Eine unter der Altstadt versunkene Straße
Unter den Pflastersteinen der Royal Mile wurde eine Gasse aus dem 17. Jahrhundert in der Zeit eingefroren, als darüber neue Gebäude errichtet wurden. Diese unterirdische Erkundung taucht in den oft vergessenen Alltag der früheren Bewohner von Edinburgh ein, zwischen Schatten und authentischen Erzählungen.
Der Ablauf der Führung
Ein kostümierter Guide in der Rolle einer historischen Persönlichkeit begleitet die Besucher eine Stunde lang durch dieses Labyrinth aus erhaltenen Gassen. Er erzählt von den schwierigen Lebensbedingungen jener Epoche, den Pestepidemien sowie einigen hartnäckigen Legenden, die sich um den Ort ranken.
Was diesen Ort besonders macht
Im Gegensatz zu einem klassischen Museum wandert man hier buchstäblich durch die Überreste einer ganzen Straße mit ihren Häusern, Winkeln und der erhaltenen Atmosphäre. Der mehrsprachige Audioguide ermöglicht es, den Erklärungen in mehreren Sprachen zu folgen, ergänzend zu den Schilderungen des Guides auf Englisch.
Ein Tipp unter Freunden: Geeignet für Geschichtsbegeisterte, Neugierige, die ungewöhnliche Geschichten mögen, und Familien mit etwas älteren Kindern.
Weniger geeignet: Personen mit Klaustrophobie oder Empfindlichkeit gegenüber engen, schwach beleuchteten Untergrundräumen.
Für wen es gedacht ist
Diese Führung eignet sich für alle, die ein immersives Erlebnis statt einer einfachen Ausstellung suchen, mit stellenweise engen Passagen und einer bewusst düsteren Atmosphäre, um die Lebensbedingungen von damals nachzubilden.
Öffnungszeiten
| Montag | 09:30-22:00 |
|---|---|
| Dienstag | 09:30-22:00 |
| Mittwoch | 09:30-22:00 |
| Donnerstag | 09:30-22:00 |
| Freitag | 09:30-22:00 |
| Samstag | 09:30-22:00 |
| Sonntag | 09:30-22:00 |
Wie viel Zeit du für diese Aktivität einplanen solltest
Die Führung dauert 1 Stunde. Es empfiehlt sich, etwa 15 Minuten vor Beginn vor Ort zu sein.
*Angaben können sich ändern
Ein paar Videos erzählen die persönliche Geschichte ehemaliger Bewohner oder eines Arztes, der vor Ort tätig war. Einer der roten Fäden ist die Pest, die dort wütete und einen großen Teil der Bevölkerung dezimierte, die sich auf engstem, geschlossenem Raum drängte, sowie die Geschichte eines Arztes, dem ein Vermögen versprochen worden war, um zu helfen und die Krankheit zu stoppen.
Der ganze Ort ist von einem düsteren Ruf, Spukgeschichten und morbiden Erzählungen umgeben... ein bisschen überbewertet, gruselig war es wirklich überhaupt nicht. Aber es war sehr lehrreich.
Kleine Anmerkung: Wenn du möchtest, kannst du einen Audio-Guide bekommen, um die Erklärungen in deiner Sprache zu hören... Hätte mir vielleicht einen holen sollen. Mein Englisch ist eigentlich ganz okay, aber ich habe nicht alles verstanden, was der Guide erzählte (ach, der schottische Akzent...)