L'Île Rousse et sa Marina

Top 10 der schönsten Dörfer in de CorseRanking 2026

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Die schönsten Dörfer in de Corse

#1 L'Île-Rousse +62 Empf.

An der Nordwestküste Korsikas gelegen, ist L'Île-Rousse ein entspannter Badeort, der sich perfekt für eine entschleunigte Erkundung der Balagne eignet. Mit ihren gut erreichbaren Stränden, der Strandpromenade und den schattigen Gassen unter Platanen ist die Stadt ein idealer Ort für einen unaufgeregten Zwischenstopp. In der direkten Umgebung laden zahlreiche korsische Dörfer dazu ein, das Hinterland zu entdecken und das Gleichgewicht aus Meer, kulturellem Erbe und lokalem Handwerk zu genießen.

Must-See

#2 Bonifacio +57 Empf.

Bonifacio thront 70 Meter über dem Mittelmeer auf weißen Kalksteinklippen und wirkt fast wie eine Fata Morgana. Die genuesische Zitadelle, die engen Gassen über dem Abgrund und der in einer Felsbucht versteckte Hafen bilden die beeindruckendste Kulisse Korsikas. Ob der steile Treppenaufgang Escalier du Roy d'Aragon, die Meeresgrotten oder das türkisblaue Wasser der Lavezzi-Inseln, hier gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken.

#3 Aléria +21 Empf.

An der Ostküste Korsikas ist Aléria weit mehr als nur ein Badeort. Die Stadt ist ein Geschichtsbuch unter freiem Himmel, in dem römische Ruinen auf die brackigen Gewässer eines verborgenen Sees treffen, der für seine erstklassigen Austern bekannt ist. Fernab der Touristenströme im Süden erlebst du hier eine sinnliche Reise, bei der sich der Duft der Macchia mit der Meeresbrise an kilometerlangen Stränden vermischt. Hier begegnest du einem authentischen und intimen Korsika, das dir eine bleibende Erinnerung verspricht.

#4 Piana +17 Empf.

Piana liegt an der Westküste von Korsika. Das Dorf wurde wie ein Amphitheater 438 Meter über dem golfe de Porto erbaut. Bekannt ist der Ort vor allem für seine Calanques, auf Korsisch auch "calanches" genannt. Dabei handelt es sich um imposante Felsformationen aus rosafarbenem Granit, die durch Wind und Meer geformt wurden. Die Straße D81 schlängelt sich entlang der Küste und bietet Ausblicke auf diese zerklüfteten Landschaften, die seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Wer die Umgebung zu Fuß erkunden möchte, findet abwechslungsreiche Wege, etwa den alten Pfad von Piana nach Ota. Dieser historische Maultierpfad ist noch heute von alten Trockenmauern gesäumt.

 

Eines der schönsten Dörfer Frankreichs

Das abgelegene Piana zählt etwa 400 Einwohner, erlebt aber im Sommer einen starken Ansturm von Besuchern. Die Geschichte der Region ist bis ins 18. Jahrhundert durch die genuesische Besatzung geprägt. Die Republik Genua ließ damals eine Reihe von Wachtürmen errichten, um die korsische Küste vor Angriffen zu schützen. Ein Beispiel hierfür ist der tour de Turghju aus dem Jahr 1608, der auf dem Gipfel des Capu Rossu in 331 Metern Höhe über dem Meer thront.

Im Dorfzentrum steht die Pfarrkirche église Santa Maria Assunta, die der Himmelfahrt gewidmet ist. Sie beherbergt zwei denkmalgeschützte Kunstwerke: ein Gemälde des heiligen Hugo von Lincoln aus dem 17. Jahrhundert sowie eine polychrome Marienstatue aus bemaltem Holz. Auch architektonisch hat das Dorf mit dem hôtel des Roches Rouges ein historisches Zeugnis des frühen Tourismus auf der Insel zu bieten. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1912 und ist heute als Kulturerbe des 20. Jahrhunderts eingestuft.

 

Korsikas Schätze entdecken

Piana besticht durch seine Umgebung, in der sich die schroffen Felsküsten mit Pinienwäldern und dem tiefblauen Mittelmeer abwechseln. In den Felsspalten des Granits gedeiht eine seltene, endemische Pflanze: die l'œillet de madame de Gysperger (eine spezielle Nelkenart), die ausschließlich in diesem Teil Korsikas vorkommt.

Für einen Ausflug lohnt sich die Fahrt zur la marine de Ficajola. Der ehemalige Fischerhafen von Piana ist heute eine kleine Bucht, die von Fischerhütten umgeben ist und sich gut zum Tauchen eignet. Wer baden möchte, findet am plage d’Arone einen gut ausgestatteten Strand, der etwa 12 Kilometer vom Dorf entfernt liegt.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Am entspanntesten erkundest du das Dorf und die Calanques außerhalb der Hochsommermonate. Nimm dir Zeit, die Felsen zu verschiedenen Tageszeiten zu beobachten, denn ihr Farbspiel verändert sich je nach Licht und Wetterbedingungen ständig.

