Le Connemara
  1. Top-Reiseziele
  2. Europa
  3. Südirland

Was tun in Südirland: Top 15 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Südirland, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in Südirland

#1 Dublin +43 Empf.

Die irische Hauptstadt besticht durch ihre Mischung aus jahrtausendealter Geschichte und geselliger Pub-Kultur. Von den lebhaften Kneipen in Temple Bar über die historischen Schätze des Trinity College bis hin zur offenen Art der Einheimischen lässt sich die überschaubare Stadt wunderbar zu Fuß erkunden. Rechne allerdings mit gehobenen Preisen und häufigem Regen, weshalb Regenschirm und Regenjacke ganzjährig ins Gepäck gehören. Der keltische Charme macht diese kleinen Nachteile jedoch schnell wett.

#2 Cork +12 Empf.

Cork ist nach Dublin die zweitgrößte Stadt in Irland. Ihre städtebauliche Entwicklung verdankt die Region einem natürlichen Hafen, der nach dem von Sydney als der zweitgrößte der Welt gilt. Das historische Zentrum liegt auf einer Insel im Fluss Lee. Hier verläuft auch die St Patrick’s Street, die bekannteste Geschäftsstraße der Stadt mit zahlreichen Restaurants, Freizeitmöglichkeiten und bedeutenden Wahrzeichen wie dem nahegelegenen English Market. Dieser zählt zu den ältesten überdachten Märkten der Welt und besteht bereits seit 1788. Im Stadtzentrum ist zudem die Crawford Art Gallery einen Besuch wert, die Kunstwerke vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart ausstellt.

Zwischen Moderne und Tradition

Cork verbindet alte Zeugnisse seiner langen Geschichte mit modernen architektonischen Akzenten, wie etwa dem Opernhaus oder der Lewis Glucksman Gallery. Dieses Museum für zeitgenössische Kunst liegt nur wenige Schritte vom berühmten University College Cork entfernt, das 1845 von Königin Victoria gegründet wurde. In der Nähe erheben sich die drei Türme der prächtigen Kathedrale St Fin Barre’s. Sie wurde 1870 geweiht und auf einem Boden errichtet, der seit dem 7. Jahrhundert für die christliche Bevölkerung heilig ist. Betrachte die gotischen Details und die mittelalterlichen Verzierungen, bevor du das Innere mit seinen farbenfrohen Akzenten erkundest.

Nur einen kurzen Fußweg entfernt liegt das Elizabeth Fort, eine ehemalige Militärfestung, die heute ein Museum beherbergt und für Veranstaltungen genutzt wird. Wenn dich historische Gebäude interessieren, lohnt sich ein Besuch des Cork City Gaol, eines ehemaligen Frauengefängnisses, das heute öffentlich zugänglich ist. Plane zudem einen Abstecher zum Blackrock Castle ein. Die Burg wurde in ein faszinierendes Observatorium umgewandelt, das sich der Astronomie und der Erforschung des Weltraums widmet.

Die Rebellenstadt

Wer ein authentisches Lebensgefühl sucht, sollte das nördlich gelegene Stadtviertel Shandon besuchen. In dem ehemaligen Arbeiterviertel reihen sich schmale Häuser aneinander, und die Straßen sind gesäumt von kleinen Cafés und Antiquitätenläden. Hier steht auch die Kirche Sainte-Anne aus dem Jahr 1772, die als zweite Kathedrale von Cork gilt. Im Volksmund wird sie Four-Faced Liar genannt, da ihre vier Uhren häufig leicht unterschiedliche Zeiten anzeigen. Nach dem Aufstieg über 132 Stufen erwartet dich ein schöner Ausblick auf die Stadt und den Hafen. Auf deinem Rundgang durch das Viertel bietet sich zudem ein Stopp im Cork Butter Museum an, um mehr über die älteste Tradition der Stadt zu erfahren: die Herstellung von gesalzener Butter.

