Besuch im Getty Center
Das Getty Center ist vor allem die Vision eines Einzelnen. Jean Paul Getty, der durch das Ölgeschäft zum Milliardär wurde, war tief in der Kultur verwurzelt und gründete 1974 die Getty Foundation, die sich vollständig der Kunst widmet. Bereits 1974 eröffnete er in seinem Anwesen in Malibu ein Museum für antike Kunst. Erst 1997 zog diese Sammlung auf einen Hügel oberhalb der Stadt Los Angeles um.
Der Museumskomplex wurde vom Architekten Richard Meier entworfen. Für Besucher hält der Ort in vielerlei Hinsicht Überraschungen bereit.
Ein Dorf in den Hügeln
Richard Meier erklärte, er habe dem Museum das Aussehen eines italienischen Bergdorfes verleihen wollen. Er sparte dabei nicht an den Mitteln und ließ für die Wände und Böden Travertin aus einem Steinbruch in der Nähe von Rom importieren.
Zunächst fährst du mit der Tram, die dich vom Parkhaus zum Haupteingang bringt. Die Fahrt über die Hänge von Los Angeles ist bereits ein Erlebnis für sich. Oben angekommen erwarten dich 4 Pavillons für die Dauerausstellungen, 1 Pavillon für Wechselausstellungen, das Getty Research Institute mit mehr als 800.000 Dokumenten und schließlich die Getty Foundation.
Diese beeindruckende Kulisse wird durch verschiedene Gärten ergänzt, darunter der Kakteengarten, ein Skulpturengarten und vor allem der zentrale Garten von Robert Irwin. Es handelt sich um ein komplexes florales Labyrinth, das durch einen Wasserfall bereichert wird.
Die Kunstwerke
Falls Architektur nicht dein Hauptinteresse ist, musst du dir keine Sorgen machen, denn die ausgestellten Werke sind ebenso beeindruckend. In den Sälen des Museums finden sich bedeutende Sammlungen von Gemälden und Skulpturen. Du kannst Werke von Künstlern wie Da Vinci, Rembrandt, Cézanne, Manet, Monet, Goya, Rodin, Gauguin und vielen anderen bewundern. Eine imposantere Auswahl ist kaum vorstellbar.
Am Abend kannst du den Sonnenuntergang über den Hügeln genießen, während dir Beverly Hills zu Füßen liegt.
Öffnungszeiten
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Ein romantischer Ausflug in LA. Herrliche Kulisse, interessante Kunstwerke. In einer Stadt, die letztendlich gar nicht so glamourös ist, sticht das wirklich hervor.