Die Legende von Pentecost
Wir alle kennen Bungee-Jumping in seiner heutigen Form, aber wussten Sie, dass einige Stämme auf Vanuatu dies schon lange praktizierten, bevor wir es neu erfanden, und das unter völlig anderen Bedingungen!

"Auf der Insel Pentecost in Vanuatu erzählt man sich, dass vor langer Zeit ein Ehemann nach einem Streit seine Frau verfolgte. Da sie nicht wusste, wie sie ihm entkommen sollte, kletterte sie auf die Spitze eines Banyan-Feigenbaums und sprang in die Tiefe... In seiner Verzweiflung sprang der Mann ihr hinterher, ohne zu bemerken, dass seine Frau sich vor dem Sprung die Füße mit einer Liane festgebunden hatte. Sie überlebte, er jedoch nicht."
Seit diesem Tag praktizieren die Männer das, was sie den "Naghol-Sprung" (Land-Diving) nennen, um den Frauen zu beweisen, dass sie sich nicht mehr täuschen lassen, und um ihre Männlichkeit unter Beweis zu stellen.
Im Laufe der Zeit wurde der Naghol-Sprung zu einem obligatorischen Ritual, das den Übergang vom Jungen zum Mann markiert und den sozialen Aufstieg der Männer symbolisiert. Es ist zudem eine Zeremonie, bei der die Erde um eine gute Yamswurzel-Ernte gebeten wird.
Was genau ist der "Naghol-Sprung"?
Alles beginnt mit dem Bau eines Holzturms, der in der Regel zwischen 20 und 30 Meter hoch ist. Frauen dürfen an diesem Bau nicht teilnehmen und haben keinen Zutritt. Der Turm verfügt über mehrere Plattformen, von denen die jungen Männer springen, sie beginnen bei den niedrigeren und arbeiten sich bis zur höchsten vor.
Die Männer, die die Ehre haben zu springen, müssen die Liane, die ihnen als "Bungee-Seil" dient, selbst auswählen und abschneiden. Eine gut gewählte Liane reißt beim Sprung nicht (das mag offensichtlich klingen, aber es kommt regelmäßig zu Unfällen, wenn die Liane falsch gewählt wurde) und, ganz wichtig, sie muss genau die richtige Länge haben, damit die Schultern des Springers beim Aufprall den Boden am Fuß des Turms gerade so berühren.
Die Zeremonie, die heute immer touristischer wird, hat mich besonders beeindruckt. Männer und Frauen tragen traditionelle Kleidung (aus Kokosnussblättern gefertigt). Sie singen, um die Springer zu begleiten. Ich erinnere mich auch noch gut an die Ernsthaftigkeit des Moments, denn nach jedem Sprung hält die Menge den Atem an, bis der Springer wieder aufsteht.

Enfin ils sont sensés avoir grandit dans cet environnement et utiliser la nature et notamment les lianes pour d'autres choses et notamment dans la construction donc avoir une bonne connaissance des lianes etc...
Ceci dit c'est vrai qu'il y a régulièrement des accidents notamment parce que les jeunes ne vivent plus forcément dans les tribus (et vont à la ville) et donc connaissent moins la nature, et aussi parce que comme c'est devenu une attraction touristique ils font parfois la cérémonie sans que ce soit la saison (consistance différente de la nature qui peut être entre autres plus sèche et donc plus cassante).