Grande Muraille de Chine (photo de Steven Allen)

Was tun in China: Top 11 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in China, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 5 schönsten Städte in China

#1 Shanghai +12 Empf.

Als ehemaliger Fischerhafen, der sich innerhalb von 30 Jahren zum Finanzzentrum Chinas entwickelt hat, beeindruckt Shanghai mit schierer Größe. Durchquert vom Fluss Huangpu, erinnert die Stadt in Pudong an Manhattan, zeigt sich in Puxi von ihrer authentischen Seite und erinnert am Bund sowie im charmanten französischen Viertel an die Ära der alten ausländischen Konzessionen. Shanghai ist ein echtes Eldorado für junge Leute auf der Suche nach Erfolg. Kosmopolitisch, entspannt und weltoffen pulsiert hier das Leben. Dank zahlreicher Museen und erstklassiger Einkaufsmöglichkeiten kommt sicher keine Langeweile auf.

Das Klima ist subtropisch: Die Winter fallen mild aus, während die Sommer sehr heiß und feucht sind.

Entspannt unterwegs am Bund

Der Bund, ein Wort, das das Anglo-Indische aus dem Persischen für Deich übernahm, zählt zu den berühmtesten Uferpromenaden Chinas. Die Art-déco- und neoklassizistischen Fassaden lassen an das Chicago der 1930er Jahre oder an Liverpool denken. Am frühen Morgen nutzen viele Einheimische den Platz für Übungen in Tai-Chi.

Ein Blick in die prachtvolle Pudong Development Bank lohnt sich: Das von Briten errichtete Gebäude beeindruckt mit bronzenen Löwen und schweren Türen, Carrara-Marmor und detailreichen Mosaiken. Gleich nebenan beherbergt das Zollhaus eine Nachbildung der Londoner Big Ben-Uhr. Nur 750 Meter entfernt ist die Waibaidu-Brücke ein beliebter Treffpunkt für Hochzeitspaare, die sich hier ablichten lassen.

Wer mag, unternimmt eine Bootsfahrt auf dem Huangpu, der etwa dreimal so breit ist wie die Seine, am besten nach Einbruch der Dunkelheit. Bis 23:00 Uhr erstrahlt die Skyline in Tausenden von Lichtern. Am Anleger von Shiliu Pu (Ebene B1, Schalter 1) starten die Touren, die 30 bis 50 Minuten dauern. Alternativ lässt sich der Abend vom Bund aus in luftiger Höhe verbringen, etwa bei einem Drink in der 32. Etage des Hotels Hyatt oder im 66. Stock des Royal Méridien. Auch die Außenterrasse der Bar Rouge ist einen Besuch wert.

Nur wenige Schritte entfernt erstreckt sich die Altstadt mit ihren niedrigen Häusern auf einer Fläche von knapp 2 km. Sehenswert sind der Konfuzius-Tempel, eine Oase der Ruhe inmitten des städtischen Trubels, und der malerische Yu-Garten, dessen Name für Frieden und Wohlbefinden steht. Wer es außergewöhnlich mag, schlendert über den Grillenmarkt Wan Shang Market, wo Insektenkämpfe bis heute mit Wetten verbunden sind.

Pudong und die moderne Skyline

Der Aufstieg auf einen der riesigen Glastürme belohnt mit einem spektakulären Blick über die Metropole. Zur Auswahl stehen die Shanghai Tower als dritthöchstes Gebäude der Welt, der an das Empire State Building erinnernde Jin Mao Tower, das wie ein Flaschenöffner geformte Financial center building oder die markante Oriental Pearl TV Tower mit ihren drei rosa Kugeln, in der auch ein Stadtgeschichtsmuseum untergebracht ist; das Aquarium steht im Nachbargebäude.

Renmin Guangchang und die Lebendigkeit des Zentrums

Die Nanjing Donglu ist die belebteste Einkaufsstraße von Shanghai. Die Geschäfte haben bis 22:00 Uhr geöffnet. Zu den bekannten Adressen gehören das Shanghai No.1 Department Store, das benachbarte Xin Shi Jie sowie das Fashion Store. Für den Hunger zwischendurch bietet sich die Shanghai First Foodhall an. Weiter die Straße entlang liegt die Renmin Guangchang, die weite Platzanlage des Volksplatzes mit ihrer angrenzenden Grünanlage. Ein ungewöhnlicher Anblick bietet sich hier samstagsvormittags, wenn Eltern ohne ihre Kinder zum Heiratsmarkt zusammenkommen.

