Panglao besuchen
Panglao ist der Hauptort der gleichnamigen Insel, die zum Archipel der Visayas auf den Philippines gehört. Die Insel Panglao ist leicht erreichbar und über zwei Brücken mit der Insel Bohol verbunden. Panglao steht für paradiesische Strände, bietet aber auch ein ausgeprägtes Nachtleben und zahllose Möglichkeiten für Wassersport: Ob Kajak, Stand-up-Paddling, Schnorcheln, Freitauchen oder Bootstouren, du hast die Qual der Wahl.
Die Insel Panglao: Zwischen Traumstränden und Bootsausflügen
Panglao ist vor allem für seinen Hauptstrand, den Alona Beach, bekannt. Auf einer Länge von 1,5 Kilometern konzentriert sich hier das gesamte Leben der Insel mit Restaurants, Bars, Diskotheken, Tauchschulen und Bootsverleihen. Wer es ruhiger mag, findet im östlichen Teil des Strandes ein entspannteres Ambiente. Alternativ bietet sich der Dumaluan Beach an, ein herrlicher weißer Sandstrand mit warmem, flachem Wasser. Der Doljo Beach ist deutlich weniger besucht und ein idealer Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.
Zu den beliebtesten Aktivitäten ab Panglao gehören Bootsausflüge zu den Inseln Virgin Island und Balicasag. Balicasag ist eine geschützte Insel, die täglich nur 150 Besucher empfängt. Die Küsten sind reich an Korallen, Fischen und Schildkröten, was den Ort zu einem der besten Tauchreviere auf den Philippinen macht. Virgin Island hingegen ist eine unberührte Sandbank, die bei Flut fast vollständig im Ozean zu verschwinden scheint.
Zu den Natursehenswürdigkeiten der Insel zählen auch die Höhlen von Hinagdanan und Cambagat. Diese mit Wasser gefüllten Grotten sind voller Stalaktiten und Stalagmiten und beherbergen unterirdische Seen, in denen man baden kann.
Panglao kulturell entdecken
Neben den Stränden sind die kulinarischen Entdeckungen ein Highlight, etwa in der Bohol Bee Farm. Dort werden lokale und biologische Produkte verarbeitet und traditionelle philippinische Rezepte serviert. Auch das Shell Museum ist einen Besuch wert, da es eine der weltweit größten Sammlungen von Muscheln und Schnecken beherbergt.
Wer sich für das Erbe der spanischen Kolonialzeit interessiert, sollte die Kirche Notre-Dame de l'Assomption besuchen, die auch als Kirche von Dauis bekannt ist. Sie wurde 1753 erbaut und nach mehreren Naturkatastrophen wiederaufgebaut, was zu einem eklektischen Stilmix aus klassischen und gotischen Elementen führte. Die Kirche diente der lokalen Bevölkerung lange als Schutz vor Piratenangriffen. Der Legende nach erschien der Wasserspeicher unter dem Hauptaltar durch ein Wunder, als die Bewohner während einer Belagerung kurz vor dem Verhungern waren.
Die beste Reisezeit
Die Trockenzeit zwischen Januar und April ist die ideale Zeit für einen Besuch auf Panglao. Beachte, dass die Hauptreisezeit auf den Philippinen im Februar liegt, insbesondere während der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest.
Anreise
Vom Flughafen Cebu nimmst du eine Fähre zum Hafen von Tagbilaran auf der Nachbarinsel Bohol. Von dort aus erreichst du Panglao je nach Zeit und Budget mit dem Taxi, einem Tricycle oder einem Jeepney.
Panglao ist der Name der Stadt, aber auch der Insel, die an Bohol angeschlossen ist.
Es ist eine ziemlich touristische Insel, die sich nach dem Bau des internationalen Flughafens immer weiter entwickelt.
Viele Hotels und Bars direkt am Strand, dazu jede Menge Tauchschulen.
Von PANGLAO aus kann man zur Virgin Island fahren, einer unberührten Insel, Delfine im Meer beobachten oder die Sandbank mitten im Nirgendwo besuchen.
Die Mentalität der Einwohner ändert sich mit dem Touristenstrom, alles kostet mittlerweile Geld und die Einheimischen versuchen, einem so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen.
Nach meinem zweiten Aufenthalt habe ich keine guten Erinnerungen an einige der Einheimischen und kann diese Insel daher nicht weiterempfehlen.