Manille

Top 9 der schönsten Städte in PhilippinenRanking 2026

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Die Lieblingsstädte in Philippinen unserer Mitglieder, von der Redaktion empfohlen

#1 Manila +18 Empf.

Manila ist eine Stadt der extremen Kontraste, das lässt sich nicht leugnen. Manche Reisende raten dazu, die philippinische Hauptstadt zu meiden und bezeichnen sie als für westliche Besucher wenig einladend. Andere nennen sie die Perle des Orients und betonen, dass ihr Potenzial völlig unterschätzt wird. Wenn du ohnehin auf den Philippinen unterwegs bist, gibt es gute Gründe, sich auf Manila einzulassen.

Historische Kirchen und Museen

Manila leidet unter dem Ruf von Verkehrschaos, politischer Instabilität und Smog. Dennoch gibt es Stadtviertel, die einen Besuch rechtfertigen. Das koloniale Erbe konzentriert sich vor allem auf das historische Viertel Intramuros, in dem sich die bedeutendsten Monumente und zahlreiche Kirchen befinden. Die Kirche San Agustin aus dem Jahr 1589 ist das älteste Gotteshaus des Landes. Ihr barocker Baustil ist auf die in der Region häufigen Erdbeben ausgelegt, was ihr einen Platz auf der Liste des Unesco-Welterbes einbrachte. Für einen Einblick in die Landesgeschichte ist das Fort Santiago mit seinem Museum über den Nationalhelden José Rizal der richtige Ort. Wer sich für Kultur interessiert, sollte zudem das Museum für Naturgeschichte und Ethnographie sowie das Ayala Museum mit seinen Exponaten zur prä-hispanischen Zeit besuchen. Etwas kurioser ist das Marikina Shoe Museum, das die beeindruckende Sammlung von 800 Paar Schuhen der ehemaligen First Lady beherbergt.

Ein kultureller Schmelztiegel

Die Hauptstadt ist ein Schmelztiegel unterschiedlichster Ethnien. Ein Beleg dafür ist der 1843 gegründete chinesische Friedhof in der Nähe von Manila. Hier finden sich beeindruckende Mausoleen und Sarkophage, die chinesische und westliche Einflüsse vereinen. Von Pagoden bis hin zu dreistöckigen Wohnhäusern für die Verstorbenen ist dieser Ort architektonisch einzigartig. Tauche danach wieder in das turbulente Leben von Chinatown ein, wo Filipinos, Chinesen und Spanier seit Jahrhunderten zusammenleben. Das Viertel entstand bereits 1594 und gilt damit als das älteste Chinatown der Welt. Hier kannst du lokale Spezialitäten wie pancit (chinesische Nudeln), empanadas oder lumpia (eine Mischung aus Frühlingsrolle und Wrap) probieren.

Shopping und Cocktails

Manila ist eine dynamische Metropole, die im 21. Jahrhundert angekommen ist. Du findest hier zahlreiche Boutiquen und eine lebendige Kunstszene, etwa im Cultural Center of the Philippines. Makati, ein modernes Geschäftszentrum etwa 5 Kilometer von Manila entfernt, beherbergt einige der größten Einkaufszentren der Welt. Ein Abend in einer der zahlreichen Rooftop-Bars oder Cocktailbars in Makati gehört für viele Besucher zum Pflichtprogramm.

Beste Reisezeit

Manila ist ganzjährig bereisbar, wobei das Klima von Dezember bis Februar am angenehmsten ist. In den Sommermonaten musst du zwar weniger mit Regen rechnen, die Temperaturen können dann jedoch sehr belastend sein.

Anreise

Ein Flug von Deutschland nach Manila kostet in der Regel mindestens 500 Euro. Dein Flug beinhaltet meist mindestens einen Zwischenstopp, beispielsweise in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Kuwait, bei einer durchschnittlichen Reisezeit von 16 bis 17 Stunden.

Must-See

#2 Tagaytay +11 Empf.

