Vue aérienne de Dijon

Was tun in Dijon: die schönsten Aktivitäten & Highlights

Du suchst Inspiration für Dijon? Entdecke unsere Tipps und ausgewählten Aktivitäten, um deinen Aufenthalt in Dijon in vollen Zügen zu genießen.

Die von unseren Mitgliedern am meisten empfohlene Aktivität

#1 Museum der Schönen Künste Dijon +11 Empf. 4.7/5

Als eines der ältesten Museen Frankreichs befindet sich das Musée des Beaux-Arts de Dijon im prächtigen Palais des Ducs de Bourgogne. Nach der Renovierung 2019 zeigt es 1.500 Werke von der Antike bis zum 21. Jahrhundert in 50 Sälen. Zu sehen sind herzogliche Grabmäler, Fayum-Porträts, Tizian, Monet und Delacroix. Der Eintritt ist frei.

Die Karte der Highlights in Dijon

Besuch in Dijon: Burgundische Eleganz zwischen Kulturerbe und Genuss

In welcher französischen Stadt kann man eine kleine Steineule berühren, um sich etwas zu wünschen, sich in einem Palast verlieren, in dem Herzöge herrschten, die mächtiger als der König waren, und sich anschließend mit Schnecken in Kräuterbutter stärken, bevor man einen hausgemachten Kir genießt? Willkommen in Dijon. Die Hauptstadt des Burgunds weigert sich, sich zwischen ihren glasierten Ziegeldächern und ihren Gourmet-Adressen, zwischen mittelalterlichen Gassen und gelebter Moderne zu entscheiden.

Dijon: Das ideale Ziel für Genießer mit wenig Zeit

Dijon ist die perfekte Stadt für ein unkompliziertes Wochenende voller Kultur und Kulinarik. Das zum UNESCO-Welterbe gehörende historische Zentrum lässt sich komplett zu Fuß erkunden. Die Gastronomie thront als absolute Herrscherin über die Stadt, allen voran in der berühmten Cité internationale de la Gastronomie et du Vin. Architektur- und Geschichtsfans kommen mit dem Palais des Ducs, romanischen Kirchen und Fachwerkhäusern voll auf ihre Kosten.

Wer hingegen mediterranes Temperament oder ausgelassenes Nachtleben sucht, ist hier falsch. Dijon pflegt eine gewisse bürgerliche Ruhe, vor allem außerhalb der Saison. Für Familien ist die Stadt dank des Parcours de la Chouette, der eine Besichtigung in eine unterhaltsame Schatzsuche verwandelt, ein sicherer Tipp. Ein kleiner Wermutstropfen: Im Zentrum ist ein Auto überflüssig, für die Erkundung der umliegenden Weinberge wird es jedoch nahezu unverzichtbar.

Ein vernünftiges Budget für eine Stadt mit Charakter

Gute Nachricht vorab: Dijon ist preiswerter als die großen französischen Metropolen. Plane für einen ausgewogenen Aufenthalt inklusive Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten etwa 75 bis 110 Euro pro Tag und Person ein. Hotelzimmer liegen zwischen 50 Euro für eine einfache Unterkunft und 120 Euro für Drei-Sterne-Komfort, wobei es im historischen Zentrum echte Perlen um die 80 Euro gibt. In einer typischen Brasserie kostet ein Essen 15 bis 25 Euro, in Gourmet-Restaurants steigst du bei 50 Euro oder mehr ein.

Das historische Herz und seine steinernen Geheimnisse

Das Zentrum von Dijon ist wie ein offenes Geschichtsbuch. Beginne auf der Place de la Libération, dem majestätischen Halbkreis, der vor dem Palais des Ducs et des États de Bourgogne liegt. Dieser Palast beherbergt heute das Musée des Beaux-Arts (Eintritt frei!), eines der ältesten Museen Frankreichs, dessen prachtvolle Herzogsgräber beeindruckend sind. Verpasse nicht den Aufstieg über die 316 Stufen des Tour Philippe le Bon. Von der 46 Meter hohen Spitze reicht der Blick über die gesamte Stadt bis in die hügelige Umgebung.