 

Anreise

Um nach Korsika zu gelangen, fliegst du am besten nach Ajaccio oder nimmst die Fähre ab Marseille, Toulon oder Nice. Vor Ort mietest du dir am besten einen Wagen, um Piana in etwa 1 Stunde und 20 Minuten zu erreichen. Alternativ kannst du ab Ajaccio eine Bootstour buchen, um die spektakulären Klippen direkt vom Wasser aus zu bestaunen.

Must-See

#5 Galéria +16 Empf.

Galéria ist ein Dorf in der Balagne, einer Region auf Korsika. Es liegt südlich von Calvi am Fuße des Capu Tondu, der eine Höhe von 825 Metern erreicht. Das Gebiet entlang der weiten Bucht war lange Zeit unbewohnt, da es als Rückzugsort für Piraten diente, die die Küsten plünderten. Die Region lebte über lange Zeit von der Viehwirtschaft. Davon zeugt bis heute die Ponte Vecchiu, eine alte Brücke aus der Zeit der Republik Genua. Sie überquert den Fluss Fango und erlaubte den Hirten der Umgebung, ihre Tiere ohne Zollgebühren zwischen den Weidegebieten zu bewegen.

Die außergewöhnliche korsische Artenvielfalt

Galéria besticht durch seine naturbelassene Umgebung, allen voran das Naturreservat Scandola. Diese wilde Halbinsel vulkanischen Ursprungs gehört zum UNESCO-Welterbe und lässt sich am besten per Boot erkunden. Das Schutzgebiet umfasst fast 2000 Hektar, davon 900 Hektar Land und 1000 Hektar Meeresfläche, und beheimatet zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten, darunter Fischadler, Wanderfalken und eine Vielzahl von Korallen. Die rote Färbung der ehemaligen Caldera bildet einen starken Kontrast zum tiefblauen Mittelmeer.

Ein weiteres ökologisches Highlight bei Galéria ist das Fango-Delta, das als UNESCO-Biosphärenreservat ausgezeichnet wurde. Bei einer Kajaktour lässt sich die Natur in Stille genießen. Mit etwas Glück entdeckt man Graureiher, Teichhühner, Silberreiher sowie die Europäische Sumpfschildkröte, eine heute gefährdete Süßwasserart.

Baden im Süß- und Salzwasser

Galéria verfügt über schöne Strände mit grobem, grauem Sand und einen kleinen Hafen, die zu entspannten Tagen in der Sonne einladen. Direkt an der Küste thront die Tour de Galéria, auf korsisch A Torra di a Foce di u Fangu, eine genuesische Wehranlage aus den Jahren 1551 bis 1573. Wie die sieben anderen Türme im Verwaltungsgebiet von Calvi und das gesamte Befestigungssystem entlang der korsischen Küste wurde sie von den Italienern errichtet, um die Insel vor Piratenüberfällen zu schützen.

Wer lieber im wilden Wasser badet, sollte das Hinterland von Galéria in das Falasorma-Tal aufsuchen, durch das sich der Fluss Fango bis zur Bucht von Galéria schlängelt. Der Fango trägt das Label Site Rivière Sauvage und bietet eine Abfolge von natürlichen Becken und Kaskaden. Diese eignen sich hervorragend zum Schwimmen oder für Canyoning-Touren.

In unmittelbarer Nähe von Galéria lohnt sich zudem ein Spaziergang auf dem Pfad Richtung Calca, um den dortigen See und den Staudamm von Calca zu erkunden.

Wann ist die beste Reisezeit?

Am angenehmsten ist es, Korsika außerhalb der Hochsaison zu bereisen. Im Frühjahr oder in den Monaten September und Oktober sind die Temperaturen sehr mild und ideal für Aktivitäten.

Wie kommt man hin?

Vom Flughafen in Calvi erreichst du Galéria in etwa zwanzig Minuten mit dem Auto. Von Ajaccio aus dauert die Fahrt rund zwei Stunden.

Must-See

#6 Palasca +16 Empf.

Palasca ist ein kleines mittelalterliches Dorf aus dem späten 11. Jahrhundert. Es liegt am Rande der Balagne, einer Region im Nordwesten von Korsika. Die lokale Wirtschaft ist traditionell von Landwirtschaft und Handwerk geprägt, insbesondere durch den Anbau von Oliven, Mandeln und Zedratzitronen. Im Ortskern steht eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit einem markanten vierstöckigen Glockenturm sowie sehenswertem Mobiliar und einer historischen Orgel. Das Dorf befindet sich in der Nähe des désert des Agriates, einer Landschaft, die während der genuesischen Herrschaft über Korsika durch die Republik Genua intensiv landwirtschaftlich genutzt wurde.

