Colines boisées de Sint Maarten (photo de Sean Pavone)
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Was tun in Sint Maarten: die schönsten Sehenswürdigkeiten 2026

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Die schönste Stadt in Sint Maarten

#1 Philipsburg

Zwei Straßen, ein Strand und ein Salzwasserteich: Die Hauptstadt erstreckt sich auf einer nur dreihundert Meter breiten Nehrung. Die Front Street reiht duty-free-Läden aneinander, die morgens durch die Passagiere der Kreuzfahrtschiffe gefüllt werden, während der Boardwalk gegrillten Fisch direkt mit Blick auf die Bucht serviert. Um 18:00 Uhr leert sich die Stadt.

Die von der Redaktion ausgewählte Aktivität in Sint Maarten

#1 Snuba SXM (Philipsburg)

Un radeau en surface, un tuyau, un détendeur : on respire sous l'eau sans bouteille sur le dos ni brevet. Descente à 3 ou 6 mètres, guide en permanence, dès 8 ans, matériel fourni. Ceux qui préfèrent le tuba embarquent sur la même sortie. Départ de l'embarcadère, 45 minutes dans l'eau.

Eine Insel, zwei Länder, 34 Quadratkilometer auf der niederländischen Seite

Die unauffälligste Grenze der Karibik verläuft ohne Kontrollposten über diese Insel: Ein Denkmal am Straßenrand markiert den Länderwechsel. Im Süden wird in US-Dollar bezahlt und Englisch gesprochen. Im Norden wird auf Französisch bestellt.

Ist das eine passende Destination für dich?

Der niederländische Teil lebt vom Kreuzfahrtschiff und vom Flugverkehr. Fast zwei Millionen Kreuzfahrtgäste gehen jedes Jahr in Point Blanche an Land, nur eine Viertelstunde von der Hauptstadt entfernt. Der Rhythmus der Insel folgt diesem Takt: Die Front Street ist am Vormittag voll und gegen 18:00 Uhr fast menschenleer.

Es ist ein unkomplizierter Ort. Alles ist innerhalb von 30 Minuten mit dem Auto erreichbar, Englisch wird überall gesprochen und die Unterkünfte reichen vom Studio in Simpson Bay bis zum Resort an der Dawn Beach. Erwarte keine unberührte Wildnis: Die Strände sind eher kurz, der Verkehr dicht und die Küste stark bebaut.

Gut geeignet für:

  • Eine erste Reise in die Antillen ohne komplizierte Logistik
  • Tauchen, Kitesurfen und Ausflüge mit dem Katamaran
  • Das Erleben von zwei Kulturen, der niederländischen und der französischen, in einer Woche
  • Kreuzfahrtstopps und Kurztrips

Weniger geeignet für:

  • Reisende auf der Suche nach einsamen Stränden und Stille
  • Kleines Budget, da fast alles importiert wird
  • Wanderer, da es an Höhenmetern und langen Wanderwegen fehlt
  • Die Hurrikansaison von Juni bis November

Budget: Die Kosten einer Insel, die alles importieren muss

Reisebeispiele und Budgets für Sint Maarten
Aktivität Ort Dauer Budget
Kreuzfahrtstopp, Strand und Front Street Philipsburg, Great Bay 1 Tag 40 bis 80 USD pro Person (ca. 37 bis 74 Euro)
Strand- und Lagunenurlaub im Studio Simpson Bay 7 Nächte 1.200 bis 1.800 USD für zwei Personen (ca. 1.100 bis 1.650 Euro)
Woche im Strandresort Maho, Little Bay, Dawn Beach 7 Nächte 2.500 bis 4.500 USD für zwei Personen (ca. 2.300 bis 4.150 Euro)
Schnuppertauchen oder Wracktauchgang Great Bay Ein halber Tag 90 bis 150 USD pro Person (ca. 83 bis 138 Euro)
Katamarantour zu einer Nachbarinsel Abfahrt Simpson Bay oder Philipsburg 1 Tag 110 bis 180 USD pro Person (ca. 101 bis 165 Euro)
Mietwagen Flughafen SXM 1 Tag 35 bis 60 USD (ca. 32 bis 55 Euro)

Praktische Hinweise

Die Stromversorgung unterscheidet sich je nach Land: 110 Volt und amerikanische Steckdosen im Süden, 220 Volt und europäische Stecker im Norden. Eine Insel, zwei Adapter. Auf der niederländischen Seite wird fast überall mit US-Dollar bezahlt, selbst das Wechselgeld kommt oft in USD, obwohl der karibische Gulden die offizielle Währung ist.