Tagaytay ist eine Gemeinde in der Provinz Cavite auf den Philippinen. Sie liegt im Süden der Insel Luzon, auf der auch die Hauptstadt Manille zu finden ist. Mit einer Höhe von 600 Metern bietet die Stadt ein deutlich milderes Klima als die tiefer gelegenen Regionen des Landes. Der Name Tagaytay stammt aus der Sprache tagalog und bedeutet so viel wie „der Grat“. Die Stadt liegt auf einem Bergrücken, der den lac Taal und seinen markanten Vulkan überragt. Von hier aus hast du einen weiten Blick über die Landschaft. Besonders bekannt ist der Ausblick von der Dachterrasse des Hotels Taal Vista.

 

Die Stadt am Taal-Vulkan

Tagaytay ist vor allem für seine Lage bekannt, die Panoramablicke auf die Caldera und den volcan Taal bietet. Die erhöhte Position wurde strategisch gewählt, um den Ort vor den regelmäßigen Vulkanausbrüchen zu schützen, die in der Vergangenheit zahlreiche Siedlungen in der direkten Umgebung zerstört haben.

Der volcan de Taal gilt als einer der kleinsten aktiven Vulkane der Welt. Sein letzter Ausbruch ereignete sich im Jahr 2020. Er ist Teil des pazifischen Feuerrings. Vom nahegelegenen Dorf Talisay aus kannst du Ausflüge zum Vulkan unternehmen: Nach einer kurzen Bootsfahrt erreichst du den Gipfel in etwa 40 Minuten Fußmarsch, um die Fumarolen, die Krater und den See im Inneren zu erkunden.

Die Bedeutung von Tagaytay wuchs zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Da die Stadt nur wenige Stunden südlich von Manille liegt, entwickelte sie sich zum bevorzugten Rückzugsort für Hauptstädter, die Ruhe und Natur suchten. Im Jahr 1938 besuchte der philippinische Präsident Manuel L. Quezon Tagaytay, um den acte 338 du Commonwealth zu unterzeichnen, der die offizielle Gründung der Stadt besiegelte.

 

Ein Ausgangspunkt für Wanderungen

Tagaytay bietet verschiedene Grünflächen wie den Picnic Grove oder den Parc du peuple dans le ciel. Die Geschichte der Anlagen ist bemerkenswert: Sie wurden ursprünglich als Residenz für den ehemaligen philippinischen Diktator präsident Marcos angelegt. Nach der philippinischen Revolution von 1986 wurde das Gelände gesichert und in einen öffentlichen Park umgewandelt.

Die Umgebung eignet sich hervorragend für Wanderungen auf Gipfel wie den mont Batulao, den mont Talamitam oder den mont Pico de Loro. Die Region ist zudem für ihre Blumenfelder und Kokosnussplantagen bekannt. Ein Bummel über den Markt von Tagaytay lohnt sich, ebenso wie die Verkostung von bufalo, einer kräftigen Rinderbeinsuppe, die als regionale Spezialität gilt.

 

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für eine Reise auf die Philippinen liegt zwischen November und März. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm warm und es fällt nur wenig Niederschlag.

 

Anreise

Von der Hauptstadt Manille aus nimmst du am besten einen Bus vom Busterminal Paranaque Integrated Terminal Exchange (PITX). Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden. Mit dem Auto erreichst du Tagaytay über die Santa Rosa - Tagaytay Road in rund 90 Minuten.

Must-See

#3 Puerto Galera +10 Empf.

Puerto Galera ist ein Küstenort auf der Insel Mindoro in den Philippinen. Wer gerne taucht oder schnorchelt, ist hier genau richtig. Der Ort liegt in der Nähe des Apo Reef, einem fast 34 km² großen Korallenriff, das zum Unesco-Welterbe gehört und eine enorme Vielfalt an Unterwasserflora und -fauna beherbergt. Puerto Galera ist zudem für seine schönen Strände und das breite Angebot an Gastronomie und Freizeitaktivitäten bekannt, was den Ort zu einem beliebten Rückzugsort für Expats aus aller Welt macht.

