Notre Dame de la Délivrance à Saint Denis de la Réunion

Was tun in Saint-Denis: die schönsten Aktivitäten & Highlights

Was tun rund um Saint-Denis

#1 Cirque de Salazie (Salazie) 19.7 km +1 Empf. 5/5

Salazie auf der Insel Réunion bietet eine spektakuläre Naturkulisse, die du bei deiner Reise im Indischen Ozean nicht verpassen solltest. Die grüne Bergwelt ist berühmt für ihre zahlreichen Wasserfälle, die in smaragdgrüne Becken stürzen. Da Salazie der am leichtesten zugängliche der drei Talkessel ist, eignet er sich ideal für entspannte Erkundungstouren.

Die Karte der Highlights in Saint-Denis

Saint-Denis de la Réunion im Überblick

Als Verwaltungssitz des französischen Übersee-Départements La Réunion im Indischen Ozean ist Saint-Denis das wirtschaftliche und politische Herz der Insel. Auch wenn viele Reisende den Ort nur als Transitstation nutzen, lohnt sich ein Aufenthalt für die koloniale Geschichte, die Museen und die kreolische Kultur allemal. Die Bevölkerung ist ein Spiegelbild der Insel: weltoffen, lebensfroh und geprägt von einem friedlichen Miteinander verschiedener Glaubensrichtungen, was sich in der direkten Nachbarschaft von Kirchen, Moscheen und tamilischen Tempeln zeigt. Der Jardin de l’état, der Barachois und die rue Maréchal Leclerc gehören zu den festen Anlaufstellen. Wer Zeit hat, sollte die von Korallenriffen geschützten Strände in Saint-Leu und Ermitage besuchen oder in den spektakulären Bergkesseln wandern, wobei Salazie am einfachsten zu erreichen ist. Kulinarisch locken deftige carry épicés, samossas und die lokale vanille du pays.

Das Klima ist tropisch und wird durch die Passatwinde angenehm aufgelockert. Die Temperaturen sind ganzjährig mild, mit Werten um die 25° im Winter und 29° im Sommer. Da die Insel auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten im Vergleich zu Deutschland entgegengesetzt.

Geschäftiges Hafenviertel und koloniale Eleganz

Starte deinen Rundgang an der avenue de la Victoire beim prachtvollen Rathaus aus dem Jahr 1860. Ein skurriler Fakt: Das Gebäude besitzt zwei identische Eingänge, damit sich zwei rivalisierende Politiker bei ihrer Ankunft nicht begegnen mussten. An der Ecke zur rue de Paris stößt du auf die toskanisch geprägte Kapelle Immaculée Conception. In diesem Viertel stehen einige der schönsten kreolischen Villen, etwa das Maison Carrère, das heute das Tourismusbüro beherbergt, oder die Artothèque, ein Zentrum für regionale Kunst. Nicht weit entfernt steht die Cathédrale, die während der Sklavenaufstände von Saint-Leu zeitweise als Gericht fungierte. Zur Entspannung bietet sich der Jardin de l’état an, eine vier Hektar große, unter Denkmalschutz stehende Grünanlage. Alternativ ist der Champ-fleuri mit seinem Fitnessparcours und Spielplätzen ein beliebter Treffpunkt. Kunstinteressierte sollten das Musée Léon-Dierx besuchen, das eine beeindruckende Privatsammlung von etwa 2000 Werken umfasst.

Wer mit Kindern unterwegs ist, findet im Museum d’histoire naturelle spannende Einblicke in die Naturgeschichte, darunter Skelette ausgestorbener Arten wie des Dodo sowie einen Quastenflosser aus Mosambik. Auch die Stadtbibliothek ist einen Besuch wert.

Am Abend empfiehlt sich ein Spaziergang am Barachois, was auf Madagassisch so viel wie kleine Bucht bedeutet. Die gestaltete Promenade mit ihren Kanonen, die aufs Meer gerichtet sind, ist ein beliebter Treffpunkt. Jeden zweiten Samstag im Monat finden hier kostenlose Jazzkonzerte statt. Direkt am Platz liegt die Préfecture, ein Gebäude aus der Zeit der Französischen Ostindienkompanie im 18. Jahrhundert.

Multikulturelles Flair und sportliche Herausforderungen

Ein Bummel durch die rue du Maréchal Leclerc vermittelt dir ein authentisches Bild der ethnischen Vielfalt der Insel. In der lebendigen Geschäftsstraße findest du indische Saris neben chinesischem Kunsthandwerk und moderner Technik. Auf Höhe der Hausnummer 32 steht die erste Moschee von France aus dem Jahr 1905, und an der Nummer 230 beeindruckt ein farbenprächtiger tamilischer Tempel. Auch der große Markt mit seinen Ständen voller tropischer Früchte und lokaler Produkte ist ein Erlebnis.

Für Wanderer ist der sentier de la Providence, ein fünf Kilometer langer Abschnitt des GRR2, ein Muss. Da der Weg durch den gleichnamigen Wald recht steil ist, richtet er sich eher an sportlich ambitionierte Wanderer. Eine Alternative stellt der sentier de la Cascade Maniquet dar.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die ideale Reisezeit für Saint-Denis liegt zwischen April und Oktober.

Wie kommt man hin?

Die Fluggesellschaft Air Austral bietet 12 Direktflüge pro Woche ab Paris an. Durch Kooperationen mit TGV air sind auch Verbindungen aus 19 weiteren französischen Städten mit Zwischenstopp möglich. Ergänzend dazu fliegen Air France und Corsair die Insel an. Eine weitere Option ist die Anreise über Madagascar (mit Air Madagascar) oder île Maurice (mit Air Mauritius).

Wie bewegt man sich vor Ort fort?

Saint-Denis lässt sich am besten zu Fuß erkunden.

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Idealer Ausgangspunkt für die Erkundung von La Réunion

Belebte, kosmopolitische Stadt, europäisch, kreolisch, afrikanisch, mit Geschäften, Restaurants, Clubs, Konzerten, Ausstellungen... Man kann hier wunderbar entspannen, sich unterhalten lassen, ausruhen und vor allem seine Vorräte aufstocken, bevor man sich an die vielen sportlichen Ausflüge wagt, die man auf La Réunion machen kann!

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