Ajaccio

Top 10 der schönsten Städte in de CorseRanking 2026

Entdecke die Städte in Corse, die unsere Mitglieder am meisten schätzen. Veröffentliche gern deine eigenen Bewertungen, um an diesem gemeinschaftlichen Ranking teilzunehmen.

Die schönsten Städte in de Corse

#1 Ajaccio +63 Empf.

Ajaccio, die lebendige Hauptstadt Korsikas, überzeugt mit einer Mischung aus Küstenflair, duftenden Macchia-Hügeln und historischem Erbe. Die Stadt lädt mit ihrer entspannten Atmosphäre zum Bummeln ein und ist ein idealer Ausgangspunkt, um die umliegende Natur zu erkunden. Hier triffst du auf die Spuren Napoleons, erlebst das geschäftige Treiben auf einem mediterranen Markt und genießt einige der schönsten Küstenaussichten der Insel.

Must-See

#2 L'Île-Rousse +62 Empf.

An der Nordwestküste Korsikas gelegen, ist L'Île-Rousse ein entspannter Badeort, der sich perfekt für eine entschleunigte Erkundung der Balagne eignet. Mit ihren gut erreichbaren Stränden, der Strandpromenade und den schattigen Gassen unter Platanen ist die Stadt ein idealer Ort für einen unaufgeregten Zwischenstopp. In der direkten Umgebung laden zahlreiche korsische Dörfer dazu ein, das Hinterland zu entdecken und das Gleichgewicht aus Meer, kulturellem Erbe und lokalem Handwerk zu genießen.

Must-See

#3 Bonifacio +57 Empf.

Bonifacio thront 70 Meter über dem Mittelmeer auf weißen Kalksteinklippen und wirkt fast wie eine Fata Morgana. Die genuesische Zitadelle, die engen Gassen über dem Abgrund und der in einer Felsbucht versteckte Hafen bilden die beeindruckendste Kulisse Korsikas. Ob der steile Treppenaufgang Escalier du Roy d'Aragon, die Meeresgrotten oder das türkisblaue Wasser der Lavezzi-Inseln, hier gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken.

#4 Bastia +55 Empf.

Bastia ist eine der lebendigsten Städte im Norden von Korsika und hat sich trotz ihrer Beliebtheit den authentischen Charakter bewahrt. Als ehemalige Hauptstadt unter genuesischer Herrschaft blickt die Stadt auf eine bewegte Geschichte zurück, die sich in ihrer Architektur widerspiegelt. Ein Besuch in Bastia gehört bei einer Reise auf die Insel der Schönheit einfach dazu.

Die Zitadelle auf dem Felsen

Egal ob du über den Landweg oder mit dem Schiff anreist, die Citadelle, auch Terra-Nova genannt, ist das Wahrzeichen der Stadt und thront seit 1378 über dem Meer. Wenn du durch die Porte Louis XVI gehst, erreichst du die befestigte Oberstadt, in der du dich wunderbar in den verwinkelten Gassen verlieren kannst. Ein architektonisches Highlight ist die Cathédrale Sainte-Marie im barocken Stil des 17. und 18. Jahrhunderts. Im Inneren befindet sich eine beeindruckende, eine halbe Tonne schwere Statue der Mariä Himmelfahrt aus massivem Silber. Ganz in der Nähe steht der Palais des Gouverneurs, ein denkmalgeschütztes Gebäude, in dem heute das Stadtmuseum von Bastia untergebracht ist.

Bastia und das süße Leben

Um das Lebensgefühl von Bastia wirklich aufzunehmen, solltest du dir Zeit nehmen und einfach durch die Stadt treiben lassen. Der Vieux-Port ist der ideale Ort, um bei einem Getränk das sanfte Schaukeln der Boote im Wind zu beobachten. Über den Romiu-Garten, eine kleine grüne Oase, die besonders bei Sonnenuntergang für Fotos perfekt ist, gelangst du direkt zur Zitadelle. Die place Saint-Nicolas ist der zentrale Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Hier wird gestöbert, flaniert und das ganze Jahr über finden zahlreiche Veranstaltungen statt.

Du bist kulinarisch interessiert? Die korsische Küche ist in Bastia allgegenwärtig. Auf der place du Marché kannst du dich durch coppa oder kleine canistrelli probieren. Die rue Napoléon ist das Zentrum für Feinkost und lokales Handwerk mit Käseläden, Keksmanufakturen und kleinen Feinkostgeschäften. Setz dich in eines der Restaurants in der Stadt und bestelle lokale Wurstspezialitäten oder Fischgerichte wie baccalà, Stockfisch oder mit brocciu, einem frischen Schaf- oder Ziegenkäse, gefüllte Sardinen.

Die beste Reisezeit

Bastia ist ganzjährig eine Reise wert, da Korsika zu jeder Jahreszeit einen anderen Charakter zeigt. Im Sommer ist die Stadt ideal für alle, die das Mittelmeer und die warmen Temperaturen genießen wollen. Frühling und Herbst bieten ein mildes Klima und sind deutlich weniger überlaufen. Auch ein Winterbesuch lohnt sich, um das authentische Inselleben abseits der Touristenströme zu erleben.