Ein Besuch im riesigen, kostenfreien Museum von Shanghai lohnt sich ebenso wie ein Blick in die futuristische Oper, die von einem französischen Architekten entworfen wurde, oder ins Stadtplanungsmuseum, wo im 2. Stock ein riesiges Modell der Stadt ausgestellt ist. Eine kleine Touristenbahn an der Kreuzung der Henan Zhonglu erleichtert die Erkundung des Viertels zu Fuß.

Das ehemalige französische Konzessionsviertel

Entlang der von Platanen gesäumten Huaihai-Avenue lässt es sich wunderbar Richtung Taikang Lu flanieren. Am angenehmsten ist die Stimmung am späten Nachmittag nach Büroschluss, wenn in den engen Gassen und kleinen Läden eine entspannte Atmosphäre herrscht. Bei genügend Zeit empfiehlt sich ein Blick in das Okura Garden Hotel, das im Gebäude des ehemaligen französischen Sportklubs untergebracht ist. Der prachtvolle Garten zieht an Wochenenden viele Chinesen an, die dort ihren Leidenschaften wie Drachensteigen oder Mahjong nachgehen.

Abends gehören die Viertel Xintiandi und Huaihai Lu zu den lebendigsten Treffpunkten.

Etwas abseits liegt der Jadebuddha-Tempel mit seiner zwei Meter hohen Statue, der als der berühmteste buddhistische Tempel der Stadt gilt. Ebenfalls sehenswert ist der Lu Xun-Park im ehemaligen japanischen Konzessionsviertel mit seinem Seerosenteich.

Mit Kindern unterwegs

Ein Ausflug ins Disneyland oder in das naturwissenschaftliche Museum, das stark an die Pariser Cité des sciences erinnert, bietet Abwechslung. Zudem genießt der Zirkus von Shanghai weltweiten Ruf.

Wann ist die beste Reisezeit?

Empfehlenswert sind die Frühlingsmonate von Ende April bis Anfang Juni sowie der Herbst im September und Oktober.

Wie kommt man hin?

Air France, Air China und China Eastern Airlines bieten tägliche Direktflüge ab europäischen Drehkreuzen wie Paris Charles de Gaulle an. Verbindungen mit Zwischenstopps in Dubai, Abu Dhabi, Amsterdam, Frankfurt, München, Zürich oder Bangkok werden unter anderem von Emirates, Etihad Airways, KLM, Lufthansa und Thai Airways durchgeführt.

Vom Flughafen Pudong aus bringt Reisende der Magnetschwebebahnzug Maglev in Kombination mit der U-Linie 2 in etwa 45 bis 60 Minuten ins Stadtzentrum.

Wie kommt man vor Ort von A nach B?

Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß und mit der U-Bahn erkunden. Es gibt günstige Tagespässe für etwa 18 Yuan oder Dreitagespässe für 45 Yuan.

#2 Juyongguan +8 Empf.

Der Juyongguan-Pass nordwestlich von Peking ist ein historischer Abschnitt der Chinesischen Mauer, der einst eine zentrale Verteidigungsrolle spielte. Da er weniger stark besucht wird als Badaling, erlebst du hier die Festungsanlagen und die Cloud Platform in einer ruhigeren Atmosphäre. Die bergige Umgebung lädt zu Wanderungen ein. Der Aufstieg ist anstrengend, bietet aber beeindruckende Ausblicke, die besonders im Herbst bei leuchtender Laubfärbung zur Geltung kommen.

#3 Peking +8 Empf.

Als Hauptstadt der Volksrepublik China beeindruckt Peking, das oft auch Beijing genannt wird, auf Anhieb. Das politische und kulturelle Zentrum im rasanten Wandel sorgt bei Ankunft für einen deutlichen Kulturschock. Hochgradig globalisiert mit futuristischen Wolkenkratzern und gläsernen Einkaufszentren bewahrt die Metropole gleichzeitig ihren traditionellen Charakter durch alte Architektur und die charakteristischen Hutongs. Tai Chi in den Parks am frühen Morgen, traditionelle Apotheken der chinesischen Medizin an Straßenecken und die Aromen der lokalen Küche machen den Reiz dieser jahrtausendealten Kultur aus.