Cork galt lange Zeit als Hochburg der irischen Rebellen, da sich die Stadtbevölkerung bereits im 15. Jahrhundert gegen Heinrich VII. auflehnte. Wenn du das Umland erkundest, gehört ein Besuch des Schlosses Blarney fast dazu, wo du den berühmten Stein der Beredsamkeit küssen kannst, allerdings auf eigene Gefahr.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die schönste Zeit für eine Reise nach Cork sind die warmen Monate im Frühling und Frühsommer.

Wie kommt man hin?

Du kannst Cork per Flugzeug erreichen, musst aber meist einen Zwischenstopp in Dublin einplanen. Für die Weiterreise zwischen Dublin und Cork sind der Zug oder der Bus die bequemste Wahl.

#3 Galway +12 Empf.

Galway liegt im Westen von Irland und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Fischerei und dem Torfabbau verbunden. Ein Symbol dafür sind die berühmten hookers, kleine Boote mit schwarzem Rumpf und roten Segeln, die über Jahrhunderte im Einsatz waren. Einige dieser Boote sind im Galway City Museum ausgestellt. Das direkt im Stadtzentrum gelegene Museum beleuchtet die Entwicklung der Traditionen, der Wohnkultur und der bäuerlichen Lebensweise in Galway und der Umgebung.

Eine Stadt in Irlands Westen

Der Name Galway hat eine lange Geschichte: Er stammt von dem mittelalterlichen gälischen Ausdruck Dún Bhun na Gaillimhe ab, was so viel wie „die Festung an der Mündung des Corrib“ bedeutet. Ab dem 12. Jahrhundert wurde die Stadt von anglo-normannischen Truppen besetzt, wobei die gälischsprachige Bevölkerung aus der Stadt gedrängt wurde. Das neue Bürgertum errichtete eine Zitadelle und entwickelte den Ort zu einem bedeutenden Handelshafen. Regiert wurde die Stadt von einer Oligarchie aus 14 Familien, von denen nur zwei irischer Abstammung waren. Ein ehemaliges Stadttor, der Spanish Arch aus dem Jahr 1584, ist bis heute erhalten geblieben. Er ist der Ausgangspunkt für den Spaziergang entlang des Corrib-Flusses.

Folge dem Weg weiter bis zum Nimmo's Pier, von wo aus du einen schönen Blick auf die kleinen bunten Häuser der Altstadt am Hafen hast. Du befindest dich hier im Viertel Claddagh, dem ehemaligen Zentrum der Fischmärkte, in dem auch der Claddagh-Ring erfunden wurde, ein typisch irisches Schmuckstück.

Der irische Westen in seiner ganzen Pracht

Im Herzen der Altstadt von Galway haben einige katholische Gotteshäuser die Angriffe der protestantischen Truppen von Cromwell überstanden. Dazu gehört die Kollégiale Saint-Nicolas, die größte noch aktive mittelalterliche Kirche in Irland, deren Bau auf das Jahr 1320 zurückgeht. Die imposante Kathedrale Notre-Dame wurde hingegen erst 1965 erbaut. Du erreichst sie über die Salmon Weir Bridge, eine Brücke, die besonders bekannt dafür ist, dass man dort in der warmen Jahreszeit die aufsteigenden Lachse beobachten kann. Bei einem Rundgang durch die Stadt solltest du zudem Lynch's Castle, einen ehemaligen Adelssitz, nicht verpassen.

Wenn das Wetter mitspielt, lohnt sich ein Spaziergang im Stadtteil Salthill, der über mehrere Strände verfügt. Auf dem Weg dorthin kannst du das Aquarium Atlantaquaria besuchen. Direkt gegenüber befindet sich die Destillerie Micil, die bereits seit 170 Jahren in Betrieb ist. Die Mitarbeiter führen dich in die Kunst des Destillierens ein und laden dich zu Verkostungen von Gin, Whiskey und Poitín ein.