Verliere dich anschließend im Labyrinth der rue des Forges und ihrer Umgebung. Fachwerkhäuser stehen hier neben Renaissance-Stadtpalais mit ihren versteckten Innenhöfen. Die Kirche Notre-Dame ist wegen ihrer Fassade voller mittelalterlicher Wasserspeier und ihres berühmten Jacquemart einen Stopp wert, einer mechanischen Uhr, deren Figuren seit dem 14. Jahrhundert die Stunden schlagen.

Tipp vom Experten: Folge den goldenen Pfeilen am Boden des Parcours de la Chouette. Dieser touristische Rundgang mit 22 Stationen führt dich zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, ohne dass du die Orientierung verlierst. Die App ist gut gemacht, aber das gedruckte Heft vom Tourismusbüro wirkt bei einem entspannten Spaziergang charmanter.

Die Markthallen und das kulinarische Leben

Die Halles du Marché, eine beeindruckende Metallkonstruktion von Gustave Eiffel, erwachen dienstags, donnerstags, freitags und samstags zum Leben. Hier spürst du die Seele des Burgunds: Époisses-Käse, der schon von weitem duftet, vor deinen Augen aufgeschnittener Schinken mit Petersilie (jambon persillé) und je nach Saison frische Johannisbeeren. Die Stände sind voll mit authentischen lokalen Produkten, weit weg von touristischem Kitsch.

Nur wenige Schritte entfernt befindet sich in einem ehemaligen Krankenhaus die Cité Internationale de la Gastronomie et du Vin. Dieser hochmoderne Komplex bietet Kochworkshops, Weinproben und mehrere Restaurants in gepflegtem Ambiente. Das Village Gastronomique vereint handwerkliche Läden mit kleinen Köstlichkeiten, ideal für einen schnellen Mittagssnack.

Senf ist mehr als nur ein Gewürz

Steuere den historischen Laden Maille in der rue de la Liberté an, der seit 1845 existiert. Hier kannst du Senf wie in alten Zeiten frisch vom Fass kaufen. Wer mehr über die Herstellung erfahren will, fährt in das 30 Minuten entfernte Beaune zur Moutarderie Fallot, dem letzten Unternehmen, das dieses emblematische Gewürz noch handwerklich aus burgundischen Senfkörnern produziert. Die Führung kostet 10 Euro.

Tipp vom Experten: Komme am Samstagmorgen gegen 9:00 Uhr zu den Markthallen, um die Stimmung vor dem Ansturm um 11:00 Uhr zu genießen. Die Erzeuger sind dann gesprächiger und lassen dich großzügig probieren.

Gärten und grüne Pausen

Dijon kultiviert seine Grünflächen mit Eleganz. Der Jardin Darcy direkt gegenüber dem Bahnhof bietet mit seinem monumentalen Becken und Skulpturen eine erste Verschnaufpause. Der familienfreundliche Parc de la Colombière erstreckt sich über 33 Hektar und ist ideal für ein Picknick am Nachmittag.

Botanik-Fans zieht es in den Jardin de l'Arquebuse, der einen botanischen Garten mit 1.500 Pflanzenarten, ein Naturkundemuseum und sogar ein Planetarium vereint. Fünf Hektar Biodiversität inmitten der Stadt, inklusive tropischer Gewächshäuser, die bei Regenwetter Kinder begeistern. Sportliche Besucher nutzen den Lac Kir am Stadtrand für Verdauungsspaziergänge entlang der Ufer, die sonntags bei den Einheimischen sehr beliebt sind.

Ausflüge in die burgundischen Weinberge

Nur wenige Kilometer südlich beginnt die berühmte Route des Grands Crus, eine Aneinanderreihung von Winzerdörfern mit klangvollen Namen wie Marsannay, Gevrey-Chambertin, Vougeot und Vosne-Romanée. Die Weingüter bieten kommentierte Verkostungen (meist 15 bis 30 Euro) an, bei denen du die Feinheiten der burgundischen Appellationen von Pinot Noir bis Chardonnay entdeckst.

