Ha'penny Bridge de Dublin

Top 5 der schönsten Städte in SüdirlandRanking 2026

Entdecke die Lieblingsstädte unserer Mitglieder in Südirland. Veröffentliche gern deine eigenen Bewertungen, um an diesem gemeinschaftlichen Ranking teilzunehmen.

Die Lieblingsstädte in Südirland unserer Mitglieder, von der Redaktion empfohlen

#1 Dublin +43 Empf.

Die irische Hauptstadt besticht durch ihre Mischung aus jahrtausendealter Geschichte und geselliger Pub-Kultur. Von den lebhaften Kneipen in Temple Bar über die historischen Schätze des Trinity College bis hin zur offenen Art der Einheimischen lässt sich die überschaubare Stadt wunderbar zu Fuß erkunden. Rechne allerdings mit gehobenen Preisen und häufigem Regen, weshalb Regenschirm und Regenjacke ganzjährig ins Gepäck gehören. Der keltische Charme macht diese kleinen Nachteile jedoch schnell wett.

Must-Sees

#2 Cork +12 Empf.

Cork ist nach Dublin die zweitgrößte Stadt in Irland. Ihre städtebauliche Entwicklung verdankt die Region einem natürlichen Hafen, der nach dem von Sydney als der zweitgrößte der Welt gilt. Das historische Zentrum liegt auf einer Insel im Fluss Lee. Hier verläuft auch die St Patrick’s Street, die bekannteste Geschäftsstraße der Stadt mit zahlreichen Restaurants, Freizeitmöglichkeiten und bedeutenden Wahrzeichen wie dem nahegelegenen English Market. Dieser zählt zu den ältesten überdachten Märkten der Welt und besteht bereits seit 1788. Im Stadtzentrum ist zudem die Crawford Art Gallery einen Besuch wert, die Kunstwerke vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart ausstellt.

Zwischen Moderne und Tradition

Cork verbindet alte Zeugnisse seiner langen Geschichte mit modernen architektonischen Akzenten, wie etwa dem Opernhaus oder der Lewis Glucksman Gallery. Dieses Museum für zeitgenössische Kunst liegt nur wenige Schritte vom berühmten University College Cork entfernt, das 1845 von Königin Victoria gegründet wurde. In der Nähe erheben sich die drei Türme der prächtigen Kathedrale St Fin Barre’s. Sie wurde 1870 geweiht und auf einem Boden errichtet, der seit dem 7. Jahrhundert für die christliche Bevölkerung heilig ist. Betrachte die gotischen Details und die mittelalterlichen Verzierungen, bevor du das Innere mit seinen farbenfrohen Akzenten erkundest.

Nur einen kurzen Fußweg entfernt liegt das Elizabeth Fort, eine ehemalige Militärfestung, die heute ein Museum beherbergt und für Veranstaltungen genutzt wird. Wenn dich historische Gebäude interessieren, lohnt sich ein Besuch des Cork City Gaol, eines ehemaligen Frauengefängnisses, das heute öffentlich zugänglich ist. Plane zudem einen Abstecher zum Blackrock Castle ein. Die Burg wurde in ein faszinierendes Observatorium umgewandelt, das sich der Astronomie und der Erforschung des Weltraums widmet.

Die Rebellenstadt

Wer ein authentisches Lebensgefühl sucht, sollte das nördlich gelegene Stadtviertel Shandon besuchen. In dem ehemaligen Arbeiterviertel reihen sich schmale Häuser aneinander, und die Straßen sind gesäumt von kleinen Cafés und Antiquitätenläden. Hier steht auch die Kirche Sainte-Anne aus dem Jahr 1772, die als zweite Kathedrale von Cork gilt. Im Volksmund wird sie Four-Faced Liar genannt, da ihre vier Uhren häufig leicht unterschiedliche Zeiten anzeigen. Nach dem Aufstieg über 132 Stufen erwartet dich ein schöner Ausblick auf die Stadt und den Hafen. Auf deinem Rundgang durch das Viertel bietet sich zudem ein Stopp im Cork Butter Museum an, um mehr über die älteste Tradition der Stadt zu erfahren: die Herstellung von gesalzener Butter.

Cork galt lange Zeit als Hochburg der irischen Rebellen, da sich die Stadtbevölkerung bereits im 15. Jahrhundert gegen Heinrich VII. auflehnte. Wenn du das Umland erkundest, gehört ein Besuch des Schlosses Blarney fast dazu, wo du den berühmten Stein der Beredsamkeit küssen kannst, allerdings auf eigene Gefahr.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die schönste Zeit für eine Reise nach Cork sind die warmen Monate im Frühling und Frühsommer.

