20.000 Mietstationen als Partner
BSP Auto ist ein französischer Mietwagenvermittler. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Frankreich, London, Berlin, Rom, Barcelona und den USA, um sowohl die großen internationalen Autovermieter als auch lokale Anbieter direkt anzubinden. BSP verhandelt so für seine Kunden Konditionen bei einem Netzwerk von 20.000 Stationen in 160 Ländern weltweit.
Vergleich von hunderten Angeboten
Die Buchung eines Mietwagens über BSP Auto funktioniert zügig. Nutzer geben auf der übersichtlichen Website ihren Abholort, den gewünschten Zeitraum sowie ihre Fahrzeugpräferenzen ein und erhalten einen direkten Vergleich der verfügbaren Optionen. Nach der Bestätigung erhältst du einen digitalen Voucher, der die Abholung des Fahrzeugs vor Ort unkompliziert gestaltet.
Die Vorteile von BSP Auto
Ein wesentlicher Pluspunkt von BSP Auto ist die transparente Preisgestaltung. Du kannst die Konditionen verschiedener Anbieter direkt gegenüberstellen und das passende Angebot wählen. Viele der Tarife enthalten bereits wichtige Extras wie eine Vollkaskoversicherung, unbegrenzte Kilometer sowie eine Pannenhilfe, was die Reiseplanung deutlich entspannter macht.
Hinsichtlich der akzeptierten Zahlungsmittel empfehlen wir dir, einen Blick auf unsere Tipps und Tricks zum Thema Mietwagen mit Debitkarte buchen zu werfen.
Bei unserer Ankunft beim Vermieter RIGHT CARS bot uns die Mitarbeiterin an, eine Zusatzversicherung für 60 Euro für den Schadensfall abzuschließen oder eine Kaution von 730 Euro per Kreditkarte zu hinterlegen. Wir lehnten die Zusatzversicherung ab und entschieden uns für die Kaution. Die Mitarbeiterin lehnte unsere Karten zunächst ab, mit der Behauptung, es handele sich um Debit- und nicht um Kreditkarten. Als ob sie zum ersten Mal mit französischen Kunden zu tun hätte. Wir erklärten ihr, dass die meisten französischen Bankkarten so funktionieren, dass sie auch Kreditfunktionen ermöglichen und wir keine anderen Zahlungsmittel haben. Die Mitarbeiterin zeigte sich unzufrieden, nahm aber schließlich die Kaution entgegen und führte die Bestandsaufnahme des Fahrzeugs vor der Übergabe durch.
Das Fahrzeug wurde uns mit einem zu einem Drittel gefüllten Tank und in einem staubigen Zustand übergeben, der eine gründliche Inspektion der Karosserie nicht zuließ. Trotzdem entdeckten wir einige kleinere Mängel (Kratzer), aber die Mitarbeiterin sagte uns, dass es nicht nötig sei, diese zu notieren und wir uns deswegen keine Sorgen machen müssten. Sie lachte uns aus und weigerte sich, dies im Übergabeprotokoll festzuhalten.
Bei unserer Rückgabe gaben wir das Fahrzeug sauber und mit einem deutlich höheren Benzinstand als bei der Abholung zurück. Die Mitarbeiterin war nicht dieselbe Person wie bei der Übergabe. Die neue Mitarbeiterin inspizierte schnell die Karosserie, ging zur vorderen rechten Seite des Fahrzeugs und zeigte auf zwei sehr leichte Schrammen an der Felgenkante, genau an der Grenze zwischen der äußeren Karosserie und der Unterseite des Wagens. Wir fragten sie, ob das ein Scherz sei. Sie erklärte uns, dass wir 150 Euro zahlen müssten, andernfalls würde sie die 730 Euro Kaution einbehalten.
Sie verlangte von uns, eine Unfallerklärung zu unterschreiben, was wir verweigerten, da wir diese Spuren nicht als signifikanten Schaden ansahen. Diese Stellen waren von außen kaum sichtbar und der schmutzige Zustand des Fahrzeugs bei der Übergabe hatte es unmöglich gemacht, diese Art von Abnutzung zu erkennen.
Die Mitarbeiterin erklärte uns, es sei in unserem Interesse, zu unterschreiben und die 150 Euro zu zahlen, da BSP-Auto eine Versicherung habe und uns alle Kosten erstatten würde.
Die Mitarbeiterin hielt uns dann eine Unfallerklärung hin und drängte uns zur Unterschrift.
Angesichts dessen, was wie ein organisiertes Betrugssystem wirkt, blieben wir bei unserer Ablehnung und unterschrieben auf dem Papier unter Angabe unseres Widerspruchs, mit dem Hinweis, dass sie nicht einseitig über die Höhe des Schadens entscheiden kann, den sie uns zur Last legt.
Wir verließen Right Cars wütend und erklärten, dass wir über diese unehrlichen Praktiken berichten werden, damit diese Abzocke aufhört.
Noch am selben Abend erhielten wir eine E-Mail mit einer einseitig auf Griechisch verfassten Rechnung über 150 Euro. Zwei Tage später wurde der Betrag von meinem Bankkonto abgebucht.
Angesichts der zahlreichen Berichte im Internet von Touristen, die Opfer derselben unehrlichen Praktiken wurden, ist es bedauerlich, dass BSP-Auto und ihr Partner Guide du Routard es zulassen, ihren Kunden die Dienste der Firma RIGHT CARS zu empfehlen und damit diese Art von unfairen Geschäftspraktiken zu unterstützen.
Julien L