Das Klima ist kontinental geprägt mit starken Temperaturschwankungen: Die Winter fallen sehr kalt und trocken aus, während die Sommer heiß und feucht sind.

Ein außergewöhnliches Erbe

Als historisches Zentrum erstreckt sich der 40 Hektar große Tian'anmen-Platz mit monumentalem, sowjetisch geprägtem Baustil. Hier stehen das Mausoleum von Vorsitzendem Mao, die Große Halle des Volkes mit der chinesischen Flagge und das Nationalmuseum Chinas. Gleich nebenan setzt die moderne Architektur des Nationalen Zentrums für darstellende Künste einen markanten Kontrast zur Strenge des Platzes.

Fünf Jahrhunderte lang diente Gugong als kaiserliche Residenz. Die Verbotene beziehungsweise Purpurne Stadt besteht aus 9000 prächtig ausgestatteten Räumen, für deren Bau Steine aus Peking, Marmor aus Shanghai, Hölzer aus Yunnan und Sichuan sowie Ziegel aus Shandong verwendet wurden. Die Anlage folgt exakt den Symmetrieregeln traditioneller chinesischer Architektur. Tore, Innenhöfe, Statuen, Paläste und Gärten wimmeln von Symbolen für Langlebigkeit, Wohlstand und Harmonie. Im Anschluss an die Verbotene Stadt bietet der Kohlehügel einen weiten Panoramablick und am Wochenende einen lebendigen Treffpunkt für Straßenkünstler.

Nach dem Aufstieg über die steilen Stufen des Trommelturms lohnt sich ein Spaziergang durch die umliegenden Hutongs, die traditionellen Gassenviertel. Am Abend lohnt der Besuch einer Aufführung im Red Theatre, wo Mönche ihr Können im Kung-Fu zeigen.

Als echtes Wahrzeichen der Stadt begeistert der Himmelstempel Tiantan mit seiner weitläufigen Parkanlage und 4000 Zypressen. Die filigranen blauen Ziegeldächer der runden Holzhalle symbolisieren die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Sehenswert ist zudem die große Moschee Niujie Libaisi, deren Fassade sich erst durch arabische Koraninschriften an den Mauern als islamischer Ort zu erkennen gibt. Sie ist die größte Moschee der Stadt und liegt inmitten eines modernen Viertels mit einer großen muslimischen Gemeinde.

Ein Gegenstück dazu bildet der Lama-Tempel Yonghe gong, ein bedeutendes tibetisches Heiligtum. Höhepunkt des Rundgangs ist eine riesige Maitreya-Statue, aus einem einzigen Stamm weißen Sandelholzes geschnitzt.

Faszinierende Orte

Wer die Stimmung des Sommerpalasts ohne Hektik erleben möchte, kommt am besten früh morgens (täglich von 6:30 bis 18:00 Uhr) und meidet die Wochenenden. Die Anlage erstreckt sich an einem künstlichen See inmitten von 420.000 Bäumen, von denen über tausend Jahr alt sind.

Bei ausreichend Zeit lohnen die tibetischen Fresken, die Hortensieninsel und der weiße Dagoba im Beihai-Park. Weitere schöne Spaziergänge führen an den Seen Qianhai und Houhai im Viertel Shichahai (die Seen der zehn Klöster) vorbei. Hier spielen Einheimische Mahjong, Volkstänzer proben und Musiker spielen auf der erhu, einer traditionellen zweisaitigen Spießgeige mit hohen Tönen.

Chang Cheng, die Chinesische Mauer, steht für die monumentale Architektur und die historische Dimension des Landes. Mit einer geschätzten Länge zwischen 9.000 und 21.000 km bleibt die Besteigung unvergesslich. Der Abschnitt Badaling ist mit einer Seilbahn ausgestattet und daher am bequemsten, aber auch am stärksten besucht. Eine ruhigere Alternative bietet der Abschnitt Mutianyu, von dem aus man auf einer Sommerrodelbahn ins Tal fahren kann.

Wann reisen?

Die besten Reisezeiten für Peking sind der Frühling und der Herbst.

Wie hinkommen?