Wie kommt man hin?

Du kannst Cork per Flugzeug erreichen, musst aber meist einen Zwischenstopp in Dublin einplanen. Für die Weiterreise zwischen Dublin und Cork sind der Zug oder der Bus die bequemste Wahl.

#3 Galway +12 Empf.

Galway liegt im Westen von Irland und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Fischerei und dem Torfabbau verbunden. Ein Symbol dafür sind die berühmten hookers, kleine Boote mit schwarzem Rumpf und roten Segeln, die über Jahrhunderte im Einsatz waren. Einige dieser Boote sind im Galway City Museum ausgestellt. Das direkt im Stadtzentrum gelegene Museum beleuchtet die Entwicklung der Traditionen, der Wohnkultur und der bäuerlichen Lebensweise in Galway und der Umgebung.

Eine Stadt in Irlands Westen

Der Name Galway hat eine lange Geschichte: Er stammt von dem mittelalterlichen gälischen Ausdruck Dún Bhun na Gaillimhe ab, was so viel wie „die Festung an der Mündung des Corrib“ bedeutet. Ab dem 12. Jahrhundert wurde die Stadt von anglo-normannischen Truppen besetzt, wobei die gälischsprachige Bevölkerung aus der Stadt gedrängt wurde. Das neue Bürgertum errichtete eine Zitadelle und entwickelte den Ort zu einem bedeutenden Handelshafen. Regiert wurde die Stadt von einer Oligarchie aus 14 Familien, von denen nur zwei irischer Abstammung waren. Ein ehemaliges Stadttor, der Spanish Arch aus dem Jahr 1584, ist bis heute erhalten geblieben. Er ist der Ausgangspunkt für den Spaziergang entlang des Corrib-Flusses.

Folge dem Weg weiter bis zum Nimmo's Pier, von wo aus du einen schönen Blick auf die kleinen bunten Häuser der Altstadt am Hafen hast. Du befindest dich hier im Viertel Claddagh, dem ehemaligen Zentrum der Fischmärkte, in dem auch der Claddagh-Ring erfunden wurde, ein typisch irisches Schmuckstück.

Der irische Westen in seiner ganzen Pracht

Im Herzen der Altstadt von Galway haben einige katholische Gotteshäuser die Angriffe der protestantischen Truppen von Cromwell überstanden. Dazu gehört die Kollégiale Saint-Nicolas, die größte noch aktive mittelalterliche Kirche in Irland, deren Bau auf das Jahr 1320 zurückgeht. Die imposante Kathedrale Notre-Dame wurde hingegen erst 1965 erbaut. Du erreichst sie über die Salmon Weir Bridge, eine Brücke, die besonders bekannt dafür ist, dass man dort in der warmen Jahreszeit die aufsteigenden Lachse beobachten kann. Bei einem Rundgang durch die Stadt solltest du zudem Lynch's Castle, einen ehemaligen Adelssitz, nicht verpassen.

Wenn das Wetter mitspielt, lohnt sich ein Spaziergang im Stadtteil Salthill, der über mehrere Strände verfügt. Auf dem Weg dorthin kannst du das Aquarium Atlantaquaria besuchen. Direkt gegenüber befindet sich die Destillerie Micil, die bereits seit 170 Jahren in Betrieb ist. Die Mitarbeiter führen dich in die Kunst des Destillierens ein und laden dich zu Verkostungen von Gin, Whiskey und Poitín ein.

Galway ist zudem ein idealer Ausgangspunkt, um die Natur im Westen Irlands zu erkunden, wie etwa den Connemara-Nationalpark oder die faszinierende Abtei Kylemore. Weitere Möglichkeiten für Ausflüge ab Galway sind die Cliffs of Moher im Süden oder die authentischen Aran-Inseln.

Wann ist die beste Reisezeit?

Besuche Galway am besten in der schönen Jahreszeit, also im Frühling oder Frühsommer. Von Reisen im Herbst ist eher abzuraten, da die Stadt in dieser Zeit sehr niederschlagsreich ist.

Wie kommt man hin?

Galway liegt am Schnittpunkt der N17 im Norden, der N6 aus dem Osten und der N18 aus dem Süden. Am besten erreichst du Galway, indem du nach Dublin fliegst und von dort aus mit dem Bus, dem Zug oder einer Fähre weiterreist.

Must-See

#4 Letterfrack +10 Empf.

