69707eb055ecf

Mein 5-Tage-Roadtrip durch Dubai und die Emirate

Aus dem Französischen übersetzt — Original auf Französisch lesen

5 Tage, 3 Emirate, 1 unvergesslicher Roadtrip. Dubai, Abu Dhabi und die Wüste von Sharjah: Route, Budget und Erlebnisse, die sich wirklich lohnen.

Fünf Tage, drei Emirate, ein Luxusauto und Erinnerungen für die Ewigkeit. Als ich beschloss, die Vereinigten Arabischen Emirate nicht nur vom Hotel-Liegestuhl aus zu erkunden, hätte ich nicht mit einer derart intensiven Erfahrung gerechnet. Zwischen den schwindelerregenden Wolkenkratzern von Dubai, dem makellosen Marmor der Großen Moschee in Abu Dhabi und der absoluten Stille der Wüste von Mleiha bot mir dieser Roadtrip weit mehr als nur eine Reise: ein visuelles Feuerwerk an jeder Ecke.

Ich erzähle euch alles, Tag für Tag, mit meinen persönlichen Highlights, praktischen Tipps und vor allem den Erlebnissen, bei denen es sich wirklich lohnt, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Denn ja, in den Emiraten sind manche Dinge teuer. Aber einige sind jeden ausgegebenen Dirham wert.

Tag 1: Landung in der Zukunft, meine ersten Stunden in Dubai

Mietwagen abholen: Der eigentliche Start des Abenteuers

Futuristische Kulisse entlang der Sheikh Zayed Road

Mein Flug landete am frühen Nachmittag am Flughafen Dubai. Nach den (zugegebenermaßen zügigen) Formalitäten ging es direkt zum Mietwagenschalter. Für diesen Roadtrip wollte ich ein Fahrzeug, das den emiratischer Autobahnen gerecht wird, auf denen glänzende SUVs und deutsche Limousinen die Norm sind.

Ich hatte einige Wochen vor meiner Abreise über eine spezialisierte lokale Agentur gebucht, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten. Ich habe mir etwas Luxus gegönnt :) Falls es euch interessiert, hier ist der Link für eure BMW-Anmietung in Dubai auf Renty.ae. Mein Rat: Bucht nicht zu spät, besonders in der Hochsaison (November bis März). Gute Fahrzeuge sind schnell vergriffen und die Preise steigen, je näher das Datum rückt.

💡 Tipp: Prüft, ob euer Vertrag unbegrenzte Kilometer und die Salik-Mautgebühren (automatisches System) abdeckt. Das erspart euch böse Überraschungen bei der Rückgabe.

Schlüssel in der Hand, verließ ich den Flughafen in Richtung Downtown Dubai. Der erste Schock: die Sheikh Zayed Road, diese 12-spurige Autobahn, gesäumt von futuristischen Türmen. Man fühlt sich wie in einem Science-Fiction-Film, nur dass es real ist und man mit 120 km/h daran vorbeizieht.

Downtown Dubai bei Sonnenuntergang

Der riesige Burj Khalifa Turm, über 800m hoch

Ich habe mein Gepäck am späten Nachmittag im Hotel abgestellt, perfektes Timing, um die Golden Hour am Burj Khalifa zu genießen. Diesen 828 Meter hohen Turm hatte ich schon tausendmal auf Fotos gesehen. In echt ist das etwas ganz anderes. Er überragt alles in seiner Umgebung, und das, obwohl es dem Viertel nicht an imposanten Wolkenkratzern mangelt.

Ich habe mich für den Aufstieg zum At The Top SKY entschieden, der Aussichtsplattform im 148. Stock. Teurer als der klassische Zugang zum 124. Stock? Ja, etwa 400 AED (100€). Aber die freie Sicht, die private Lounge und vor allem das Ausbleiben des Gedränges sind den Aufpreis absolut wert. Man nimmt sich Zeit und genießt.

Wieder am Boden angekommen, wartete ich auf den Einbruch der Dunkelheit, um das Fontänenspektakel vor der Dubai Mall zu sehen. Alle 30 Minuten tanzen Wasserfontänen zu Musik, beleuchtet von tausenden Lichtern. Kostenlos, für jeden zugänglich und doch jedes Mal magisch.

Mein erstes unvergessliches Abendessen: At.mosphere

Restaurant At.mosphere © David Jones

Für diesen ersten Abend hatte ich einen Tisch im Restaurant At.mosphere reserviert, das sich im 122. Stock des Burj Khalifa befindet. Das höchste Restaurant der Welt, wohlgemerkt.

