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5 Tage in Lissabon und Umgebung: Meine persönlichen Highlights und Tipps

Aus dem Französischen übersetzt — Original auf Französisch lesen

Hier ist eine Zusammenfassung unserer Tage in Lissabon, inklusive unserer besten Entdeckungen und Adressen!

Hier ist eine Zusammenfassung unserer paar Tage in Lissabon sowie einige tolle Adressen, die wir für euch entdeckt haben!

Brücke des 25. April

Ankunft und Unterkunft

Vom Flughafen in die Innenstadt

Wir sind am 17. April vom Flughafen Luxemburg gestartet, der etwa 2,5 Stunden Fahrt von uns entfernt liegt. Um 12:20 Uhr sind wir am Flughafen Lissabon gelandet. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind wirklich einfach zu nutzen; wir haben all unsere Routen mit der App „Karten“ geplant, die immer auf dem neuesten Stand war.

Die Metro (oder der Bus) bringt einen direkt vom Flughafen in die Stadt. Es gibt vor Ort auch jede Menge Taxis. Nach 30 Minuten Fahrt mit der Metro erreichten wir das Stadtzentrum und stiegen an der Haltestelle „Cais Do Sodré“ aus. Direkt vor uns lag der großartige „Time Out Market“. Das ist eine Art Food-Halle, in der etwa zwanzig kleine Restaurants ihre Spezialitäten anbieten (Fisch, asiatische Gerichte, italienische Küche, traditionelle Speisen, exzellentes Eis...).

Time Out Market

Unsere Airbnb-Unterkunft

Wir haben uns erst einmal Garnelen-Hotdogs gegönnt und sind dann zu unserem Airbnb aufgebrochen. Der Check-in und Check-out verliefen völlig unkompliziert und eigenständig. Die Lage war wirklich ideal, um alle Sehenswürdigkeiten zu erreichen, ich kann das Viertel nur empfehlen.

Das Badezimmer war zwar sehr klein und wir hatten anfangs Bedenken wegen des Zustands, aber die Wohnung war insgesamt sehr gepflegt. Der einzige Minuspunkt: Es war im Gebäude und auf der Straße recht laut.

Sehenswürdigkeiten und Orte in Lissabon

Aussicht vom Gipfel des Santa Justa

Ein ganz wichtiger Hinweis vorab: Packt für Lissabon bequeme Schuhe ein! Die Straßen sind ziemlich steil.

Hier sind einige Orte, die wir besucht haben:

  • Pink Street: Wir haben sie von oben gesehen. Wir wollten eigentlich tolle Fotos machen, aber die Straße war ziemlich schmutzig, also haben wir uns den Abstieg gespart.
  • Praça do Rossio: Ein großer Platz, der für uns ein wichtiger Orientierungspunkt war, wenn wir von der Wohnung losgezogen sind.
  • Arco da Rua Augusta: Ein wunderschönes Monument, das auf einen großen Platz am Tejo führt. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Hügel von Lissabon und die berühmte Brücke.
  • Miradouro São Pedro de Alcântara: Aussichtspunkte (Miradouros) gibt es in der ganzen Stadt, sie bieten fantastische Panoramen über Lissabon. Der Miradouro São Pedro lag direkt bei unserer Wohnung, wir haben dort unsere Abende verbracht. Straßenmusiker treffen sich dort abends, die Stimmung ist einfach toll (man kommt auch mit einer Standseilbahn hin).
  • Miradouro da Graça: Auch sehr schön.
  • Miradouro de Santa Luzia: Wahrscheinlich der bekannteste Aussichtspunkt, dank seiner traditionellen blauen Kacheln (Azulejos). Schade nur, dass die Kreuzfahrtschiffe direkt davor anlegen.
  • Largo da Madalena: Ein toller Ort, um die berühmten Straßenbahnen zu fotografieren. Macht aber keinen extra Umweg dafür: Ihr werdet sie ohnehin in jeder Straße der Innenstadt sehen. Via Madalena
  • Elevador de Santa Justa: Achtung, hier kommt ein super Geheimtipp! Vom Santa Justa Aufzug aus hat man einen tollen Blick über die Stadt. Die Schlange davor ist allerdings oft SEHR lang und der Aufzug kostet Eintritt. Hier ist eine Alternative, um kostenlos und ohne Wartezeit nach oben zu gelangen: Wenn ihr unten am Aufzug steht, geht die Treppen dahinter hoch. Vor euch liegt ein kleiner Souvenirladen, der Korkwaren verkauft (Rua do Carmo). In diesem Laden gibt es einen kostenlosen Aufzug, der euch auf halbe Höhe bringt. Von dort sind es nur noch ein paar Treppen und, zack, seid ihr ohne Anstehen und kostenlos am Ziel! Außerdem bringt euch dieser Aufzug direkt zum Rooftop „Topo“, das ich weiter unten erwähne. Elevador Santa Justa
  • Stadtviertel Belém: Wir sind hingefahren, weil es einfach zu Lissabon dazugehört, aber ehrlich gesagt fand ich es nicht besonders spannend. Das Denkmal der Entdeckungen und der Torre de Belém sind meiner Meinung nach nicht so sehenswert. Das ist nur mein persönlicher Eindruck. Das Einzige, was sich eventuell lohnt, ist das Hieronymus-Kloster, aber da war so viel los, dass wir nicht warten wollten...