Galway ist zudem ein idealer Ausgangspunkt, um die Natur im Westen Irlands zu erkunden, wie etwa den Connemara-Nationalpark oder die faszinierende Abtei Kylemore. Weitere Möglichkeiten für Ausflüge ab Galway sind die Cliffs of Moher im Süden oder die authentischen Aran-Inseln.

Wann ist die beste Reisezeit?

Besuche Galway am besten in der schönen Jahreszeit, also im Frühling oder Frühsommer. Von Reisen im Herbst ist eher abzuraten, da die Stadt in dieser Zeit sehr niederschlagsreich ist.

Wie kommt man hin?

Galway liegt am Schnittpunkt der N17 im Norden, der N6 aus dem Osten und der N18 aus dem Süden. Am besten erreichst du Galway, indem du nach Dublin fliegst und von dort aus mit dem Bus, dem Zug oder einer Fähre weiterreist.

#4 Letterfrack +10 Empf.

Letterfrack ist ein kleiner Ort, der Mitte des 19. Jahrhunderts von einem Ehepaar aus der Glaubensgemeinschaft der Quaker gegründet wurde. Während der großen Hungersnot errichteten James und Mary Ellis inmitten der kargen Landschaft einen Laden, eine Krankenstation, eine Schule und mehrere Werkstätten, um die lokale Bevölkerung zu unterstützen. Letterfrack ist ein fester Bestandteil jeder Reise nach Irland. Als Eingangstor zum parc national du Connemara bietet der Ort zudem einen direkten Zugang zur presqu’île de Renvyle mit ihren eindrucksvollen weißen Sandstränden.

 

Das Eingangstor zum Connemara

In Letterfrack befindet sich das Centre d’Information du parc du Connemara. Es dient sowohl als Fremdenverkehrsamt als auch als Ausstellungszentrum, das ausführlich über die Entstehung der Moore und deren ökologische Bedeutung für die heimische Flora und Fauna informiert. Von Letterfrack starten verschiedene Wanderwege in den parc du Connemara, wie etwa die Tour auf den Diamond Hill. Dieser 445 Meter hohe, markante Berg verdankt seinen Namen dem hellen Gestein, das im Sonnenlicht wie ein Diamant glänzt. Vom Gipfel aus genießt du einen weiten Blick über den Park mit der Bucht von Ballynakill im Hintergrund. Unweit des Dorfes im Herzen von Connemara triffst du zudem auf den einzigen Fjord Irlands: den fjord de Killary.

Nutze deinen Aufenthalt in Letterfrack für einen Besuch im château victorien de Kylemore, das idyllisch am gleichnamigen See liegt. Das Anwesen gehörte einst dem wohlhabenden englischen Geschäftsmann Henri Mitchell. Nach dem Tod seiner Frau auf einer Ägyptenreise ließ er die Kapelle erweitern, um sie fast wie eine Kathedrale zu gestalten. Das nur wenige hundert Meter vom Schloss entfernte Bauwerk beeindruckt mit aufwendigen Glasmalereien und Säulen aus verschiedenen Marmorarten. Heute wird das Anwesen von Benediktinerinnen verwaltet, die dort eine Klosterschule betreiben. Zum Gelände gehören auch weitläufige Gärten. Ein Hinweis: Die Besichtigung des Schlossinneren ist auf vier Räume begrenzt, da die übrigen 62 Zimmer weiterhin von den Schwestern für ihren Lehrbetrieb genutzt werden.

 

Die presqu’île de Renvyle

Nördlich von Letterfrack erstreckt sich mit der presqu’île de Renvyle ein weiteres Naturjuwel. Hier findest du wilde Strände wie Lettergesh, White Strand und Glassilaun, die sich auch gut zum Tauchen oder Schnorcheln eignen.