Die Rechnung? Rechnet mit mindestens 600-800 AED pro Person (150-200€) für ein ordentliches Abendessen mit einem Glas Champagner. Es ist teuer, ganz klar. Aber 442 Meter über dem Boden zu essen, während die Stadt einem zu Füßen liegt, ist die Art von Erlebnis, die man nicht jeden Tag hat.

⚠️ Wichtig: Reserviert mehrere Tage im Voraus und fragt nach einem Tisch am Fenster. Andernfalls zahlt ihr den vollen Preis für einen Blick auf... den Gastraum des Restaurants.

Tag 2: Zwei Gesichter Dubais, von den Souks zu den Yachten

Das alte Dubai: Wo alles begann

Gasse in Al Fahidi

Frühes Aufstehen, um eine Seite von Dubai zu entdecken, die viele Touristen links liegen lassen: das historische Viertel Al Fahidi. Hier gibt es keine gläsernen Wolkenkratzer. Stattdessen schmale Gassen, traditionelle Häuser mit ihren Windtürmen (die Vorfahren der Klimaanlage) und Cafés, in denen die Zeit stillzustehen scheint.

Ich habe den Dubai Creek mit einem Abra überquert, diesen kleinen Holzbooten, die für 1 Dirham (0,25 €) hin und her pendeln. Ja, ein einziger Dirham. In einer Stadt, in der alles ein Vermögen zu kosten scheint, bietet diese 5-minütige Überfahrt einen unerwarteten Kontrast.

Auf der anderen Seite warteten die Souks von Deira auf mich. Zuerst der Gold-Souk, wo ganze Schaufenster vor Schmuck mit 22 und 24 Karat überquellen. Die Preise sind verhandelbar, aber stellen Sie sich auf hartnäckige Verkäufer ein. Ich habe gut eine Stunde damit verbracht, einfach nur zu schlendern, mehr wegen des Spektakels als zum Einkaufen.

Der Gewürz-Souk direkt nebenan duftet herrlich nach Safran, Kardamom und Weihrauch. Ich habe dort ein paar Souvenirs für eine Handvoll Dirham gekauft. Die Atmosphäre ist dort entspannter, die Händler weniger aufdringlich.

Jumeirah Beach und das legendäre Burj Al Arab

Blick auf das Burj al Arab vom Jumeirah Beach

Am Nachmittag ein radikaler Szenenwechsel. Auf zum Jumeirah Beach, um einen Blick auf das Burj Al Arab zu erhaschen, jenes segelförmige Hotel, das oft als „das einzige 7-Sterne-Hotel der Welt“ bezeichnet wird. In Wahrheit gibt es diese 7-Sterne-Klassifizierung offiziell gar nicht. Es ist ein 5-Sterne-Haus, aber mit einem Luxus, der die Vorstellungskraft sprengt.

Man kann das Hotel nicht einfach so betreten. Aber es gibt eine Option: einen Tee oder eine Mahlzeit reservieren in einem der Restaurants. Rechnen Sie mit mindestens 500 AED (125 €) für einen Afternoon Tea. Übertrieben? Vielleicht. Aber so kommt man in dieses Monument hinein und kann sich von der Pracht beeindrucken lassen.

Ich persönlich habe es vorgezogen, die Silhouette des Burj Al Arab vom benachbarten öffentlichen Strand aus zu bewundern, die Füße im Sand. Manchmal sind die besten Aussichten kostenlos.

Dubai Marina bei Nacht: Private Bootsfahrt

Viertel Dubai Marina

Der Abend war mein großes Budget-Highlight des Tages: eine private Yacht-Kreuzfahrt durch die Dubai Marina bei Sonnenuntergang.

Das Prinzip ist einfach: Man mietet eine Yacht (ab 600 AED für 2 Stunden, ca. 150 €, für die kleineren Modelle) und fährt zwischen den Wolkenkratzern der Marina hindurch, dann in Richtung Palm Jumeirah und zum Burj Al Arab, das man so vom Wasser aus bewundern kann.

Die Crew kümmert sich um alles. Musik, kühle Getränke und vor allem dieses seltene Gefühl, zwischen zwei Welten zu schweben: dem ruhigen Wasser des Golfs und dieser verrückten Skyline, die nach und nach hell erleuchtet. Genau dort, mit einem Glas in der Hand auf dem Achterdeck, habe ich die Essenz Dubais wirklich verstanden: ein Ort, der dafür geschaffen wurde, außergewöhnliche Momente zu kreieren.