Was man in der Umgebung von Lissabon sehen kann

Almada und Cristo Rei

Auf der anderen Seite der Ponte 25 de Abril haben wir Almada besucht. Wir sind mit der Fähre (3,60 € hin und zurück) von Cais do Sodré nach Cacilhas über den Tejo gefahren. Ich kann diese Fahrt jedoch nicht wirklich empfehlen. Almada ist nicht besonders hübsch; man fühlt sich fast wie in einer Stadt aus den 70er Jahren in Weißrussland, und von der herzlichen Atmosphäre Lissabons ist hier wenig zu spüren. Falls ihr dennoch dorthin wollt, um die Christusstatue zu besichtigen: Nehmt die Straßenbahn 1 oder 3 bis zur Haltestelle "Bento Gonçalves" und geht dann etwa zwanzig Minuten zu Fuß über Straßen und Treppen bergauf. Der Blick auf Lissabon und die Brücke von der Statue aus ist zwar schön, aber Vorsicht: Dort oben weht ein extrem starker Wind!

Die Cristo-Rei-Statue

Sintra

Pena-Palast in Sintra

Während unseres Aufenthalts haben wir einen Ausflug nach Sintra gemacht. Wir nahmen den Zug vom Bahnhof Rossio (5 Euro hin und zurück). Die Fahrt dauert etwa 40 Minuten. Am Bahnhof angekommen, hat man die Wahl zwischen privaten Taxis, Tuk-Tuks oder Bussen. Wichtig zu wissen: Die Wege zu den Schlössern sind Einbahnstraßen. Man kann nicht einfach den Bus zu einem einzigen Schloss nehmen, da die Einbahnstraßenregelung eine Schleife bildet, bei der man zwangsläufig an allen Schlössern vorbeifährt.

Wenn ihr alle Schlösser besichtigen wollt, plant den ganzen Tag ein und nehmt den Bus, das ist kostengünstiger (insgesamt 30 Euro inklusive der Fahrten zwischen den einzelnen Schlössern). Wenn ihr jedoch nur einen Ort besuchen wollt, wie wir den Pena-Palast, ist das Tuk-Tuk eine nette Alternative. Die Preise sind fix: 10 € für die Fahrt nach oben und 5 € für den Rückweg pro Person.

High Cross

Wir sind also mit dem Tuk-Tuk hochgefahren (sehr schnell) und unsere Fahrerin hat sich die Zeit genommen, uns alle Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zu erklären. Sie riet uns, zu Fuß wieder hinunterzugehen, da es ein sehr schöner Spaziergang sei, und das war er wirklich. Sie empfahl uns außerdem, nur den Eintritt für den Schlosspark zu zahlen und nicht für die 3 Innenräume (sehr lange Warteschlangen und 7 Euro Aufpreis). Wir sind bis zum Schloss hochgestiegen, von wo aus man eine tolle Aussicht hat, und sind dann weiter zum "High Cross" gegangen, einem Kreuz auf einem Hügel gegenüber dem Schloss. Der Weg ist zwar steil, aber wunderschön, fast wie in einem verwunschenen Wald. Erwartet allerdings keinen freien Blick auf das Schloss, da die Bäume im Vordergrund stehen!

Der Abstieg zu Fuß

Anschließend haben wir die sehr weitläufigen und gepflegten Schlossgärten erkundet. Sie haben sich ihren wilden, natürlichen Charme bewahrt, was den Ort sehr reizvoll macht. Dann sind wir auf der Seite der Seen hinausgegangen und haben, wie von der Tuk-Tuk-Fahrerin empfohlen, den Abstieg zu Fuß in Richtung historisches Zentrum begonnen. Achtung: Der Weg ist steil und uneben (Wurzeln, Holzstufen, Steine), man muss also vorsichtig sein, aber es ist sehr schön und lohnt sich! In der Gegenrichtung ist der Anstieg sehr mühsam; wenn das nicht so euer Ding ist, rate ich davon ab, den Weg vom Stadtzentrum zu den Schlössern zu Fuß zu gehen.