 

Strände und Freizeit am Meer

In Puerto Galera gibt es zahlreiche bekannte Strände wie den White Beach. Er ist das touristische Zentrum der Insel mit einem regen Nachtleben, Bars, Restaurants und vielen Möglichkeiten für Ausflüge. Weitere schöne Alternativen sind der kleinere und ruhigere Strand von Talipanan, der lebhafte Strand von Sabang, der sich entlang des gleichnamigen ehemaligen Fischerdorfes erstreckt, sowie der Strand von Aninuan.

Puerto Galera eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Aktivitäten zu Wasser und zu Land. Neben dem Tauchen kannst du dich im Jetskifahren, Kajakfahren, Windsurfen, Katamaransegeln oder Hochseeangeln versuchen. Auch an Land mangelt es nicht an Möglichkeiten. Paintball, Mountainbiketouren, Kartfahren, Bogenschießen und Wanderungen stehen für Reisende zur Auswahl.

 

Die Insel Mindoro, reich an Wäldern und Biodiversität

Die Insel Mindoro selbst ist landschaftlich sehr reizvoll und von dichten Wäldern geprägt. Erfahrene Wanderer sollten die Tour zum Mont Halcon in Betracht ziehen, einem der höchsten Gipfel der Philippinen, der auf über 2.500 Meter Höhe liegt. Alternativ lohnen sich Ausflüge zu den 31 Meter hohen Tamaraw-Wasserfällen oder zu den Tukuran-Wasserfällen, um die Flora und Fauna aus der Nähe zu erleben. Zu den Tukuran-Wasserfällen gelangst du übrigens auch ganz abenteuerlich mit einem von Ochsen gezogenen Karren.

Wer sich für die lokale Kultur interessiert, sollte das Dorf der Mangyan an der Südspitze der Insel besuchen. Es wird von einer philanthropischen Familie betreut, um das Erbe dieses lange Zeit verfolgten indigenen Volkes zu bewahren. Im Westen der Insel ist zudem die Kirche der Immaculada Concepcion einen Besuch wert. Sie beherbergt ein Museum für Ausgrabungen, das mit seinen Fundstücken und Relikten einen Einblick in das lokale Kulturerbe bietet.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Die beste Zeit für einen Besuch in Puerto Galera liegt zwischen Januar und April. In diesen Monaten finden auch viele Festivals statt. Beachte jedoch die Taifunsaison, die in den Monaten Oktober und November ihren Höhepunkt hat.

 

Anreise

Von Manila aus nimmst du einen Bus bis zum Anleger von Batangas, von wo aus es mit der Fähre weiter nach Puerto Galera geht. Wenn du von der Insel Tablas anreist, bringt dich eine Fähre nach Roxas, von wo aus die Weiterreise nach Puerto Galera auf dem Landweg erfolgt. Von Coron aus führt die Fährverbindung nach San Jose an der Westküste der Insel. Von dort aus bringen dich mehrere Busverbindungen nacheinander über Roxas und Calapan schließlich nach Puerto Galera.

#4 Boracay +10 Empf.

Boracay ist eine Insel im Archipel der Visayas im Zentrum der Philippinen, etwa 300 Kilometer von der Hauptstadt Manila entfernt. Auf einer Fläche von nur sechs Kilometern Länge und ein bis zwei Kilometern Breite bietet die Insel alles, was man von einem tropischen Urlaub erwartet: weißen Sand und ein Nachtleben, das für seine Intensität bekannt ist. Der Erfolg hat seinen Preis, denn in den vergangenen Jahren stiegen die Touristenzahlen auf bis zu 2 Millionen jährlich. Die Einwohnerzahl wuchs von knapp 12.000 im Jahr 2000 auf über 33.000 im Jahr 2018. Um das Ökosystem zu schützen, ordnete der philippinische Präsident Rodrigo Duterte im Jahr 2018 eine sechsmonatige Totalsperre der Insel an, um tiefgreifende Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

 