Sportlich Ambitionierte können den mont Tully erklimmen. Von oben hast du einen Blick auf die Küste und die Berglandschaft von Connemara, die für ihre Twelve Bens bekannt ist.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Um regenreiche und graue Tage zu vermeiden, besuchst du Letterfrack und den parc du Connemara am besten im Frühling oder Sommer. In dieser Zeit kommen die herbstlich anmutenden Farben der Landschaft besonders gut zur Geltung.

 

Anreise

Letterfrack liegt direkt an der Nationalstraße N59, die den parc du Connemara umrundet. Am flexibelsten bist du mit dem Mietwagen unterwegs, alternativ gibt es Busverbindungen ab Galway.

#5 Bray +7 Empf.

Bray ist eine Stadt in Irland, die südlich von Dublin im County Wicklow direkt an der Irischen See liegt. Im Mittelalter gehörte Bray zum sogenannten Pale, einem etwa 30 Kilometer großen Gebiet um Dublin, das direkt unter britischer Krone stand. Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich das Gesicht der Stadt grundlegend, als die Eisenbahnanbindung an Dublin geschaffen wurde. Dies machte den Ort zu einem beliebten Ziel für die betuchte Gesellschaft der Hauptstadt, die hier Erholung am Meer und ausgiebige Spaziergänge suchte. Mit der Zunahme des internationalen Flugtourismus gegen Ende des 20. Jahrhunderts verlor die Stadt jedoch an Bedeutung als klassischer Urlaubsort.

Ein Badeort in Irland

Bray ist ein klassisches Freizeitziel mit einem 1,6 Kilometer langen Strand, der von einer breiten Promenade gesäumt wird. Hier kannst du dich beim Tauchen, Angeln oder Wasserski ausprobieren, aber auch traditionellere Sportarten wie Golf und Tennis ausüben.

Wer mehr über die maritime Tier- und Pflanzenwelt erfahren möchte, findet im National Sea Life einen Einblick in die Ökosysteme der Irischen See und des Atlantiks. Nach dem Aquarium bieten die zahlreichen Pubs und Restaurants im Stadtzentrum genug Abwechslung für den restlichen Tag.

Wandern rund um Bray

Neben den Freizeitmöglichkeiten dient Bray als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Besonders empfehlenswert ist der City Walk, eine 7 Kilometer lange Route, die am Fuß des Hügels Bray Head beginnt und entlang der Küste sowie der Klippen verläuft. Der Weg führt bis zum traditionellen kleinen Hafen von Greystones und folgt dabei streckenweise den Bahngleisen. Mit etwas Glück lassen sich unterwegs Robben oder Schwanenkolonien beobachten.

Die Stadt schmiegt sich direkt an den Bray Head. Ein Aufstieg auf die 241 Meter hohe Spitze lohnt sich wegen des Panoramablicks über die Bucht und die Wicklow Mountains im Hinterland. Auf dem Gipfel steht ein Kreuz, das bis heute Ziel von Osterprozessionen ist.

Um in die Geschichte einzutauchen, empfiehlt sich ein Besuch der Killruddery House, einem herrschaftlichen Anwesen im elisabethanischen Stil aus dem Jahr 1820. Ein Teil des Hauses ist für Besucher zugänglich, wobei die historische Einrichtung weitgehend erhalten blieb. Das Anwesen ist von weitläufigen Gärten im französischen Stil umgeben, und die Besitzer betreiben auf dem Gelände zudem einen kleinen Bauernhof sowie ein Café.

Die beste Reisezeit

Für einen Besuch in Bray ist die warme Jahreszeit ideal, um die Aktivitäten im Freien und das Meer voll auszukosten. Im Sommer findet zudem das Bray Summerfest statt, das mit Feuerwerken, Konzerten und Märkten ein vielfältiges Programm bietet.

Anreise

Bray ist von Dublin aus bequem mit der S-Bahn (DART) erreichbar, die Fahrt dauert etwa 40 Minuten. Alternativ stehen die Buslinien 145 oder 155 zur Verfügung.

