Ich erinnere mich noch genau an das Gesicht meines Jüngsten, als er das erste Mal zur Eiffelturm-Spitze hochblickte. Erst diese stille Staunen, dann: „Mama, die berührt den Himmel!“. Wir waren vier Stunden Auto gefahren dafür, und in genau diesem Augenblick wusste ich, dass sich jeder einzelne Kilometer gelohnt hatte. Paris mit Kindern, man hatte mich gewarnt: „Zu groß, zu teuer, zu viele Warteschlangen“. Und ein Stück weit stimmt das ja auch. Aber mit ein bisschen Organisation wird die Hauptstadt zu einem unglaublichen Spielplatz, auf dem wir Erwachsenen genauso viel Spaß haben wie die Kleinen. Und um euch schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf meine Tipps zu geben: Wir haben in einem der Lavie Maison Apartments in Paris übernachtet. Warum das so praktisch ist, erkläre ich euch weiter unten.
Die Falle bei einem Paris-Besuch mit der Familie ist, dass man immer alles auf einmal sehen will. Man hakt die Sehenswürdigkeiten ab wie eine Einkaufsliste, und am Abend liegen bei allen die Nerven blank. Nach mehreren Aufenthalten in Paris mit meiner Rasselbande habe ich schließlich eins verstanden: Es ist weitaus besser, drei stimmige, nach Vierteln geordnete Tage zu verbringen, als drei Tage lang kreuz und quer durch die Metro zu hetzen. Genau das schlage ich euch hier vor. Eine Route, bei der man so wenig wie möglich läuft, Kultur und Austoben sich abwechseln und genug Energie für die schlichte Freude am Zusammensein bleibt.
Bevor es zum Tag-für-Tag-Reiseplan geht, möchte ich noch ein paar praktische Tipps mit euch teilen. Genau die machen nämlich den Unterschied zwischen einem gelungenen und einem stressigen Wochenendtrip aus.
Wann mit der Familie nach Paris reisen?
Wenn Sie die Wahl haben, vermeiden Sie Juli und August. Die Stadt ist überfüllt, es ist oft schwül und ein Teil der Geschäfte sowie netten kleinen Adressen schließt im August. Ich bin einmal darauf reingefallen: Warteschlangen in der prallen Sonne mit schmelzenden Kindern, nie wieder.
Meine Lieblingsreisezeiten sind Mai/Juni und September/Oktober. Das Wetter ist mild, die Gärten sind wunderschön (besonders im Herbst, wenn die Blätter in den Tuilerien fallen) und es ist deutlich weniger los. Die Schulferien im Herbst und Frühling sind ein guter Kompromiss, wenn man an den Ferienkalender gebunden ist: Es ist zwar lebhaft, aber die Museen bieten in diesen Zeiträumen oft spezielle Kinder-Workshops an.
Auch der Winter hat mit den Weihnachtsbeleuchtungen und den Schaufenstern der großen Kaufhäuser seinen Reiz. Ziehen Sie einfach alle im Zwiebelook an und planen Sie regelmäßige Pausen im Warmen ein.
Mit Kindern unterwegs sein
Gut zu wissen
Die Pariser Metro ist nicht gerade kinderwagenfreundlich: Viele Stationen haben keinen Aufzug und es gibt überall Treppen. Mit einem Kleinkind solltet ihr am besten eine Babytrage nutzen oder auf den Bus umsteigen, der viel angenehmer ist.
Was Tickets angeht, holt euch am besten ein Navigo-Jour-Tagesticket oder einen Paris-Visite-Pass, je nachdem, welche Zonen ihr braucht. Kinder unter 4 Jahren fahren kostenlos, und für Kinder bis 11 Jahre gibt es ermäßigte Tarife. Bei drei Tagen intensivem Sightseeing hat sich ein Tagesticket für unbegrenzte Fahrten schnell gelohnt und ihr müsst nicht ständig neue Fahrscheine kaufen.
