Den Nationalpark Picos de Europa besuchen
Der Nationalpark Picos de Europa kennt nur ein Motto: Größe. Drei Provinzen haben sich zusammengeschlossen, um dieses beeindruckende Gebiet von 646 km² zu bilden. Er erstreckt sich über die Regionen Asturien, León und Kantabrien. Gegründet wurde er 1918 und bis zum Jahr 2015 erweitert, wobei er heute elf Gemeinden umfasst. Im Norden der Iberischen Halbinsel liegt das Reich der Giganten, in dem man 200 Gipfel zählt, die über 2.000 m hoch sind. Die Massivlandschaften wechseln zwischen Tälern und Hochgebirge, wobei die Natur ein Bild zeichnet, das jeden Besucher beeindruckt. Man betritt das Gebiet mit Respekt vor seiner Schönheit, da das gesamte Areal unter Naturschutz steht.
Drei Massive für tausend Landschaften
Die drei Massive des Parks bieten sehr unterschiedliche Landschaften, doch die Faszination bleibt überall konstant. Täler und Schluchten, die durch Wasser und Eis geformt wurden, begrenzen die Massive und bieten unglaubliche Ausblicke. Das ausgedehnteste Gebiet ist die Peña Santa de Castilla, die eine Höhe von 2.596 m erreicht. Der Nordhang ist besonders beliebt, wobei die Seen von Covadonga die Hauptattraktion darstellen: der riesige Enol und sein kleinerer Nachbar La Ercina. Mit 2.440 m markiert die Morra de Lechugales den östlichen Teil. Es ist das kleinste Massiv, geprägt von einer üppigen Vegetation aus Eichen und Buchen. Eine völlig andere Atmosphäre herrscht im zentralen Massiv, das typisch für das Hochgebirge ist. Hier bestimmen Schluchten und schroffe Reliefs mit messerscharfen Gipfeln das Bild, ein bevorzugtes Revier für die kantabrischen Gämsen. Unter den zahlreichen Gipfeln findet sich der höchste Punkt des Gebiets, der bekannte Torrecerredo mit 2.648 m. Der Nationalpark ist ein kostbares Gut, in dem Flora und Fauna bewahrt werden. Zahlreiche endemische Arten sind hier verzeichnet, und sowohl Säugetiere als auch Vögel leben im Einklang mit der menschlichen Aktivität. Die majadas, traditionelle Berghütten der Hirten, zeugen von den Weideplätzen. Von den grünen Wiesen bis zu den klaren Bächen entfaltet sich hier das Leben in seiner ganzen Kraft und Zerbrechlichkeit.
Dieser Nationalpark ist für seine Artenvielfalt und die wunderschöne Landschaft bekannt.
Ich hatte gehofft, wilde Tiere zu beobachten, aber trotz einer langen Wanderung hatte ich weniger Glück als in anderen Naturschutzgebieten des Landes.
Ansonsten ist das Gelände mit seinen schroffen Bergen, den Seen und der reichen Vogelwelt wirklich sehr schön.
Ich fand allerdings, dass dort sehr viel los war. Man muss die Hauptattraktionen schnell hinter sich lassen, um die Natur wirklich für sich zu haben.