Ranking der 10 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Südirland

#1 Connemara-Nationalpark (Letterfrack) +10 Empf. 4.5/5

Der Connemara-Nationalpark umfasst 2 000 Hektar Moorlandschaften, Heiden und Berge im County Galway. Der Aufstieg zum Diamond Hill belohnt mit einem weiten Blick auf die Twelve Bens, die Atlantikküste und die Kylemore Abbey (Kloster Kylemore). Vier markierte Wanderwege passen zu jedem Fitnesslevel. Der Eintritt und Parkplatz sind kostenlos. Denke an Regenkleidung, selbst im Sommer.

Zum Reiseführer Angebote ansehen

#2 Bibliothek des Trinity College (Dublin) +8 Empf. 4.2/5

Die Bibliothek des Trinity College in Dublin ist ein Muss für Geschichtsinteressierte. Die berühmte Long Room, ein majestätischer Holzsaal mit Gewölbedecke, beherbergt 200.000 alte Werke. Das Book of Kells (das Buch von Kells), ein illuminiertes Manuskript aus dem 9. Jahrhundert, ist das Herzstück. Die ruhige Atmosphäre lädt zur Kontemplation ein, perfekt abgerundet durch einen Spaziergang über den Campus.

Zum Reiseführer Angebote ansehen-7%AVYGEO7

#3 Book of Kells (Dublin) +6 Empf. 2/5

Das Book of Kells wird seit 1661 im Trinity College Dublin aufbewahrt und gilt als Meisterwerk keltischer Buchmalerei aus dem 9. Jahrhundert. Dein Ticket gewährt Zugang zum Manuskript, der beeindruckenden Long Room und einem 2024 eröffneten, digitalen 360-Grad-Erlebnis. Die Long Room ist noch bis Ende 2027 für Besucher geöffnet, bevor sie wegen Restaurierungsarbeiten schließt.

Zum Reiseführer Angebote ansehen-7%AVYGEO7

#4 Kilmainham Gaol (Dublin) +3 Empf. 5/5

Das Kilmainham Gaol in Dublin, erbaut 1796 und 1924 geschlossen, ist das wichtigste Symbol für den irischen Unabhängigkeitskampf. Heute als Museum genutzt, erzählt es die bewegende Geschichte der dort inhaftierten Patrioten von der Rebellion 1798 bis zum Bürgerkrieg. Eine Führung zeigt eindrücklich die harten Haftbedingungen und die Schicksale, die das moderne Irland prägten.

Zum Reiseführer Angebote ansehen-7%AVYGEO7

#5 Dublin Zoo (Dublin) +3 Empf. 3.5/5

Der Dublin Zoo ist weit mehr als eine reine Tierhaltung. Seit seiner Eröffnung 1831 gilt er als Pionier mit Fokus auf Artenschutz und Tierwohl. Im weitläufigen Phoenix Park erstrecken sich 28 Hektar Lebensraum für 400 Tiere. Gorillas, Elefanten, Rote Pandas, Wölfe, Pinguine, Reptilien und Vögel ziehen jährlich eine Million Besucher in ihren Bann.

#6 Spire of Dublin (Dublin) +2 Empf. 5/5

Der Spire of Dublin ist eine 120 Meter hohe Metallskulptur mitten in Dublin. Die Konstruktion aus ineinander verschachtelten Röhren ist weit sichtbar und leuchtet nachts von oben. Das Denkmal steht für den Wandel der Innenstadt und ersetzt die Nelson-Säule, die bei einem Anschlag der IRA zerstört wurde.

#7 Kathedrale von Galway (Galway) +2 Empf. 5/5

Die Kathedrale von Galway ist das größte und höchste Bauwerk der Stadt. Als Symbol des irischen Katholizismus prägt sie das Stadtbild. Das moderne, lichtdurchflutete Gebäude beeindruckt durch seine imposante Architektur und eine Kuppel, die 44 Meter in die Höhe ragt. Im Inneren sorgen Holzarbeiten und bunte Mosaike für eine warme Atmosphäre. Orgelkonzerte und Chöre ziehen regelmäßig zahlreiche Besucher an.