Mein echter Geheimtipp: Geht zu Fuß. Paris ist eine Stadt, die man am besten per Fuß erkundet, und wenn ihr die Sehenswürdigkeiten nach Vierteln bündelt (so wie ich es in meiner Route gemacht habe), könnt ihr die U-Bahn-Fahrten super einschränken. An einem typischen Tag nutzt man vielleicht zwei- oder dreimal die öffentlichen Verkehrsmittel, mehr nicht. Den Rest der Zeit lässt man sich treiben, und genau dann erlebt man oft die schönsten Momente: eine zufällig entdeckte Bäckerei, ein kleiner Park, in dem sich die Kinder austoben, oder ein Akkordeonspieler an einer Straßenecke.
Unterkünfte: Mein Geheimtipp, um sich wie zu Hause zu fühlen (und dabei zu sparen)
Das ist mein wichtigster Tipp, deshalb halte ich mich nicht lange damit auf. In Paris machen Unterkunft und Verpflegung den größten Teil des Budgets aus. Familienhotelzimmer sind oft klein, teuer und zwingen einen dazu, morgens, mittags und abends auswärts zu essen, was mit Kindern die Rechnung schnell in die Höhe treiben lässt.
Meine Lösung seit mehreren Reisen: eine Ferienwohnung statt eines Hotelzimmers mieten. Das bringt in jeder Hinsicht Vorteile. Platz, damit die Kinder ihre eigene Ecke haben, ein echtes separates Schlafzimmer, damit sich die Eltern nicht schon um 20:30 Uhr im Dunkeln hinlegen müssen, und vor allem eine Küche.
Es ändert einfach alles, wenn man das Frühstück selbst zubereiten, nach einem anstrengenden Tag abends schnell ein Gericht aufwärmen oder spontan ein Picknick mit auf dem Markt gekauften Sachen machen kann. Man ernährt sich besser, isst dann, wenn die Kinder Hunger haben (und nicht erst, wenn das Restaurant die Küche öffnet), und spart mit drei Kindern ganz locker 60 bis 90 € pro Tag. Wie schon in der Einleitung erwähnt, sind wir auf der Website von Lavie Maison fündig geworden: Man fühlt sich sofort wie zu Hause, und das entspricht genau dem „Wie ein Einheimischer in Paris leben“-Gefühl, das ich mit meiner Rasselbande suche.
Was die Viertel angeht: Für das erste Mal mit Kindern solltet ihr eine zentrale und gut angebundene Lage wählen. Das 7. Arrondissement (rund um den Eiffelturm), das 5. (Lateinviertel, in der Nähe des Jardin des Plantes) oder das Marais (3. und 4.) sind perfekt: Man ist zu Fuß an vielen Sehenswürdigkeiten und in lebendigen, sicheren Straßen unterwegs. Ein Viertel mit einem kleinen Park und einer Bäckerei direkt vor der Haustür, und der Urlaub ist gerettet.
Das Budget einplanen
Mal ehrlich, Paris ist kein Schnäppchen. Aber man kann eine tolle Zeit verbringen, ohne ein Vermögen auszugeben, vor allem, wenn man zwei Hebel nutzt: den kostenlosen Eintritt in die nationalen Museen für unter 18-Jährige und die Selbstverpflegung in der Unterkunft. Hier ist eine realistisches Budget für eine Familie mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern für 3 Tage und 2 Nächte:
| Poste | Budget serré | Budget confort |
|---|---|---|
| Hébergement (appartement pour 5, 2 nuits) | 250-360 € | 450-650 € |
| Repas (avec cuisine à l'appart) | 150-220 € | 320-440 € |
| Transports (forfaits famille) | 50-75 € | 75-110 € |
| Activités payantes | 130-210 € | 260-440 € |
| Total séjour | 580-865 € | 1 105-1 640 € |
Geheimtipp
Schätzung ohne Anreise nach Paris. Die gute Nachricht: In den nationalen Museen (Louvre, Orsay, Grande Galerie de l’Évolution usw.) ist der Eintritt für unter 18-jährige EU-Bürger und -Ansässige kostenlos. Eine echte Erleichterung.
