Besuch im Hafen von Volendam
Volendam ist ein kleiner Hafenort in einem ehemaligen Fischerdorf, das 20 km nordöstlich von Amsterdam direkt am Markermeer liegt. Der Ort beherbergt sowohl einen Fischereihafen als auch einen Yachthafen.
Ein historischer Hafen
Der Yachthafen wurde im 14. Jahrhundert angelegt und bietet mit seinen Restaurants, Bars und Souvenirläden eine angenehme Promenade. Zahlreiche historische Segelschiffe liegen hier vor Anker. Das Fischerdorf ist zudem der bekannteste Ort des Landes, um rohen Hering oder geräucherten Aal zu probieren. Von der Marina aus kannst du die ein- und auslaufenden Fischerboote sowie andere Schiffe beobachten. Volendam war lange Zeit isoliert und musste daher eine eigene Kultur, Architektur und Traditionen entwickeln. Die meisten Häuser stehen auf Pfählen, um sie vor häufigen Überschwemmungen zu schützen. Ein beeindruckender Leuchtturm aus dem Jahr 1839 ragt am Hafeneingang empor. Eine Fähre verbindet Volendam zudem mit Marken auf der anderen Seite des Sees, einem ebenfalls sehr sehenswerten Ausflugsziel.
Rund um den Hafen
Volendam ist mehr als nur ein Dorf und zählt heute etwa 20.000 Einwohner. Der Ort besteht aus vielen kleinen Gassen und typischen Häusern, umgeben von Kanälen, einer Kirche und einem charmanten kleinen Strand. Bekanntheit erlangte der Ort vor allem durch seine traditionelle Tracht, die stellvertretend für die Niederlande steht. Sie variiert je nach Anlass, Wochentag oder Sonntag. In den Geschäften des Dorfes kannst du dir die Tracht sogar für ein Erinnerungsfoto anlegen.
Öffnungszeiten
*Angaben können sich ändern
Der Hafen von Volendam ist ein kleiner, typischer Hafen in Nordeuropa und Holland.
Er ist gut organisiert, schön angelegt und sauber. Die Leute, egal ob andere Bootsfahrer oder das Verwaltungspersonal, sind dort sehr höflich.
Das kleine Extra, das ich wirklich toll fand: Die Anlagen sind darauf ausgelegt, Familien gute Bedingungen zu bieten, mit Spielplätzen für Kinder und sogar Planschbecken, die im Sommer super angenehm sind.