sorgen. Ein beliebter Stopp auf Reisen durch den Süden von Peru.

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#3 Kloster Santa Catalina (Arequipa) +9 Empf. 5/5

Mitten im Zentrum von Arequipa liegt das Kloster Santa Catalina, ein riesiger religiöser Komplex aus dem 16. Jahrhundert. Die Anlage gleicht einer kleinen Stadt mit farbenfrohen Innenhöfen, stillen Gassen und historischen Zellen. Die koloniale Architektur und die meditative Atmosphäre machen den Besuch besonders eindrucksvoll. Du kannst das Gelände eigenständig oder bei einer Führung erkunden, teilweise sogar nachts.

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#4 Aussichtspunkt El Condor (Puno) +8 Empf. 3.5/5

Der Aussichtspunkt El Condor in Puno bietet einen weiten Blick auf den Titicacasee, seine schwimmenden Inseln und die umliegenden Anden. Der Ort ist bekannt für das Licht bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sowie für einfache Wanderungen. Auf etwa 3800 Metern Höhe ist etwas Akklimatisierung ratsam, doch das Panorama belohnt jeden Aufstieg für Reisende in Peru.

#5 Inka-Festung Sacsayhuamán (Cusco) +8 Empf. 4.5/5

Hoch über Cusco thront die Inka-Festung Sacsayhuamán, ein architektonisches Meisterwerk mit gigantischen, passgenau gefügten Steinblöcken. Die einstige Festung und Kultstätte bietet einen weiten Blick über die Stadt. Besuche die Terrassen und Tempelruinen zu Fuß oder mit dem Taxi. Jeden 24. Juni wird das Gelände zum Schauplatz des Inti Raymi, dem traditionellen Fest der Sonne.

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#6 Nazca-Linien (Nasca) +6 Empf. 4/5

Die Nazca-Linien sind riesige Bodenzeichnungen, die vor über 1.500 Jahren von der Nazca-Kultur in die Wüste im Süden von Peru gezeichnet wurden. Der Ursprung bleibt rätselhaft, wobei Forscher religiöse oder astronomische Zwecke vermuten. Ein Rundflug ist ideal, um die Figuren zu sehen, während Aussichtsplattformen nur Einblicke in einzelne Motive bieten. Als UNESCO-Welterbe sind sie sehr empfindlich und benötigen stetige Schutzmaßnahmen.

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#7 Steinwald von Marcahuasi (San Pedro de Casta) +2 Empf. 5/5

Der Steinwald von Marcahuasi liegt auf einem Hochplateau in über 4.000 Metern Höhe und ist für seine durch Erosion geformten Felsformationen bekannt. Nach einer anspruchsvollen Wanderung ab San Pedro de Casta erwartet dich eine spektakuläre Landschaft für Trekkingtouren. Mythen ranken sich um den Ort, den manche als heilige Stätte antiker Kulturen oder Kontaktpunkt zu Außerirdischen sehen.

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#8 Schmetterlingshaus von Machu Picchu (Aguas Calientes)

Das Mariposario de Machu Picchu (Schmetterlingshaus von Machu Picchu) liegt nur fünfzehn Minuten von Aguas Calientes entfernt. In diesem Schutzgebiet unter der Leitung von Leonardo Serrano Gutiérrez leben über 400 Arten. Während einer zwanzigminütigen Führung erlebst du den gesamten Lebenszyklus der Falter. Ein ideales Ausflugsziel für Familien in Peru.

#9 Museum Manuel Chávez Ballón (Aguas Calientes)

Das Museo de Sitio Manuel Chávez Ballón am Fuße von Machu Picchu präsentiert in sieben interaktiven Ausstellungsräumen über 250 authentische Inka-Objekte. Der angrenzende botanische Garten beherbergt 425 Pflanzenarten, darunter rund 100 seltene Orchideen. Der Eintritt ist täglich von 12:00 bis 16:00 Uhr gegen Vorlage eines Ausweises kostenlos.

Peru: Mehr als nur das Erbe der Inka

Peru ist ein außergewöhnliches Land, das durch seinen tief verwurzelten kulturellen Reichtum und seine unberührte Natur besticht. Es ist ein Land der Kontraste, in dem die Pazifikküste, die mächtige Andenkette und der dichte Amazonas-Regenwald aufeinandertreffen.

Sehenswertes

Zu den absoluten Höhepunkten zählt zweifellos Cuzco, die einstige Hauptstadt des Inka-Reiches, die mit ihrer historischen Tiefe fasziniert. In unmittelbarer Nähe liegen das Heilige Tal und der legendäre Machu Picchu.

Die Stadt Arequipa, auch als weiße Stadt Perus bekannt, ist ebenfalls einen Besuch wert, ebenso wie der Colca-Canyon mit seinen imposanten Kondoren. Auch der Titicacasee, der höchstgelegene schiffbare See der Welt, gehört auf jede Liste.

An der Küste findet sich neben anderen interessanten Orten die Hauptstadt Lima. Peru bietet Besuchern dank der Kombination aus kulturellem Erbe und spektakulären Landschaften eine enorme Vielfalt.