Meine 3 Reflexe gegen Reiseärger
Bevor es richtig losgeht, drei Dinge, die ich mir gewünscht hätte, man hätte sie mir früher gesagt:
Reservieren Sie den Eiffelturm ganz weit im Voraus. Die Tickets kommen etwa 60 Tage vor dem Datum online heraus und die für die Spitze sind schnell weg. Wenn Sie ein Zeitfenster reservieren, ersparen Sie sich stundenlanges Anstehen. Dasselbe gilt für den Louvre.
Seien Sie früh da. Kinder stehen ohnehin früh auf, das kann man ausnutzen: Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten sind vor 10 Uhr morgens viel angenehmer. Vormittags wird besichtigt, nachmittags verschnauft man.
Behalten Sie Ihre Sachen im Auge. Passen Sie in sehr touristischen Gegenden gut auf Taschen und Smartphones auf. Und bringen Sie Ihren Kindern eine einfache Regel bei: Wenn ihnen jemand ein Armband ums Handgelenk binden oder sie eine „Unterschriftenliste“ ausfüllen lassen will, sagt man höflich Nein und geht weiter. Das sind klassische Touristenfallen, nichts Böses, aber gut zu wissen.
Na los, fangen wir an!
Tag 1: Eiffelturm und der Westen von Paris
Der Eiffelturm, vom Champ de Mars aus gesehen
Am ersten Tag legen wir direkt mit dem absoluten Highlight los, und das Beste daran: Es liegt alles ganz nah beieinander, genau zwischen dem 7. und 16. Arrondissement. Ein überschaubarer Bereich, fast alles lässt sich zu Fuß erkunden.
Das Trocadéro
Beginnt am Trocadéro, das ihr bequem mit der Metro (Linie 6 oder 9) erreicht. Das ist DER Spot, um den Eiffelturm das erste Mal zu bestaunen: Er erhebt sich direkt gegenüber auf der anderen Seite der Seine, und der Anblick ist einfach atemberaubend. Die Kinder machen große Augen, die Kamera ist sofort gezückt, und ab der ersten Minute sind alle happy.
Auf der Esplanade gibt es sogar ein nostalgisches Karussell, da kommt man kaum vorbei (und mal ehrlich, warum sollte man auch?).
Der Eiffelturm und das Marsfeld
Geht anschließend hinunter zur Tour Eiffel und überquert dabei die Pont d'Iéna. Wenn ihr hoch wollt (ich kann es nur wiederholen: unbedingt im Voraus ein Zeitfenster reservieren!), peilt mit den Kindern am besten die 2. Etage an: Die Aussicht ist bereits spektakulär und die Wartezeit kürzer als ganz oben. Wer lieber unten bleiben möchte: Die Eiserne Dame von unten zu bewundern und sich einfach ins Gras des Marsfelds zu legen, um nach oben zu blicken, ist ein Erlebnis für sich. Und das Ganze kostet keinen Cent.
Das Marsfeld ist ohnehin perfekt, um die Kinder austoben zu lassen, während man ein Picknick macht. Eine Baguette, etwas Käse, ein paar Früchte vom Markt oder Bäcker, fertig ist ein Mittagessen, das allen schmeckt und das Urlaubsbudget schont.
Aquarium von Paris
Am Nachmittag geht es weiter zum Aquarium von Paris, das direkt unter dem Trocadéro liegt. Ein echter Geheimtipp für Familien: Haie, bunte Fische und Europas größte Quallenausstellung, die wirklich jedes Kind in ihren Bann zieht. Es gibt verschiedene Workshops, manchmal auch ein Streichelbecken für Karpfen, und da alles drüber ist, ist es der perfekte Zufluchtsort bei schlechtem Wetter. Ein toller Ort, der Groß und Klein gleichermaßen begeistert.
Die Schifffahrt: Mein absolutes Highlight zum Ausklang des Tages
Amphibienbus Canards de Paris fährt in die Seine ein
Um diesen ersten Tag gebührend ausklingen zu lassen, gibt es nichts Besseres, als Paris vom Wasser aus zu erleben. Und hier habe ich einen Tipp, der wirklich heraussticht.