Das Château de Marsannay, weniger als 10 km von Dijon entfernt, bietet mit seinen 40 Hektar biologischem Weinbau und zisterziensischen Kellern einen hervorragenden Einstieg. Weiter entfernt lohnt das als eines der schönsten Dörfer Frankreichs klassifizierte Châteauneuf-en-Auxois einen Besuch, mit seiner mittelalterlichen Burg und dem Panoramablick über den canal de Bourgogne.

Tipp vom Experten: Miete E-Bikes, um die Route des Grands Crus zu erkunden. Das Tourismusbüro bietet markierte Touren von etwa 20 Kilometern Länge an, die Weinberge und Dörfer verbinden. So kannst du ohne Sorgen um die Fahrtüchtigkeit probieren.

Wo essen und trinken in Dijon?

Die Küche Dijons verbindet burgundische Tradition mit moderner Kreativität. Die Klassiker beherrschen die Speisekarten: bœuf bourguignon, das stundenlang in Rotwein schmort, œufs en meurette, in Rotweinsauce mit Speck und Zwiebeln pochiert, und escargots de Bourgogne in knuspriger Kräuterbutter. Verpasse nicht den jambon persillé, eine Terrine aus Schinken in Gelee mit frischer Petersilie, oder das poulet Gaston Gérard, ein zufällig entstandenes Dijoner Rezept aus dem Jahr 1930, bei dem Senf, Weißwein und Comté-Käse ein zu trocken geratenes Huhn retteten.

Für Naschkatzen ist der pain d'épices (Lebkuchen) des Hauses Mulot & Petitjean (gegründet 1796) ein Muss, ebenso wie die nonnettes, kleine mit Orangenmarmelade gefüllte Kuchen. Auch die escargots de Bourgogne en chocolat der Chocolaterie de Bourgogne sind mit ihrem Praliné-Kern eine Sünde wert. Zum Aperitif gehört natürlich ein hausgemachter kir: Crème de Cassis aus Dijon aufgefüllt mit einem kühlen Bourgogne Aligoté.

Gute Adressen: L'Hostellerie du Chapeau Rouge hält zwei Michelin-Sterne für exzellente Gastronomie. Preiswerter ist das Le Comptoir de la Cité in der Cité de la Gastronomie, das regionale Gerichte und eine feine Auswahl an Aufschnitt im schicken Bistro-Ambiente serviert. Die Markthallen bieten zudem mehrere Anlaufstellen, um lokale Produkte ohne großen Aufwand zu genießen.

Wo übernachten in Dijon und Umgebung?

Im historischen Zentrum findest du die besten Optionen, um die Stadt zu Fuß zu entdecken. Die Gegend um die place de la Libération und die rue des Forges bringt dich mitten ins Geschehen, mit allen Sehenswürdigkeiten in Reichweite. Für einen luxuriösen Aufenthalt ist das Grand Hôtel La Cloche, ein Fünf-Sterne-Haus mit Spa, der Inbegriff Dijoner Eleganz.

Mittlere Budgets werden in Drei-Sterne-Hotels im Zentrum wie dem Jacquemart oder den Aparthotels Odalys City Les Cordeliers fündig, die praktisch mit Kochnische ausgestattet sind. Für kleine Budgets bietet das Bahnhofsviertel solide Optionen zwischen 50 und 70 Euro pro Nacht, nur 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Am Stadtrand bieten Ketten wie Ibis Budget oder Campanile funktionale Zimmer um 45 Euro inklusive Parkplatz, ideal bei einer Anreise mit dem Auto.

In der Umgebung ermöglichen Übernachtungen in einem Winzerdorf wie Marsannay-la-Côte oder Nuits-Saint-Georges die Kombination aus ländlichem Charme und Nähe zu den Weinkellern, während du in unter 20 Autominuten in Dijon bist.

Wie gelangt man nach Dijon und wie kommt man vor Ort zurecht?

Der TGV verbindet Paris und Dijon in 1:30 Stunden mit zahlreichen täglichen Verbindungen ab 25 Euro bei Vorausbuchung. Der Bahnhof Dijon Ville liegt direkt am historischen Zentrum, das in 10 Minuten zu Fuß erreichbar ist. Von Lyon aus dauert die Bahnfahrt 2 Stunden. Mit dem Auto ist Dijon 3 Stunden von Paris über die A6 entfernt und liegt am Schnittpunkt der Autobahnen A31, A38 und A39. Der nächstgelegene Flughafen ist Lyon-Saint-Exupéry, 2 Autostunden entfernt.

