Die Reiseroute von FajrObskura
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Der Schatz im Tête d'Or
Man erzählt sich, dass Kreuzritter in Lyon im Parc de la Tête d'Or einen Schatz vergraben haben sollen, bestehend aus Münzen und einem goldenen Kopf einer Jesus Christus Statue. Mit der Hilfe eines Me…
Man erzählt sich, dass Kreuzritter in Lyon im Parc de la Tête d'Or einen Schatz vergraben haben sollen, bestehend aus Münzen und einem goldenen Kopf einer Jesus Christus Statue. Mit der Hilfe eines Mediums begann eine Gruppe von Schatzsuchern im Jahr 1855 mit den Grabungen. Trotz der mangelnden Präzision der Seherin gruben sie immer weiter und fanden schließlich den heiß begehrten Kopf. Da sie die Beute nicht teilen wollten, stritten sie sich so heftig, dass sie sich gegenseitig umbrachten. Betrübt über diesen makabren Anblick begann Christus so sehr zu weinen, dass seine Tränen die Grabungsstellen füllten und so den See der Tête d'Or bildeten. Wenn eine Geschichte eine andere Geschichte he…
Saint Aubert und Saint Michel
Saint Aubert (Bischof von Avranches, 670 bis 725) wurde eines Tages Zeuge eines epischen Kampfes zwischen dem Erzengel Michael und einem bösen Drachen, der am Mont-Dol begann und 20 km weiter am Mont-…
Saint Aubert (Bischof von Avranches, 670 bis 725) wurde eines Tages Zeuge eines epischen Kampfes zwischen dem Erzengel Michael und einem bösen Drachen, der am Mont-Dol begann und 20 km weiter am Mont-Tombe (dem alten Namen des Mont-Saint-Michel) endete. Kurz darauf erhielt er im Traum Besuch vom Erzengel, der ihn bat, an der Stelle des Sieges eine Abtei zu Ehren des Triumphs des Guten über das Böse zu errichten. Saint Aubert dachte, er hätte nur geträumt, und gehorchte nicht. Der Engel kam ein zweites Mal, aber der heilige Bischof zweifelte immer noch an der Echtheit dieser Vision. Beim dritten Mal bat Saint Aubert ihn um einen Beweis für die Realität seiner Erscheinung. Als Antwort legte Sa…
Eine Statue, die Glück bringt
Éverard t'Serclaes wurde um 1320 geboren und war ein weiser und großzügiger Mann. Er stammte aus bedeutenden Familien, den sogenannten Lignages de Bruxelles, und verteidigte die Rechte der Stadt. Er t…
Éverard t'Serclaes wurde um 1320 geboren und war ein weiser und großzügiger Mann. Er stammte aus bedeutenden Familien, den sogenannten Lignages de Bruxelles, und verteidigte die Rechte der Stadt. Er trug am 24. Oktober 1356 entscheidend zur Befreiung der Stadt während des Erbfolgekrieges für das Herzogtum Brabant bei. Als fünfmaliger Schöffe, ein Magistrat im Mittelalter, sagt man, dass er seinen Verbündeten Glück brachte, aber auch, dass er viele Feinde hatte, die auf seine Macht neidisch waren. Und so wurde er am 26. März 1388 von dem Herrn Guillaume de Gaasbeek in Lennik tödlich angegriffen. Er wurde nach Brüssel zurückgebracht, wo er am 31. März 1388 verstarb. Ein Denkmal wurde ihm zu E…
Der Kinderbrunnen
Dem Straßburger Münster wird der Legende nach ein sehr alter heiliger Brunnen nachgesagt, der "Kindelesbrunnen", der den Kelten und Germanen gehörte und zu einem unterirdischen See führen soll, in dem…
Dem Straßburger Münster wird der Legende nach ein sehr alter heiliger Brunnen nachgesagt, der "Kindelesbrunnen", der den Kelten und Germanen gehörte und zu einem unterirdischen See führen soll, in dem sich die Seelen der ungeborenen Kinder befinden. Es war Tradition, dass Eltern, die sich ein Baby wünschten, an der Fischbank einen Wunsch äußerten. Der Auftrag wurde so über das Wasser an einen weißbärtigen Zwerg in roter Kleidung auf einem Boot übermittelt. Ausgestattet mit einem goldenen Netz fischt er den Auserwählten heraus und vertraut ihn einer Storch an, mit dem Auftrag, ihn zu bringen und in den Bauch der werdenden Mutter zu legen. Der Storch ist nicht nur das Wahrzeichen der Region, s…
Sankt Arbogast und der Sohn der Witwe
Es gibt zahlreiche Legenden über Straßburg und sein Münster, bei denen selbst Fans der Geisterjagd auf ihre Kosten kommen sollten. Ich lade euch dazu ein, sie zu entdecken, denn das macht eure Reise n…
Es gibt zahlreiche Legenden über Straßburg und sein Münster, bei denen selbst Fans der Geisterjagd auf ihre Kosten kommen sollten. Ich lade euch dazu ein, sie zu entdecken, denn das macht eure Reise nur noch fantastischer. Hier ist eine davon: Im Jahr 676 war der heilige Arbogast krank und im Sterben, doch eine arme Witwe bat darum, ihn zu sehen. Der Heilige war großzügig und willigte trotz seines Leidens ein. Sie erklärte ihm, dass ihr Sohn, der zu Unrecht des Diebstahls beschuldigt worden war, hingerichtet und ohne Segen unter dem Galgen verscharrt wurde (der wahre Dieb wurde zwar gefunden, aber zu spät). Der heilige Arbogast tröstete die Frau und versprach, etwas für ihr Kind zu tun. Nac…
Die Legende der heiligen Genoveva von Paris
Im Jahr 451 bereiten sich die Hunnen darauf vor, Lutetia (den alten Namen von Paris) anzugreifen. Ohne jede Chance gegen diese Bedrohung stehen die Pariser kurz vor der Flucht, aber die heilige Genove…
Im Jahr 451 bereiten sich die Hunnen darauf vor, Lutetia (den alten Namen von Paris) anzugreifen. Ohne jede Chance gegen diese Bedrohung stehen die Pariser kurz vor der Flucht, aber die heilige Genoveva war da und überzeugte die Einwohner durch ihre Charakterstärke, nicht aufzugeben: "Mögen die Männer fliehen, wenn sie wollen, wenn sie nicht mehr in der Lage sind zu kämpfen. Wir Frauen werden so lange und so sehr zu Gott beten, bis er unsere Flehen erhört." Und das Wunder geschah, die Hunnen zogen ihres Weges, ohne Lutetia (Paris) anzurühren. Wenn ihr die Stadt der Lichter besucht, sendet ein paar positive Gedanken und etwas Dankbarkeit an die Heilige, die sie gerettet hat. Das wird ihr sic…
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