#8 Chester Beatty Library (Dublin) +2 Empf. 5/5

Die Chester Beatty Library vereint Bibliothek und Museum direkt im Park von Dublin Castle. Die Sammlung des irischen Industriellen Sir Alfred Chester Beatty umfasst über 20.000 Exponate aus aller Welt. Auf zwei Ebenen präsentieren die Abteilungen für sakrale und künstlerische Traditionen einzigartige Objekte sowie religiöse Schriften aus Asien und dem Fernen Osten.

#9 Trinity College (Dublin)

Das Trinity College in Dublin ist die älteste Universität des Landes und die einzige, die für Besucher offen steht. Als irische Spitzenuniversität belegt sie in den Bereichen Nanosissenschaften und Politikwissenschaften weltweit Plätze unter den besten 100. Der Campus vereint moderne Architektur mit viktorianischer Baukunst. Die berühmte Bibliothek beherbergt Irlands größte Büchersammlung mit rund drei Millionen Werken in acht Gebäuden, darunter das bekannte Book of Kells.

Zum Reiseführer Angebote ansehen-7%AVYGEO7

#10 Phoenix Park (Dublin) -6 Empf. 4/5

Der Phoenix Park ist die grüne Lunge von Dublin und eine der größten innerstädtischen Parkanlagen Europas, doppelt so groß wie der Central Park in New York. Weite Rasenflächen, Seen und Wälder bieten Platz für Sport, Picknicks und Radtouren. Neben dem Dublin Zoo (Dublin Zoo) beherbergt das Gelände den Amtssitz des irischen Präsidenten sowie den Wohnsitz des US-Botschafters. Historische Monumente wie das Wellington Monument, das mittelalterliche Ashtown Castle und die Phoenix Column runden das Bild ab.

Irland: Ein Land zwischen keltischen Mythen und rauer Atlantikküste

Es gibt Orte, die unsere Vorstellungskraft beflügeln, und Irland gehört definitiv dazu. Hier scheint hinter jedem grünen Hügel eine Sage zu lauern, in jedem Pub die Musik zu pulsieren und jede windgepeitschte Klippe erinnert dich daran, dass du dich am äußersten Rand Europas befindest. Man kommt wegen der ungezähmten Natur, doch man bleibt wegen der Herzlichkeit der Menschen und der einzigartigen Atmosphäre.

Irland: Ist das die richtige Reise für dich?

Dieser Trip ist genau das Richtige, wenn du wilde Landschaften, das Wandern und gelebte Traditionen liebst. Zudem ist Irland ein Paradies für alle, die lebendige Pubs und die keltische Kultur schätzen. Wir müssen allerdings ehrlich sein: Das Wetter ist wechselhaft, Regen gehört dazu und die Preise können, besonders im Sommer, ordentlich ins Geld gehen.

Wenn du eine Garantie für Sonnenschein und Strandurlaub suchst, ist das vielleicht nicht dein Ziel. Aber wenn dich die Vorstellung reizt, bei leichtem Sprühregen zu wandern, um den Abend danach gemütlich am Kaminfeuer mit einem Glas in der Hand ausklingen zu lassen, dann bist du hier genau richtig.

Dublin: Die Energie einer lebendigen Hauptstadt

Dublin ist weit mehr als nur ein Ankunftsort. Es ist eine Stadt, die man intensiv erlebt. Im georgianischen Viertel prägen bunte Fassaden und leuchtend lackierte Türen das Stadtbild, das man so nur hier findet. Der Park St Stephen’s Green mitten im Zentrum bietet dir eine blühende Oase für eine kleine Pause.