Machu Picchu und das Heilige Tal

Ein Besuch in Peru ist ohne den Machu Picchu kaum denkbar, die ikonische archäologische Stätte auf über 2.400 Metern Höhe. Die Ruinenstadt ist über den bekannten Inka-Pfad oder bequem mit dem Zug ab Cuzco erreichbar und zieht Geschichtsinteressierte wie Abenteurer gleichermaßen an. Das Heilige Tal der Inka, das sich zwischen Cuzco und Aguas Calientes erstreckt, ist zudem reich an beeindruckenden Anlagen wie den Ruinen von Pisac und Ollantaytambo.

Die Rätsel der Nazca-Linien

Im Süden des Landes bewahrt die Wüste von Nazca die rätselhaften Geoglyphen, die vor über 1.500 Jahren in den Boden gezeichnet wurden.

Diese Figuren, die sich nur aus der Luft in ihrer Gesamtheit erfassen lassen, zeigen Tiere, geometrische Formen und menschliche Silhouetten. Ihre Herkunft und Bedeutung geben bis heute Rätsel auf und befeuern zahlreiche Theorien. Ein Rundflug mit einem Kleinflugzeug ist die beste Art, um dieses monumentale Werk zu betrachten.

Die Region um den Titicacasee

Der Titicacasee liegt zwischen Peru und Bolivien und ist der höchstgelegene schiffbare See der Welt. In seinen tiefen Gewässern liegen Inseln, auf denen Gemeinschaften nach alten Traditionen leben. Die schwimmenden Inseln der Uros, die aus Schilf gefertigt sind, geben einen direkten Einblick in diese Lebensweise. Amantani und Taquile, zwei entlegenere Inseln, ermöglichen eine noch authentischere kulturelle Erfahrung.

Die Schätze des Amazonas

Im Nordosten des Landes findet sich ein Teil des peruanischen Amazonasgebiets, das vor allem von Iquitos oder Puerto Maldonado aus zugänglich ist. Diese Wildnis steckt voller außergewöhnlicher Artenvielfalt: Affen, Kaimane, rosafarbene Flussdelfine und unzählige Vogelarten bevölkern die Wälder und Wasserwege. Viele Ausflüge führen mit dem Einbaum tief in den Dschungel, um die Tierwelt in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Gastronomie mit Kontrasten

Peru ist ein kulinarisches Paradies, das für seine Vielfalt geschätzt wird. Ceviche, das Nationalgericht schlechthin, besteht aus rohem, in Limettensaft mariniertem Fisch, der mit Zwiebeln und Mais serviert wird. Eine weitere Spezialität ist Aji de Gallina, ein Hühnerragout, das mit einer würzigen Sauce aus gelben Chilis und Erdnüssen verfeinert wird.

Bei den Getränken ist der Pisco Sour, ein Cocktail aus Pisco, Limettensaft und Eiweiß, ein absolutes Muss.

Wann ist die beste Reisezeit?

Da Peru über sehr unterschiedliche Klimazonen verfügt, gibt es keine pauschale ideale Reisezeit. Man unterscheidet jedoch zwei Perioden: die Trockenzeit von April bis Oktober und die Regenzeit.

Während der Trockenzeit in der hohen Andenregion sind die Temperaturen tagsüber angenehm und sinken nachts stark ab (in Cuzco beispielsweise tagsüber 15 bis 25 Grad, nachts um den Gefrierpunkt). Der Himmel ist meist klar und es regnet nur selten.

An der Küste liegen die wärmsten Monate zwischen Dezember und März mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Es regnet kaum, die Luftfeuchtigkeit ist jedoch hoch. Dies ist die beste Zeit zum Baden, wenngleich die Wassertemperatur aufgrund des kalten Humboldtstroms selten über 24 Grad steigt. In den übrigen Monaten hängt oft ein hartnäckiger Nebel über der Küste, und die Sonne zeigt sich nur selten.

Im Amazonasgebiet dauert die Regenzeit von Dezember bis April. Wer das Amazonasbecken erkunden möchte, sollte diesen Zeitraum meiden. In der Trockenzeit liegen die Temperaturen dort bei etwa 30 Grad.

Anreise

Von Europa aus gibt es regelmäßige Flüge nach Lima, die Flugzeit beträgt meist 12 bis 15 Stunden, oft mit einem Zwischenstopp. Die Preise schwanken je nach Saison, ein Hin- und Rückflug kostet üblicherweise 700 bis 1.200 Euro. Inlandsflüge verbinden die wichtigsten Städte des Landes und verkürzen die Reisezeit erheblich.

Unterwegs vor Ort

Das Busnetz ist gut ausgebaut und die günstigste Art, zwischen den Städten zu reisen. Auf Langstrecken bieten die Busse meist bequeme, verstellbare Sitze.

Inlandsflüge sparen Zeit, besonders bei Reisen in den Dschungel oder in den Süden. In den Städten sind Taxis und Fahrdienste wie Uber verbreitet. Bei traditionellen Taxis ist es oft notwendig, den Preis vor Fahrtantritt auszuhandeln.

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