Ein Muss in Houston
Das Weltraumzentrum von Houston, der Geburtsort der amerikanischen Raumfahrt, liegt direkt an der NASA Road. Es ist fast schon eine eigene kleine Stadt. Der Eingang befindet sich am NASA Johnson Space Center. Der Eintritt kostet 30 Dollar inklusive Audioguide und 19 Dollar ohne, das mag auf den ersten Blick teuer erscheinen, aber seien Sie versichert: Sie bekommen einiges für Ihr Geld. Es gibt zwei große Bereiche zu besichtigen: die Zug-Tour durch die Anlagen und das Museum selbst. Die Züge fahren in recht regelmäßigen Abständen ab, prüfen Sie jedoch vorher die Fahrpläne, damit Sie nichts verpassen.
Tram-Tour
Die Tour durch das Zentrum mit dem Zug dauert etwa 90 Minuten. Sie ist die Hauptattraktion, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Hier sehen Sie die echten Räumlichkeiten, in denen die Mitarbeiter täglich arbeiten.
Der erste Halt führt Sie zu einem ikonischen Ort der NASA: dem Mission Control. Es handelt sich um die moderne Version des Kontrollzentrums für NASA-Operationen. Der Raum, den Sie aus Filmen kennen, in dem die Leute bei Problemen angespannt sind oder vor Freude jubeln, genau dort sind Sie... oder fast. In Wirklichkeit befinden Sie sich hinter einer Glasscheibe mit Blick auf den Saal, da es sich um einen aktiven Arbeitsbereich handelt. Mit ein wenig Glück können Sie die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit beobachten. Als ich das Zentrum besuchte, war der Raum beispielsweise voller Menschen, die an Mars-Reisesimulationen arbeiteten. Wir bekamen sogar eine Live-Übertragung einer Kamera zu sehen, die die Erde von der ISS aus filmte.
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Der zweite Halt ist dem Gebäude gewidmet, in dem die Nachbildungen verschiedener Module und Fahrzeuge untergebracht sind. Sie finden dort alle ISS-Module im Maßstab 1:1, zahlreiche Fahrzeuge, darunter eine Sojus-Kapsel und insbesondere die neue Orion-Kapsel. Es gibt auch einen Andockarm und die Entwicklungsstätte des Robonaut, eines humanoiden Roboters, der Astronauten bei komplexen Aufgaben unterstützen soll. Wie im Mission Control handelt es sich auch hier um einen Arbeitsplatz, an dem zukünftige Astronauten trainieren. Sie besichtigen den Bereich daher von einem langen, erhöhten Korridor mit einer Glasfront aus, die Ihnen einen privilegierten Blick auf alle Abläufe bietet.

Die letzte Station der Zugfahrt führt Sie in einen Hangar, in dem eine echte Saturn-V-Rakete steht. Auch hier handelt es sich nicht um eine Nachbildung, sondern um eine echte Rakete, die tatsächlich ins All fliegen könnte. Und falls der Mensch eines Tages zur Mondoberfläche zurückkehren sollte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass genau diese Trägerrakete ihn dorthin bringt. Die Saturn V ist in der Tat die größte jemals gebaute Rakete. Man fühlt sich angesichts der gewaltigen Ausmaße des Geräts wirklich winzig, und wenn man bedenkt, dass der Großteil der Maschine nur als Treibstofftank dient, bekommt man ein Gefühl für die Gefahren und die Präzision des gesamten Unterfangens.

Mit etwas Glück können Sie auch das historische Kontrollzentrum der NASA besichtigen. Ich persönlich hatte dieses Glück leider nicht. Man muss wissen, dass die Besichtigung all dieser verschiedenen Orte von der jeweiligen Verfügbarkeit abhängt. Die gesamte Tram-Tour findet in Begleitung eines oder mehrerer Guides statt, die sehr hilfsbereit sind und gerne alle möglichen Fragen beantworten, zögern Sie also nicht, sie anzusprechen.
Das Museum
Der zweite Teil des Zentrums ist ein Museum, das der Raumfahrt gewidmet ist. Sie finden dort einen Rückblick auf die Geschichte der amerikanischen Raumfahrt, vom ersten gestarteten Satelliten bis zu den neuesten Ereignissen. Es gibt zahlreiche Aktivitäten für Kinder, die von Videospielen bis hin zu Ständen reichen, an denen physikalische Prinzipien spielerisch erklärt werden, sowie angepasste Vorträge.
Ein Raum zeigt eine schöne Sammlung von Raumanzügen, von den ersten Modellen über die der ersten Astronautin bis hin zu den Anzügen der neuesten Generation. Ein anderer Raum beherbergt eine Sammlung von Mondgestein, das zu den Glanzstücken des Museums gehört. Sie können sogar eines der Stücke mit Ihren eigenen Händen berühren. Es gibt weltweit nur fünf Orte, an denen das möglich ist!

Ein weiterer Bereich befasst sich mit dem Leben im Weltraum, inklusive einiger Nachbildungen. Wenn Sie dann auf den Independence Plaza hinausgehen, stehen Sie plötzlich vor einer Raumfähre, die auf einem Flugzeug montiert ist. Beide können besichtigt werden und zeigen Ihnen, wie die Abläufe beim Start und bei der Landung eines Space Shuttles aussehen.
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Wenn Sie schließlich ein wenig Hunger bekommen, gibt es das Restaurant namens Zero G. Es ist eine kleine Kantine, die zwar etwas teurer ist, aber ihren Zweck erfüllt. Wenn Sie Ihre Reise gut planen, können Sie auch ein Mittagessen mit einem Astronauten buchen. Zu meinem großen Bedauern hatte ich diese Gelegenheit nicht.
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Zum Abschluss empfehle ich einen Abstecher in den Souvenirshop, wo ihr sogar echte Astronautennahrung kaufen könnt. Ein Muss zum Probieren!
Weitere Fotos findet ihr in meinem Album zum Space Center in Houston.
Tu as goûté les plats déshydratés ? Je me dis que ça doit être comme les nouilles chinoises à plonger dans l'eau chaude qu'on trouve dans tous les supermarchés.