Eine paradiesische Insel im Herzen der Philippinen

Boracay vereint alles, was das Klischee einer Trauminsel ausmacht: türkisfarbenes Wasser, eine beeindruckende Unterwasserwelt, beständigen Sonnenschein und eine Infrastruktur mit gehobenen Hotels, Restaurants und Bars. Die Insel ist gleichermaßen ein Ort für ausschweifende Partys, entspanntes Nichtstun oder Tauchgänge. Das Angebot an Aktivitäten ist groß und reicht von Stand-up-Paddling und Surfen über Paragliding bis hin zu Jet-Ski. Ein fester Bestandteil des Insellebens ist zudem der traditionelle Markt D'Talipapa, auf dem frische Meeresfrüchte verkauft werden.

Die beiden bekanntesten Strände sind der White Beach, ein vier Kilometer langer Küstenabschnitt, der regelmäßig zu den zehn schönsten Stränden in Asien gezählt wird, sowie der auf der gegenüberliegenden Seite gelegene Bugalog Beach, der aufgrund der Windverhältnisse bei Wassersportlern beliebt ist. Der White Beach ist in verschiedene Abschnitte, die sogenannten Stations, unterteilt, die historisch auf alte Anlegestellen zurückgehen und heute zur Orientierung dienen. Wer es ruhiger mag, findet im weniger bebauten Norden der Insel abgelegenere Strände und Möglichkeiten für Wanderungen in der Natur.

 

Die Sanierung der Insel Boracay

Während der mehrmonatigen Schließung wurde die Insel umfassend gereinigt und neue Verhaltensregeln eingeführt, darunter ein striktes Verbot von Alkohol und Rauchen an den Stränden. Um den Massentourismus besser zu steuern, wurde ein Besucherlimit von maximal 19.200 Touristen gleichzeitig festgelegt. Hotels, die Umweltstandards nicht einhielten, wurden geschlossen und das Straßennetz erneuert. Um eine illegale Bebauung direkt am Wasser zu unterbinden, gilt heute ein 30 Meter breiter Pufferstreifen entlang der Küste, der von jeglichen Anlagen freigehalten wird.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Für einen klassischen Badeurlaub sind die Monate Dezember bis März ideal, da das Wetter in dieser Zeit meist trocken und warm ist. Die Zeit von Juni bis Oktober ist regenreicher und daher weniger empfehlenswert. Aufgrund der eingeführten Besucherquoten ist es wichtig, den Urlaub rechtzeitig im Voraus zu planen.

 

Wie kommt man hin?

Boracay ist per Fähre von Caticlan auf der Nachbarinsel Panay aus erreichbar, wo sich der nächstgelegene Flughafen befindet. Alternativ ist die Anreise über den internationalen Flughafen von Kalibo möglich.

#5 Banaue +9 Empf.

Banaue ist ein Ort auf der Insel Luzon auf den Philippinen. Er liegt auf einer Höhe von 1200 Metern in der Kordillere, direkt am Berg Amuyao. Bekannt ist das Dorf für seine zahllosen Reisterrassen, die vor mehr als 2000 Jahren vom Volk der Ifugao angelegt wurden und seit 1995 zum Unesco-Welterbe gehören. Die Terrassen dienen dazu, das Wasser aus den umliegenden Bergwäldern aufzufangen und gezielt zu verteilen, um den Reisanbau zu ermöglichen. Noch heute werden sie von der lokalen Bevölkerung in traditioneller Handarbeit bewirtschaftet.

 

Die Reisterrassen von Banaue, ein achtes Weltwunder

Banaue ist ein malerisches Dorf auf den Philippinen und eines von elf Siedlungsgebieten des Stammes der Ifugao. Aufgrund der Höhenlage und des Gebirgsklimas sind die Temperaturen dort eher kühl. Die Einheimischen leben seit mindestens zwei Jahrtausenden vom Reisanbau, wobei der Tourismus heute eine immer wichtigere Rolle spielt. Die Wasserbecken, welche die Terrassen von Banaue bilden, wurden von Hand aus Materialien wie Schlamm und Stein errichtet. So wurde die Landschaft über Jahrtausende hinweg geformt. Die Bewohner bezeichnen ihre Reisfelder manchmal als Treppen zum Himmel, da man beim Aufstieg zu den verschiedenen Becken im Tal einige Höhenmeter überwinden muss.