Air France, Air China und China Eastern Airlines bieten tägliche Direktflüge von europäischen Drehkreuzen wie Paris Charles de Gaulle nach Peking an, genauer gesagt zum Flughafen Shoudu Jichang, dessen Architektur an einen Drachen erinnert. Auch Fluggesellschaften wie Emirates, Etihad Airways, KLM, Lufthansa und Thai Airways fliegen mit Zwischenstopps in Dubai, Abu Dhabi, Amsterdam, Frankfurt, München, Zürich oder Bangkok nach Peking.

Wie vor Ort fortbewegen?

Öffentliche Verkehrsmittel sind das beste Fortbewegungsmittel, um die Stadt ohne großen Aufwand zu erkunden. Die U-Bahn namens ditié wird nach gefahrener Strecke bezahlt. Die Anschaffung einer wiederaufladbaren Yikatong-Karte zahlt sich schnell aus.

#4 Hongkong +6 Empf.

Als legendärer Knotenpunkt am Rande Ostasiens ist die Insel Hongkong, deren Name wörtlich „Hafen der Düfte“ bedeutet, eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Eingebettet in ein Archipel aus 250 kleinen Inseln verbindet das asiatische Finanzzentrum auf faszinierende Weise Feng-Shui, eine blühende Filmindustrie und die lokale Leidenschaft für Pferderennen. Zwischen hochmodernen Wolkenkratzern und einem umtriebigen Handelshafen besticht Hongkong durch eine einzigartige Atmosphäre, spannende Sehenswürdigkeiten und vielseitige Einkaufsmöglichkeiten. Wer zwischendurch Ruhe sucht, findet sie an den Stränden oder in den 21 Naturparks der Region. Kulinarisch kommst du ebenfalls voll auf deine Kosten, besonders bei den traditionellen Dim Sum, die in kleinen Bambuskörbchen serviert werden.

Das Klima ist subtropisch-feucht mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 21 °C.

Eine frenetische Megalopole

Nimm die historische Standseilbahn aus dem Jahr 1888 hinauf zum Victoria Peak, der auf 554 Metern Höhe liegt. Von oben hast du einen fantastischen 360-Grad-Blick über die Skyline. Die beiden markantesten Landmarken sind der Wolkenkratzer Two IFC auf der Seite von Hongkong und das ICC-Gebäude drüben in Kowloon.

Besuche im Anschluss das großartige Vogelhaus Edward Youde Aviary im Hongkong Park: Rund 3.000 Vögel zahlreicher Arten leben hier, darunter viele farbenprächtige Exemplare. Ein Spaziergang entlang der Volieren im Gesang der Vögel ist eine echte Oase der Ruhe.

Wenn du etwas Zeit mitbringst, lohnt sich ein Ausflug nach Aberdeen im Süden der Insel, wo die Bootsbevölkerung der Tanka lebt. Am besten erkundest du den Hafen bei einer rund 20-minütigen Fahrt mit einem traditionellen Sampan-Boot.

Setze mit der berühmten Star Ferry nach Kowloon über. Diese kurze Bootsfahrt über den Hafen, die täglich rund 450 Mal stattfindet, gehört zu den Pflichtprogrammen. Am Ufer wartet das sehenswerte Hongkong Museum of Art. Filmfans zieht es direkt in die Nähe zur Avenue of Stars, dem asiatischen Pendant zum Hollywood Walk of Fame.

Schlendere danach durch die Shanghai Street in der Nähe der MTR-Station Jordan, wo traditionelle Apotheken, Straßenbarbiere und alte Läden ein Stück authentisches China zeigen.

Am Abend empfiehlt sich der Nachtmarkt in der Temple Street, wo es kitschig, lebendig und mit kantonesischen Straßenliedern und Wahrsagern temperamentvoll zugeht. Alternativ lockt das Viertel Lan Kwai Fong mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants. Wer das besondere Spektakel sucht, schaut mittwochs zwischen 19:00 und 22:30 Uhr auf der Pferderennbahn Happy Valley Racecourse vorbei, wo Tausende Einheimische eine elektrisierende Wettatmosphäre zelebrieren.

Einen weiteren tollen Blick von oben bietet die 46. Etage des Central Plaza im Viertel Wan Chai mit Blick auf die Bucht und den Victoria Peak. Eine gute Alternative ist die Aussichtsplattform Sky 100.