Tag 3: Roadtrip nach Abu Dhabi, der Hauptstadt der Superlative

1,5 Stunden Panoramafahrt

Am Morgen des dritten Tages habe ich Dubai verlassen und bin in Richtung Abu Dhabi gefahren, der Hauptstadt der Emirate. Etwa 140 km tadellose Autobahn, auf einigen Abschnitten gilt ein Tempolimit von 140 km/h. Das Navi zeigte 1:15 Stunden an, ich habe mir etwas mehr Zeit gelassen, um die Landschaft zu genießen.

Was auf dieser Strecke auffällt: der Kontrast zwischen der ockerfarbenen Wüste, die sich bis zum Horizont erstreckt, und den gigantischen Industrieanlagen, die plötzlich auftauchen. Man fährt unter anderem an Jebel Ali vorbei, dem größten künstlichen Hafen der Welt. Eine Erinnerung daran, dass diese Region weit mehr zu bieten hat als nur Tourismus.

Die Sheikh-Zayed-Moschee: mein absoluter Favorit

Sheikh-Zayed-Moschee

Ich schreibe es ohne zu zögern: die Sheikh-Zayed-Moschee ist das schönste Bauwerk, das ich in den Emiraten besucht habe. Und zwar mit Abstand.

Stellen Sie sich vor: 82 weiße Kuppeln, mehr als 1.000 Säulen, tonnenschwere Swarovski-Kristallleuchter, der größte handgeknüpfte Teppich der Welt (5.627 m²) und ein Marmor, der unter der Sonne so blendend weiß ist, dass man fast die Augen zusammenkneifen muss. Die Anlage bietet Platz für 40.000 Gläubige. Die Zahlen sind schwindelerregend, aber es ist die Harmonie des Ganzen, die wirklich beeindruckt.

Ich bin fast drei Stunden dort geblieben, viel länger als geplant. Ich bin durch die Galerien geschlendert, habe die Spiegelungen in den Wasserbecken fotografiert und beobachtet, wie Besucher aus aller Welt in Stille durch die Anlage gingen.

  • Freier Eintritt: Keine Reservierung erforderlich, aber bitte einen Ausweis mitbringen.
  • Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, außer freitags am Vormittag. Kommen Sie früh (9 Uhr), um den Menschenmassen zu entgehen.
  • Kleiderordnung: Körperbedeckende Kleidung ist Pflicht. Frauen erhalten am Eingang kostenlos eine Abaya zum Überziehen.
  • Empfohlene Dauer: Mindestens 2 Stunden, um alles entspannt genießen zu können.

Louvre Abu Dhabi und Qasr Al Watan

Eingang des Louvre Abu Dhabi

Nach der Moschee ging es für mich direkt weiter zum Louvre Abu Dhabi. Allein das von Jean Nouvel entworfene Gebäude ist den Abstecher wert: eine gigantische Kuppel aus 8.000 metallischen Sternen, die das Wüstenlicht filtern. Der Effekt des "Lichtregens" im Inneren ist wirklich beeindruckend.

Die Sammlungen verbinden orientalische und westliche Kunstwerke in einem originellen chronologischen Ansatz. Planen Sie 63 AED Eintritt (ca. 16 €) und mindestens 2 Stunden für den Besuch ein.

Gleich nebenan öffnet der Qasr Al Watan (Palast der Nation) erst seit wenigen Jahren seine Tore für Besucher. Es ist der Präsidentenpalast, und man kann einen Teil davon besichtigen. Das Innere ist von wahnsinniger Opulenz: Mosaike, monumentale Kronleuchter, eine Bibliothek mit 50.000 Werken. Ein tiefer Einblick in den Prunk der emiratischen Macht.

Emirates Palace: Ein Kaffee mit Goldstaub

Um diesen Tag in Abu Dhabi ausklingen zu lassen, habe ich einen Stopp im Emirates Palace eingelegt, einem der teuersten Hotels, die je gebaut wurden (man sagt, 3 Milliarden Dollar).

Auch ohne dort zu übernachten, kann man durch die Lobby spazieren und sich vor allem den berühmten Cappuccino mit Blattgold im Café Le Vendôme gönnen. Preis: etwa 65 AED (16 €) für einen Kaffee. Absurd? Absolut. Aber die Kulisse, das Ambiente und das "Ich war dabei"-Gefühl machen es zu einem netten Souvenir. Und ehrlich gesagt: Der Kaffee war gut.