Anreise

Du erreichst Bastia entweder per Flugzeug oder mit der Fähre. Der Flughafen wird von zahlreichen Städten aus angeflogen, unter anderem mit Air Corsica. Ein Flug von Paris nach Bastia dauert etwa 1:35 Stunden und kostet rund 130 Euro. Die Anreise mit der Fähre dauert zwar länger, etwa einen Tag oder eine ganze Nacht, bietet dir aber die Möglichkeit, das eigene Auto mitzunehmen und die Überfahrt auf dem Meer zu genießen. Fähren legen regelmäßig in Nizza, Marseille und Toulon ab.

Must-Sees

#5 Porto-Vecchio +44 Empf.

Porto-Vecchio macht kein Geheimnis aus seinem Status: Hier triffst du auf den Inbegriff der korsischen Badefreuden mit weißem Sand, Pinien und einem Meer, dessen Türkistöne an die Karibik erinnern. Die Strände Palombaggia und Santa Giulia zählen zu den schönsten Europas. Doch der Ort bietet mehr als nur Küste. Hinter der genuesischen Zitadelle mit ihren ruhigen Gassen erstreckt sich ein bergiges Hinterland, in dem die Felsnadeln der Aiguilles de Bavella den Horizont markieren. Luxuriöses Nichtstun und wilde Wanderpfade bilden hier die zwei Gesichter ein und derselben Insel.

#6 Corte +35 Empf.

Lass die Strände hinter dir. Corte liegt als stolze Zitadelle mitten in den Bergen und bildet das Herz der korsischen Inselwelt. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für Unternehmungen: Erkunde die geschichtsträchtigen Gassen, schwimme im kühlen Gebirgswasser des Restonica-Tals und erlebe den rauen Charakter Korsikas hautnah. Ein Ziel für Reisende, die Berge, unberührte Natur und echte Erlebnisse suchen.

#7 Calvi +35 Empf.

Calvi besticht durch das Zusammenspiel von Meer und Gebirge, geprägt von der über der Bucht thronenden Zitadelle, den gut erreichbaren Stränden und dem lebendigen Hafen. Das historische Erbe aus der Zeit der Genueser, die Uferpromenade und die verwinkelten Gassen machen die Stadt zu einem idealen Ziel für alle, die eine überschaubare Größe schätzen. Zudem ist der Ort ein perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen zur Halbinsel La Revellata oder in das Hinterland der Balagne. Ob Entspannung am Wasser, historische Erkundungen oder Ausflüge in die Natur, Calvi bietet einen erholsamen Rahmen für eine Auszeit vom Alltag.

#8 Aléria +21 Empf.

An der Ostküste Korsikas ist Aléria weit mehr als nur ein Badeort. Die Stadt ist ein Geschichtsbuch unter freiem Himmel, in dem römische Ruinen auf die brackigen Gewässer eines verborgenen Sees treffen, der für seine erstklassigen Austern bekannt ist. Fernab der Touristenströme im Süden erlebst du hier eine sinnliche Reise, bei der sich der Duft der Macchia mit der Meeresbrise an kilometerlangen Stränden vermischt. Hier begegnest du einem authentischen und intimen Korsika, das dir eine bleibende Erinnerung verspricht.

#9 Piana +17 Empf.

Piana liegt an der Westküste von Korsika. Das Dorf wurde wie ein Amphitheater 438 Meter über dem golfe de Porto erbaut. Bekannt ist der Ort vor allem für seine Calanques, auf Korsisch auch "calanches" genannt. Dabei handelt es sich um imposante Felsformationen aus rosafarbenem Granit, die durch Wind und Meer geformt wurden. Die Straße D81 schlängelt sich entlang der Küste und bietet Ausblicke auf diese zerklüfteten Landschaften, die seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Wer die Umgebung zu Fuß erkunden möchte, findet abwechslungsreiche Wege, etwa den alten Pfad von Piana nach Ota. Dieser historische Maultierpfad ist noch heute von alten Trockenmauern gesäumt.

 

Eines der schönsten Dörfer Frankreichs

Das abgelegene Piana zählt etwa 400 Einwohner, erlebt aber im Sommer einen starken Ansturm von Besuchern. Die Geschichte der Region ist bis ins 18. Jahrhundert durch die genuesische Besatzung geprägt. Die Republik Genua ließ damals eine Reihe von Wachtürmen errichten, um die korsische Küste vor Angriffen zu schützen. Ein Beispiel hierfür ist der tour de Turghju aus dem Jahr 1608, der auf dem Gipfel des Capu Rossu in 331 Metern Höhe über dem Meer thront.

Im Dorfzentrum steht die Pfarrkirche église Santa Maria Assunta, die der Himmelfahrt gewidmet ist. Sie beherbergt zwei denkmalgeschützte Kunstwerke: ein Gemälde des heiligen Hugo von Lincoln aus dem 17. Jahrhundert sowie eine polychrome Marienstatue aus bemaltem Holz. Auch architektonisch hat das Dorf mit dem hôtel des Roches Rouges ein historisches Zeugnis des frühen Tourismus auf der Insel zu bieten. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1912 und ist heute als Kulturerbe des 20. Jahrhunderts eingestuft.