Wenn ihr rechtzeitig buchen könnt, sichert euch unbedingt Tickets für den Bus Amphibie des Canards de Paris. Das Konzept? Ein Bus, der zuerst durch die Straßen im Westen von Paris rollt (Invalides, Pont Alexandre III, Champs-Élysées, Arc de Triomphe) und dann unter einer riesigen Wasserfontäne buchstäblich in die Seine eintaucht. Meine Kinder reden heute noch von diesem Splash. Die Freudenschreie in dem Moment, als der Bus in den Fluss gleitet, sind eine absolute Erinnerung fürs Leben. Abfahrt ist am Champ-de-Mars, nur wenige Schritte von eurem Standort entfernt, und die Tour dauert etwa 1 Stunde 45 Minuten.
Solltet ihr keinen Platz bekommen (was häufig vorkommt), ist das kein Grund zur Enttäuschung: Entscheidet euch stattdessen für eine klassische Bootsfahrt mit den Bateaux Parisiens direkt am Fuße des Eiffelturms. Eine Stunde lang geht es über die Seine unter Brücken hindurch, während Notre-Dame, der Louvre und das Musée d'Orsay vom Wasser aus an einem vorbeiziehen. Die Kleinen lieben es, anderen Booten zuzuwinken, und nach einem Tag voller Fußmarsch ist das herrlich erholsam für müde Beine. Einfach das Beste aus beiden Welten.
Achtung
Die Kapazität des Amphibienbusses ist auf 35 Fahrgäste beschränkt, daher sind die Plätze schnell weg: Reservieren Sie unbedingt im Voraus.
- Kinder lieben: das Planschen mit dem Amphibienbus, die Quallen im Aquarium, das Herumtoben auf dem Champ-de-Mars.
- Eltern lieben: den Blick vom Trocadéro, die Bootstour bei Sonnenuntergang.
- Hier kommt jeder auf seine Kosten: der Eiffelturm, natürlich.
Tag 2: Das historische Zentrum und das linke Ufer
Kirchenfenster der Sainte-Chapelle
Zweiter Tag in dem Paris, das ich am meisten liebe, dem Paris der Inseln und des linken Seine-Ufers. Wieder einmal lässt sich fast alles wunderbar zu Fuß erkunden.
Das historische Herz
Starten Sie auf der Île de la Cité, der historischen Wiege von Paris. Notre-Dame hat nach dem Brand ihre Türen wieder geöffnet, und selbst die Kinder schauen staunend nach oben auf die Fassade und die Wasserspeier (mein kleines Spiel mit ihnen: die lustigste Figur finden). Das restaurierte Innere ist absolut sehenswert, denken Sie daran, Ihr Zeitfenster im Voraus zu reservieren. Gleich nebenan sollten Sie die Sainte-Chapelle nicht verpassen: Wenn die Sonne durch ihre Buntglasfenster scheint, ist das ein geradezu magischer Anblick und genau die Art von Wow-Moment, die im Gedächtnis bleibt.
Gehen Sie dann hinüber zur kleinen Île Saint-Louis, einem echten Dorf mitten in Paris. Hier gönnt man sich ein Eis bei Berthillon, einer echten Institution. Glauben Sie mir, eine Kugel Eis am Ufer der Seine mit den Kindern, das ist genau die Art von ganz einfacher Pause, an die man sich noch lange erinnert.
Der herrliche Jardin des Plantes
Gehen Sie zu Fuß weiter ins Quartier Latin mit seinen lebendigen Gassen bis zum Jardin des Plantes. Dieser große Garten ist kostenlos und perfekt zum Durchatmen. Er beherbergt zwei Highlights für Familien: die Grande Galerie de l’Évolution mit ihrer unglaublich inszenierten Parade ausgestopfter Tiere (der Elefant, die Giraffe, die gesamte Savanne zieht durch das Kirchenschiff, Kinder kommen aus dem Staunen nicht heraus) und die Menagerie, einen bezaubernden, nostalgischen kleinen Zoo. Der Eintritt in die Galerie ist für unter 18-Jährige frei, und ich empfehle Ihnen, einen Blick in das Programm zu werfen: Oft gibt es Führungen mit Geschichten, die den Besuch für die Jüngsten noch magischer machen.