Vor Ort erkundest du das Fußgängerzentrum am besten zu Fuß: Alles konzentriert sich im Umkreis von einem Kilometer. Das Straßenbahn- und Busnetz Divia bedient effizient die Außenbezirke und einige nahegelegene Dörfer. Ein Ticket kostet 1,40 Euro, ein Tagesticket 4,50 Euro. Die Tiefgaragen im Zentrum kosten 2 bis 3 Euro pro Stunde, doch es empfiehlt sich, die kostenlosen Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand zu nutzen und in die Tram umzusteigen.

Für die Erkundung der Weinberge wird ein Auto benötigt, es sei denn, du entscheidest dich für die organisierten Radtouren des Tourismusbüros. Die E-Bike-Miete kostet etwa 25 Euro pro Tag.

Wann ist die beste Reisezeit?

Dijon lässt sich wunderbar von April bis Oktober besuchen, wobei Mai, Juni sowie September und Oktober hervorzuheben sind, wenn die Temperaturen zwischen 18 und 25°C liegen und das goldene Licht die glasierten Dächer zur Geltung bringt. Im September beginnt die Weinlese, eine magische Zeit für Weinliebhaber. Im November lockt die berühmte Vente des Vins des Hospices de Beaune am dritten Wochenende mit Verkostungen und Gourmetmärkten viele Besucher an.

Der Winter bleibt ruhig bei Temperaturen um die 5°C, doch die Weihnachtsbeleuchtung verleiht der Stadt Magie und die vom Tourismusbüro angebotenen Laternenführungen schaffen eine märchenhafte Atmosphäre. Vermeide wenn möglich den August: Die Hitze kann drückend sein (bis zu 35°C in manchen Sommern) und viele Geschäfte schließen wegen der Betriebsferien.

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Vue aérienne de Dijon
Porte Guillaume, Place Darcy à Dijon
Musée des Beaux Arts de Dijon

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Zur Stadt

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  • Mit Freunden 4/5

Zu den Aktivitäten

16 Bewertungen
+46
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  • Plätze +14 Empf.
  • Kirchen und kathedralen +14 Empf.
  • Museen +11 Empf.
  • Schlösser und paläste +7 Empf.

Die Hauptstadt des Burgund

Dijon bietet eine kompakte Innenstadt, die einen entspannten Stadtrundgang ermöglicht, und man findet an jeder Ecke etwas zu sehen. Ich persönlich habe mich in den Palais des Ducs de Bourgogne verliebt, ein echtes Zeugnis der Größe dieser Stadt und ein absoluter Pflichtstopp. Dort kann man das großartige Musée des Beaux-Arts entdecken. Die umliegenden Einkaufsstraßen laden zum Bummeln und zu gastronomischen Entdeckungen ein!

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Dijon, zwischen Tradition und Moderne

Dijon ist eine Stadt, die einen Abstecher definitiv wert ist. Die Innenstadt und ihre Bauwerke aus burgundischem Stein zeigen das Prestige, das Dijon zur Zeit der Herzöge von Burgund hatte. Das Stadtzentrum lässt sich wunderbar komplett zu Fuß erkunden. In den verwinkelten Gassen laden Plätze mit Cafes, Bars und Restaurants Einheimische und Touristen zum Verweilen ein.
Zahlreiche Aktivitäten wie Geocaching oder Outdoor Escape Games bieten zudem eine tolle Möglichkeit, die Stadt und ihre reiche Geschichte zu entdecken.

Dijon ist eine Stadt, die einen Besuch wert ist, egal ob für Geschichtsfans, Genießer, Städtereisende oder auch Wein- und Önologieliebhaber. Letztere können ihren Aufenthalt in Dijon nutzen, um die berühmte Route des Grands Crus entlangzufahren und die prestigeträchtigen Weindörfer zu entdecken, die dort liegen.

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