Besuch im Steinwald von Marcahuasi, eine mineralische Landschaft außerhalb unserer Zeit
Auf über 4.000 Metern Höhe in der Zentralkordillere von Peru gelegen, ist der Steinwald von Marcahuasi ein felsiges Hochplateau, das von durch Erosion geformten Gebilden übersät ist. Dieser Naturort fasziniert ebenso durch seine mondartige Landschaft wie durch die mystischen Theorien, die ihn umgeben. Er ist nach einer anstrengenden Wanderung erreichbar und zieht vor allem Trekkingbegeisterte sowie Naturliebhaber an.
Erstaunliche Felsformationen
Auf einer Fläche von knapp 4 km² ist das Plateau von Marcahuasi mit Felsen gespickt, die menschenähnliche oder tierische Formen annehmen. Manche sehen darin Abbilder untergegangener Zivilisationen, während Wissenschaftler diese Strukturen durch natürliche Erosion erklären. Zu den bekanntesten Formationen zählen der Moai, der Sphinx oder auch die Schildkröte.
Eine anspruchsvolle Wanderung
Der Zugang zum Gelände erfolgt über das Dorf San Pedro de Casta, dem Ausgangspunkt des Hauptpfads. Der Aufstieg dauert je nach Tempo und Akklimatisierung an die Höhe zwischen 3 und 5 Stunden. Wanderer müssen gut ausgerüstet sein, da die Nächte auf dem Plateau eisig sind und das Wetter schnell umschlagen kann.
Ein Ort voller Geheimnisse
Seit einigen Jahrzehnten befeuert Marcahuasi esoterische Erzählungen. Manche betrachten den Ort als Energiezentrum oder als Treffpunkt für extraterrestrische Kontakte. Theorien legen nahe, dass die Felsformationen von einer verschollenen Zivilisation bearbeitet wurden. Diese Überzeugungen sind zwar nicht belegt, tragen aber zur mysteriösen Ausstrahlung des Ortes bei.
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C'est joliment raconté, merci pour cette poésie :)