Die Straßen sind in gutem Zustand, aber zu den Stoßzeiten überlastet, besonders rund um die Brücke von Simpson Bay, die sich mehrmals täglich für durchfahrende Yachten öffnet. Plane vor einem Flug lieber etwas Puffer ein. Es gibt Sammelbusse ohne feste Fahrpläne, weshalb ein Mietwagen die flexiblere Wahl bleibt.

Ist eine Reise nach Sint Maarten gefährlich?

Für Besucher ist die Insel im Grunde sicher. Die häufigsten Vorfälle sind Taschendiebstähle und Einbrüche in Mietwagen. Lass auf Strandparkplätzen keine Wertsachen sichtbar im Auto liegen. Einige Randbezirke der Hauptstadt meidet man nach Einbruch der Dunkelheit besser, worauf auch Hoteliers gerne hinweisen.

Ein persönlicher Tipp: Reserviere den Mietwagen vor deiner Ankunft und prüfe, ob die Versicherung für beide Inselhälften gilt. Viele Verträge enden an der Grenze, obwohl diese weder Schranken noch Zollkontrollen hat.

Kurze Strände mit ganz unterschiedlichem Charakter

Maho Beach ist vor allem wegen der startenden und landenden Flugzeuge bekannt, die kurz vor dem Aufsetzen in geringer Höhe über die Köpfe hinwegdonnern. Das Schauspiel ist einmalig und absolut sehenswert. Der Lärm hält die meisten jedoch davon ab, dort den ganzen Tag zu verbringen.

Zum Schwimmen eignen sich Mullet Bay als längster Strand der Westküste oder die windgeschützte Little Bay. Dawn Beach an der Ostküste bekommt die volle Wucht des Atlantiks ab und ist eher für geübte Schwimmer gedacht. Great Bay direkt vor der Hauptstadt ist vor allem praktisch, aber optisch keine Schönheit.

Cupecoy bildet mit gelben Sandsteinfelsen und kleinen Buchten den Abschluss im Westen, nur fünf Minuten von der Grenze entfernt. Bei Flut wird der Strand dort allerdings stellenweise sehr schmal.

Tauchen zu einer britischen Fregatte aus dem Jahr 1801

Einer der bekanntesten Tauchplätze der Insel ist das Wrack der HMS Proselyte, einer britischen Fregatte, die einst vor Great Bay auf ein Riff lief. Übrig geblieben sind Kanonen, Anker und verstreute Spanten in 8 bis 16 Metern Tiefe, die inzwischen von riesigen Meeresschwämmen und Gorgonien bewachsen sind.

Das flache Wasser, die geringe Strömung und die ordentliche Sicht bieten ideale Bedingungen für Schnuppertauchgänge oder um wieder Routine zu bekommen. Mehrere Tauchbasen starten von der Bobby’s Marina und aus Simpson Bay, meist zu zwei Tauchgängen am Vormittag. Zum Schnorcheln lohnen sich Little Bay und die vorgelagerten Inseln in der Bucht.

Ein persönlicher Tipp: Wer noch nie unter Wasser geatmet hat, probiert am besten Snuba aus. Das ist eine Mischung aus Schnorcheln und Gerätetauchen: Die Luft kommt über einen langen Schlauch von einem schwimmenden Floß an der Oberfläche, man taucht nur wenige Meter ab und es ist kein Tauchschein nötig.

Philipsburg: Duty-Free-Shopping und historische Salinen

Die Hauptstadt Philipsburg erstreckt sich auf einer schmalen Nehrung zwischen dem Meer und dem Great Salt Pond, der Lagune, die der Stadt drei Jahrhunderte lang Reichtum einbrachte. Hier wurde Salz abgebaut und nach Europa sowie Nordamerika verschifft. Zwei parallele Straßen reichen aus, um den Ort komplett zu erkunden.

Entlang der Front Street reihen sich Juweliere, Elektronikläden und Duty-Free-Shops aneinander, deren Öffnungszeiten sich nach den ankommenden Kreuzfahrtschiffen richten. Dahinter verläuft die ruhigere und deutlich ursprünglichere Back Street. Die Strandpromenade, der sogenannte Boardwalk, wurde nach dem Hurrikan Irma komplett erneuert und ist der ideale Ort für ein Mittagessen mit Blick auf die Bucht.

Am Ende der Halbinsel bewachen die Ruinen des Fort Amsterdam seit 1631 die Einfahrt. Es war der erste niederländische Militärposten in der Karibik. Heute sind davon noch niedrige Mauern, ein freier Blick auf das Wasser und eine große Pelikan Kolonie geblieben.