Letterfrack ist ein kleiner Ort, der Mitte des 19. Jahrhunderts von einem Ehepaar aus der Glaubensgemeinschaft der Quaker gegründet wurde. Während der großen Hungersnot errichteten James und Mary Ellis inmitten der kargen Landschaft einen Laden, eine Krankenstation, eine Schule und mehrere Werkstätten, um die lokale Bevölkerung zu unterstützen. Letterfrack ist ein fester Bestandteil jeder Reise nach Irland. Als Eingangstor zum parc national du Connemara bietet der Ort zudem einen direkten Zugang zur presqu’île de Renvyle mit ihren eindrucksvollen weißen Sandstränden.

 

Das Eingangstor zum Connemara

In Letterfrack befindet sich das Centre d’Information du parc du Connemara. Es dient sowohl als Fremdenverkehrsamt als auch als Ausstellungszentrum, das ausführlich über die Entstehung der Moore und deren ökologische Bedeutung für die heimische Flora und Fauna informiert. Von Letterfrack starten verschiedene Wanderwege in den parc du Connemara, wie etwa die Tour auf den Diamond Hill. Dieser 445 Meter hohe, markante Berg verdankt seinen Namen dem hellen Gestein, das im Sonnenlicht wie ein Diamant glänzt. Vom Gipfel aus genießt du einen weiten Blick über den Park mit der Bucht von Ballynakill im Hintergrund. Unweit des Dorfes im Herzen von Connemara triffst du zudem auf den einzigen Fjord Irlands: den fjord de Killary.

Nutze deinen Aufenthalt in Letterfrack für einen Besuch im château victorien de Kylemore, das idyllisch am gleichnamigen See liegt. Das Anwesen gehörte einst dem wohlhabenden englischen Geschäftsmann Henri Mitchell. Nach dem Tod seiner Frau auf einer Ägyptenreise ließ er die Kapelle erweitern, um sie fast wie eine Kathedrale zu gestalten. Das nur wenige hundert Meter vom Schloss entfernte Bauwerk beeindruckt mit aufwendigen Glasmalereien und Säulen aus verschiedenen Marmorarten. Heute wird das Anwesen von Benediktinerinnen verwaltet, die dort eine Klosterschule betreiben. Zum Gelände gehören auch weitläufige Gärten. Ein Hinweis: Die Besichtigung des Schlossinneren ist auf vier Räume begrenzt, da die übrigen 62 Zimmer weiterhin von den Schwestern für ihren Lehrbetrieb genutzt werden.

 

Die presqu’île de Renvyle

Nördlich von Letterfrack erstreckt sich mit der presqu’île de Renvyle ein weiteres Naturjuwel. Hier findest du wilde Strände wie Lettergesh, White Strand und Glassilaun, die sich auch gut zum Tauchen oder Schnorcheln eignen.

Sportlich Ambitionierte können den mont Tully erklimmen. Von oben hast du einen Blick auf die Küste und die Berglandschaft von Connemara, die für ihre Twelve Bens bekannt ist.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Um regenreiche und graue Tage zu vermeiden, besuchst du Letterfrack und den parc du Connemara am besten im Frühling oder Sommer. In dieser Zeit kommen die herbstlich anmutenden Farben der Landschaft besonders gut zur Geltung.

 

Anreise

Letterfrack liegt direkt an der Nationalstraße N59, die den parc du Connemara umrundet. Am flexibelsten bist du mit dem Mietwagen unterwegs, alternativ gibt es Busverbindungen ab Galway.

Must-See

#5 Bray +7 Empf.

Bray ist eine Stadt in Irland, die südlich von Dublin im County Wicklow direkt an der Irischen See liegt. Im Mittelalter gehörte Bray zum sogenannten Pale, einem etwa 30 Kilometer großen Gebiet um Dublin, das direkt unter britischer Krone stand. Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich das Gesicht der Stadt grundlegend, als die Eisenbahnanbindung an Dublin geschaffen wurde. Dies machte den Ort zu einem beliebten Ziel für die betuchte Gesellschaft der Hauptstadt, die hier Erholung am Meer und ausgiebige Spaziergänge suchte. Mit der Zunahme des internationalen Flugtourismus gegen Ende des 20. Jahrhunderts verlor die Stadt jedoch an Bedeutung als klassischer Urlaubsort.