Lass dir das Trinity College nicht entgehen, dessen Old Library wirkt, als wäre sie direkt aus einem Roman entsprungen. Auch die majestätische Saint Patrick’s Cathedral, ein Zeuge der religiösen und politischen Geschichte des Landes, ist einen Besuch wert. Am Abend zieht das Viertel Temple Bar Reisende und Einheimische mit seinen Pubs, Wandgemälden und Live-Musik an.

Der Tipp vom Experten: Meide Temple Bar am Abend, wenn du Menschenmassen lieber aus dem Weg gehst. Die Pubs in den Vierteln Smithfield oder Stoneybatter sind authentischer und deutlich ruhiger.

Connemara und die wilde Seele Irlands

Nichts vermittelt das Gefühl von Freiheit besser als die Weite von Connemara. Zwischen glitzernden Seen, Heidekraut-Hügeln und frei herumlaufenden Schafen scheint die Zeit stillzustehen. Bei Letterfrack bietet der National Park Wanderwege, die tief in diese raue und sich stetig wandelnde Natur führen.

Auf den kurvigen Straßen begegnet dir immer wieder Gälisch auf den Schildern, eine Sprache, die hier noch im Alltag präsent ist. Das viktorianische Schloss Kylemore Abbey mit seinem ummauerten Garten verleiht dieser grandiosen Landschaft eine romantische Note.

Der Tipp vom Experten: Pack für deine Wanderungen unbedingt mehrere Kleidungsschichten ein. In Connemara kannst du an einem einzigen Tag alle vier Jahreszeiten erleben.

Die Steilküste und der wilde Atlantik

Man kann nicht über Irland sprechen, ohne die Cliffs of Moher zu erwähnen. Sie ragen über 200 Meter aus dem Atlantik empor und bieten spektakuläre Ausblicke, auch wenn die Wege dort oft überlaufen sind. Es lohnt sich, früh am Morgen da zu sein, um die Stille des Ortes zu genießen.

Nur wenige Kilometer entfernt begeistert Galway mit seiner böhmischen Art und den lebendigen Straßen. Zwischen den farbenfrohen Häuserzeilen und Straßenmusikern sprüht die Stadt vor Kreativität. Der Spanish Arch erinnert an die Handelsvergangenheit, während die Pubs mit traditioneller Musik locken.

Weiter im Süden zeigt sich die Dingle-Halbinsel mit ihren unberührten Stränden, Klippen und kleinen Fischerdörfern. Diese noch sehr ursprüngliche Region hat durch ihre dramatische Kulisse und das wechselhafte Licht schon viele Regisseure inspiriert.

Traditionen und lokale Kultur

Eine Reise nach Irland ist auch ein Eintauchen in eine ganz eigene Kultur. Festivals bestimmen den Rhythmus des Jahres, geprägt von traditioneller Musik, keltischen Tänzen und religiösen Feiern. Die gälische Sprache, die in manchen Regionen noch aktiv gesprochen wird, unterstreicht das reiche Erbe.

Die Einheimischen sind herzlich und gesprächig. Sie verpassen selten eine Gelegenheit, bei einem Getränk eine Geschichte oder Anekdote zum Besten zu geben. Oft sind es genau diese spontanen Begegnungen, die das Wesen des Landes greifbar machen.

Der Tipp vom Experten: Trau dich, in Pubs oder kleinen Läden ein Gespräch mit den Einheimischen anzufangen. Diese Begegnungen gehören oft zu den schönsten Erinnerungen, die du mit nach Hause nimmst.

Irland kulinarisch: Deftig und gesellig

Die lokale Küche setzt auf einfache und wärmende Produkte. Klassiker wie Irish Stew (Lammragout mit Gemüse), Colcannon (Kartoffelstampf mit Kohl) und frische Meeresfrüchte sind überall zu finden. In den Küstenstädten genießt man Austern, Räucherlachs und Miesmuscheln.