Natur und Spiritualität

Die Insel Lantau ist doppelt so groß wie die Hauptinsel Hongkong und überrascht mit wilden Naturlandschaften, einsamen Sandstränden und ruhigen Wanderwegen. Erreichbar in rund 40 Minuten mit der Fähre ab dem Fähranleger Central, sind vor allem der große Buddha von Tian Tan und das benachbarte Po Lin-Kloster die Reise wert.

Reisende mit Kindern steuern das im Nordosten der Insel gelegene Disneyland mit seinen zahlreichen Attraktionen rund um das Toy-Story-Universum an. Als Alternative bietet sich der Ocean Park an.

Lamma Island, eine halbe Stunde mit der Fähre von Central entfernt, ist eine bergige Insel ganz ohne Autos, auf der du in entspannter Atmosphäre durchatmen kannst.

Zum Entspannen am Wasser bieten sich die Strände von Repulse Bay und Deep Water Bay an. Etwas weiter südlich strahlt Stanley eine ruhige Küstenatmosphäre aus, die bei den Einheimischen sehr beliebt ist.

Wann ist die beste Reisezeit?

Für eine Reise eignen sich besonders die Frühlingsmonate März und April sowie der Spätherbst von Oktober bis November.

Wie kommt man hin?

Air China fliegt ab Frankfurt am Main mit Zwischenstopp in Peking nach Hongkong. Cathay Pacific und Lufthansa fliegen ab Frankfurt nonstop, während Emirates und Qatar Airways Hongkong mit einem Zwischenstopp verbinden.

Wie kommt man vor Ort von A nach B?

Das U-Bahn-Netz der MTR, das gut ausgebaute Busnetz und die Fähren bringen dich zuverlässig an jedes Ziel. Praktisch ist die aufladbare Octopus-Karte, mit der du alle öffentlichen Verkehrsmittel bargeldlos nutzen kannst.

#5 Xi'an +3 Empf.

Xi'an bewahrt sein kaiserliches Erbe und bleibt gleichzeitig eine pulsierende Metropole. Während die Terrakotta-Armee ein Pflichtprogramm ist, offenbart sich die wahre Seele der ehemaligen Hauptstadt erst in den Gassen des muslimischen Viertels bei einer dampfenden Schale Suppe. Zwischen jahrtausendealten Stadtmauern und scharfen Aromen bietet Xi'an eine Authentizität, die man in den modernen Megastädten an der Küste oft vergeblich sucht.

Ranking der 6 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in China

#1 Chinesische Mauer (Juyongguan) +5 Empf. 4.3/5

Was ist das massivste und gigantischste Bauwerk der Menschheitsgeschichte? Natürlich die Chinesische Mauer. Mit einer Gesamtlänge von 6.700 km und zahllosen Wachtürmen ist sie ein architektonisches Monument. Über 2.000 Jahre Bauzeit waren nötig, um das Reich gegen den Norden zu schützen. Heute ziehen die Befestigungen jährlich 15,5 Millionen Besucher an.

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#2 Verbotene Stadt (Peking) +4 Empf. 4.3/5

Die Verbotene Stadt im Zentrum von Peking ist ein riesiger Kaiserpalast aus dem 15. Jahrhundert. Auf 72 Hektar verteilen sich fast 980 Gebäude. Einst den Ming- und Qing-Kaisern vorbehalten, zeigt der Komplex heute den prunkvollen Alltag am Hof. Das UNESCO-Welterbe beherbergt das Palastmuseum (Gugong Bowuyuan). Ein Aufstieg im nahegelegenen Jingshan-Park bietet den besten Überblick.

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#3 Terrakotta-Armee (Xi'an) +3 Empf. 4/5

Die 1974 zufällig von Bauern entdeckte Terrakotta-Armee wurde erschaffen, um Kaiser Qin Shi Huang im Jenseits zu schützen. Das über 2.000 Jahre alte archäologische Meisterwerk in Xi'an umfasst drei beeindruckende Gruben mit tausenden einzigartigen Soldaten- und Pferdestatuen sowie ein interaktives Museum. Ein historischer Schatz, der tiefe Einblicke in Handwerk und Glauben der Qin-Dynastie gewährt.