Von Banaue aus kannst du durch die umliegenden Reisfelder wandern und Aussichtspunkte wie den Chango View Point oder den Front Size View Point ansteuern. Sportliche Reisende können sich einer mehrtägigen Trekkingtour durch das Tal anschließen, am besten in Begleitung eines ortskundigen Guides.

 

Ausgangspunkt für Trekkingtouren in der philippinischen Kordillere

Die meisten Wanderungen führen dich ganz nah an die Reisfelder heran und zu den benachbarten Dörfern wie Batad, das inmitten eines grünen Amphitheaters liegt, sowie Bangaan oder Cambulo. Die Wege führen tief in die Natur, etwa zu den Tappia-Wasserfällen, einer 21 Meter hohen Kaskade, in der man baden kann, oder zum Naturschwimmbecken von Guihob, das allerdings durch einen Taifun im Jahr 2010 teilweise zerstört wurde. Wer fit ist, kann den Awa View Deck ansteuern, von wo aus sich ein spektakulärer Blick auf die unterhalb liegenden Terrassen bietet. Zwischen den Dörfern verkehren Jeeps als lokales Transportmittel, zudem können vor Ort Fahrräder gemietet werden.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Das Landschaftsbild wandelt sich im Laufe des Jahres erheblich. Während der Regenzeit im Juni und Juli ist alles saftig grün und üppig bewachsen. Zwischen Dezember und März, der Zeit der Aussaat, wirkt die Kulisse trockener und felsiger. Wenn es sich einrichten lässt, solltest du Banaue während des Festivals der Ifugao-Kultur im April besuchen. Dann kannst du über mehrere Tage hinweg traditionelle Kostüme, Gesänge und Tänze erleben.

 

Anreise

Von der Hauptstadt Manille aus nimmst du am besten den Bus nach Banaue. Die Fahrt dauert etwa 9 Stunden. Nachtbusse sind beliebt, doch wer die Aussicht genießen möchte, sollte die Strecke bei Tageslicht zurücklegen.

#6 Siquijor +5 Empf.

Siquijor liegt im Archipel der Visayas auf den Philippinen. Lange Zeit galt die Insel als Rückzugsort für Heiler und Voodoo-Praktizierende, weshalb sie von vielen Einheimischen eher gemieden wurde. Für Reisende ist sie jedoch ein echtes Ziel, da das Leben hier entschleunigt abläuft und die Natur weitgehend unberührt geblieben ist. Wenn du anlegst, triffst du auf eine authentische Atmosphäre, geprägt von Seeigelfischern an der Küste und weitläufigen Reisfeldern, die das Inselbild bestimmen.

 

Die Highlights auf Siquijor

Obwohl Siquijor kompakt ist, bietet die Insel eine beachtliche landschaftliche Vielfalt, von Stränden über Naturreservate wie das Schmetterlings-Schutzgebiet von Cabilao bis hin zu türkisfarbenen Wasserfällen. Wenn du Strände suchst, sind der Paliton Beach mit seinen Sonnenuntergängen und der Salagdoong Beach, von dessen Klippen du in das Wasser springen kannst, besonders empfehlenswert. Viele Buchten sind versteckt oder nur schwer zugänglich. Es lohnt sich also, ein wenig Zeit in die Suche nach deinem persönlichen Lieblingsplatz zu investieren.

Die Insel ist reich an Wasserquellen und Höhlen. Die Cambugahay-Wasserfälle sind die bekanntesten und meistbesuchten Plätze. Hier kannst du dich an einer Liane ins Wasser schwingen oder die kleinen, fotogenen Holzflöße nutzen. Ein wichtiger Hinweis: Die Lugnason-Wasserfälle sind dauerhaft geschlossen, da das Wasser für die lokale Landwirtschaft umgeleitet wurde. Höhlenforscher sollten einen Besuch der Cantabon-Höhle einplanen, die regelmäßig für geführte Touren geöffnet ist.