 

Korsikas Schätze entdecken

Piana besticht durch seine Umgebung, in der sich die schroffen Felsküsten mit Pinienwäldern und dem tiefblauen Mittelmeer abwechseln. In den Felsspalten des Granits gedeiht eine seltene, endemische Pflanze: die l'œillet de madame de Gysperger (eine spezielle Nelkenart), die ausschließlich in diesem Teil Korsikas vorkommt.

Für einen Ausflug lohnt sich die Fahrt zur la marine de Ficajola. Der ehemalige Fischerhafen von Piana ist heute eine kleine Bucht, die von Fischerhütten umgeben ist und sich gut zum Tauchen eignet. Wer baden möchte, findet am plage d’Arone einen gut ausgestatteten Strand, der etwa 12 Kilometer vom Dorf entfernt liegt.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Am entspanntesten erkundest du das Dorf und die Calanques außerhalb der Hochsommermonate. Nimm dir Zeit, die Felsen zu verschiedenen Tageszeiten zu beobachten, denn ihr Farbspiel verändert sich je nach Licht und Wetterbedingungen ständig.

 

Anreise

Um nach Korsika zu gelangen, fliegst du am besten nach Ajaccio oder nimmst die Fähre ab Marseille, Toulon oder Nice. Vor Ort mietest du dir am besten einen Wagen, um Piana in etwa 1 Stunde und 20 Minuten zu erreichen. Alternativ kannst du ab Ajaccio eine Bootstour buchen, um die spektakulären Klippen direkt vom Wasser aus zu bestaunen.

Must-See

#10 Galéria +16 Empf.

Galéria ist ein Dorf in der Balagne, einer Region auf Korsika. Es liegt südlich von Calvi am Fuße des Capu Tondu, der eine Höhe von 825 Metern erreicht. Das Gebiet entlang der weiten Bucht war lange Zeit unbewohnt, da es als Rückzugsort für Piraten diente, die die Küsten plünderten. Die Region lebte über lange Zeit von der Viehwirtschaft. Davon zeugt bis heute die Ponte Vecchiu, eine alte Brücke aus der Zeit der Republik Genua. Sie überquert den Fluss Fango und erlaubte den Hirten der Umgebung, ihre Tiere ohne Zollgebühren zwischen den Weidegebieten zu bewegen.

Die außergewöhnliche korsische Artenvielfalt

Galéria besticht durch seine naturbelassene Umgebung, allen voran das Naturreservat Scandola. Diese wilde Halbinsel vulkanischen Ursprungs gehört zum UNESCO-Welterbe und lässt sich am besten per Boot erkunden. Das Schutzgebiet umfasst fast 2000 Hektar, davon 900 Hektar Land und 1000 Hektar Meeresfläche, und beheimatet zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten, darunter Fischadler, Wanderfalken und eine Vielzahl von Korallen. Die rote Färbung der ehemaligen Caldera bildet einen starken Kontrast zum tiefblauen Mittelmeer.

Ein weiteres ökologisches Highlight bei Galéria ist das Fango-Delta, das als UNESCO-Biosphärenreservat ausgezeichnet wurde. Bei einer Kajaktour lässt sich die Natur in Stille genießen. Mit etwas Glück entdeckt man Graureiher, Teichhühner, Silberreiher sowie die Europäische Sumpfschildkröte, eine heute gefährdete Süßwasserart.

Baden im Süß- und Salzwasser

Galéria verfügt über schöne Strände mit grobem, grauem Sand und einen kleinen Hafen, die zu entspannten Tagen in der Sonne einladen. Direkt an der Küste thront die Tour de Galéria, auf korsisch A Torra di a Foce di u Fangu, eine genuesische Wehranlage aus den Jahren 1551 bis 1573. Wie die sieben anderen Türme im Verwaltungsgebiet von Calvi und das gesamte Befestigungssystem entlang der korsischen Küste wurde sie von den Italienern errichtet, um die Insel vor Piratenüberfällen zu schützen.

Wer lieber im wilden Wasser badet, sollte das Hinterland von Galéria in das Falasorma-Tal aufsuchen, durch das sich der Fluss Fango bis zur Bucht von Galéria schlängelt. Der Fango trägt das Label Site Rivière Sauvage und bietet eine Abfolge von natürlichen Becken und Kaskaden. Diese eignen sich hervorragend zum Schwimmen oder für Canyoning-Touren.

In unmittelbarer Nähe von Galéria lohnt sich zudem ein Spaziergang auf dem Pfad Richtung Calca, um den dortigen See und den Staudamm von Calca zu erkunden.

Wann ist die beste Reisezeit?

Am angenehmsten ist es, Korsika außerhalb der Hochsaison zu bereisen. Im Frühjahr oder in den Monaten September und Oktober sind die Temperaturen sehr mild und ideal für Aktivitäten.

Wie kommt man hin?

Vom Flughafen in Calvi erreichst du Galéria in etwa zwanzig Minuten mit dem Auto. Von Ajaccio aus dauert die Fahrt rund zwei Stunden.

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