Das Musée du Louvre, zeitlos gut
Wenn am späten Nachmittag noch alle Energie haben, machen Sie sich auf zum Louvre (mit der U-Bahn in wenigen Minuten erreichbar). Vergessen Sie mit Kindern den Gedanken, alles sehen zu wollen. Setzen Sie auf Highlights: die Mona Lisa, die ägyptischen Altertümer und Mumien (bei Kindern ein sicherer Hit, das funktioniert immer) sowie die großen Skulpturen. Ein bis zwei Stunden reichen völlig aus. Zur Erinnerung: Eintritt frei für unter 18-Jährige, und eine Online-Reservierung wird dringend empfohlen.
Sollte der Louvre an diesem Tag zu viel für Ihre Truppe sein, sorgt ein einfacher Spaziergang durch den direkt daneben liegenden Jardin des Tuileries bei allen für gute Laune, mit seinen Teichen, in denen man kleine Boote schwimmen lassen kann, und je nach Saison mit einem kleinen Jahrmarkt.
- Kinder lieben: die Wasserspeier von Notre-Dame, die Tiertkarawane in der Grande Galerie, das Berthillon-Eis, die Mumien im Louvre.
- Eltern lieben: die Sainte-Chapelle, den Charme der Île Saint-Louis und die Meisterwerke des Louvre.
- Hier ist für jeden etwas dabei: Entspannt an den Ufern der Seine flanieren.
Tag 3: Nach Wahl, das lokale Paris oder Disney-Zauber
Für den dritten Tag schlage ich zwei ganz unterschiedliche Richtungen vor, je nach Alter der Kinder und den Wünschen der Familie. Sie haben die Wahl.
Option A: Paris wie ein Einheimischer, rund um La Villette
Cité des Enfants ©Bildnachweis: Cite-sciences.fr
Das ist mein absoluter Favorit und ein echter Geheimtipp, den man in den meisten Reiseführern vergeblich sucht. Es geht für uns in den Nordosten von Paris, in den Parc de la Villette, dorthin, wo pariser Familien tatsächlich ihre Wochenenden verbringen, fernab von den Touristenmassen.
La Cité des Enfants
Das absolute Highlight für Kinder ist die Cité des Enfants innerhalb der Cité des Sciences. Hier gibt es zwei altersgerechte Bereiche (für 2-7-jährige und 5-12-jährige), die komplett dem Ausprobieren gewidmet sind: Wasser, Klang, Licht, Illusionen, hier darf und soll alles angefasst und ausprobiert werden. Meine Kinder wären am liebsten den ganzen Tag geblieben. Das Ganze ist absolut lehrreich, ohne sich wie Schule anzufühlen, findet drinnen statt (perfekt bei jedem Wetter) und ist so konzipiert, dass auch wir Eltern unseren Spaß haben. Am besten reserviert ihr euer Zeitfenster im Voraus, da die Kapazitäten pro Durchgang begrenzt sind.
Der Parc des Buttes-Chaumont
Am Nachmittag könnt ihr am charmanten Canal Saint-Martin entlangspazieren (Kinder lieben es, den Hausbooten beim Passieren der Schleusen zuzusehen) oder euch im Parc des Buttes-Chaumont eine frische Brise um die Nase wehen lassen. Er gehört zu den schönsten und hügeligsten Parks von Paris und besticht durch seinen See, eine Grotte und einen Wasserfall. Das ist das authentische Paris, der Ort für Sonntags-Picknicks und Kinder, die die Hänge hinabflitzen. Genau dieses Lebensgefühl, die Stadt wie ein Einheimischer zu erleben, habe ich gesucht.