 

Ein anderes Gesicht der Philippinen

Siquijor eignet sich hervorragend, um in den philippinischen Alltag einzutauchen. Ein Teil der besonderen Aura der Insel geht vom Balete-Baum aus. Er ist 400 Jahre alt und soll heilende Kräfte besitzen. Am Fuß des Baumes befindet sich ein Becken für das bekannte fish massage, bei dem kleine Fische deine Füße pflegen. Wer sich für das koloniale Erbe interessiert, sollte die Kirche Saint Antoine de Padoue in Lazi besuchen, die aus Korallengestein errichtet wurde. Direkt gegenüber steht das älteste Kloster der Philippinen. Es ist ein klassisches Beispiel spanischer Kolonialarchitektur mit seinem hölzernen Giebel und den charakteristischen Arkadengängen.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Trockenzeit zwischen Januar und April ist die ideale Zeit, um die Philippinen zu erkunden.

 

Anreise

Es gibt zwei Hauptrouten, um Siquijor zu erreichen. Entweder du nimmst die Fähre von Cebu oder Tagbilaran auf Bohol nach Larena auf Siquijor. Alternativ gibt es Verbindungen von Dumaguete auf der Insel Negros direkt nach Siquijor City. Einmal auf der Insel angekommen, ist ein gemieteter Roller das beste Fortbewegungsmittel, um auch die entlegenen Winkel flexibel zu entdecken.

#7 Makati +5 Empf.

Makati ist eine der siebzehn Städte, die den Grand Manila bilden, die Hauptstadtregion der Philippinen in Asien. Sie liegt auf der Insel Luzon, in einem Ballungsraum mit über 13 Millionen Einwohnern. Makati fungiert als das wichtigste Finanz- und Wirtschaftszentrum des Landes. Es handelt sich um eine der am dichtesten besiedelten urbanen Zonen weltweit, in der Wolkenkratzer und ärmere Wohnviertel in einem oft ungeplanten Stadtbild aufeinandertreffen. Die Stadt ist für ihre Luxushotels, das Nachtleben, gehobene Einkaufsmöglichkeiten und ihre Sicherheitslage bekannt, was sie bei Expats aus dem Westen beliebt macht.

 

Das Geschäftszentrum der Philippinen

Makati bündelt einen Großteil der wirtschaftlichen und finanziellen Aktivitäten des Grand Manila. Zudem ist die Stadt einer der attraktivsten Orte der Hauptstadt für Shopping und Freizeit. Zu den beliebtesten Zielen zählt das Green Belt Mall, ein weitläufiges Einkaufszentrum, das in seinem Inneren einen Stadtpark sowie eine Kapelle aus dem Jahr 1983 beherbergt, die von vielen Menschen zur Einkehr genutzt wird.

In der Nähe dieses Zentrums für Konsum und Unterhaltung befindet sich das Ayala Museum. Das moderne Gebäude zeigt Ausstellungen zur Geschichte der Philippinen von der Vorzeit bis heute und umfasst zudem Galerien mit Werken philippinischer Künstler. Nur wenige Schritte entfernt bietet der Ayala Triangle Garden, eine zwei Hektar große Grünanlage, Raum für Spaziergänge oder zum Joggen. Wer sich für Design interessiert, sollte das Yuchengco Museum besuchen, das lokale und internationale Exponate präsentiert.

 

Nachtleben und Kosmopolitismus

Makati ist bei Touristen und Expats die erste Adresse. Die Auswahl an Ausgehmöglichkeiten ist groß. Die Gegend um die Burgos Street ist aufgrund der hohen Dichte an Restaurants und Bars sehr frequentiert. Es ist wichtig zu wissen, dass dieser Bereich zugleich als das Rotlichtviertel von Manila gilt und dort zahlreiche Prostituierte anzutreffen sind.