 

Die Überreste von Palasca

Palasca beherbergt verschiedene Ruinen, die von der wechselvollen Geschichte des Ortes zeugen. Allen voran das château San Colombano de Giussani, das einst geplündert und niedergebrannt wurde, ehe es wiederaufgebaut wurde. Die Festung thront auf einem 738 Meter hohen Kalksteinfelsen und gehörte den Marquis de Massa et de Corse, die diesen Teil der Insel, die sogenannte Pieve d'Ostricone, kontrollierten. Nach einer Niederlage im Krieg gegen die Genuesen im August 1289 wurde die Anlage aufgegeben.

Bei Wanderungen rund um Palasca stößt man auf die Ruinen des ehemaligen Dorfes E Spelonche. Man geht davon aus, dass es nach einer Pestepidemie, die die Region schwer traf, verlassen wurde. Dort findet sich auch eine Kapelle im frühromanischen Stil.

 

Palasca und seine Strände

Die Region um Palasca ist auch für ihre Strände bekannt. Der abgelegene Strand von Lozari eignet sich etwa ideal für Wassersportarten wie Kajakfahren, Katamaransegeln oder Jet-Ski. Von Palasca aus erreichst du zudem die plage de l'Ostriconi, ein geschütztes Naturgebiet. Dieser Küstenabschnitt markiert den Ausgangspunkt für den Zöllnerpfad, der in einer dreitägigen Wanderung bis nach Saint-Florent führt. Entlang des Weges stehen immer wieder alte Wachtürme aus der Zeit der genuesischen Besatzung.

Die 35 Kilometer lange Küste von Palasca grenzt an das désert des Agriates, ein ehemaliges Anbaugebiet, das heute vor allem zur Schafzucht genutzt wird. Die Küste, hier Vallée de l'Ostriconi genannt, ist ein Feuchtgebiet mit zwei Teichen, die als Lebensraum für zahlreiche Vögel, Reptilien und Amphibien dienen: les étangs de Foce et de Cannuta.

 

Wann ist die beste Reisezeit?

Um Korsika in Ruhe zu erleben, solltest du die Hochsaison meiden. Die Monate April, Mai und Juni sowie September und Oktober bieten angenehme Temperaturen und sind ideal für Erkundungstouren. Am 15. August findet das Dorffest statt.

 

Anreise

Von Calvi, das über einen Flughafen verfügt, erreichst du Palasca mit dem Auto in etwa einer Stunde.

Mit dem Zug ist das Dorf über die korsische Eisenbahnlinie Ponte-Leccia-Calvi angebunden. Falls du mit dem Auto unterwegs bist, führen die RN2197 und die D363 direkt nach Palasca.

Must-See

#7 Brando +14 Empf.

Brando besteht aus sieben Ortsteilen, wobei das malerische Erbalunga mit seinem mittelalterlichen Hafen und dem genuesischen Turm die Hauptrolle spielt. Dahinter verbergen sich sechs weitere historische Weiler, die zwischen der Macchia und den Gipfeln liegen. Der Ort ist die diskrete Heimat von Paul Valéry, einst bekannt für den Abbau von Cipollino-Marmor und heute der Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Monte Stello. Ein Ziel für Reisende, die sich abseits der Hauptrouten Zeit zum Erkunden nehmen.

#8 Morosaglia +14 Empf.

Auf 800 Metern Höhe in der Castagniccia erstreckt sich Morosaglia als eine Ansammlung von vierzehn Weilern aus Schieferstein, in denen Pascal Paoli, der Held der korsischen Unabhängigkeit, geboren wurde. Zwischen jahrhundertealten Kastanienwäldern, barocken Kirchen und mittelalterlichen Fresken erzählt diese unberührte Region die Geschichte eines widerständigen Volkes. Fernab von Stränden und Trubel ist dieser Ort ein Ziel für Liebhaber von Geschichte, Wanderungen und der Inselküche, etwa mit ihrem Berg-Schinken oder dem berühmten Kastanienmehl mit AOC-Siegel.

#9 Nonza +14 Empf.

Nonza ist ein hochgelegenes Dorf am Cap Corse, das durch seine raue Schönheit und Ruhe besticht. Es ist ein perfekter Zwischenstopp für Reisende, die spektakuläre Aussichten und Authentizität suchen. Ob der Paoli-Turm, der einzigartige schwarze Strand oder die verwinkelten Gassen, Nonza lässt sich am besten in aller Ruhe erkunden. Abseits der üblichen Touristenrouten bietet der Ort eine stille, besondere Erfahrung im Herzen einer eher zurückhaltenden, aber faszinierenden korsischen Landschaft.

#10 Corbara +14 Empf.

Corbara thront in den Hügeln der Balagne und steht für eine ruhige, ursprüngliche Seite Korsikas. Abseits der überfüllten Strände überzeugt das Dorf mit einer entspannten Atmosphäre, religiöser Architektur, steinernen Gassen und einem weiten Blick auf das Meer. Es ist ein Ort zum Innehalten, der Reisende anspricht, die authentisches Kulturerbe zwischen Bergen und Küste suchen.

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