Rückreise nach Dubai am späten Abend, mit vielen tollen Bildern im Kopf.

Tag 4: Sharjah und die Wüste von Mleiha, das Emirat, das man zu oft vergisst

Sharjah, die Kulturhauptstadt der Emirate

Für diesen vierten Tag wollte ich aus dem Duo Dubai-Abu Dhabi ausbrechen, das alle Touristen abklappern. Es ging nach Sharjah, dem Nachbaremirat von Dubai, nur 20 Autominuten entfernt.

Die Atmosphäre ändert sich sofort. Sharjah ist konservativer (Alkohol ist dort zum Beispiel verboten), aber auf eine gewisse Weise auch authentischer. Weniger Bling-Bling, mehr Kultur.

Ich habe einen kurzen Stopp im Museum für Islamische Zivilisation gemacht, das in einem renovierten alten Souk untergebracht ist. Die Sammlungen zeichnen die Geschichte des Islam und der arabischen Wissenschaft nach. Faszinierend für jeden, der sich für die Region interessiert, und eine gute Kontextualisierung, bevor man in die Wüste eintaucht.

Die Wüste von Mleiha: Weit weg von Touristen-Safaris

Wüste von Mleiha

Am Nachmittag machte ich mich auf den Weg nach Mleiha, etwa eine Stunde von Dubai entfernt. Dort habe ich eine der eindrucksvollsten Erfahrungen der gesamten Reise gemacht.

Mleiha ist eine Wüste, die aufgrund ihrer archäologischen Stätten zum UNESCO-Welterbe gehört. Man hat dort Spuren menschlichen Lebens entdeckt, die 130.000 Jahre alt sind. Aber es ist auch eine Landschaft aus goldenen Dünen, spektakulären Felsformationen wie dem Fossil Rock und Camel Rock und vor allem einer Ruhe, die man in den klassischen touristischen Zonen nicht mehr findet.

Ich hatte eine Premium-Safari über das archäologische Zentrum von Mleiha gebucht. Ich fuhr mit meinem Mietwagen zum Treffpunkt (normale Straße, kein Problem) und stieg dann in einen Land Cruiser, gesteuert von Saeed, einem einheimischen Fahrer, der jede Düne in- und auswendig kennt.

⚠️ Gut zu wissen: Dune Bashing mit einem Mietwagen ist unmöglich. Die Mietverträge verbieten es ausdrücklich, und ohnehin benötigt man eine spezielle "Desert Driving"-Lizenz, die Touristen nicht bekommen können. Buchen Sie über eine Agentur, das ist die einzige legale und sichere Option.

Das Dune Bashing selbst ist eine Achterbahnfahrt in Lebensgröße. Wir erklimmen Grate, rasen 45°-Hänge hinunter, der Sand spritzt unter den Rädern. Saeed lächelte, arabische Techno-Musik lief in voller Lautstärke, und ich hielt mich fest. Zwanzig Minuten pures Adrenalin.

Abendessen unter den Sternen in einem Beduinencamp

Nach der Safari ging es direkt in ein privates Beduinencamp mitten in den Dünen. Hier schaltet man automatisch einen Gang runter. Ich wurde mit arabischem Kardamom-Kaffee und Datteln begrüßt, gefolgt von einem üppigen Abendessen mit Grillgerichten, Mezzes und frisch gebackenem Brot.

Der wahre Gänsehautmoment kam jedoch nach dem Essen. Ich lag auf den Kissen und blickte in den Himmel. Keine Lichtverschmutzung, tausende Sterne mit bloßem Auge sichtbar. Ein Astronom (in meinem Premium-Paket enthalten) zeigte mir die Sternbilder, Mars und Jupiter.

Die Stille der Wüste bei Nacht ist fast körperlich spürbar. Man kann sie förmlich hören. Dieser Abend allein war die Reise wert.

Vergleich der Wüstensafari-Optionen
Safari-Typ Richtpreis Dauer Fazit
Klassische Gruppensafari (Dubai) 150-250 AED 5-6 Std. Gesellig, aber touristisch, überfüllte Camps
Private Mleiha-Safari 800-1500 AED 5-7 Std. Ruhig, einzigartige Landschaften, Stargazing
Premium VIP-Safari 2000+ AED Nach Maß Privates Camp, Gourmet-Dinner, absolute Exklusivität

Tag 5: Palm Jumeirah und das große Finale

Fahrt auf „die Palme“: Der Wow-Effekt

Palm Jumeirah und das Atlantis Hotel

Der letzte Tag. Ich habe mir Palm Jumeirah für den Schluss aufgehoben, wie ein Dessert.