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#4 Shanghai Ozeanarium (Shanghai) +2 Empf. 5/5

Das im Stadtteil Lujiazui gelegene Shanghai Ozeanarium entführt dich in weltweite Ökosysteme, von Australien bis zur Arktis. Mit 155 Metern ist der Unterwassertunnel der längste Asiens und bietet den Blick auf Haie, Rochen und Korallenriffe. Interaktive Bereiche und Schaufütterungen machen den Besuch zu einem Erlebnis für Familien und Freunde der Unterwasserwelt.

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#5 Großer Buddha von Leshan (Leshan) +1 Empf. 5/5

Der Große Buddha von Leshan zählt zweifellos zu den beeindruckendsten Monumenten der alten chinesischen Kultur. Zwischen 713 und 803 unter der Leitung des Mönchs HǎiTōng errichtet, sollte die Statue die Wasser der Min beruhigen. Heute, 12 Jahrhunderte später, wirkt die 71 Meter hohe Figur noch immer gewaltig. Aktuelle Restaurierungen schützen das Denkmal vor Umwelteinflüssen.

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#6 Drei-Schluchten-Talsperre (Yichang)

Diese 2.335 Meter lange Betonmauer durchquert den Jangtsekiang und bildet das größte Wasserkraftwerk der Welt. Vom Aussichtspunkt Tanziling aus lässt sich die gigantische Dimension dieses im Jahr 2006 vollendeten Bauwerks bestaunen.

Besonders faszinierend ist das beeindruckende fünfstufige Schleusensystem, das Frachtschiffen die Bewältigung des enormen Höhenunterschieds ermöglicht.

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China bereisen: Ein Reich, in dem die Antike auf die Moderne trifft

Stell dir ein Land vor, in dem futuristische Wolkenkratzer neben jahrtausendealten Tempeln stehen und Riesenpandas gemütlich Bambus kauen, während Hochgeschwindigkeitszüge mit 350 km/h an dir vorbeiziehen. China ist kein gewöhnliches Reiseziel, sondern ein völlig eigener Kosmos. Mit einer Fläche von 9,6 Millionen Quadratkilometern und 4 000 Jahren Geschichte konfrontiert dich das Reich der Mitte mit einer faszinierenden Realität: einer uralten Zivilisation, die den Fortschritt angenommen hat, ohne ihre Wurzeln zu kappen.

Ist China das richtige Reiseziel für dich?

China lässt niemanden kalt. Es begeistert neugierige Reisende, die echte Abenteuer suchen und bereit sind, ihre gewohnten Perspektiven herauszufordern. Wer eine durchgeplante Reise mit garantierten Abläufen erwartet, ist hier falsch. Die Sprachbarriere kann den Kauf eines Bahntickets zur Odyssee machen, die Menschenmassen an Sehenswürdigkeiten übersteigen oft das Vorstellungsvermögen und die Luftqualität in manchen Megametropolen kann überraschen. Doch gerade diese Komplexität sorgt für die nachhaltigsten Eindrücke.

Geschichtsinteressierte finden hier Schätze wie die Terrakotta-Armee oder die Grande Muraille (Chinesische Mauer). Feinschmecker entdecken eine Küche, die um Welten vielseitiger ist als das, was man aus lokalen Restaurants kennt. Und wer Ruhe sucht, verliert sich in den Gärten von Suzhou oder der Karstlandschaft von Guilin.

Beijing: Machtzentrum und Hüter der Erinnerung

Die chinesische Hauptstadt erwischt dich direkt nach der Landung. Zwischen den schnurgeraden Prachtstraßen und den Hutongs (traditionellen Gassen), die der Modernisierung trotzen, erzählt Beijing zwei Geschichten gleichzeitig. Der Platz des Himmlischen Friedens, Tian'anmen, beeindruckt durch seine schiere Größe: 440 000 Quadratmeter, auf denen staunende Touristen und unbewegliche Wachen aufeinandertreffen.

Die Cité interdite (Verbotene Stadt), auch Gugong genannt, bleibt das absolute Muss. Die 980 Gebäude mit ihren goldenen Ziegeldächern bewahren die Geheimnisse von 24 Kaisern. Sei früh da, denn die 80 000 täglichen Besucher sorgen besonders nahe dem Drachenthron für ein bemerkenswertes Gedränge.