Das historische Zentrum der Stadt ist ebenfalls sehr charmant, mit kleinen, steilen Gassen voller kleiner Läden. Wir haben in einem Restaurant gegessen, das ich jedoch nicht weiterempfehlen möchte. Auf dem Rückweg zum Bahnhof haben wir noch einen Stopp eingelegt, um einen Schokoladenbecher mit Kirschlikör zu genießen, wie man sie dort überall findet.

Cascais

Wir haben auch einen Vormittag in Cascais verbracht, einer kleinen Stadt weiter westlich. Wir nahmen den Zug ab "Cais do Sodré" (5 Euro hin und zurück). Die Strecke verläuft direkt am Meer entlang, was die 30-minütige Fahrt sehr angenehm macht. Dort angekommen, sind wir durch die Straßen und an den Stränden entlang bis zum Leuchtturm von Santa Maria geschlendert.

Leuchtturm Santa Maria in Cascais

Wo man in Lissabon essen und etwas trinken kann

Und hier sind nun meine besten Tipps zum Essen und Trinken:

  • Javà : Ein wirklich schönes Rooftop direkt gegenüber der Brücke des 25. April und mitten im Zentrum. Achtung: Denkt daran, mindestens einen Tag im Voraus zu reservieren, wenn ihr dort essen möchtet. Nur für einen Drink vorbeizuschauen ist unkomplizierter. Die Aussicht ist toll und die Terrasse sehr geschmackvoll eingerichtet.
  • Café Mila : Ein kleines Café, perfekt, wenn ihr gerade von Belem zurückkommt. Der Ort ist herrlich ruhig, viele Leute arbeiten hier. Das Essen ist sehr gut. Café Mila
  • TOPO : Noch ein Rooftop, wo ihr essen und trinken könnt. Wir waren nur für einen Drink dort. Die Aussicht ist super, direkt neben dem Aufzug Santa Justa, und das Personal ist total nett.
  • Audrey's Café : Direkt neben dem Miradouro de Santa Luzia gelegen, ist dieses Restaurant wirklich klasse. Das Essen ist lokal und sehr lecker, genau wie die White Sangria. Die Kellner sprechen Französisch und freuen sich sehr, Gäste zu empfangen. Audrey's Café
  • Valdo Gatti Pizza Bio : Ja, ich weiß, man fährt nicht nach Portugal, um italienisch zu essen... Aber dieses Restaurant ist wirklich KÖSTLICH. Es ist der beste Italiener, bei dem ich je gegessen habe, sogar im Vergleich zu Italien! Valdo Gatti Pizza
  • Pasteis De Nata : Also, dieses Gebäck ist wirklich exzellent. Es war 5 Tage lang unser Frühstück. Wir haben sie bei Natas'n'Friends by fullest geholt. Ein kleines Café nicht weit von unserem Apartment, direkt gegenüber vom Bahnhof Rossio (19 Calçada Do Carmo), und sie waren EINFACH GROSSARTIG.
  • Coyo Taco : Auch hier gilt: Ich weiß, man fährt nicht nach Lissabon für mexikanisches Essen... Aber wir hatten Hunger und es sah einfach gut aus. Sie machen traditionelle mexikanische Gerichte (Tacos, Burritos, Guacamole...) und es schmeckt sehr gut. Es liegt direkt hinter dem Time Out Market. Coyo Taco
  • O Bom O Mau e O Vilao oder The Good, the bad and the ugly : Das war die beste Bar, in der wir waren. Live-Jazzmusiker in einem Wohnzimmer-Ambiente mit verschiedenen Stimmungen in jedem Raum. Es war wirklich cool. Und das Bier schmeckt auch.

Das waren unsere Adressen. Die restliche Zeit haben wir im Time Out Market gegessen, und am letzten Tag sind wir sehr früh zum Flughafen aufgebrochen, sodass wir erst wieder bei der Rückkehr nach Frankreich zu Mittag gegessen haben.

Lissabon ist eine unglaublich angenehme Stadt. Man findet sich leicht zurecht, da sie gar nicht so groß ist. Die Portugiesen sind ein extrem freundliches Volk. Falls ihr wie wir über Ostern verreist: Keine Sorge, alles hat geöffnet! Ihr werdet garantiert tolle Erinnerungen an euren Aufenthalt dort mit nach Hause nehmen.

Gute Reise und bis bald!

Kommentare (2)

und hinterlasse einen Kommentar.
  • Bill
    Bill
    Merci pour l'astuce de l'ascenseur Santa Justa, j'avoue que j'avais fait l'impasse sur ce monument à cause de la file d'attente. J'y penserai la prochaine fois :)
  • ekmwis
    ekmwis
    Avec plaisir :)

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