Haus der Fotografie von Marrakesch: Bewertungen und Preise für geführte Touren

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46, Rue Souk Ahal Fassi, Kaat Ben Nahid, 40030 Marrakesch, Marokko
46, Rue Souk Ahal Fassi, Kaat Ben Nahid, 40030 Marrakesch, Marokko
Museums- und Stadtführung ab 58 €*
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Maison de la photographie de Marrakech

Marokko von früher, festgehalten auf Glas und Papier: das Fotomuseum in der Medina

Ein Fondouk aus dem 19. Jahrhundert, ein Innenhof aus Stampflehm, das Licht, das durch das offene Dach nach unten fällt. Bevor man das erste Foto betrachtet, erzählt das Gebäude bereits seine eigene Geschichte. Es waren Patrick Menac'h, ein Sammler aus Paris, und Hamid Mergani, ein begeisterter Marrakchi, die ihre privaten Archive genau hier in dieser restaurierten Karawanserei mitten in der Medina zusammenführten.

Warum ein Besuch im Haus der Fotografie lohnt

Die Sammlung wurde 2009 in der Nähe der Medersa Ben Youssef eröffnet und umfasst heute mehr als 10.000 Exponate: Originalabzüge, Glasplatten, Autochrome, Postkarten, Zeitungen und Dokumentarfilme, die den Zeitraum von 1879 bis 1960 abdecken. Regelmäßige Schenkungen, etwa von Daniel Chicault oder Ana Muller, haben den Bestand über die Jahre hinweg beachtlich erweitert.

Was diesen Ort so wertvoll macht, ist der dokumentarische Anspruch. Es geht nicht darum, die großen Namen der Weltfotografie zu feiern. Vielmehr zeigt das Museum Marokko mit dem Blick von anonymen Fotografen, Bibliothekaren aus Tanger, ungarischen Ethnologen oder belgischen Dokumentarfilmern, die alle von der außergewöhnlichen menschlichen Vielfalt des Landes fasziniert waren.

Ein Rundgang in drei Etagen durch die Zeit

Erdgeschoss: Porträts und Ursprünge

Die Räume rund um den Innenhof sind meist den Porträtaufnahmen gewidmet. Hier finden sich die ältesten Aufnahmen der Sammlung, darunter ein seltenes Stück: ein Porträt von Hamidou Laambre, einem subsaharischen Bediensteten, der im Jahr 1885 von einem Bibliothekar aus Tanger namens Arévalo fotografiert wurde. Zu sehen sind auch Gesichter tätowierter Frauen aus den Bergstämmen, Honoratioren aus Fès und Bauern aus dem Hohen Atlas.

Erster Stock: Alltag und namhafte Fotografen

Hier gewinnt die Sammlung an Tiefe. Die Werke des Ungarn Nicolas Muller, der in den 1940er Jahren aktiv war, stehen neben denen des Belgiers Charles Henneghien, dessen Serien über das Marokko der 1960er Jahre eine beeindruckende dokumentarische Kraft besitzen. Die thematischen Ausstellungen wechseln alle sechs bis zwölf Monate, was viele Besucher dazu bewegt, immer wieder zurückzukommen.

Zwischen den Etagen: der Dokumentarfilm von 1956

In einem kleinen Raum im Treppenhaus läuft ein Film in Dauerschleife. Es ist die Dokumentation von Daniel Chicault über den Hohen Atlas, die 1956 gedreht wurde. Wenige Minuten reichen aus, um zu verstehen, dass sich manche Berglandschaften kaum verändert haben. Wir empfehlen, nicht einfach daran vorbeizugehen.

Tipp vom Experten: Die Eintrittskarte gewährt auch Zugang zum Musée de la Musique de Marrakech (Musikmuseum von Marrakesch). Tickets sind ausschließlich vor Ort erhältlich, zahlbar in bar oder per Karte. Eine Online-Reservierung ist nicht möglich. Der Andrang ist deutlich geringer als im Jardin Majorelle: Selbst an einem Mittwoch um 11:00 Uhr kann man die Räume oft ganz für sich allein haben.

Die Dachterrasse: einer der besten Ausblicke über die Medina

Der Aufstieg zur Terrasse hält eine letzte Überraschung bereit. Das Dachcafé zählt zu den höchstgelegenen Punkten der Medina und bietet einen 360 Grad Panoramablick auf die Dächer aus Terrakotta, die Minarette und bei klarem Wetter auf die schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas. Ein Minztee oder ein Fruchtsaft, dazu der Blick auf die verwinkelten Gassen unter einem. Ein einfacher Moment, der lange in Erinnerung bleibt.

Was dieses Museum auszeichnet

Museums- und Stadtführung ab 58 €*Buchung empfohlen
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Öffnungszeiten

Täglich von 9:30 bis 19:00 Uhr geöffnet
Öffnungszeiten sind Richtwerte und können abweichen

Wie viel Zeit du für diese Aktivität einplanen solltest

Für den reinen Rundgang solltest du 1 bis 1,5 Stunden einplanen. Wenn du dir noch eine Kaffeepause auf der Terrasse gönnen möchtest, rechne mit 30 Minuten zusätzlich.

*Angaben können sich ändern

Bewertungen zu Haus der Fotografie von Marrakesch

Zusammenfassung der 1 Bewertungen
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Origineller Besuch

Dieses Museum befindet sich in einem restaurierten Riad und bietet einen großartigen Überblick über die Geschichte von Marrakesch.
Hier schmücken Schwarz-Weiß-Aufnahmen die Wände des schönen Gebäudes.
Die Fotos zeigen die Entwicklung der Stadt, bewundern Sie die Medina zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Mein absolutes Highlight waren die Porträts der Bewohner, insgesamt ein wundervoller Ort.

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