An den Wochenenden lohnt sich ein Besuch des Salcedo Market, einem Markt, auf dem du lokale kulinarische Spezialitäten und kunsthandwerkliche Produkte entdecken kannst.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Philippinen sind zwischen November und März am angenehmsten zu bereisen, da die Temperaturen etwas moderater sind und die Zeit trocken bleibt. Die sommerliche Regenzeit zwischen Juni und September sollte eher gemieden werden. Die Monate Dezember und Januar sind die touristischen Hochmonate.

 

Wie kommt man hin?

Makati liegt ideal in der Nähe des internationalen Flughafens Ninoy-Aquino in Manila. Vor Ort nutzt man am besten ein Taxi oder die Jeepneys, das bekannteste Verkehrsmittel auf den Philippinen. Ursprünglich handelte es sich um Jeeps, die nach dem Zweiten Weltkrieg von der amerikanischen Armee zurückgelassen wurden. Sie wurden von der lokalen Bevölkerung umgebaut, farbenfroh verziert und befördern heute oft eine beeindruckende Anzahl an Fahrgästen.

Wer öffentliche Verkehrsmittel bevorzugt, kann die Linie 3 der MRT-Bahn bis zur Station Ayala nehmen.

#8 Coron +5 Empf.

Coron liegt auf der Insel Busuanga im Norden der Philippines in der Provinz Palawan. Die Stadt gab einer Nachbarinsel ihren Namen, die vom Stamm der Tagbanua bewohnt wird, welche seit 1998 die Verwaltungsrechte für das Gebiet innehaben. Die Insel Coron erkundest du am besten per "Island Hopping", also mit einer Tour zu den Riffen und Lagunen an Bord eines traditionellen philippinischen Auslegerbootes, dem Bangka. Mit ihren türkisfarbenen Binnenseen, steilen Karstfelsen und einer Unterwasserwelt voller Korallen zählt die Insel zu den schönsten Zielen des Archipels.

 

Inseltour auf Coron

Die Insel Coron bietet zahlreiche Orte, die es zu entdecken gilt, allen voran die beeindruckenden Binnenseen. Dazu gehören die verschiedenen Farbschattierungen der Green Lagoon, das hypnotische Türkis der Twin Lagoons oder der See Kayangan, dessen Kulisse zwischen den schroffen Felsspitzen fast wie gemalt wirkt. Der Barracuda-See ist eine naturwissenschaftliche Besonderheit, da er aus einer Schichtung von Süß- und Salzwasser besteht. In den Übergangszonen, den sogenannten Thermoklinen, kannst du beim Schwimmen einen Temperaturanstieg auf bis zu 38 Grad in der Tiefe spüren, während die Oberfläche bei etwa 28 Grad liegt.

Natürlich eignen sich die Gewässer rund um die Insel ideal zum Tauchen und Schnorcheln, besonders im Bereich der Siete Pescados. Diese sieben kleinen Inseln sind von außergewöhnlich gut erhaltenen Korallenriffen umgeben. Von Coron aus kannst du zudem zu den Wracks japanischer Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg aufbrechen, wie etwa dem Skeleton Wreck.

 

Den Alltag in Coron erleben

Coron hat sich seinen typisch philippinischen Charakter bewahrt, und Aktivitäten gibt es hier genug. Beginne mit einer Wanderung auf den Mount Tapyas. Nach dem Aufstieg über die rund 700 Stufen wirst du mit einem weiten Blick über die Bucht und die umliegenden Inseln belohnt. Für ein authentisches Erlebnis und wenn dich ein paar Menschenmengen nicht stören, bieten die Concepcion-Wasserfälle eine willkommene Abkühlung. Alternativ kannst du dich in den heißen Quellen von Maquinit entspannen, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Wenn du die Insel umfassend erkunden möchtest, lohnt sich ein Besuch im Kingfisher Park. Die Kajaktour durch die Mangroven bei Einbruch der Dunkelheit ist ein Erlebnis, bei dem du mit etwas Glück Glühwürmchen beobachten kannst.

 

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für eine Reise auf die Philippinen liegt zwischen Januar und April. In dieser Trockenzeit fällt deutlich weniger Regen als im Rest des Jahres.