Option B: Der zauberhafte Tag im Disneyland Paris
Disneyland Paris
Seien wir ehrlich: Wenn man mit kleinen Kindern reist, ist es kaum möglich, dem Ruf von Disneyland Paris zu widerstehen. Und ganz ehrlich, es ist ein magischer Tag. Der Park ist mit dem RER A in nur 35 bis 40 Minuten vom Zentrum aus zu erreichen, was ihn zu einem absolut machbaren Ausflug für einen dreitägigen Aufenthalt macht.
Mein Mama-Tipp: Brecht früh auf, bucht eure Tickets online (die Preise steigen in den Schulferien) und ladet euch die App des Parks herunter, um die Wartezeiten in Echtzeit zu verfolgen. Priorisiert die Attraktionen je nach Alter eurer Kinder, plant am Nachmittag eine Pause ein, um den gefürchteten Erschöpfungsanfall zu vermeiden, und bewahrt euch etwas Energie für die Parade und die Abendshow. Das Leuchten in den Augen der Kinder vor dem Schloss ist einfach unbezahlbar.
- Kinder lieben: In der Cité des Enfants Dinge auszuprobieren, die Hügel der Buttes-Chaumont hinabzurasen oder natürlich die Fahrgeschäfte bei Disney.
- Das lieben Eltern: das intime und lebendige Paris rund um den Kanal und die Buttes-Chaumont.
- Hier kommt jeder auf seine Kosten: Je nach Option erwartet dich ein Tag voller Spiel und Spaß oder purer lokaler Ursprünglichkeit.
Und wenn Sie mehr Zeit hätten?
Mein Programm ist für einen Kurztrip von 3 Tagen ausgelegt. Aber die Aktivitäten in Paris sind zahllos! Sie werden problemlos genug finden, um sich zu beschäftigen, selbst wenn Sie das Abenteuer um mehrere Tage verlängern.
Ich verweise Sie auf diese Avygeo-Auswahl der besten Ausflüge in Paris mit der Familie, um Ihnen ein paar Ideen zu geben. Meine Empfehlungen: das Illusionsmuseum mitten im Zentrum, der Zoo von Vincennes und der Jardin d'Acclimatation 😉
Zusammenfassung meiner 3-tägigen Reiseroute
Damit du es dir auf einen Blick vorstellen kannst:
| Jour | Zone | Le fil de la journée | L'incontournable |
|---|---|---|---|
| Jour 1 | Ouest (7e-16e) | Trocadéro → Tour Eiffel → Champ-de-Mars → Aquarium → croisière | Le bus amphibie et son splash |
| Jour 2 | Îles + rive gauche (1er-5e) | Notre-Dame → Sainte-Chapelle → île Saint-Louis → Jardin des Plantes → Louvre | La Grande Galerie de l'Évolution |
| Jour 3 | Nord-est ou Marne-la-Vallée | La Villette + Buttes-Chaumont ou Disneyland | Cité des Enfants ou château Disney |
Bereit, eure Bande einzupacken?
Drei Tage Paris mit Kindern vergehen wie im Flug, und natürlich schafft man nicht alles. Aber das macht gar nichts, im Gegenteil. Das Geheimnis, für dessen Entdeckung ich Jahre gebraucht habe, ist, dass es viel besser ist, ein paar Augenblicke intensiv zu erleben, als eine To-Do-Liste abzuhetzen. Ein Eis am Ufer der Seine, ein schallendes Gelächter, wenn das Bus-Boot ins Wasser plätschert, müde Füße im Gras des Champ-de-Mars mit Blick auf den funkelnden Eiffelturm: Genau daran werden sich Ihre Kinder erinnern. Nicht an die Anzahl der abgehakten Museen.
Mieten Sie eine Ferienwohnung, damit Sie sich wie zu Hause fühlen, legen Sie Ihre Ausflüge nach Vierteln zusammen, um zu Fuß zu gehen, statt sich durch die Metro zu quetschen, und lassen Sie Raum für das Unvorhergesehene. Paris tut den Rest, so wie es das eben am besten kann.
Und Sie, was ist Ihre Lieblingsaktivität mit der Familie in Paris? Erzählen Sie mir von Ihren Geheimtipps in den Kommentaren, ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen für meinen nächsten Ausflug mit den Kindern! ❤️
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