Grenzen überschreiten und zu den Nachbarinseln übersetzen

Der doppelt so große französische Teil ist in zwanzig Minuten erreicht. Marigot lockt mit einem Vormittagsmarkt und Fähranlegern, während sich in Grand-Case die besten Restaurants der Insel in einer einzigen Straße direkt am Meer aneinanderreihen. Sowohl preislich als auch kulinarisch spürt man hier den deutlichen Wechsel.

Von Philipsburg und Simpson Bay legen Schiffe nach Saint-Barthélemy (Fahrzeit rund 45 Minuten) und nach Saba ab, einem vulkanischen Felsen ohne Strände und Massentourismus. Anguilla erreicht man in etwa einer halben Stunde von Marigot auf der französischen Seite.

Kulinarik auf Sint Maarten: Zwei Kochstile auf einer Insel

Auf der niederländischen Seite prägen karibische und kreolische Einflüsse die Küche. Probiere unbedingt Johnny Cakes, frittierte Teigtaschen, die oft mit Fisch, Barbecue-Rippchen oder Fischbällchen serviert werden. In den sogenannten Lolos, einfachen Imbissen unter freiem Himmel, gibt es gegrilltes Hähnchen und Reis mit Bohnen für kleines Geld.

Der Likör Guavaberry wird aus wilden Beeren gebrannt, die im Inselinneren gesammelt werden, und in einem speziellen Geschäft in der Front Street verkauft. Er schmeckt gleichzeitig herb und süß. Eine Flasche davon landet fast immer im Reisegepäck.

Die französische Küche beginnt direkt hinter der Grenze: In Grand-Case gibt es Strandgrills und gehobene Gastronomie. Ein Abendessen dort kostet allerdings oft das Doppelte von dem, was man in Simpson Bay bezahlt.

Die beste Reisezeit für Sint Maarten

  • Von Dezember bis April ist das Wetter trocken, das Meer ruhig und die Temperaturen bewegen sich zwischen 25 und 29 Grad. Das ist die Hauptsaison, in der die Preise steigen und viele Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen. Februar und März zählen zu den am stärksten nachgefragten Monaten.
  • Die Hurrikansaison dauert von Juni bis November, wobei September und Oktober die kritischsten Monate sind. Viele Hotels und Restaurants schließen in dieser Zeit für mehrere Wochen. Die Insel erinnert sich noch gut an Irma, den Hurrikan, der sie im September 2017 traf. Der Wiederaufbau dauerte viele Jahre.
  • Die Monate Mai, Juni und November bieten den besten Kompromiss aus angenehmen Temperaturen, niedrigeren Preisen und kurzen Regenschauern. Der Karneval im niederländischen Teil im April lohnt sich ebenfalls, wenn man die Reise danach ausrichtet.

Anreise nach Sint Maarten

Die Insel wird über einen einzigen internationalen Flughafen angeflogen: Princess Juliana mit dem Code SXM, dessen Landebahn direkt am Maho Beach endet. Air France verbindet den Flughafen ganzjährig mit Paris-Charles-de-Gaulle, Air Caraïbes fliegt von Oktober bis Mai ab Paris-Orly. Die reine Flugzeit beträgt knapp neun Stunden.

Aus den Niederlanden fliegt KLM nach Sint Maarten. Flüge mit Zwischenstopp in Pointe-à-Pitre, Fort-de-France oder über ein amerikanisches Drehkreuz sind oft günstiger und bieten zusätzliche Flexibilität. Für die Einreise oder den Transit über die USA ist auch bei einfachem Umsteigen eine ESTA-Genehmigung Pflicht.

Eine alternative Anreise erfolgt über den Seeweg mit Kreuzfahrtschiffen nach Point Blanche oder mit regelmäßigen Fähren von Saint-Barthélemy und Anguilla.

Fortbewegung auf Sint Maarten

Ein Mietwagen ist die praktischste Wahl, da eine Küstenstraße einmal komplett um die Insel führt. Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich. Getankt wird in US-Dollar, und das Parken in Philipsburg kann an Tagen mit großen Kreuzfahrtschiffen schwierig werden. Auf beiden Inselhälften herrscht Rechtsverkehr.

Die Sammelbusse sind weiße Kleinbusse mit dem jeweiligen Zielort an der Windschutzscheibe. Sie fahren ohne festen Fahrplan oder offizielle Haltestellen; man winkt sie einfach am Straßenrand heran und zahlt wenige Dollar für die Fahrt. Taxis haben feste Fixpreise pro Strecke, die man am besten vor der Abfahrt abklärt. Da die Entfernungen gering sind, dauert eine Durchquerung der gesamten Insel gerade einmal rund zwanzig Kilometer.

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Colines boisées de Sint Maarten (photo de Sean Pavone)