 

Anreise

Es gibt verschiedene Wege, um nach Coron zu gelangen. Von Manila aus gibt es Direktflüge zur Insel Busuanga. Vom dortigen Flughafen erreichst du Coron anschließend per Tricycle, Jeep oder mit einem gemieteten Roller. Alternativ kannst du die Fähre nehmen, die entweder von Manila oder dem wesentlich näher gelegenen El Nido direkt nach Coron übersetzt.

#9 Panglao +4 Empf.

Panglao ist der Hauptort der gleichnamigen Insel, die zum Archipel der Visayas auf den Philippines gehört. Die Insel Panglao ist leicht erreichbar und über zwei Brücken mit der Insel Bohol verbunden. Panglao steht für paradiesische Strände, bietet aber auch ein ausgeprägtes Nachtleben und zahllose Möglichkeiten für Wassersport: Ob Kajak, Stand-up-Paddling, Schnorcheln, Freitauchen oder Bootstouren, du hast die Qual der Wahl.

Die Insel Panglao: Zwischen Traumstränden und Bootsausflügen

Panglao ist vor allem für seinen Hauptstrand, den Alona Beach, bekannt. Auf einer Länge von 1,5 Kilometern konzentriert sich hier das gesamte Leben der Insel mit Restaurants, Bars, Diskotheken, Tauchschulen und Bootsverleihen. Wer es ruhiger mag, findet im östlichen Teil des Strandes ein entspannteres Ambiente. Alternativ bietet sich der Dumaluan Beach an, ein herrlicher weißer Sandstrand mit warmem, flachem Wasser. Der Doljo Beach ist deutlich weniger besucht und ein idealer Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Zu den beliebtesten Aktivitäten ab Panglao gehören Bootsausflüge zu den Inseln Virgin Island und Balicasag. Balicasag ist eine geschützte Insel, die täglich nur 150 Besucher empfängt. Die Küsten sind reich an Korallen, Fischen und Schildkröten, was den Ort zu einem der besten Tauchreviere auf den Philippinen macht. Virgin Island hingegen ist eine unberührte Sandbank, die bei Flut fast vollständig im Ozean zu verschwinden scheint.

Zu den Natursehenswürdigkeiten der Insel zählen auch die Höhlen von Hinagdanan und Cambagat. Diese mit Wasser gefüllten Grotten sind voller Stalaktiten und Stalagmiten und beherbergen unterirdische Seen, in denen man baden kann.

Panglao kulturell entdecken

Neben den Stränden sind die kulinarischen Entdeckungen ein Highlight, etwa in der Bohol Bee Farm. Dort werden lokale und biologische Produkte verarbeitet und traditionelle philippinische Rezepte serviert. Auch das Shell Museum ist einen Besuch wert, da es eine der weltweit größten Sammlungen von Muscheln und Schnecken beherbergt.

Wer sich für das Erbe der spanischen Kolonialzeit interessiert, sollte die Kirche Notre-Dame de l'Assomption besuchen, die auch als Kirche von Dauis bekannt ist. Sie wurde 1753 erbaut und nach mehreren Naturkatastrophen wiederaufgebaut, was zu einem eklektischen Stilmix aus klassischen und gotischen Elementen führte. Die Kirche diente der lokalen Bevölkerung lange als Schutz vor Piratenangriffen. Der Legende nach erschien der Wasserspeicher unter dem Hauptaltar durch ein Wunder, als die Bewohner während einer Belagerung kurz vor dem Verhungern waren.

Die beste Reisezeit

Die Trockenzeit zwischen Januar und April ist die ideale Zeit für einen Besuch auf Panglao. Beachte, dass die Hauptreisezeit auf den Philippinen im Februar liegt, insbesondere während der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest.

Anreise

Vom Flughafen Cebu nimmst du eine Fähre zum Hafen von Tagbilaran auf der Nachbarinsel Bohol. Von dort aus erreichst du Panglao je nach Zeit und Budget mit dem Taxi, einem Tricycle oder einem Jeepney.

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