Natürlich darf das lokale Bier vom Fass in keinem Pub fehlen. Für den Hunger zwischendurch ist Soda Bread, ein dichtes und leicht süßliches Brot, die perfekte Begleitung zu jeder Mahlzeit.

Wann ist die beste Reisezeit für Irland?

Die Sommermonate von Juni bis August sind am belebtesten und sonnigsten, aber auch am stärksten besucht. Der September ist ideal, wenn du milderes Wetter und weniger Touristen bevorzugst. Der Frühling bringt blühende Wiesen, während der Herbst die Wälder in warme Farben taucht.

Im Winter sind Regen und Wind häufige Begleiter, doch das ist auch die perfekte Zeit, um die gemütliche Atmosphäre der Pubs und ein Irland abseits der ausgetretenen Pfade zu erleben.

Wie kommt man nach Irland?

Die schnellste Verbindung ist das Flugzeug, mit Direktflügen von vielen deutschen Flughäfen nach Dublin in rund zwei Stunden. Es gibt auch Verbindungen nach Cork oder Shannon, was praktisch ist, wenn du den Westen des Landes besuchen möchtest. Die Preise variieren stark nach Saison, außerhalb des Sommers gibt es oft günstigere Angebote.

Die Fähre von Frankreich (Cherbourg oder Roscoff) nach Cork ist eine gute Alternative, wenn du mit dem eigenen Auto reisen und eine langsamere, dafür aber landschaftlich reizvolle Überfahrt genießen möchtest.

Unterwegs in Irland

Das Busnetz deckt die wichtigsten Städte und Dörfer ab, allerdings können die Verbindungen in ländlichen Regionen eingeschränkt sein. Die Bahn ist eine gute Option zwischen Dublin, Galway oder Cork, aber insgesamt weniger stark ausgebaut als in anderen europäischen Ländern.

Um die wilde Natur in deinem eigenen Tempo zu erkunden, ist ein Mietwagen sehr zu empfehlen. Die engen und kurvigen Straßen erfordern etwas Aufmerksamkeit, besonders wegen des Linksverkehrs, belohnen dich aber mit außergewöhnlichen Ausblicken.

In den Städten sind Wandern und Radfahren die angenehmste Art, die lokale Atmosphäre aufzusaugen.

Finde die besten Preise für deine Reise nach Südirland

Hotels und Unterkünfte Flüge Mietwagen Maßgeschneiderte Reisen

Top-Fotos der Mitglieder

Le Connemara
Université de Cork
Port de Galway

Neueste Bewertungen

Der perfekte Städtetrip!

Ein Traumziel für ein Wochenende mit Freunden, zwischen den belebten Straßen, den außergewöhnlichen kleinen Läden, der Architektur der irischen Pubs und natürlich nicht zu vergessen die unglaubliche G…

111 0

Atemberaubend!

Es ist schwer, die passenden Worte für diese Bibliothek zu finden. Vielleicht findet man sie ja in den 4 Millionen Büchern, die sie beherbergt? Auf jeden Fall ist sie ein Muss für alle Buchliebhaber,…

52 0

Kosmopolitisch und abwechslungsreich

Dublin ist die kosmopolitische Stadt schlechthin. Hier vermischen sich alle Kulturen harmonisch und sorgen für eine einzigartige Vielfalt im Austausch sowie beim Angebot an Gastronomie und Dienstleist…

46 0

Eine Bibliothek, die man einmal im Leben gesehen haben muss!

Das ist ein tolles Erlebnis für jeden, der Bibliotheken liebt: die Architektur, die Handschriften… Sie ist spektakulär, aber der Ort ist so überlaufen (zumindest während meines Besuchs), dass der Besu…

43 0

5 Sterne für diese Besichtigung

Mein absolutes Highlight in Dublin! Allein das außergewöhnliche Konzept der Besichtigung hat mich total neugierig gemacht. Anfangs haben wir das System und die Organisation nicht so ganz durchblickt,…

38 0