Ein Badeort in Irland

Bray ist ein klassisches Freizeitziel mit einem 1,6 Kilometer langen Strand, der von einer breiten Promenade gesäumt wird. Hier kannst du dich beim Tauchen, Angeln oder Wasserski ausprobieren, aber auch traditionellere Sportarten wie Golf und Tennis ausüben.

Wer mehr über die maritime Tier- und Pflanzenwelt erfahren möchte, findet im National Sea Life einen Einblick in die Ökosysteme der Irischen See und des Atlantiks. Nach dem Aquarium bieten die zahlreichen Pubs und Restaurants im Stadtzentrum genug Abwechslung für den restlichen Tag.

Wandern rund um Bray

Neben den Freizeitmöglichkeiten dient Bray als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Besonders empfehlenswert ist der City Walk, eine 7 Kilometer lange Route, die am Fuß des Hügels Bray Head beginnt und entlang der Küste sowie der Klippen verläuft. Der Weg führt bis zum traditionellen kleinen Hafen von Greystones und folgt dabei streckenweise den Bahngleisen. Mit etwas Glück lassen sich unterwegs Robben oder Schwanenkolonien beobachten.

Die Stadt schmiegt sich direkt an den Bray Head. Ein Aufstieg auf die 241 Meter hohe Spitze lohnt sich wegen des Panoramablicks über die Bucht und die Wicklow Mountains im Hinterland. Auf dem Gipfel steht ein Kreuz, das bis heute Ziel von Osterprozessionen ist.

Um in die Geschichte einzutauchen, empfiehlt sich ein Besuch der Killruddery House, einem herrschaftlichen Anwesen im elisabethanischen Stil aus dem Jahr 1820. Ein Teil des Hauses ist für Besucher zugänglich, wobei die historische Einrichtung weitgehend erhalten blieb. Das Anwesen ist von weitläufigen Gärten im französischen Stil umgeben, und die Besitzer betreiben auf dem Gelände zudem einen kleinen Bauernhof sowie ein Café.

Die beste Reisezeit

Für einen Besuch in Bray ist die warme Jahreszeit ideal, um die Aktivitäten im Freien und das Meer voll auszukosten. Im Sommer findet zudem das Bray Summerfest statt, das mit Feuerwerken, Konzerten und Märkten ein vielfältiges Programm bietet.

Anreise

Bray ist von Dublin aus bequem mit der S-Bahn (DART) erreichbar, die Fahrt dauert etwa 40 Minuten. Alternativ stehen die Buslinien 145 oder 155 zur Verfügung.

Neueste Bewertungen

Der perfekte Städtetrip!

Ein Traumziel für ein Wochenende mit Freunden, zwischen den belebten Straßen, den außergewöhnlichen kleinen Läden, der Architektur der irischen Pubs und natürlich nicht zu vergessen die unglaubliche G…

111 0

Kosmopolitisch und abwechslungsreich

Dublin ist die kosmopolitische Stadt schlechthin. Hier vermischen sich alle Kulturen harmonisch und sorgen für eine einzigartige Vielfalt im Austausch sowie beim Angebot an Gastronomie und Dienstleist…

46 0

Sehenswerte Architektur

Die Stadt Cork ist ein absolutes Muss bei Ihrer Reise durch Irland. Ich habe besonders das Stadtzentrum und die historische Altstadt genossen. Die Architektur der Gebäude ist ziemlich beeindruckend. E…

15 0

Sehr lebendige Stadt

Ich mochte meinen Besuch in der Stadt Galway sehr. Auch wenn das Stadtzentrum recht klein ist, ist es dort sehr lebhaft. Es handelt sich um eine ziemlich touristische und sehr quirlige Stadt. Man find…

11 0

Sehr lebendig

Dublin ist eine lebendige und sehr belebte Stadt. Wenn Sie gerne ausgehen und feiern, dann ist diese Stadt genau das Richtige für Sie. Allerdings fand ich, dass der kulturelle Aspekt nicht wirklich üb…

17 0

Rankings von Reisenden, für Reisende

Unsere Rankings basieren auf Tausenden Bewertungen von Reisenden wie dir, nicht auf der subjektiven Wahl einer einzelnen Redaktion. Jede positive Bewertung, die du veröffentlichst, erhöht den Score des jeweiligen Reiseziels.

1 positive Bewertung = +1 Empfehlung

Deine Meinung zählt!

Du bist gereist und hast unglaubliche Orte entdeckt? Teile deine Erfahrung und hilf der Community, die schönsten Reiseziele einzuordnen! Registriere dich kostenlos, um deine Bewertungen zu veröffentlichen und deiner Stimme Gehör zu verschaffen.