Die verborgenen Schätze der Hauptstadt

Der Tempel des Himmels Tiantan bietet morgens ein einzigartiges Schauspiel: Ab 6:00 Uhr praktizieren die Pekinger dort Tai-Chi, traditionelle Tänze und Operngesang. Diese spontane Gemeinschaft ist mehr wert als jeder Museumsbesuch.

Ein Tipp unter Freunden: Um den Massen an der Chinesischen Mauer zu entgehen, solltest du den Abschnitt von Jinshanling ansteuern statt Badaling. Die dreistündige Wanderung zwischen den Wachtürmen bietet atemberaubende Panoramen ganz ohne die omnipräsenten Selfie-Sticks.

Shanghai: Das Labor der chinesischen Zukunft

Diese ehemalige internationale Konzession mit 24 Millionen Einwohnern sprengt alle urbanen Normen. Der Bund, die Art-déco-Promenade gegenüber den Wolkenkratzern von Pudong, symbolisiert diese faszinierende städtische Schizophrenie perfekt. Auf der einen Seite das in Stein gemeißelte koloniale Erbe, auf der anderen das China des 21. Jahrhunderts, das in den Himmel strebt.

Das Französische Viertel bewahrt sich mit seinen hundertjährigen Platanen und Cafés, in denen echte Croissants serviert werden, einen unerwarteten Charme. Eine europäische Blase mitten in Asien, die an Nachmittagen zum entspannten Bummeln einlädt.

Die Lebensart in Shanghai

Die Nachtmärkte zeigen die Seele der Stadt. Die Gassen von Tianzifang, alte Shikumen-Häuser, die heute Werkstätten und Läden beherbergen, mischen zweifelhafte Antiquitäten mit echten Fundstücken in einer Atmosphäre wie in einem asiatischen Souk. Es ist ein sensorisches Erlebnis: der Geruch von Gewürzen, Handeln auf Mandarin und unerwartete Entdeckungen.

Xi'an und die Wunder von Shaanxi

Diese ehemalige Hauptstadt von dreizehn Dynastien hütet im Untergrund das wohl bestgehütete Geheimnis des alten Chinas. Die Terrakotta-Armee des ersten Kaisers Qin fasziniert durch ihre Präzision: Jedes Gesicht eines Soldaten ist ein Unikat, modelliert vor 2 200 Jahren von Handwerkern, über die man fast nichts weiß.

Die Stadtmauern der Altstadt, perfekt erhalten auf 14 Kilometern Länge, lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Dieser erhöhte Weg bietet einen tollen Blick auf die Kontraste zwischen den historischen Vierteln und den modernen Erweiterungen, die an der umliegenden Landschaft nagen.

Ein Tipp unter Freunden: Die Xiaochi (kleine Snacks) im muslimischen Viertel von Xi'an stehen der Pekinger Küche in nichts nach. Auf dem Nachtmarkt in der Beiyuanmen-Straße gibt es Teigtaschen, die mit ihren industriellen Verwandten absolut nichts gemein haben.

Die Postkartenlandschaften des Südens

Die Region um Guilin-Yangshuo macht Klischees zur Realität. Die Karstkegel, die wie grüne Kathedralen aus den Reisfeldern ragen, wirken wie die Kulisse eines Kampfkunstfilms. Eine Bootsfahrt auf dem Li-Fluss fühlt sich an wie ein lebendig gewordenes chinesisches Tuschegemälde, besonders wenn der Morgennebel die Gipfel einhüllt.

Yunnan, die Provinz an der Grenze zu Tibet und Myanmar, zeigt ein anderes Gesicht Chinas. In Dali und Lijiang bewahren ethnische Minderheiten ihre architektonischen Traditionen. Die geschnitzten Holzhäuser und gepflasterten Kanäle bilden einen Gegenpol zur urbanen Eintönigkeit der großen Metropolen.

Chengdu: Das Reich der Pandas

Die Aufzuchtstation für Riesenpandas ist eine Pilgerstätte, um die tiefe Verbundenheit der Chinesen zu ihrem Nationalsymbol zu verstehen. Diese verspielten Fellknäuel, die von Millionen Besuchern gefilmt werden, verkörpern das sympathische China, das die industrielle Dimension des Landes für einen Moment vergessen lässt.