Über diese künstliche Insel in Palmenform zu fahren, ist surreal. Man fährt den „Stamm“ entlang, biegt auf die „Wedel“ ab, die von millionenschweren Villen gesäumt sind, und erreicht ganz am Ende das Atlantis The Palm, diesen rosafarbenen Palast, den man unter tausenden erkennt.

Ich habe einen Stopp bei The Pointe eingelegt, einem Komplex aus Restaurants und Geschäften direkt gegenüber dem Atlantis. Der perfekte Ort für einen Morgenkaffee mit Blick auf das Hotel und die Skyline der Dubai Marina in der Ferne.

Das Atlantis: Abtauchen in eine andere Welt

Ich habe einen Großteil des Vormittags im Atlantis verbracht. Nicht zum Übernachten (die Zimmerpreise beginnen bei 1500 AED pro Nacht), sondern um das Lost Chambers Aquarium zu besuchen.

Dieses Aquarium rund um die versunkene Stadt Atlantis beherbergt 65.000 Meerestiere. Man spaziert durch Unterwassertunnel, umgeben von Rochen, Haien und bunten Fischen. Eintritt: 135 AED (ca. 35 €). Für Familien ein absolutes Muss.

Der Aquaventure Waterpark direkt nebenan ist einer der größten Wasserparks der Welt. Ich hatte leider keine Zeit mehr, aber wenn ihr mit Kindern oder Freunden unterwegs seid, die Action lieben, plant einen halben Tag ein.

Brunch im Saffron: Die Legende

Restaurant Saffron

Für mein letztes Essen in Dubai habe ich mich für den Brunch im Saffron entschieden, das Buffet-Restaurant im Atlantis. Man hatte mir davon als einer echten Institution vorgeschwärmt, und ich verstehe jetzt, warum.

Das Buffet ist gigantisch: Meeresfrüchte ohne Ende, Sushi, Grillgerichte, Desserts, so weit das Auge reicht, und vor allem eine ausgelassene Stimmung am Freitag (dem traditionellen Brunch-Tag in den Emiraten). Rechnet mit etwa 500-600 AED inklusive Getränken. Es ist teuer, aber ein unvergessliches Erlebnis.

Rückgabe am Flughafen: Was ich von diesem Roadtrip mitnehme

Als ich am späten Nachmittag mein Auto am Flughafen abgab, habe ich die letzten fünf Tage Revue passieren lassen. Was habe ich gelernt?

Erstens: Die Emirate sind mehr als nur Dubai. Abu Dhabi hat eine andere Seele, ist gelassener und kulturell geprägter. Sharjah überrascht mit seiner Authentizität. Und die Wüste von Mleiha bietet eine stille Auszeit in einem Land, das niemals schläft.

Zweitens: Manche „teuren“ Erlebnisse sind ihr Geld wirklich wert. Nicht alle. Aber das Dinner im At.mosphere, die Nacht in der Wüste, die Bootsfahrt in der Marina... Diese Momente bleiben für immer.

Drittens: Selbst zu fahren ändert alles. Man fährt, wohin man will, wann man will. Man hält für ein Foto an, improvisiert einen Umweg. Diese Freiheit ist in einem Land, das so perfekt auf Autofahrer eingestellt ist, ein riesiger Pluspunkt.

Praktische Infos für euren Luxus-Roadtrip in den Emiraten

Realistisches Budget: Was kostet der Spaß wirklich?

Hier ist eine Zusammenfassung meiner wichtigsten Ausgaben für diesen 5-Tage-Trip:

Indikatives Budget für 5 Tage in den Emiraten (1 Person)
Ausgabenposten Geschätzter Betrag Kommentar
Mietwagen (Premium-SUV, 5 Tage) 1500-2500 AED Variiert je nach Modell und Saison
Sprit 150-200 AED Benzin ist in den Emiraten günstig
Unterkunft (4-5★ Hotel, 4 Nächte) 2000-4000 AED Große Spanne je nach Standard
Restaurants und Verpflegung 1500-2500 AED Inklusive 2-3 gehobener Restaurants
Aktivitäten (Burj Khalifa, Safari, Bootsfahrt...) 1500-2500 AED Je nach gewählten Optionen
GESAMT 6650-11700 AED Entspricht etwa 1700-3000€

Dieses Budget entspricht einer komfortablen Reise mit einigen Luxuserlebnissen. Es geht günstiger, wenn man 3-Sterne-Hotels wählt und auf Gourmet-Restaurants verzichtet. Man kann natürlich auch deutlich mehr ausgeben, wenn man sich für Palasthotels und exklusive VIP-Erlebnisse entscheidet.