China auf dem Teller: Eine Symphonie regionaler Aromen

Vergiss alles, was du über chinesisches Essen zu wissen glaubst. Jede Region hat ihre eigene kulinarische Identität: Die Pekinger Küche setzt auf dunkle Saucen und Peking-Ente, die Küche von Sichuan bringt mit ihren Chilis und dem Sichuan-Pfeffer die Geschmacksknospen zum Glühen, während Kanton auf die Frische von Meeresfrüchten setzt.

Die Dim Sum aus Hong Kong, die in dampfenden Bambuskörbchen serviert werden, machen das Frühstück zu einem sozialen Ritual. Die Hot Pot-Gerichte aus Sichuan bringen Familien und Freunde um einen würzigen Fond zusammen, in dem jeder seine liebsten Zutaten selbst gart.

Street Food offenbart die Seele des Landes: Jianbing (gefüllte Pfannkuchen) zum Frühstück, Baozi (gedämpfte Teigtaschen) zu jeder Tageszeit und die unzähligen gegrillten Spieße, die abends die Nachtmärkte in Duft hüllen. Jeder Bissen erzählt eine Geschichte von Handwerkskunst, die über Generationen weitergegeben wurde.

Wann ist die beste Reisezeit für China?

Der Frühling (April bis Juni) und der Herbst (September bis Oktober) bieten ideale Bedingungen für eine Reise durch das Reich der Mitte. Die Temperaturen sind mild, es regnet wenig und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite.

Der Sommer bringt im Süden drückende Hitze und Monsunregen, ist aber ideal, um Tibet und die Höhenregionen zu erkunden. Der Winter verwandelt den Norden in eine sibirische Landschaft, offenbart aber die kristalline Schönheit der Chinesischen Mauer im Schnee.

Vermeide unbedingt die beiden Golden Weeks (die erste Oktoberwoche und das Chinesische Neujahrsfest im Januar oder Februar): 1,4 Milliarden Chinesen machen gleichzeitig Urlaub und verwandeln jedes Touristenziel in einen Ameisenhaufen.

Wie kommt man nach China?

Von Frankfurt oder München nach Peking dauert ein Direktflug rund 10 Stunden mit Lufthansa oder Air China. Air France fliegt die Strecke ab Paris. Auch Shanghai und Guangzhou werden täglich direkt angeflogen. Die Airlines aus dem Golfraum (Emirates, Etihad) bieten Verbindungen via Dubai oder Abu Dhabi an, die oft günstiger, aber zeitaufwendiger sind.

Hong Kong ist ein interessantes alternatives Einfallstor, um den Süden des Landes zu erkunden, mit dem Vorteil, dass für Aufenthalte von weniger als 90 Tagen kein Visum erforderlich ist. Auf dem Festland übrigens auch nicht: Seit Ende 2023 reisen deutsche Staatsangehörige für Aufenthalte unter 30 Tagen visumfrei nach China ein.

Wie bewegt man sich in China fort?

Das chinesische Schienennetz beeindruckt durch seine Effizienz. Die Hochgeschwindigkeitszüge verbinden die wichtigsten Metropolen mit bis zu 300 km/h bei bemerkenswertem Komfort. Die Strecke Peking-Shanghai in 4,5 Stunden ist eine technische Meisterleistung, die sich vor europäischen Verbindungen nicht verstecken muss.

Für kurze Strecken übertreffen die ultramodernen U-Bahnen in den Großstädten oft ihre westlichen Pendants. Mobile Apps und englische Beschilderungen erleichtern die Navigation enorm, selbst wenn man kein Chinesisch spricht.

Das Flugzeug bleibt für entlegene Regionen wie Xinjiang oder Tibet unverzichtbar. Das dichte Inlandsnetz bietet wettbewerbsfähige Preise, besonders wenn man im Voraus bucht.

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Top 3 der besten reisebüros China

China beeindruckt und schürt Respekt: ein eigenes Visum, die Sprachbarriere, die riesigen Distanzen zwischen Peking, Xi'an oder Yunnan. Ein Reisebüro mit echter Landeskenntnis macht hier den Unterschied. Die folgende Bestenliste stützt sich auf Bewertungen und Empfehlungen von Avygeo-Reisenden, unserem seit 2014 aktiven sozialen Reisenetzwerk, damit du vor der Buchung die passenden Ansprechpartner findest.

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