Tipps zum Autofahren in den Emiraten

Das Autofahren in den Emiraten ist für geübte Fahrer überraschend einfach. Die Straßen sind exzellent, gut ausgeschildert und das GPS funktioniert einwandfrei.

Ein paar Punkte, die man kennen sollte:

  • Geschwindigkeit: 120-140 km/h auf Autobahnen, 60-80 km/h innerorts. Blitzer sind überall und die Bußgelder sind happig.
  • Salik-Maut: Automatisches System in Dubai. Ihr Mietwagen muss mit einem Tag ausgestattet sein. Prüfen Sie, ob die Gebühren im Mietvertrag enthalten sind oder automatisch abgebucht werden.
  • Führerschein: Der deutsche Führerschein wird für Touristen akzeptiert. Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich.
  • Alkohol: Null-Toleranz-Grenze. Trinken Sie auf keinen Fall, wenn Sie fahren, die Strafen sind extrem streng.
  • Parken: In den meisten touristischen Zonen kostenpflichtig. Rechnen Sie mit 2-4 AED pro Stunde. Die Malls bieten in der Regel kostenlose Parkplätze an.

💡 Mein Tipp: Laden Sie die RTA Dubai App vor der Abreise herunter. Sie zeigt Parkplätze und Mautstellen an und hilft bei der Navigation durch die Stadt.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die beste Reisezeit für einen Besuch der Emirate liegt zwischen Oktober und April. Die Temperaturen liegen dann zwischen 20 und 30°C, ideal, um Aktivitäten im Freien zu genießen.

Von Mai bis September ist Sommer. Es herrschen 40-50°C und die Luft ist drückend heiß. Die Hotels bieten zwar Schnäppchenpreise an, aber ehrlich gesagt ist es eine echte Herausforderung, sich länger als 10 Minuten draußen aufzuhalten.

Zum Thema Ramadan: Dieser heilige Monat (die Daten variieren jedes Jahr) bringt Einschränkungen beim Essen und Trinken in der Öffentlichkeit während des Tages mit sich. Restaurants bleiben geöffnet, haben aber angepasste Öffnungszeiten. Wenn möglich, vermeiden Sie diese Zeit für eine erste Reise, es sei denn, Sie möchten diese besondere kulturelle Erfahrung hautnah miterleben.

Die 5 Luxuserlebnisse, die jeden Dirham wert sind

Die unglaublichen Kontraste der Vereinigten Arabischen Emirate

Um diesen Roadtrip zusammenzufassen, hier meine Top 5 der Momente, in denen ich mein Geld ohne Reue ausgegeben habe:

  • Das Abendessen im At.mosphere (Burj Khalifa): Wegen der schwindelerregenden Aussicht und dem einzigartigen Erlebnis, in 442 Metern Höhe zu speisen.
  • Die Nacht in der Wüste von Mleiha: Wegen der Stille, der Sterne und der kompletten Entschleunigung fernab vom städtischen Trubel.
  • Die private Bootsfahrt in der Dubai Marina: Wegen des Gefühls von Freiheit vor der beleuchteten Skyline bei Sonnenuntergang.
  • Die Sheikh-Zayed-Moschee: Kostenlos, aber so prachtvoll, dass sie einen Platz in dieser Liste verdient.
  • Der Brunch im Saffron: Um die Reise mit einem unvergesslichen Festmahl mit Blick auf den Ozean gebührend abzuschließen.

Diese Emirate haben mich überrascht. Ich hatte mit ständigem Protz gerechnet, fand aber auch Schönheit, Stille und echte Begegnungen. Dieser Roadtrip war meine Art, das Land anders zu sehen, in meinem eigenen Tempo. Und ehrlich gesagt: Ich würde morgen genau dieselbe Route noch einmal fahren.

Ich wünsche Ihnen eine gute Reise und zögern Sie nicht, mir Ihre Fragen in den Kommentaren zu stellen!

Kommentare (0)

und hinterlasse einen Kommentar.

Noch keine Kommentare. Sei der Erste!

Weitere vorgeschlagene Artikel

Vorgeschlagene Fotoalben